Ajajaj, was ein Hellride an den Everglades vorbei. Gut, dass wir unsere Pläne umgeschmissen haben – sonst wäre das da unten unsere Aussicht auf Aligatoren und Co. gewesen… XD Bei dem, was da an Wasser runterkam, hätten wir wahrscheinlich eher gleich ne Runde mit denen plantschen können. So haben wir uns tapfer mit Warnblinklicht auf dem Highway nach Fort Lauderale durchgeschlagen, wo uns erst mal blauer Himmel empfing. ERST MAL.
Denn kaum hatten wir unser Auto am Strand abgestellt, zog es sich zu. Very classy! xD Also aufgegeben und stattdessen eine Walking Tour an den Kanälen vorbei gemacht. Schließlich ist FL ja das „Venedig Floridas“. Nur mit dem Unterschied, dass hier an jedem Kanal eine Mansion – und va. eine Prachtyacht neben der anderen logiert. Sah alles echt schick aus, auch der berüchtigte Las Olas Flanierboulevard, bis: der nächste Wolkenbruch kam. Der nutste und so hart, dass wir uns irgendwann voll durchnässt, nach 2km und einem beinahe Hexenschuss wegen Überschwemmung in den Flip Flops 😀 in ein Taxi retteten. Der garstige Fahrer fuhr uns etwas widerwillig zurück zu unserem Auto am Strand, inkl. Baustelle und Brücken-aufgeh-Pause, nur um dann mit WLAN zu sehen, dass sich unser Motel genau an der Stelle befindet, wo wir aufgegeben haben und ins Taxi gestiegen sind. XDDD Schön, schön, schön. Immerhin kannten wir dann den Nachhauseweg aus dem Effeff.
Angekommen im Motel wollten wir uns nur umziehen und dann zur Mall fahren, um bei dem Regen Outlet-Shopping zu betreiben. Wir kommen raus aus dem Zimmer – strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Öh, Rückzug und schnell in die Badesuits werfen! XD Es zählt jede Minute – tatsächlich bekommen wir ne volle Stunde Strand bei Sonne! Juhuuuuu.
Wir sind so euphorisch, dass wir uns entscheiden, abends schön essen zu gehen – und zwar im Sweet Nectar. Und das war die beeeste Entscheidung ever. Tapas, Sangria, Live-Gitarre und unfassbar gutes nachbestelltes Fleisch, das wir aus Futterneid noch nachbestellt haben xD Nahezu legendär auch die beiden Top-Fragen des Abends. A) Hat Sarah die Kellnerin nach 1,5 pitchern Sangria gerade ernsthaft gefragt, ob sie ihren (Mini-)Van wegstellen kann, anstatt den überdimensionalen Hobvercraft-Ventilator etwas von ihr weg zu richten. 😀 B) Spielt der Guitarren-Dude eine Version von „tschetschederetsche, tschetschederetsche“? Die Wette läuft… und wird am Ende des Abends natürlich nicht wie geplant anhand eines Abgleichs via youtube-Suchbegriff „tschetschederetsche latino acoustic version“ aufgelöst. Wir werden es wohl nie erfahren. 😀 Wie auch immer. Gleich geht’s nach Miami – bienvenidos a Miami!!