„The Bass, the Beat, the Melodie!“, hallt es über die Brooklyn Bridge, als wir angesichts der anstehenden Tagestour unserer Euphorie über die gute, alte Brooklyn Bounce Dynastie freien Lauf lassen. Dödödödö, dödödödö!!! … XD (Das wir wohl nur mein Bruder verstehen, aber sei’s drum. Vll freust du dich ja Thadhäus. :D) Angekommen auf der anderen Seite gibt’s erst mal ne schöne Ladung Regen, aber immerhin auch einen netten Ausblick auf Manhatten. Passt. Mit dem Charme eines Fischkutter-Seemanns gebe ich vor der Kamera alles. Schließlich ist schlechtes Wetter ja keine Ausrede für eine mickrige Fotoausbeute. Das Ergebnis seht ihr hier:
Um das Foto-Niveau nach oben zu korrigieren, haben wir uns anschließend nach Williamsburg geschleppt – ein Stadtteil, der für seine Streetart berühmt ist. Nach kurzer Irrung in ein Ghetto, in dem wir nix an den Wänden finden, das oberhalb der Wattenscheider ACAB-Liga rangiert, findet Thomas die richtige Straßen. Merke: Williamsburg East <> Williamsburg West. Zwar auch übelste Abfuck-Garagen-Gegend, aber eben immerhin bunt.
So und was macht man am Besten, wenn man ganz im Norden von Brooklyn ist? Srischtisch! Mit der Metro ganz in den Süden fahren – ist doch klar. Dauert nur gefühlt 100 Stunden, aber wir haben ja gleich Missionen: 1. Nach dem berühmten Original Käsekuchen noch ne Pizza bei L&B essen und 2. Coney Island auschecken. 😀 Step 1 – Pizza: „Woher hattest du den Pizza-Tipp noch mal?“ … „Ah ja, und den Namen gibt’s aber auch wirklich, oder werden wir da gleich nur einkassiert und geraped?“ 😀 Berechtigte Frage muss man sagen. So richtig einladend sieht die Gegend nicht aus. Auch die beiläufige Ladenbesitzerin-Bemerkung über den gerade vor uns ablaufenden Gasbrand auf der Straße, nach dem Motto: „Och, ist das Ding nich gestern schon mal explodiert“ unterstreicht die Situation evtl. ganz subtil. 😀 😀 Egal.
Angekommen bei der tatsächlich existierenden Pizzeria sind wir erst mal kurzzeitig verwirrt. Es gibt Slices, XXL Cheese Pies und Siciliam Cheese Pies – aaachhhaaaa. Auch gut zu wissen: Slices werden in dem Laden grundsätzlich nich belegt, da viel zu aufwändig. Na gut, dann mal her mit dem Monster Cheese Pie + Salami und Woarst Topping! 😀 Am Ende muss man sagen: Alles richtig gemacht, war massivst.
Ein Spaziergang durchs völlig runtergekommene Coney Island, weil gerade keine Jahrmarkt-Season zu sein scheint, erlöst uns von der fressbedingten Schnappatmung. 😀 Fasziniert von dem leuchtenden halb abgebauten Ding, dem Sandstrand und den Nachtanglern finishen wir unsere Tagestour zufrieden bei Windstärke 10.


