Shockfrosted

I hab’s getan. 😅 Die P-o-w zum e zum r hat tatsächlich noch für einen Vancouver-Quickie gereicht. Gut vier Stunden bin ich durch die Straßen, den Hafen und den Stanley Park gegurkt. Mein Hintern ist zwar trotz wärmster Kleiderauswahl halb abgefallen, aber nice war’s. Trotz Grau in Grau sehr, sehr charmantes Fleckchen Erde.

Dank heißer Nudelsuppe bin ich sogar physisch bereit für den Endspurt. Mit KLM geht’s von hier aus über Amsterdam zurück nach München. Das war’s jetzt also wirklich mit dem Abenteuer. Die Wiederankunft in der realen Welt lass ich dann via Football-Couchen über mich ergehen… Erstmal ist Relaxen und Resozialisierung angesagt – und Schwelgen in schönen, sonnigen Erinnerungen.

A Hui Hou Kākou, Hawaii!

Until we meet again! 👋🏻👋🏻👋🏻

48 Hours

Final-Tag-Zeilen. Ich weiß nicht, wie oft ich sie schon getipselt habe. Leicht fallen sie mir selten. Das bringt meine predepressive Ader am Ende von Reisen so mit sich. 😆 Aber dieses Mal, Halleluja.

Ich würde am liebsten gar nicht über Zuhause nachdenken und aus Protest dem Flieger blöd winken und hier bleiben. Das Finale hat meinen Feelings den Rest gegeben.

Wir kredenzten uns zum Abschluss eine Schnorchel-Tour zum Molokini-Vulkankrater. Wegen der super Sicht und der Aussicht auf exotische Fischis. Und was zur fucking Hölle bekamen wir? Whale Watching! Außerhalb der Whale Season! Außerhalb einer Whale Tour! Niemand auf diesem Dampfer hat damit ansatzweise gerechnet. Es stand nicht ein Satz im Prospekt (und da wurd sogar mit pupsigen Cookies geworben!!!😂). Eine Gruppe Buckelwale hat auf der 5-Stündigen-Tour immer wieder unseren Weg gekreuzt. Begleitet von Spinner Dolphins versteht sich. Und der Ober-Babo unter der Herde packt einfach mal diesen Move hier aus. #onceinalifetime

Captain Jason wurd schon ganz nervös, weil sein kompletter Zeitplan und Tourablauf für die Katz war. Da wäre ja schließlich noch diese jene Vulkanhalbinsel. Er immer nur „we will never make it there, this is epic“…. xDD

Aber irgendwann haben wir uns von unseren Buddies getrennt – und es nicht bereut. Erst ist glasklarem Wasser wie im feinsten Zoo-Aquarium vor dieser scenic Sichel mit bunten Fischen geschnorchelt, dann sind Thomy und ich am zweiten Stopp mit einer Baby-Schildkröte auf Tuchfühlung gegangen. Aaaaaaaaawwwww 😍 Wie zur Hölle soll ich ohne die weiter existieren? 😂

Und dann war da ja auch noch der Tag davor. Schon da haben wir an einem sau coolen Strand im Norden drei, vier Turtles im Wasser getroffen. Ein anderes Pärchen hat uns sogar auf der Unterwasser-GoPro, wie wir grade vor einem auf uns zurauschenden Riesenexemplar flüchten. Mails sind ausgetauscht, mal gucken, ob wir das Material echt noch bekommen.

On top war als krönender Abschluss Date Night angesagt – mit Kino an Thanksgiving. Und zwar nicht mit irgendeinem doofen Streifen, sondern dem super fresh angelaufenen Creed II. Ami like mit zapfbarer heissen Butter fürs Popcorn und elektrisch verstellbaren XXL-Leder-Liegen. 😂 Die sind so bekloppt. Aber die wissen, was comfy bedeutet, sag ich euch. Und wir schön prollig mit unserem Mustang vorgefahren und zum ersten Mal unsere asi Bodenbeleuchtung erblickt. Haben wir kaum gefeiert.

Jetzt heißt es aber ade, das Boarding für Flug Nummer eins startet. Mal schauen, ob ich’s tatsächlich gebacken bekomm, Vancouver noch unsicher zu machen, oder ob ich einfach wie ein Häufchen erschöpft in der Airport-Ecke liegen werd. 😅 Lässt euch überraschen! 👋🏻☺️

Live fast, drive a Mustang 🏎💨

Yeeeha, was für eine Rückkehr nach Maui! Von vorne bis hinten ein einziger Triumphmarsch.

Kapitel 1. Thomas und ich stehen am Vormittag zum dritten Mal in diesem Urlaub am Alamo-Schalter. Schalter-Guy Dan fragt wie jedes Mal brav: „You booked economy – you guys fine with that or shall we look for something more comfy?“ Und zack, wir beide gucken uns an und haben eine Gedankenübetragung. More comfy am Arsch! 😂 „How about…. a Mustang Convertible?“ Fragen kostet ja nix. 😆 Danny-Boys Augen beginnen zu strahlen. Da hat er doch glatt ein dickes Black Friday Week Angebot am Start und wirft uns die Traumkarre für nen Schnapper hinterher. Jackpot! Nach dem fetten SUV jetzt auch noch dieses scharfe Teil. Ich fühl mich einfach wie bei MTV my super sweet 16! 😂😂😂 Man gönnt sich ja sonst nix im Endspurt.

Kapitel 2. Wir wollen ein bissl Strand mitnehmen und entscheiden uns für den Wailea Beach, weil wir den in Maui Teil 1 nicht geschafft haben und der super schnieke sein soll. Womit wir nicht gerechnet haben: Im perfekten Wellen-Fun schauen unangekündigt zwei Sea Turtles vorbei. Das Wasser ist so klar, dass man theoretisch kaum ne Schorchelmaske braucht. Hinderte Thomas nicht dran, den Sprint seiner Late-Zwanziger zu unserer Strandtasche hinzulegen und die Verfolgung der Turtle mit Equipment aufzunehmen. 😂😂😂😂 Aber hat sich gelohnt. Er hat sie erfolgreich wieder eingeholt und kann die wieder zu cuten 🐢 von seiner Bucketlist streichen. 👌🏼

Kapitel 3. Unsere letzte Unterkunft. Auch die ist wieder ein Mega-Glücksgriff. 🙌🏼✨ Fazit: Von der Straße total unscheinbar, im Innenhof ein Träumchen. Hängematte, tropischer Garten, fetter Gasgrill, alles im Veranda-Style mit privater Chillout-Area (a la Azul in Key West, Mudder <3). Hier lässt’s sich aushalten. So krass gemütlich. Da haben wir unsere Essens-Geh-Pläne für morgen erstmal gecanceled.

Dark Light Sessions

Guckguck, da bin ich wieder. 🙂 War die letzten Tage etwas still, weil eendlich pures Beachen auf dem Programm stand. Daher gibts jetzt auch trotz 3 Tagen nicht soo viel zu berichten.

Nur zu einem kleinen Abenteuer haben wir uns von unserem Piloten Bruno verleiten lassen. Sein Geheimtipp: den kurzen Sleeping Giant Trail ganz früh Morgens im Dunkeln mit Taschenlampe hiken und sich dann oben aufem Berg den besten Sonnenaufgang der Insel gönnen. Klang verlockend, also ab dafür.

Die Legende besagt, dass ein Riese auf der Insel so hart Party gemacht und sich vollgefressen hat, dass er sich hingelegt hat und nie mehr aufgestanden ist. 😂 (Da war ich ja direkt am Haken xDd) Und tatsächlich sieht der Berg aus wie eine liegende riesige Gestalt mit Stirn, Nase, Brust und Bauch.

Im Dunkeln sind wir morgens um 5h mit Taschenlampen bis zur Nase rauf gestapfelt. Auf dem Weg haben wir unübertrieben bestimmt 300 XXL-Kröten vom Weg verjagt. xD Und ein mutierter 20cm Riesen-Schmetterling mich, weil ich dachte, ne fette Fledermaus setzt gerade zur Landung in meiner Visage an. 😆

War auf jeden Fall n sehr cooles Erlebnis, die Wolken haben uns leider nur um die verdiente Belohnung gebracht. Die Sonne, die direkt überm Meer vor uns aufgehen sollte, konnte man nur erahnen. Egaaaal.

Was die Strände angeht. Da hat es mir va. die Hanalei Bay angetan. Der Sand war zwar überhaupt nicht der Brüller, aber der Strand hatte so krassen Charakter. N bissl diesig, Surfer ohne Ende im seichten Gegenlicht, im Hintergrund die krassen Napali Coast Berge mit zwei Wassefällen. Und dann dieser epische Pier, an dem man einfach nur da sitzen, zugucken und genießen konnte. Das haben wir dann auch zwei Tage gemacht 👌🏼

Morgen geht’s leider schon zurück nach Maui. Dann kommen die letzten 3 Tage (auuuuaaaaaa)…

Let‘s edge, Part II

Ich liebe diese verdammten Ridges!!! Der Ausblick auf die Bergkämme vor dem Meer macht süchtig – und genau deshalb ging’s nochmal in die Wilderness. Genauer gesagt auf den Honopu Trail. Und der Wettergott meinte es guuut mit uns. Es ist nahezu unmöglich, im November einen klaren Blick auf diesen Abgrund zu bekommen. Und tadaaaa. Wird Zeit für Lottojackpot, würd ich sagen! xD

Der Weg zum Viewpoint war wieder mal abenteuerlich. Diesmal keine Schlammmassen, sondern nen herbe zugewachsenen Dschungelweg am Start. Heißt: ohne lange Sachen und Arme heben kein Durchkommen. Aber ich war vorbildlich drauf vorbereitet und legte nen richtig deutschen Auftritt hin. Mit Zip-Away, Tennissocken und Wanderschuhen…

Wer jetzt denkt, ich sei damit der King of the Jungle auf Hawaii – weit gefehlt. 15 Min vor Wiederankunft am Auto sind wir den ersten und einzigen Menschen auf dem 4h Trail begegnet. Lässig ausgestattet mit Machete und Rosenschere, ganz nach dem Motto: „Wir machen den Weg frei!“ Netter weise haben Sie beim ersten Rascheln von uns wild Hello Hello gerufen, bevor sie alles weggesäbelt haben. Das wär’s gewesen, überlebst hier die wildesten Wanderungen und wirst dann 500m vorm Ziel umgesenst. 😂😂😂

So haben wir’s aber unbeschadet zurück zu unserem süßen Örtchen Kapaa geschafft und uns darauf erstmal einen vor Fett triefenden Double Bubba’s Bürger gegönnt. Check! 😅💪🏼 Morgen legen wir n Chill-Tag mit Football gucken, Strand und Pool ein. Hoffe, ich komm dann auch mal zum Skypen, wir sehen uns! 🙂

Wild Wild East

Heute hieß es bye bye Süden, auf gen Osten. Auch wenn ich mich zunächst kaum von unserem royalen Sofa trennen konnte, das Leben ging weiter, irgendwie… 😅

Und es hat sich gelohnt. Schon der erste Tag an der Eastcoast war ein Knüller. In unserem super Hotel haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und die Bike Promenade unsicher gemacht. Wir wären aber natürlich nicht wir, wenn wir nicht am Ende in der Wilderness inklusive Hawaiian Monk Seal, Autofriedhof und rotem Sumpfgebiet gelandet wären. Ich vor allem mit meinem geilen Ein-Gangfahrrad 😂 – und meinen guten Komplimentschuhen. Nooooooooo! Die waren teilweise so voller Schlamm und dadurch kiloschwer, dass meine Füße bei jedem einzelnen Schritt aus dem Schuh katapultiert wurden 😅

Richtig die Bikes über kleine Bachläufe, Sand und sonstwas gehievt. Größere Herausforderung wars aber den XXL-BVB-Spidern auszuweichen xD Danke nochmal an Google Maps, dass dieser zugewachsene Dschungelpfad als dicke offizielle Straße gelabelt ist.

Am Ende hat sich das Durchkämpfen gelohnt. Wir sind in einer so coolen local Wohngegend und Strand gelandet. Völlig untouched, null Zeichen mehr von Tourismus. Alles eher Redneck mäßig 😅 Komplett anderes Gesicht der Insel gesehen.

Wieder an unserer Unterkunft angekommen, hat unser Hotel-Dude die katastrophal zugelehmten Fahrräder zum Glück mit Humor genommen. Wie unangenehm, wieder n richtig peinlichen deutschen Auftritt hingelegt 😆

Heut abend haben wir noch schön Ribeye, Gambas und Zucchini gegrillt😍 Jetzt gibts zum Runterkommen noch adult swim im tv mit american dad, bobs burgers und co. 🤣🙌🏼 ! Dann wars das für heut 🙂

#Bad Beaches only

Bäm. Ein epischer Strandtag am Baby Beach und Poipu Beach liegt hinter uns. Erstmal stilecht im Rudel via Constis abgefahrener GMC XXL-Karre vorgefahren – natürlich begleitet von fetten Bässen. #representrepresent 😂

An der ersten kleinen Bucht, wo fast ausschließlich Einheimische vor ihren kleinen Strandhäusern chillten, herrschten perfekte Schnorchel-Conditions. Ich bilde mir ein, sogar einen Kugelfisch gespottet zu haben. 🐡

Als wir alle nichtsahnend in der Gegend rumsnoozten, wuppte sich als i-Tüpfelchen auch noch eine total süße Sea Turtle für ein kleines Nickerchen zu uns an den Strand. Die hatte sooo grooße Augen – awwww.

Zum Sunset ging’s mit Brownbag an unseren Hausstrand. Blaue Stunde, Surfer drehen die letzten Runden, die Lichter der Restaurants gehen an. Hach, könnt man sich dran gewöhnen.

Ans Essen lieber nicht, sonst brauch ich bald auch n Scooter, um mich fortzubewegen xDdD Semir hat ne Sportsbar entdeckt, die unfassbar geile Plates serviert. Ich sag nur hail the carne asado fries! Gebt euch diese Vorspeise (😆): Pommes, eine 2 cm Schicht Cheddar, Rinderfiletspitzen, Zwiebeln, Paprika, Jalapeños, Sour Creme und Guacamole 😂🙌🏼 Ich war kurz davor, um die Hand des Tellers anzuhalten. 🤣

Auch der Rest ließ sich mehr als sehen. Bestimmt 30.000 Kalorien aufem Tisch, aber hey. Man lebt nur einmal. Ganz kurz und ganz fettich xD

Mareike hab ich heut morgen schon am Flughafen abgeladen, die anderen müssen Mittags los. Für Thomas und mich gehts dann im Osten der Insel weiter. Mal sehen was Kapaa und der Norden mit Hanelei Bay können :))

I‘m on a boat

Nächster Tag, nächstes Vehikel. Wie schon verraten, ging’s gestern auf große Katamarantour entlang der Napali Coast. Bald haben wir alle Transportmittel durch 😂

Haben uns im Wust der Anbieter für Blue Dolphin Charters entschlossen und damit alles richtig gemacht. Gab ne richtig witzige Crew inklusive Stacey, die direkt das Herz unserer Jungs ergattert hatte. Ob ihr etwas knapp bemessener Badeanzug in Kombi mit ihrem braunen knackigen Hintern auf einem Lifeguard-Surfboard etwas damit zu tun hatte… 🤷🏼‍♀️😂 Man weiß es nicht.

Die besten Plätze vorne rechts gekrallt, zeigte sich schon nach ein paar Minuten Fahrt, dass der Company-Name Programm ist. Um uns herum tollte ein Haufen Spinner Dolphins herum, die sogar ein paar Sprünge ausgepackt haben. 🐬 So kann’s mal los gehen.

Der anschließende Schnorchel-Stopp war ganz cool, wenn auch nicht mit so geiler Sicht und so vielen Fischen wie auf Maui. Aber: Wir haben ne fiese, Riesen große Muräne gespottet. Jens another Schildkröte.

Viel geiler war, was dann passierte. Ein mega Wolkenbruch, Rain und ein Wellengang wie bei der Truman Show. Huuuuuuiiiii hehe hehe he. Alle Leute verziehen sich nach drinnen, wir nehmen in der ersten Reihe Platz auf der Premiumbank, krallen uns fest und machen ne Sitzpolonäse. Meeega witzig. xD Fotos von den Hammer Cliffs im Hintergrund konnten wir bei den Wassermassen zwar vergessen. Aber dafür könnten wir einfach umso mehr genießen und Fun mit unseren complimentary Mai Tais haben. Und was soll ich sagen, wir haben uns einen Ruf erarbeitet. Irgendwann waren wir auf dem ganzen Katamaran nur noch The German Gang that everybody wanted to Talk to. Zum Beispiel zwei Texaner, mit denen ich dann ein Fachgespräch über Steaks und Fett geführt habe. Läuft! 😅

Nach dem Ausflug war noch chillen, joggen, shoppen, grillen und UNO angesagt. Heute am letzten Tag zusammen mit den Bmwlern machen wir nochmal den Bewch sicher und arbeiten hoffentlich trotz durchwachsenem Wetter an unserem Teint. 🌤👙

Preiset die Elements und den 🚁

Sooo, wir sind wieder online und mal wieder um einige Stories reicher. 😅💪🏼Kam die letzten beiden Abende null dazu, mich hinzusetzen. Dafür sind immerhin die Spiegelreflex-Fotos endlich da. Auch vom insane Heli-Ride. Aber alles der Reihe nach. Erstmal fehlen noch ein paar Basics…

Da Mansion

Zum einen bin ich euch noch unsere Crib auf Kauai schuldig. Richtiger Volltreffer bei Airbnb, Top Features: Palmen im Garten, fetter Gasgrill und die legendäre römische Götter-Liege. xD

Und: Direkt an unserer Mansion gibt’s nen Beachwalk, der zu einem richtig coolen Trail entlang der Küste mutiert. Erstmal schön einen auf Insta-Trailrunner gemacht und die malerischen 10km in der Siesta gejoggt. Man muss sich das Ribeye am Abend schließlich verdienen – aber wenn schon, dann mit Stränden, zerklüfteten Klippen, abgefahrenen Golfplätzen und Schildkrötenfarm inklusive ☺️🤙🏽

Der blaue Fleck

Erinnert ihr euch an den knochigen Mini-Baum im Canyonpark vor den Ridges? Ich mich jeden Tag – dank eines kleinen Souvenirs. 😂 Der Baum war nämlich nicht nur total scenic, sondern auch super morsch. Ich draufgehopst und n Foto gemacht, dann sagt Thomas so: „Ok, komm runter, jetzt bin ich dran“ und knacks, bricht beim Aufstützen einfach der Ast ab und ich mach den Sittich. Jetzt ist der Baum für die Menschheit nich mehr so scenic – genau wie mein linker Oberschenkel, auf den mich nach 48h Blaue-Fleck-Reife heut vier Amis angesprochen haben xDD Herrlich… Wie wir da dann auch schnell geflüchtet sind, weil’s uns so peinlich war, dass ich den hübschen Baum kaputt gemacht hab. 🤣

Der Kajak-Fail

Relativ weit oben auf unserer Kauai-Liste stand eine Kajak-Tour auf dem Wailua River zu den Wailua Falls. Schließlich sind wir seit der Halong Bay in Vietnam Feuer und Flamme für sowas.

Leider entpuppte sich diese Mission gestern als absolutes Desaster… 😆 Einerseits weil es ungefähr von Anfang bis Ende aus dem Nix geschüttet hat, als säßen wir in der blöden Arche Noah. Zweitens wurde das Flussbett alle paar Minuten so flach, dass wir das Kajak an Land ziehen und etliche Meter über Land tragen und wieder ins Wasser lassen mussten. Ist fair wenn man so dünne Pudding-Ärmchen hat wie ich und ständig noch zig Liter Regenwasser aus dem Gefährt abkippen muss, weils vollgelaufen ist und überall auf dem Boden Kuhpfladen rumchillen. Da hilft auch irgendwann die grüne Dschungellandschaft nicht mehr. Ein unvergessliches Anlegemanöver an der heiß umworbenen Gülle-Cave im Hüfttiefen Wasser haben wir noch mitgenommen, dann hieß es Abbruch. 😅 Haken wir’s ab als unvergessliches Erlebnis.

Ab in the Air

Wir hatten 🔥 im Volcano-Park, Erde (aka Super-Matsch) im Kokee State Park, mehr Wasser als erhofft beim Kajak-Fahren. Fehlt noch, liebe Freunde der Element-Kunde? Luft!

Also hieß es tatsächlich trotz des Monsuns am Vormittag, ab in den Helikopter und in die Lüfte. Ich hatte Bauchschmerzen, weil ich dachte fuuuuuck, bei diesem Käse-Nebel-Wetter fliegen, da sieht man doch gannix für seine verdammten 300 Bucks 😀 Plus ich musste als leichteste aber am meisten Bock habende Person bei einem „Doors off Flug“ als einziger Depp wegen Safety Gewichtsverteilung in der Heli-Mitte sitzen. Dafür Thomas mit seiner Höhenangst schön direkt am Abgrund. Klingt fair. Aber bäm, da hab ich die Rechnung ohne unseren 24k Magic Piloten Bruno gemacht. xD Der hat uns so tief geflogen, dass wir eine Wahnsinns Aussicht hatten, Faxen gemacht ohne Ende und die Kiste so smooth gesteuert, dass Thomas Bedenken nach 1 Sek zerstreut waren. Das war der absolute Wahnsinn.

Erst gings über lushy Regenwälder und grüne Berge. Und ihr müsst euch vorstellen, ein Wasserfall nach dem Anderen. In jeder Form, Größe, Höhe. Sowas hab ich mir nicht in den kühnsten Träumen ausgemalt. Dazu wurde mein Dream true. Passend zu den abgefahren Drehorten gab’s den Jurassic Park Soundtrack via Headset aufs Ohr! 😍😍😍😍 Gänsehautmoment Nr.1.

Dann sind wir einfach über diese endlosen Bergkämme und durch die Canyon-Schluchten gedonnert. Hier eine kleine Impressiona im Bewegtbild.

Zum krönenden Abschluss war die Napali Coast und der Geburtstort der Insel, wo alles mit einem Vulkankrater begann, dran. Mein Gänsehaut-Moment Nr.2. Erst nur Nebel, dann sind wir plötzlich in einer Schlucht. 180 Grad Blick – und soweit das Auge reicht, stürzen von der Steilwand endlos lange aber super feine Wasserfälle im die Tiefe. Out of this World!

Nach 60 Min war’s dann leider doch irgendwann vorbei. Das Grinsen bekamst du aber den ganzen Tag nicht mehr aus dem Gesicht. Einstimmiges Fazit: 1) Das war definitiv nicht unser letzter Heliflug! 2) Helifliegen kommt meinen Fussel-Haaren definitiv nicht entgegen. Wo kommt denn jetzt dieser lächerliche Pony her? 😂😂😂 O-Ton Thomas: „Ja gut, wenn du jetzt mein Date wärst, würd ich mir schon denken wtf, aber so siehst du halt nur n bisschen ulkig verwuschelt aus.“ xD

Also großen Haken an das Chopper-Highlight: Genau so möchtgern neureich ging’s heut übrigens weiter… 😂 Den Bericht über unsere Katamarantour schieb ich aber morgen nach. Ist schon wieder plötzlich 2h Nachts. 🤷🏼‍♀️ Ich sag bis moin! 😋👋🏻

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

Ach du heilige Scheiße! xD Ich hab ja schon einige Aktionen in meinem Leben abgezogen. Aber das heute war wirklich abgefahren. Wir wussten, dass die Trails im Kokee State Park von Kauai – sagen wir mal – etwas abenteuerlich sind und spektakuläre Views offern. In Wirklichkeit müsste in jedem Blog und Reiseführer aber stehen: This is next level shit out of this world! Aber seht selbst. Hier kommen die Highlights unserer I’m hiking my ass off Wandertour, Teil 1.

Kalepa Ridge Trail

Awaawupi Trail

Waimea Canyon Lookout

Unfassbares Ende der Welt Feeling, sicke Pfade auf den Kämmen entlang. Zwischendurch mal im Vierfüßlerstand, um nix zu riskieren. Mehr Action geht nicht. Obwohl…. Morgen gibts das Ganze aus der Vogelperspektive. Dann kriegt Sari ihren heiß ersehnten Helikopterflug. 😅 Das kann auch heiter werden…