Läuft bei uns <:o)

Hui, so schnell verfliegt also eine Woche auf dem Meer. Wahnsinn, dass es jetzt Richtung Heimat geht. Wahnsinn aber auch, was wir in den paar Tagen alles gesehen haben: Höhlen, Regenwald, Traumstrände… Bei der Siegerehrung besteht dennoch knallharter Konsenz. Die Thomy-Sari-Trophy geht an St. John, ein kleines Inselchen der Virgin Islands. Angelegt hatten wir beim großen Nachbarn, St. Thomas – auf eigene Faust (und eigene Verantwortung in Sachen Ship Time / Local Time 😀 ) ging’s per Speedboat-Ferry und Safari-Taxi zur Trunk Bay. Schon auf dem Weg dahin, sprangen uns bald die Augen raus. Wen wundert’s, dass 3/4 der Insel aus geschütztem National Park bestehen? Schnell noch für ganze 3 Dollar ne Schorchel-Ausrüstung gegrabbelt, ab rein ins Vergnügen – zu Kugelfischen, Riesenrochen und Zebrafischen, wie sich herausstellte. 

   

    
 
  

 In San Juan (Puerto Rico) bekamen unsere Bikinis und Badehosen dann mal eine Auszeit. Stattdessen waren lächerlicher Adventure-Look und gaaaaanz viel Mückenspray gefragt. Stopp 1 hieß nämlich Cueva Ventana, die ihrem Namen alle Ehre machte. Hat man sich einmal an den Fledermausknubbeln (oben links) vorbeigeschlichen, ohne angekackt zu werden, sowie die mutierten Spinnen und Tausendfüßler hinter sich gelassen, gibt’s zur Belohnung ein bombastisches Panorama mit Woohoo-Feeling. Anschließend brausten wir mit Mietwagen souverän durch den tropischen Regenwald. Beste 2h-Restverwertung aller Zeiten, sag ich mal.

  

    
Ausnahmsweise klatsch ich entgegen meiner Natur noch ein großes Einzelfoto hintendran. Das hat sich Old San Juans Schokoseite bei der Ausfahrt wirklich verdient.  

  
  
Grand Turk – unsere letzte Station – war dagegen echt n Slum. Nur Bruchbuden und eine Hauptstadt, die aussah wie der Flohmarkt vor der eigenen Haustür. 😀 Aber völlig Wumpe. Den Strandspaziergang mit galaktischer Muscheausbeute und das Hängenbleiben in einer local Rum-Bruchbude werden wir wohl nie vergessen. Für nen Zehner pro Person hat uns die Insel-Mama wie Könige mit Kokos Rum abgefüllt. Wir kamen munter aufs Schiff zurück, das kann ich euch sagen xD Huuuuuiiiii. Herrlich war auch ein Typ an der Bar, der sich ständig für 10.000 Dollar im Monat verkaufen wollte. Das war vll. ein verrückter Haufen Einheimischer – und wir mittendrin. Einziger Riss in meinem Herzen: Ich musste mein Baby zurücklassen, weil es unter Artenschutz steht und ich es nich durch den Zoll gekriegt hätte. Das Souvenir hätt sich echt sehen lassen. Thomas beschwichtigte mich nachher damit, dass das ja eh nur ne Klomuschel geworden wär 😀 :D. Nailed it. 

  
Abseits der Trips haben wir auch von Deck nur Erfolge zu vermelden. Thomas hat am Pokertisch praktisch unsere Getränke-Rechnung wieder eingefahren. Der arme Atritis Johnny (oder wie man das auch immer schreibt) musste dran glauben. Er wollte aber auch einfach nich aufgeben, der arme. Jeden Abend als wir vorbeigingen hing er am Tisch und starrte in sein Glas. Auuua. Fresstechnisch haben wir uns auf das Level Burrito zum Frühstück, Burger zum Mittag und Schnecken plus Hummer zum Abend hochgearbeitet. XD Aber das Fitnessstudio mit TV-Integration im Stepper hat geklärt. Wie wir von dem Fressniveau jetzt wieder runter kommen wollen… Ich weiß es nich 😀 Heute tingeln wir jedenfalls noch mal durch Miami und versuchen einen Chipotle abzugreifen – morgen geht’s dann tatsächlich nach Hause. Trotz Abschiedsschmerz freuen wir uns mega auf euch. :-*

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