Kaisertime

Rollermassen, Morgen-Aerobic-Sekten und Pommes statt Hund: holaa la Zivilisation, dachten wir uns, als wir nach unserem phänomenalen Ha Giang Trip zurück in die Großstadt einfielen. 😅 Unser Gepäck war freundlicher Weise tatsächlich noch in der Hotellobby, wo wir es 3 Tage zuvor zurückgelassen hatten. Dazu gab’s Fußballer-Ratespaß mit dem gesprächigsten Taxifahrer aller Zeiten, der uns nach dem Germany-Dropping erstmal mit Oliver Bierhoff und Lodder um die Ecke kam. Ganz klare A-Promis in Vietnam! 😂 Gepaart mit einem Hawai-Toast aus dem Sandwichmaker plus Pommes zum Frühstück kann man durchaus von einer erfolgreichen Durchreise sprechen. Schließlich ging’s für uns nach ein bisschen Morgengedaddel direkt weiter nach Hue. 


Unser Flug – überraschender Weise überpünktlich und mehr als komfortabel. Gepriesen seien der Online Check in mit Sitzplatzwahl und die Exit Rows. Die Idee mit der Beinfreiheit hatten lustiger Weise nicht nur wir. Richtig peinlich: Schaute man sich um, konzentrierte sich die komplette Touri-Schaft auf diese 4 Exit-Reihen. 😂 Im Fall der Fälle wären wir sicherlich ne super Hilfe für alle Passagiere gewesen. 

In Hue angekommen, feierten wir mal wieder den mega Hotel Service. Keine 20 Euro fürs Doppelzimmer in top Lage gezahlt, aber schön Portier, jedes Mal Erfrischungstücher, Säfte und Obst, wenn man die Lobby betritt, abgreifen. Von der 90 Minuten Ganzkörper-Massage für 12 Dollar mal ganz zu schweigen. 😍 Essens- und styletechnisch haben wir versucht, uns im Einheimischenpulk zu tarnen. Mit Burberry-Mundschutz aus den Tiefen des größten Market in Market Labyrinths xD und Hue-Spezialitäten auf dem Teller. Für die frittierten Pfannekuchen mit Erdnussdip gibt’s klar nen Daumen. Die Alien-embryonalen Knubbel in Bananenblättern waren dagegen eher nich so unser Fall…


An Tag zwei  grasten wir dann sämtliche kaiserliche Gräber und den riesigen Hue Palace Bezirk samt verbotener Stadt auf eigene Faust ab. Nach dem Motto: 60 Dollar? Das kriegen wir auch billiger hin! XD Das ein oder andere Mal haben wir uns zwar auf den 4 Dollar Scootern verfahren, aber am Ende haben wir’s doch geschafft und einen Batzen schöne Fotos ohne Touri-Bus-Wellen geschossen. 



Als Highlight gönnten wir uns am Abend ein fettes Mahl beim angeblich besten Inder der Stadt. Kaum n Risiko, einen Tag vor unserer Motorradtour von Hue nach Hoi An. 😆 Aber hey, wie immer alles bestens und weiter nada Magenprobleme. 

Und so konnten wir den Tag heute richtig genießen. Die Tour war nämlich trotz leichter Anlaufschwierigkeiten der Hammer. Beste Szenen gleich am Anfang. Beim Aufhieven unserer Rucksäcke donnert Thomas‘ Driver das Mopped voll in eine zement-Säule. xD Egal! Der Tollpatschfahrer braust mit Thomas davon, erstmal fast in ein parkendes Auto rein 😂😂😂 und ich? Joa, mein zugeteilter Roller springt erst gar nich an. 😆 Meine Fahrerin und ich stehen da, ööööööööh. Und nu? 😀 Motorleuchte, also nix mit hinterher. 5 Minuten später ruft sie an und bestellt einen anderen Onkel mit Ersatzbike her. Bei 25 Fahrern in der Famile kein Problem, sagt sie. XD Dann war aber auch wirklich alles top und ich bekam sogar ein Upgrade auf eine Honda mit Mini-Rückenlehne. 

Auf dem Programm: 150 km Strecke, Fishing-Village, Elephant Spring, XXL-Seafood-Lunch, praktisch direkt aus dem Wasser gefischt, Wolkenpass und Marble Mountains. Heißt so viel wie 9h Highlight-Programm.😊👍🏼


Angekommen in Hoi An wurden wir mit unserem dritten Bier in der Schneiderei einer weiteren Cousine verabschiedet und zu unserem Hotel gebracht. Auch wieder ein Volltreffer mit mega coolem Bad und Regendusche, keine 5 Gehminuten von der schönen Old Town entfernt. Vor dem Einsetzen des Komas haben wir die eben noch schnell erkundet. Sieht richtig süß aus mit all dem Lampions und Lichtern am Fluss. Bei den coolen Bars und Restaurants weiß man gar nicht wohin, zuerst. Aber wir haben ja noch zwei volle Tage, um der Sache auf den Grund zu gehen. :)) Wir melden uns dann hoffentlich mit kulinarischen Erfolgserlebnissen in den nächsten Tagen.

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