Unser letztes Hostel in Pucón war so genial! Als Johnny sagt, er habe nen Freund mit guter Unterkunft in Puerto Montt, sagen wir sofort blind zu (und schnorren uns mal wieder in irgendeinem Cafe auf dem Weg wlan, um das Ganze abzuwickeln und hinzufinden).
Kommen wir an… richtig runtergekommene Stadt, desaströse Straße, total im Hafengebiet gelandet. 😀 Die Konklusion: Erstmal schön am Hostel vorbeifahren und unsere Busfahrt nach Bariloche am Terminal einen Tag vorverlegen. Und das klappt sogar verrückter Weise. Heisst, wir müssen das Auto morgen früh abgeben. Allerdings geht der Bus auch schon um 10.45h. Und da ist ja auch noch dieser Steinschlag. Heiße Kiste 😀 Um zu fragen, wann hertz aufmacht, versucht eine Frau im kleinsten Café der Welt – aber hauptsache offizielle Telefonanlaufstelle im Terminal xD – für mich anzurufen. Ocupado – besetzt. Noch mal anrufen will sie partout nicht. Hm, na gut. Dann schnell zum Hostel und von da anrufen. Nach der endlosen Treppe, die wir wegen unseres Muskelkaters kaum überwinden können, werden wir mit offenen Armen empfangen. Johnny hat uns wohl mit netten Worten angekündigt. Total nettes Ehepaar, 2 DZ zum Dormpreis, top Küche – sogar parken können wir im privaten Garagenhof. Auch von hier aus versuchen wir bei hertz anzurufen. Nach 3 Nummern und 10 Versuchen bekommt Alejandro jemanden ans Telefon. Anstatt nur die Öffnungszeit zu erfragen, meint er es gut und macht für uns den super service Ablauf klar. Es kommt nämlich raus: damit die Versicherung greift, müssen wir mit unserem mini Steinschlag noch zur Polizei. Zur Erinnerung: Unser Bus nach Argentinien fährt um
10:45h. XD Aber es gibt keine Alternative, am 31. fahren keine, heisst es auf einmal. Ja geil, das wird ja spannend. Damit wir das nicht alles morgens auf eigene Faust ohne Plan erledigen müssen, will der Typ von hertz um 9h zu unserem Hostel kommen, sich den Schaden angucken, mit uns zur Polizei fahren, uns am Terminal rausschmeißen und das Auto offiziell mitnehmen. Ich bin skeptisch und werd nervös, sag Alejandro, dass der Typ ja pünktlich sein soll, sonst sind wir am Arsch. Er sagt: absolut kein Peoblem. Ihr Deutschen, macht euch immer nen kopf… Der Plan wird funktionieren.
Cut! Es folgt nun eine szenische Schilderung des tatsächlichen Ablaufs. Dramaturgisch aufbereitet.
Diese Geschichte beruht auf wahren Ereignissen. 😀
8.40h
Ricarda, Mathias, Thomas und Sarah sitzen mit gepackten Rucksäcken, abfahrbereit in der Lobby ihres Hostals. Alles ist still. Das Ehepaar, das alles organisiert hat, ist weg. Nur eine Putzfrau huscht alle paar Minuten vorbei.
08.50h
Die Nervosität steigt. Sarah sitzt am Fenster und beobachtet die Straße.
08.55h
Ich stifte die Putzfrau an, einen schlaftrunkenen Gast zu wecken. Der hat uns zugeparkt und soll gefälligst sein Auto wegstellen. Aber dalli! 😀
09.00h
Kein hombre weit und breit.
09.10h
Immer noch kein hombre. Thomas fängt ebenfalls damit an, am Fenster rumzutigern. Wo bist du Herr Hertz?
09.15h
Jegliche Geduld ist schon verbraucht. Ich frage die Putzfrau, ob ich mal telefonieren dürfe. Sie sagt jein und haut ab. Nice xD
09.16h
Nachgeharkt, geht klar. Sarah steht vor dem Telefon. 0 vorwählen? ist die 65 schon die Ortsvorwahl…? Es tutet nicht. Ein Bauarbeiter begeht den Fehler, sich zu nah an die Rezeption zu begeben. „hola!“ Sofort abgefangen und befragt. Sarah wählt zusammen mit dem Bauarbeiter die Nummer von hertz, ocupado. Besetzt. Noooo!
09.17h
Sarahs Hände werden schwitzig.
09.25h
Ein Hoffnungsschimmer. Ein junger Chilene kommt rein und sagt, Alejandro habe ihn angerufen. Ist das unser Mann? Nö, natürlich nicht. Da er aber mit Alejandro sprechen und ihn anrufen will, wird sich mit eingeklingt.
Sarah: „Hola! Sorry, aber wenn Sie Alejandro anrufen, können Sie ihm sagen, dass der bestellte Hertz hombre nicht kommt?“
09.30h
Alejandro sagt, er sei sofort da, um alles zu regeln. Solange sollen wir einfach nur kurz warten.
9.35h
Krisengespräch auf deutsch.
Thomas: „wir fahren einfach um viertel vor selbst zur Polizei und zum Oficina.“
Rici: „ja aber beides schaffen wir glaube ich nicht, dann lieber oficina.“
Sarah: „okay, seh ich auch so. Irgendwann müssen wir was machen.“
Mathias: sitzt im Auto xD
9.40h
Alejandro arrives. Er sagt, es sei so viel verkehr, dass man es nich schaffe, zum officina zu fahren und um 10.30h am terminal zu sein. Doaah. Ja dann Herr mit dem hombre, wir brauchen mehr Druck! Alejandro spurtet zum Telefon und ruft hertz an. Eine Frau sagt, sie wisse von nix und auch von keinem hombre, der komme. Nice.
09.45h
Alejandro ruft noch mal hertz an und die sagen, das Auto könne zur Not einfach bei Alejandro stehen bleiben. Die gruppe könne ja dann schonmal nach Argentinien fahren. Als ob xD Aufregung im Rudel. Das ist uns ne Spur (eher ne 6-spurige Autobahn) zu naiv. Wir brauchen den hombre von gestern am Telefon.
Alejandro ruft nochmal bei herzt an und findet den Namen und Handynummer des Mitarbeiters heraus: sergio barrera.
09.50h
Alejandro ruft Sergio an. Sein Handy scheint nicht richtig zu funktionieren. Nach drei Versuchen, bei denen nicht mehr als ein „hallo, hallo“ bei rumkommt, haut er sein Schrott-Gerät gegen die wand. Jetzt ist er richtig bei Sache.
09.51h
Das Telefon des Hostels klingelt, ein Glück, es ist Sergio von hertz. Er sagt, er sei „ein bisschen spät dran“ und sei in 5 min da. Wir sollen nirgendwo hingehen.
09.56h
Natürlich kein Sergio.
10.05h
Aber jetzt ein Sergio. Telefonierend spaziert er rein. Wir sind erleichtert, zumindest trägt er schonmal nen Hemd und Anzugschuhe. Könnte tatsächlich jemand von herrz sein. Er telefoniert noch seelenruhig zuende. Dann will er das Auto sehen.
10.10h
Thomas, Sarah, Rici und Sergio stehen am Auto, Mathias sitz weiter darin. Sergio will wissen, warum wir zur Hölle nicht schon bei der polizei gewesen seien. Das glauben wir zumindest. Sein spanisch ist ein Alptraum. Mit Händen und Füßen erkläre ich, dass der Typ in Antofagasta sagte, wir müssten den what-to-do-Umschlag mit den Policia-Anweisung nur im Falle eines richtigen Unfalls öffnen. Findet Sergio gar nicht gut von dem. Er telefoniert noch 2mal, sagt aber immer noch nicht, was jetzt los ist.
10:20
Sergio sagt, er fährt uns jetzt zum Terminal. Mit einer Passkopie und meiner schriftlichen Aussage könne er allein zur Polizei.
10:30
Alle sind am Terminal. Und nun? Sergio tippt wild in seiner hertz whatsapp gruppe rum. Seriös. Er ruft noch mal im oficina an. Als wir ihn nach einem Übergabedokument fragen, lacht er noch. Als wir nochmal darauf hinweisen, dass in 10 min unser Bus fährt, wirkt er geschockt.
Sergio: „Wie, ihr müsst jetzt das Land verlassen?“
Sarah: „Ja sicher, deswegen sind wir doch so panisch. Das haben wir gestern am Telefon gesagt und heute auch schon 10 mal.“
Sergio: „ja aber, wie…?“
Und dann gehts los. Immer nur tarjeta, tarjeta – Kreditkarte. Ich versteh nur tarjeta. Nix tarjeta! (sag ich leicht aus der Haut fahrend.) Vollkasko ohne Selbstbeteiligung! Sergio merkt, dass wir das gar nicht mehr lustig finden. Er fragt mich, woher wir kommen. Aus Deutschland. Ujujujujuj, son Mist aber auch. Ich hab die super Korrektos im Auto xD
10.35h
Nach Hin- und Her steht fest: Wir kommen nur Beteiligungsfrei weg, wenn wir jetzt zur Polizei fahren. Ja dann aber dalli. An der nächsten Kreuzung schmeißen wir Rici und Mathias samt Gepäck raus. Ihre Mission: irgendwie den Bus aufhalten!
10.40h
Sergio gibt alles, heitzt durch die Straßen zum Polizeirevier.
10:42
Er wirft uns irgendwo raus, sagt rechts rechts Polizei, ja und er? Keine Zeit für Erklärung. Wir drehen uns noch dreimal um. Wildes Gewinke nach rechts. Ja, ja ok. Ej hoffentlich haut der jetzt nicht mit unserem Gepäck und Auto ab. 😀
Unterdessen bei Rici und Mathias:
„ja wir können bis 50 oder 55 warten. Dann müssen eure Freunde aber hier sein.“
10:44
Ich sitze vor einer Polizistin und erkläre die Situation, da kommt Sergio reingestürmt, hechelnd, schwitzend: „ich hab geparkt und hab eure Rucksäcke noch versteckt, damit die niemand klaut.“ Guter Mann, aber wieso sagt er das nicht gleich?! XDD Mit Sergios Hilfe machen wir innerhalb von 3 min einen Bericht. Ob das südamerikanischer Rekord ist?
10:48
Der Busfahrer sagt Rici er müsse jetzt losfahren. Da sind die einmal pünktlich die Säcke! Er hat einen Ausweg und zeigt auf eine Frau. Die da kann dir weiterhelfen und fährt weg. 😀 lol.
10:49
Ich bekomme den ausgedruckten Bericht und muss nur noch unterschreiben. Gut, dass ich später bei der Abfotografie sehe, dass ich Sarah Deutsch heiße xD Netter Zeilenverrutscher…
10:50
Die ominöse Busfrau sagt Rici sie könne auch in den turibus steigen. Die beiden Busse würden sich irgendwo wieder treffen. Dann sollen wir umsteigen. rici schreibt ne sms, versucht mich anzurufen. Nada.
Ebenfalls 10:50
Wir rennen zum auto, ich versuche rici anzurufen. Kein netz. Nee oder?
Sergio rast, nimmt Vorfahrten, ist sich aber sicher wir schaffens. Dabei versucht er sowohl mit seinem als auch mit mejnem Handy Rici anzurufen. Ein Bild für die Götter. Da wissen wir natürlich noch nicht, dass der Bus schon los gefahren ist, geschweige denn etwas vom zweiten Bus.
10:53
Die Busfrau sagt, 5 Minuten wartet sie noch mit dem 2. Bus, dann ist Sense.
10:54
Thomas und ich sind am Busterminal. Hä, aber doch am falschen?! Nee, nee sagt Sergio, das ist direkt der erste Stopp, ihr könnt dazusteigen. Das ist besser. Ähm, ja aber meine Freunde steigen doch nicht ohne uns ein! Ja dann ruf die doch an! Ich hab kein Netz! xD what the fuck!!! Ich mach das Handy aus und an – ein Wunder! Ich habe Netz. Kommunikation mit Rici. Wir checken, dass auch der 2. bus hier hält, also einsteigen, einsteigen, sammelt uns ein. Ja ok.
10:56
Rici und Mathi steigen in den Ausweichbus nach Osorno. Hallelujah, wenn das mal klappt.
11:00
Es kommt kein Turi-Bus. Sergio war schon 2 mal im Terminal und hat das aber gecheckt. Er muss kommen. sergio gibt uns einen absoluten wisch als „Abwicklung“ mit. Sagt es ist alles gut, wenn wir nur noch unsere Daten online eintragen. Er fährt weg. Puh. Das Auto sind wir los.
11:01
Sms von rici. steigt auf jeden fall in den cruz del sur bus, unseren 1. richtigen. Ich weiss nich, ob wir uns an eurer haltestelle treffen oder eine spàte. Ernsthaft????!!!! Mein blick geht nach links, nach rechts. Alter, da steht gerade ein Cruz del sur bus und will wegfahren. Ich renne, winke, Brülle. Er hàlt tatsächlich an. Es ist tatsächlich unser Bus, und der Busfahrer überlegt sogar uns ohne Ticket (, das natürlich Rici hat), mitzunehmen.
Ebenfalls 11:01
Rici und Mathias biegen in einen Terminal und sehen wie Thomas und ich wild über die Straße zu einem Bus rennen xDD
11:02
Mein Blick geht noch einmal nach links, in der Hoffnung, da könnte doch noch was passieren. Und dann :DDD Seh ich auf einmal einen turibus einbiegen und zwei Personen wild rumwinken. Nein!? sind das? Thomas!!! Da sind Rici und Mathias!!!
11:03
Rici und Mathias sind bei uns angekommen. Wild hechelnd erzählen wir uns unsere Geschichte der letzten 15 Minuten :DD (Damit sind wir dann auch noch 2 weitere stunden im Bus beschäftigt.)
11:04
Unser Gepäck ist eingeladen, wir steigen die Bustreppe rauf. Es ist ein Wunder! Und was ist das erste, was wir sehen? Ein strahlendes Gesicht blickt uns an. Chris von der Weihnachtsparty aus Valparaíso. Er hat den Busfahrer vorne angeklopft, weil er uns gesehen hat und nur dachte. Was machen die denn da? Die kenn ich doch!😄 Abgedrehter geht’s jawohl nicht.
Als wir dann noch den Zoll mit meinem Bild passieren, ohne kontrolliert zu werden… wieso haben wir keinen Sekt?! XD





















Ich mach kurzen Prozess und sag ihm, dass ich’s nehme, aber schon seinen best price bräuchte.. 😀 Nimmt der eiskalt den Taschenrechner und tippt 300 ein. Das ist der umgerechnete Europreis, wenn ich’s auf der Stelle bar bezahl. Oah, es sind noch immer 300 Euro, aber bei dem Rabatt. Da musste ich es umso mehr tun. 


























Als unser autorisiertes Taxi kommt, müssen wir allerdings lachen. Ein 60-jähriger Chilene steigt aus einem gepimpten Toyota. Nur plötzlich aufblinkende LEDs hinter der Scheibe suggerieren, dass DAS ein Taxi sein soll. Der Kofferraum geht auf – alles komplett blau beleuchtet. Plus riesen Subwoofer, der gefühlt 1/3 des Platzes einnimmt. Was n Gangster! xD Auch die Fußräume sind farbig komplett am Abfeiern. Mit halb offenem Kofferraum (wegen des Subwoofers hat natürlich nich alles reingepasst) geht’s Richtung Hotel. Aber alles seguro (also sicher) señorita. Jajaja, klar 🙂
Nachdem wir uns alle penibel mit Unterschrift und Pässen eingetragen haben, führt uns die Dame durch eine – nennen wir sie mal – Halle zu unseren Zimmern. Stark, dass es hier mit Rohren und diesen gelben Treppen aussieht wie in einer Fabrik. Aber egal, die Zimmer sind ok, wenn auch für den Zustand super überteuert. Hauptsache endlich eine Dusche! Denkste. Eiskaltes Wasser. Auuuua, wir möchten das nicht. Sachen wieder an und zur Rezeption. „Ach schon wieder kein Aqua caliente?“ stöhnt es hinter der Scheibe. Na gut, sie nimmt die Taschenlampe, krempelt die Ärmel hoch und verschwindet im Dunkeln, die Wendeltreppe hoch (, die selbstredend hinter einem Holz-Sichtschutz versteckt ist). Um 0.20h ist es tatsächlich vollbracht. Wir stehen unter einen warmen Dusche! Gute Nacht.



Endspurt. Wir sind am Ort, finden sogar ein Schild zum Strand. Da ist er, ab auf den Parkplatz zu den anderen Autos. Wums, wir stehen. Was ist los? Ja sichi xD Wir stecken auf dem dritten Meter im Sand fest xD Das gibt’s doch jetzt nicht. Mathi ans Steuer, wir drei graben, bauen eine Rampe aus rumfliegender Pappe und schieben. Wuay geschafft, wir sind auf dem festen Stück und können die letzten 50m zum Strand machen. Ohne mich xD Ich renne hinter den nächsten Busch, der 30 cm hoch ist. Egal, ich bin wieder aufnahmefähig. Das feiern wir an einer der coolen Strandbars mit einem Bier – und einem riesigen Meeresfrüchteteller. Joa, mit Ansage rächt sich das natürlich bei Thomy und mir noch mit der absoluten Flitzekacke xD Zu unserer Verteidigung: Als wir den Teller am Tisch weiter entdeckt haben, dachten wir, der Berg Calamaris seien Pommes.. 😀 😀 Bereut wird trotzdem nix. Lecker war’s. Richtig gut war auch Ricis und Mathis Bestellumg: N Salat sollte es sein. Erst musste Rici Mathias ewig überzeugen, dass der auch ohne Hähnchen ganz lecker sei. Dann trug Mathi minutenlang einen Kampf mit sich aus, ob er denn noch Pommes dazu bestellen sollte. Am Ende blieb’s bei dem Salat. Und als der serviert wurde, hättet ihr Ricis Gesichts- Starre sehen sollen. Das war alles mögliche, aber kein Salat in unserem Sinne 😀 Ganz vorsichtig fragt der Kellner, ob alles ok sei. Rici sagt mal einfach ja und probiert. Der Kellner bleibt sicherhaltshalber mal noch ein bisschen stehen und fragt dezent nach, ob sie sich da ganz sicher sei xD Aber schmeckte wohl tatsächlich. Was es auch immer war. 

Smekkt nich! Nach ergeizigem Abklappern finden wir ein Hostel, das auf uns noch den besten Eindruck macht. Hier gibt’s saubere Toiletten, ein 1a geputztes 4er Zimmer und einen netten, ruhigen Innenhof mit Hängematte. Die Besitzerin ist zwar etwas komisch und irgendwie scheint die ganze Family in anderen Zimmern zu hausen (mit nix außer einem gefühlten 50-Zoll-Fernseher) 😄, aber kann uns ja egal sein.
Nach erfolgreicher Heimsuche gönnen Thomas und Sari sich noch ein dekadentes Essen in einem der super schönen Restaurants – da haben sich manche echt was einfallen lassen. In diesem Fall hat man aus einer Wellblech-Hütte in typisher Hangar-Form ein Holz-Bambus-Paradies mit großen Lehm-Öfen und entspannter Clubmusik gezaubert. Einmal Lomo, einmal Lachs, zweimal Caipirinha. Wir sind wieder glücklich! 😀 Auf dem Nachhause-Weg machen wir noch einen Abstecher, um ein bisschen Sterne zu gucken. So viele auf einem Haufen: unfassbar. Noch nie gesehen! Wir suchen was zum Sitzen, hauen uns gemütlich auf eine Mauer… und werden nach nur 10 sek verscheucht. „Man was sind die Chilenen unfreundlich“, denken wir uns. Bis wir checken: whoops, das war eine Kirchenmauer xD











Zurück in San Pedro haben wir nach all den Abenteuern und der Anstrengung hunger. Aber wie. Wie gut, dass Mathi und Rici einen Hähnchen-Imbiss erspähen, in dem nur Einheimische sitzen. Brechend voll, alles besetzt, bis auf einen einzigen 4er tisch. Natürlich, wie immer geht für uns alles glatt. Das knusprigste und zugleich zarteste Brathähnchen sowie die riesigste Portion Pommes meiner fast 25 Jahre Fress-Laufbahn liegt vor mir. Welch göttliche Kombi xD Oben drauf gibt es noch eine selten schöne Sprite Flasche, von der Mathias noch lange Zeit schwärmen soll. Die war aber auch schön, du 😀 










