Auf der Suche nach dem verlorenen Wifi

Meine Zeit in Mainz ist bald rum: Knapp 24h sind’s noch. Dennoch habe ich mir hier auf den letzten Drücker noch ein neues Hobby zuelegt: WLAN-Hotspots suchen. 😀 Denn das Leben ohne ist hart. Blog schreiben ist nicht, weil die Handy-App mal gar nix kann. WDR erst recht nicht. Und für Quizduell renn ich täglich von einer in die andere Ecke und suche krampfhaft die beste Empfangsposition, natürlich ohne den Hauch eines Erfolgs. xDD Das zermürbt mich. 

Also muss ich fremdsurfen. Aber wo? Einfach rumimprovisieren macht keinen Spaß. Sari mag Listen, Sari kriegt Liste. Ein Verzeichnis für alle Gaststätten, Cafés und sonstige öffentliche Flächen mit Wifi. Ist doch ein schöner Anlass ein paar davon mal zu testen.

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Ich war noch nie (bewusst) im ALEX. Also ab. Meine Frage nach zwei halben Brötchen kann der Kellner nur belächeln, ’nen pralles Buffet kann er mir anbieten. Na gut, dann her damit. Man muss sich ja gönnen. 😀 Und ich muss sagen, alles richtig gemacht. Leckeres Frühstück, ein Platz direkt am Kellner-Kassen-Pult nalexeben der Steckdose und himmlisches Rührei wie im Cafe & Bar Celona. Das war schon mal ein voller Erfolg. Die Themen für den WDR sind zumindest recherchiert, weiter will ich’s hier aber nicht treiben. 2,5 Stunden lang ausgesaugt für eine kleine Bestellung; beim dritten Nachfragen, ob ich nicht doch ein Getränk wolle, wird’s mir zu peinlich. Ich gehe.

Das Problem: Mein WLAN-Durst ist noch nicht gestillt. Da gibt es noch fünf Folgen einer Serie, die ich zu Ende schauen muss. Damit ich mich finanziell nicht ruiniere und das nächste Buffet leer fege, geht es in einen der abturnendsten Orte, die ich auf der Liste finde. Das Rathaus xDD Und tatsächlich, nahe der Lobby gibt es eine Art Ausstellungsraum – nur ohne Leute, weil die sich für das Thema „100 Jahre Rhein-hessische Familienkultur“  null interessieren. Versteh ich gar nicht… dabei gibt’s so viel zu sehen. Kinder beim Klettern. Kinder beim Wandern. Kinder beim Lesen. xD Erst hatte ich ja ein schlechtes Gewissen, am nächsten Ort für Lau stundenlang zu surfen und Strom zu verballern, aber dann konnte ich dem Ganzen noch einen bildungstechnischen Zweck abringen. Herr Gott war das interessant, mal zu sehen, was die Beamten in nem Rathaus in drei Stunden so machen. Absolut nichts! 😀

Der Typ am Pult bewacht die „Ausstellung“, in der sich – abgesehen von einer Game of Thrones guckenden Schnorrerin – keine Leute befinden. Der Typ an der Information spielt, ich könnte meinen Popo darauf verwetten, Solitär. Denn auch er hatte kein zwischenmenschliches Gespräch während meines gesamten Aufenthaltes zu führen. Aber stimmt, ich will ja nicht unfair sein. Ein Mensch hat doch was gemacht. Was war das denn noch mal genau? Ach ja. Er hat dem Handwerker gezeigt, wo dringend die Glühbirne ausgetauscht werden muss, das sei „immens wichtig“ und könne so nicht einen Tag länger bleiben. Probleme.. Kümmer dich mal lieber drum, dass hier irgendwas passiert oder irgendwer eure Ausstellung besucht. 😀

Um mein schlechtes Gewissen zu mindern, hab ich mich an diesem Tag aufgerafft, eine außerordentlich gute Tat zu begehen. Man muss ja schließlich auch geben, wenn man nimmt, ne. xD Also habe ich, haltet euch fest… einen Parkschein erworben! 😀 😀 😀 Hier der Beweis, für alle die es nicht glauben. Ich hab ihn zwar überzogen, aber das zählt trotzdem, oder? xD

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Jetzt geht’s gleich ins Caipiranha (xD), um beim zweiten Halbfinale – naja ihr wisst schon – ein bisschen WLAN abzugreifen. Schließlich muss noch ein kleiner Batzen WDR fertiggestellt werden. Macht’s gut. Bis ganz, ganz bald. 🙂

 

 

Sonne, schlafen, Weltuntergang.

Ich weiß, ich hab’s die Tage hier etwas schleifen lassen. Trotzdem will ich euch nicht vorenthalten, was die letzten Tage so vonstattenging. 😉

Da wäre erst einmal der Sonntag mit der Übersiedlung in die „Mansion“. Heißt bei Sari: türkischer Umzug in 20 Tüten und 90 Minuten. xDD Zum Glück haben Omi und Opi mit angepackt und erfolgreich den riesigen Topper gezähmt – obwohl ich möchte da schon eher von einem Niederringen sprechen. Der hat mich in dem engen Treppenhaus echt zur Weißglut getrieben. Mal ehrlich: Drei Stöcke sind auf jeden Fall drei zu viel. Ohne Witz. 😀 Vor allem auch noch bei 30 Grad und knallender Sonne. Aber ich will nicht meckern. Schließlich gab’s dadurch n Workout inklusive. Bei dem  Treppenmarathon spar ich mir doch glatt die nächste Po-Session. 😀 image

Als Dankeschön und Winke-Winke richtete ich noch ’nen kleinen Fresskorb und vollen Kühlschrank an, dann hieß es bye-bye verrückte Bernd-Bude. Ich hab kurz überlegt, den Neutralreiniger stehen zu lassen. Hab ich mir dann aber in letzter Minute verkniffen. xD

Nach der Anstrengung dann die Unterhaltung: Fernsehgarten mit Omi und Opi. Das war vll ein Spaß! xD Schon die Sitzplatzsuche ein Highlight. „Wie hier braucht man eine extra Sitzplatzkarte?“ Zack, egal. Per Dienstausweis erstmal royal mitten in den begehrten Innenbereich gesetzt. Die Crew bringt sogar noch Stühle. Läuft… 😀 Fand wohl auch Omi, die sich spätestens beim Auftritt der Höhner als knallharter Paparazzi entpuppte. Total unauffällig mit ihrem weißen Potthut. 😀

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Zu gut. Nach 3 Stunden Sonne, 10 echt guten Musikacts und 20 Erwähnungen, dass Alexander Gerst ja schon seit dem 28. Mai im Weltall sei, 😀 ging’s – wie es sich gehört – mit ner Bratwoarst nach Hause. Ein bisschen Ruhrpott muss sein.

Eine halbe Stunde später Kopfzerbrechen. Alles war perfekt geplant: 13.45h Omi und Opi machen sich wieder auf. 14.00h Sari Formel 1 gucken. 16.30h Arbeiten gehen. Ähh, da gibtes nur ein Problem: Ich habe keinen Fernseher. Frechheit. Ich überlege mir, das abgebaute Exemplar in der Technik-Schrott-Ecke einfach wieder anzuschließen –  ein Blick auf die ramponierte Kabeldose verrät: Schlechte Idee. 😀 Hmmm, ja dann über Internet-Stream. Aach kacke, ich habe hier ja kein WLAN! Hmmmm… Reicht vielleicht der Handyempfang? Blick aufs Handy. Nö. Natürlich nur Edge. Oaaaaah, ernsthaft?! xD Ich würd ja in eine Kneipe oder Sportsbar gehen, aber ich will unbedingt ein kleines Nickerchen abhalten. Ohne Formel 1 im Background geht das allerdings auch nicht. Grübelgrübelgrübelgrübelgrübel. Und dann… ein Moment der absoluten Klarheit und Erleuchtung. Ich greife zum Handy:

„Thomy, ich hab ne voll verrückte Bitte…“

Fünf Minuten später liege ich auf meinem Bett und höre die zarte Stimme von Christian Danner im Ohr. Ihr lacht euch kaputt. Hab einfach Thomas auf Festnetz angerufen und ihn gebeten, den Fernseher daheim für mich laufen zu lassen. xDDD Bis ich genug hörte, musste er den Ton zwar so laut stellen, dass wir uns eine Minute lang zwecklos anbrüllten und er dann einfach mit einem „ach, ist mir jetzt auch egal, viel Spaß, ich bin jetzt drüben!“ den Raum verließ. Aber hey!

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Im Endeffekt wurd ich natürlich richtig genatzt, weil das Rennen erstmal für ne Stunde unterbrochen war und ich mir nur doofe Überbrückungsgespräche von Kai Ebel geben musste. 😀 Als es dann spannend wurd, bin ich eingeratzt – für klägliche 20 Minuten. Dann klingelte der Wecker und ich musste los zur Schicht. Es hätte so schön sein können… xDD

Auf der Arbeit wurde mein umso müderes Gemüt erst durch einen nervenaufreibenden Wetterumschwung geweckt. Ein Sturm zog auf. Aber sowas von. Noch  nie habe ich einen derart pechschwarzen Himmel gesehen. Mit einem Supersprint durch Regen, Äste und Wind rettete ich mein Vehikel in die Tiefgarage. Gut, dass ich dabei nicht weggeflogen bin. 😀

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Aber nix passiert, auch später nicht. Erste Nacht der letzten Woche gut überstanden.

Omi, Königin des Pfeffers – und des Eisgrubs.

Today’s the day, Omi und Opi sind in Town. Und so viel sei vorweggenommen: Der Trip-Auftakt war schon mal ein voller Erfolg. Alles begann mit einer sensationellen Whatsapp-Konversation. Sie verlief in etwa so:

„Wo seid ihr gelandet? Ich hol euch nach Dienstschluss mit dem Auto ab.“
„An der Mainzer Strandbar.“ xDDD

Unfassbar gut. Da hab ich die Omi in meinen Tagträumen schon richtig bei 32 Grad in der Hängematte liegen sehen. Blick auf den Rhein, Füße im Sand. Ganz leger. 😀 In Wirklichkeit waren sie nur auf der Promenade spazieren, aber hey. Ich war immer noch schwer beeindruckt.

Eine Stunde später. Opi klettert auf die Rückbank meines (Vadders 😛 ) vollbepackten Zweitürers. Zu eurer Info, ICH brech mir dabei voll einen ab, er nicht. Technik konnt er halt schon immer. Sein wahres Meisterwerk sollte er aber zu späterer Stunde vollbringen – und inmitten eines Autokorsos auf der Kaiserstraße aus dem Auto hechten. Aber dazu später mehr 😀 Wir sind ja erst auf dem Weg ins Eisgrub… Das Parkmanöver bereitet Kopfschmerzen. Erschüttert muss ich feststellen, wie schwer es ist, als anständiger Bürger einen legalen Stellplatz zu finden – oder sich alternativ für einen illegalen zu rechtfertigen. Mist, solo hab ich doch jetzt auch drei Wochen rigeros im Parkverbot* gestanden. 😀 Tja, ich hab mein Bestes für das Ansehen der Familie gegeben: richtig rumgekurvt, drei Wendemanöver, zwei Sackgassen. Und wofür? Am Ende wurde es doch die Sperrfläche. 😀 Mit fatalen Konsequenzen. Omi schickt mich zurück, um wenigstens noch die Parkscheibe aus Nettigkeit reinzulegen. Außerdem wird jedes suspicious Polizeiauto von ihr genaustens observiert. Es ist als warte sie nur auf ihren Einsatz, um sie lang zu machen und zu vertreiben.

*Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um ein absolutes Park-/Halteverbot, sondern um die dauerhafte Ablehnung eines Parkscheins. 😉

Aber alles gut. Keine Polizei, kein Strafzettel. (Sag ich doch! xD) Zu unserem Glück können wir das Deutschlandspiel auch noch im Keller des Eisgrubs gucken. So wohl temperiert und isoliert von 2-Sekunden-früher-sendenden-Fernsehern hab ich in diesen drei Wochen kein einziges WM-Spiel gesehen. Lediglich die Teeny-Asians, die anscheinend zum ersten Mal in ihrem Leben ein Fußballspiel, eine Haxe – geschweige denn einen Bierturm zum Selberzapfen – sehen, entpuppen sich als Belastung. Uns wird ein Tischwechsel angeboten. Wir landen zwar wieder in einem Asian-Nest – aber dieses Rudel hat sich voll im Griff.

Jetzt galt es Omi und Opi von der „haute cuisine“ zu überzeugen. Demonstrativ bestelle ich als Anschauungsmaterial einen 2 cm dicken Leberkäse mit Spiegelei und Pommes. Schneller als ich gucken kann, hat Omi Ketchup, Mayo und ne Runde Bier dazu organisiert. Ein Traum. Die zwei haben nicht so viel Hunger, deswegen bestellen sich beide einen Salat. Das könne ja nicht so viel sein. Dööödööö 😀

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Ich muss an dieser Stelle nicht sagen, dass mindestens ein Viertel des Salats noch in meinem Bauch landete – und ein weiteres im Müll. Aber gut, dass ich mir zu dem Leberkäse extra noch nen „kleinen“ Beilagensalat dazu bestellt habe. Egal, bereuen tue ich nichts. Denn hätten wir diesen Salat nicht geordert, wäre mir folgender Lachkrampf entgangen. Der Anblick von Omis lasch gewürzten Salatgurken. Ich könnt jetzt noch Tränen lachen… 😀 😀 😀

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Und auch auf dem Rückweg hatte die Wangenmuskulatur was zu tun. Omi und Opi stecken von einer auf die andere Sekunde in ihrem ersten Autokorso. Ich versuche das Verhalten im Auto mal zu protokollieren:

  • Skepsis. Vermeintlich bescheuerte Leute werden gemustert und für bescheuert erklärt.
  • Ach, einige von denen machen ja echt lustige Sachen – und diese drei Frauen, die da aus dem Cabrio hängen.
  • Anfeuerung unseres Vordermanns, der permanent im Doublebass-Rhythmus hupt.
  • „Hup doch auch mal!“
  • Macht Omi gerade das Fenster runter und jubelt feiernden Teenies wild zu – und wird dabei mega gefeiert? xDDD
  • Das Bad in der Menge. Ich soll die beiden nicht bis zum Hotel fahren, sondern mitten auf der Straße rauslassen. Der Guy neben mir kann sich, als er die beiden mit Lachflash aus dem Auto krauchen sieht, vor Begeisterung gar nicht mehr auf dem Sitz halten. Noch eine Ampel später gibt er nen Daumen.

Mal ehrlich. Sind die cool, oder sind die nicht cool 😀 ?!

When I met you in the summer… SUMMER!!!

Yay! 30 Grad geknackt, keine Wolke am Himmel. Es ist Hochsommer in Meenz. Heißt auch: neue Herausforderungen für Wohlfühl-Spezialistin Sari. Ich bin ja schon lange im Sommergeschäft, aber heute hab ich mich wirklich selbst übertroffen. Die Mission: In nur zwei Stunden bis Dienstbeginn so viel Sommer-Feeling wie möglich abgreifen. Und so gelang die perfekte Illusion eines Urlaubtages… 😀

Move 1:
Das Frühstück. Erdbeeren mit Milch auf dem Balkon ❤

Move 2:
Weil der Balkon zu klein zum Hinlegen ist und die nächste grüne Wiese unerreichbar, wird improvisiert. Oh, ein 2x 1m Lichtkegel in Küche. Damit kann ich arbeiten! 😀

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Move 3:
Wer braucht schon einen Fön? Die Haare trocknen doch auch so.

Move 4:
Straße betreten nur mit 90er Palme, Sonnebrille und dem buntesten Top aus dem Koffer. Man muss ja auch was hermachen beim Flanieren.

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Und?! Seid ihr drauf reingefallen? Ich darf euch bestimmt alle hauen, wenn ich euch wiedersehe. Tihihihihi :))

Move 5:
Vorsorgen für die ultimative Erfrischung. AAAAAAAAAH!

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Kurz vor Dienstbeginn hab ich dann tatsächlich noch etwas Sinnvolles getan :D, nämlich die An-und-Verkauf-Läden auf der Straße abgeklappert. Schließlich muss Old Mac noch liebevoll entsorgt werden. Der erste „Tamtürk“ hat sofort mal pro forma wild abgewinkt. Nein, nein, nein, ein Macbook sprenge sein Budget, egal wie viele Jahrzehnte es alt sei. Ja geil, scheint zu laufen der Laden… xD Beim zweiten Versuch hatte ich mehr Glück. Der mürrisch dreinblickende Herr im Hinterzimmer entpuppte sich als netter – aber knallharter – Geschäftsmann. Um noch in irgendeiner Form Gewinn zu machen, will mir der Gute keinen Cent mehr bezahlen als seine vorgeschlagenen 150 Euro. Und irgendwie kann ich ihm das auch gar nicht übel nehmen. Ich denk drüber nach. Gut war aber die super professionelle Recherche, auf der sein Preis fußt. Internet Explorer aufgemacht, auf irgendner kryptischen Seite „Macbook“ eingegeben und über den Preis von niedrig aufwärts sortiert. Bester Mann! 😀

Sensationell, wenn auch etwas fies, empfand ich auch den Auftritt einer unübersehbaren ZDF-Mitarbeiterin an der Eingangsschleuse. Ich denk mir schon so: „Na, wenn die da mal durch den Terminal passt.“ Und was passiert?! xD Sie zückt ihren Ausweis hält ihn an die Säule und sone mega fette Doppeltür geht auf (normalerweise reserviert für Rollstuhlfahrer und Lastentransporte.) 😀 😀 😀 Besser hätte man’s nich scripten können.

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Das Fundstück des Tages kommt heute ebenfalls vom ZDF-Gelände, genauer gesagt vom Mitarbeiterparkplatz. Schließlich kann ich euch nicht vorenthalten, dass der Mainzer Geschmack nicht ganz so gehoben ist, wie die Eingeborenen hier zu Lande behaupten. Respekt für diesen derben Fehlgriff – und das auch noch in aller Öffentlichkeit. Muss ne harte Schicht gewesen sein.

Wie schlecht alles :D

Ich will nicht lügen. Seit ich am Montagmorgen in mein Automobil gestiegen bin, geht’s irgendwie bergab. Mit allem. Dem Verkehrsdurchfluss auf deutschen Autobahnen, dem Beschäftigungsgrad auf der Arbeit, der Laune von Per Mertesacker. Mir scheint, die Welt hegt einen Groll. 😀 Ein anschauliches Beispiel: Ich stehe an der Ampel und blicke nach links. Dicker Mann im Großraumtaxi. Mh, nicht so interessant, Kopf wieder nach rechts. Und dann – eine Ampel weiter – passiert es, während ich nichtsahnend mit vollem Elan zu „Let’s get loud“ von J.Lo aus dem Nacken komme. LE SHOCK! Äh… hat der dicke Mann von eben das Fenster runtergekurbelt und zeigt mir gerade den Stinkefinger? Ja, tut er. xDD Aber nicht mal so eben, nee nee. Fünf Minuten lang hat er’s durchgezogen. Und das Witzige: Ich habe absolut keine Ahnung warum. Kein Manöver, keine Kommunikation, null Vorgeschichte. Vielleicht steht er ja einfach nicht so auf Baufinanzierungen der Allianz. Vadder, muss ich da was wissen? 😀 😀 😀

Aber… ich bin nicht das einzige Opfer psychischer Gewalt, musste ich heute feststellen. Die englischsprachigen Zeitungsleser hat es zumindest genau so schlimm erwischt. Ich präsentiere die möglicherweise schlechteste Überschrift aller Zeiten xD

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Hach, da könnt ich noch Stunden drüber lachen…  😀 Gut war aber auch eine knallharte Fach-Diskussion unter Kollegen heute.

Person 1: „Hey, dein Video ist fertig. Kannste texten nach dem Motto *vom Regen in die Traufe*“.

Person 2: „Du meinst Taufe!?“

Person 1: „Nein?! Was ist mit dir, es heißt Traufe :D“

Person 2: „Was soll das denn heißen? Ist doch völliger Schmarrn!“

Person 3 mischt sich ein: „Also, da muss wohl jemand seine Architektur-Grundkenntnisse auffrischen. Die Traufe ist am Ende des Dachs, wo das Wasser abfließt.“

Person 1: „Genau, ne Dachrinne.“

Person 3: „Nee, ne Dachrinne ist an ner Traufe festgemacht. Das ist nicht das gleiche.“

Person 2 will nicht mehr: „Was? Ihr wollt mich doch verarschen! Mein Spruch macht eh viel mehr Sinn.“

Sari: „Ahahahaahahahaahahah xDD

 

Glaubt nicht, dass Gespräch damit beendet war. Man philosophierte anschließend noch darüber, ob jetzt der Sprung in eine Dachrinne fataler sei als in ein Taufbecken, aber das will ich euch an dieser Stelle ersparen. 😀

Stattdessen gibt es noch mein heutiges Mal. Nom, nom, nom – war das vielleicht köstlich heut Mittag. Pünktlich zum Abendessen versuche ich mich aber gerade ins Dressing meines Aldi-Salates zu setzen, weil es so unfassbar gut schmeckt. Wenigstens auf der Fressebene also ein völlig erfolgreicher Tag… 😀

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