Juhu, heute geht’s aufs Schiff! Tröööööööt 🙂 Um uns optimal auf das Lotterleben vorzubereiten, haben wir die letzten Tage sicherheitshalber schon mal maximal gechillt. Nix Sightseeing, nix Hostel oder Motelhopping. Strand und Hotel-Pool-Oase war angesagt. Aktivste Handlung: Entlangschlendern der Promenade und naschen in Form von Lobsterroll, Fudge und Sangria.
Insidertipp: Vergesst den Sonnenuntergang von Key West – die Hauptattraktion der Insel ist Tiffy, unsere Hotel-Mami. Die war der absolute Knaller! XD Mal abgesehen davon, dass sie einem jeden Wunsch im Handumdrehen erfüllt, macht sie jedes Aufeinandertreffen zu einem Event. Wie so’ne Art toughe Voodoo-Barfrau 😀 Wir hatten so viel Spaß. Am Tag der Abreise hat sie uns auch einfach die Rezeption überlassen, weil ich was drucken musste und Thomas, ihr Sweet German Engineer, das WLAN zu reparieren versuchte. Herrliche Szenen spielten sich ab, die damit endeten, dass Tiffy uns fett knuddelte und „Oh my god, my Little Babies are leaving!“ durch die Lobby rief. Das war mal echt ein Aufenthalt.
Auch in Miami muss von einem Hotel-Knaller berichtet werden. Hach, ich kann mich jetzt noch bepinkeln vor Lachen. 😀 Ausgangslage war die: Ich hab Thomas zum Master eine Nacht im fetten Hotel organisiert. Er wusste nix Genaues und ich hab die Lage herrlich naiv unterschätzt. Wir fahren vor (mit unserer kleinen Hyundai Schüssel). Erste Reaktion: ääääääh. 😀 Wir stehen zwischen Ferrari und Porsche, vor Kopf die Yachtparkplätze mit so heftigen Geräten. Hahahaaha. 6 Concierges wirbeln herum – einer rennt auf uns zu. Scheibe runter (von unserem völlig zugemüllten, sandigen Hyundai): „Hello, we want to check in!“ 😀 Mit einem Oh-mein-Gott-haben-die-sich-verlaufen-Stempel auf der Stirn weist er uns an, wo wir parken können. Schön. „Do you need help with the luggage?“ Na claro que si! Raus aus dem Auto, Danny will take care of everything Ms. Sotsche – und zack, schneller als wir gucken können ist unser Auto-Schlüssel weg. Ok, das Parkproblem bzw. Parkhausabfahren hat sich damit erledigt. Kashing! xD Ganz „souverän“ folge ich Lobbyboy Danny in Flipflops und ausgewaschenem Tanktop aufs Zimmer und drück ihm „ganz lässig“ beim Gehen einen Schein in die Hand. „So macht man das doch, oder?“ 😀 Lachen wir uns danach kaputt, daran denkend, dass sich irgendson Hans grad in unsere super Müllschleuder setzt. XD Aber egal, all der Scham war es Wert. Das Zimmer und vor allem der Ausblick war dann so wie erwartet: schick, aber noch von dieser Welt.
Am Abend gings dann noch nach Little Havana, Atmosphäre auf der Straße abgreifen. Atmosphärisch wurde es allerdings schon im gratis Nahverkehr. Ich sag nur: Wenn ein Penner den anderen Penner nach Change fragt, dann weißt du, du bist im Metromover. XDDD Auf der Straße und vor allem in der Promenadenmall setzte sich das Theater fort. Der eine schreit dich an, dass er dich kenne. Der andere erzählt dir was von Rommels Explosionen. Richtig Panoptikum. War schon immer so: Oh, wir müssen uns mit unserem Sub in die Nähe von Leuten setzen, oh oh… 😀 Aber bis auf Ohrenkrebs hatte es keine Auswirkungen. Im Gegensatz zu meinem neuen Mückenstich, den ich mit dem Titel „Finde den Fehler in Sachen Körperteilproportionen“ versehen möchte.
