Leute, es geht wieder los. Mission Südamerika ist gestartet – und wie…. 😀 Ok es war generell töricht anzunehmen, die Ereignisse würden uns erst in Argentinien einholen. Aber, dass es gleich zu Beginn schon wieder so verrückt wird. Herrlich!
Der erste Schock schon gestern, bevor es eigentlich überhaupt losging. Da steht man um halb 8 nichtsahnend vor der Fritteuse, um die Hobbit-Frikandel-Nacht einzuleiten (man muss seinen Abschied ja gebührend feiern), da passiert es. Beim obligatorischen „gucken wir noch mal nach unserer Flugnummer, das macht man halt so“ stellt sich heraus: Unser Flug existiert nicht. Puls. xD Alitalia, unsere Airline, hat schon Feierabend – meine Lieblingskollegen von fluege.de müssen helfen. Argh! Nach 20 Minuten Warteschleife hab ich jemanden am Ohr. Ähm ja… „Ich habe da ein recht dringendes Problem.“ Fazit: Flug 1/2 nach Rom wurde einfach mal 7 Stunden vorgezogen. Darüber sei ich selbstverständlich 8 Monate nach meiner Buchung bzw. 2 Monate vor Abflug in einer Spam-Mail, die 10000 sinnlosen Newslettern gleicht, vorbildlich informiert worden. Gut zu wissen. Der Herr am Telefon rät uns etwas früher als gewöhnlich am Flughafen aufzuschlagen. Schließlich hätten wir praktisch gesehen falsche e-Tickets. Wer käme schon auf die Idee aktualisierte rauszuschicken? xD Also neuer Plan: 20h Hobbit 2, 24h Hobbit 3, 3-4h nach Hause kommen, 6 Uhr spätestens Richtung Frankfurt. Läuft.
9:30h. Wir finden Terminal 2 und durchqueren nach überstandener Schnee-Attacke und 3-4 Staus das komplette Parkhaus. Ne halbe Stunde später stehen wir 1,5 Stunden vor Abflug leicht angeschwitzt, bzw. eher well done, am Schalter. Unsere Hoffnungen liegen auf einem Freaky-blaue-Huskyaugen-Asiaten, der alles gibt. Er müsse da mal „ins System“, sagt er und läuft in einen Raum neben dem Damenklo 😀 5 min später kommt er zurück und erlöst uns, wir haben die Boardtickets. Hui, check. Noch mal gut gegangen.
Nach leichter Aufregung am Wechseltschalter über den krüppeligen Wechselkurs und die dazugehörige quieckende Chinesin ohne Mikro sowie aufwühlenden Verabschiedungsszenen geht’s in den Security Check. Und zwar in einen mega Hardcore-Security-Check. Eine Dame bittet mich höflich hinter einen Sichtschutz, weil meine Hosenknöpfe eskalieren und geht ab. Einem beherzten Boobie-Grabscher folgt ein abgehacktes, „ich fass da mal kurz rein“ (in den Hosenbund). Aaaachhhaa 😀 macht man das heutzutage so? Abgefahren. Aber safety first.
Auf dem Weg zur Fliegertreppe geht’s ein letztes Mal durch den Regen und die Arschkälte.
Bäm, jetzt geht’s vom kuscheligen Kinosaal, durch den Schneeregen in die Sonne 🙂 Vom Flug bekommen wir nur ein Getränk bei vollem Bewusstsein mit, der Rest wird vorbildlich verschlafen. Einziger Wehrmutstropfen: Wir kommen tragischer Weise im Römer-Transitbereich nicht an die Luft, irren 6 Stunden – bestimmt kilometer auf der Suche nach einigermaßen sinnvollem Zeitvertreib abseits der Toilette – umher und halten uns mit Mcces, einem Dosenbier für 4,30 von einer super mürrischen Italienerin und Handy-Lade-Stationen bei Laune.
Highlight ist ganz klar Mathias‘ und Toms Kampf gegen das gemeine dauerabspülende Klo, das nicht zu zähmen ist, jedoch nie abspült, wenn man es braucht xDD Begeistern tun hingegen die vollautomatischen triple Wasser-, Seife- und Luftspender. haha…
In genau einer Stunde wird endlich für den großen Flug geboardet, in zwei Stunden dann hoffentlich pünktlich gestartet. 🙂
Ja, so kennen wir dich. Ich fürchte, da werden noch einige Schoten folgen. Ein wenig graut es uns davor. Passt auf euch auf. Wäre nicht schlecht. Bussi .. O.