Soo, endlich nach kurzem Erholungs-Snooze wieder online. ☺️ Auuuusgerechnet an den Niagarafällen waren wir stehen geblieben. Einem der witzigsten Tage überhaupt. 😂 Er startete zugegeben etwas rumpelig mit einer ungünstigen Kombination aus harten Kopfschmerzen und der Kritik an meinem abrupten Fahrstil. Obwohl ich ja immer noch dabei bleibe, dass „Reeeeeeeeechts, du musst nach reeeechts!“ den Wunsch, schnell noch auf den letzten Drücker abfahren zu wollen, suggestiert. XDD
Naja, einmal durch den Stau gekämpft und den Parkplatz am Arsch der Welt gefunden, stand dem Vergnügen nichts mehr im Wege. Auch weil wir wieder mega Schwein mit dem Timing hatten und überall einfach durchstapfelten.
Beste Szene gleich zum Auftakt. Journey behind the falls. Heißt: erst via Tunnel zum Guckloch hinter die krassen Wassermengen, dann auf eine Plattform nah an die Fälle ran. Alex nach dem Sonnencreme-Gate sofort wieder im Verweigerungs-Modus: „Ich brauch keinen Poncho!“ 😆😆😆 Hatte zum Glück keinen Bestand. Sonst wäre mitunter dieses wunderschöne Foto nicht entstanden.


Zu gut fand ich auch dieses Warnschild: Achtung, the floor is piso! 😂 Wieder an der Oberfläche ließen wir uns bei heftigstem Sonnenschein und 1a Ausblick trocknen. In sicherer Entfernung konnten wir schon mal einen Blick auf unsere nächste Attraktion werfen.

Den Hornblower Cruise bis an den Fuß der Wasserfälle. Wieder gab’s n schicken Poncho – dieses Mal war er noch bitterer nötig. Wie so wilde Seemänner haben wir gegen die Brise auf unserem Kutter angeschrien und uns kaputt gelacht, während uns die Wassermassen in unsere dummen Poncho-Visagen klatschen. Herrlich. XDDD
Jetzt haben wir die Fälle von hinten, von unten und auf Augenhöhe gesehen. Was fehlt? Na klaro, das von Oben. Dazu ging’s auf den Skylon Tower. Für uns alte Edge Walker keine Offenbarung, aber natürlich ein super cooler Ausblick. Den man sich allerdings mit Horden von chinesischen Reisegruppen teilen musste. Neeeeeeeeiiiiin! 😄
Hier entstand auch die Wahnsinns-Aufnahme des Tages, die ich euch nicht länger vorenthalten kann. Wenn das seine 35C$ nicht wert war, dann weiß ich auch nicht… XDDD

Mehr ging nicht, also machten wir folgerichtig die Biege. Sari musste sich im Auto angekommen nur einmal kurz rebooten. Wegen der 100 Grad im Vehicle war ich kurzzeitig in der Anderswelt. Eine kleinere Fehlfunktion, die Thadhäus wie immer köstlich amüsierte. 😀 Auf dem Nachhause-Weg legten wir dann noch einen Stop bei dem coolen Städtchen Niagara on the Lake ein. Schön die Promenade samt kitschigen Pavillion mitgenommen, in den Straßen geschlendert und lokalen Wein abgegriffen. 👌🏼

Die letzten 80 km waren dann zwar wegen einer Highway-Sperrung ne Vollkatastrophe, die darin endete, dass ich so fertig war, dass ich uns um ein Haar 100m vor dem Ziel an der Tankstelle den Kotflügel abgerissen hätt. Aber nochmal die Kurve gekriegt. Upala xD So haben wir das Auto geschafft aber glücklich abgegeben und sind nach selbstgekochten Tortellini a la Mudder engeratzt.


Wie immer grandios, informativ, spaßig…..klar bei der Zusammensetzung. Man kann denken, wir wären dabei. Danke für deine Mühe. Wir haben es wieder genossen und bestimmt nicht zum letzten Mal angeschaut.😍❤️