Puerto Es-con-migo 🤙🏽

Paziifiiiiiiiiiiiik! Hu, ich hatte schon n bissl im Gefühl, dass mir dieser Part des Urlaubs besonders gefallen könnt. Aber alle Erwartungen pulverisiert. Schon die Fahrt zur Küste war sau geil. In Pablos Kleinbus gab’s eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Pablo war nüchtern. Die schlechte: Gurte? Noch nie was von gehört. Extrem witzig auf ner 8h Serpentinenfahrt im local Fahrstil bei ner Schlaglochfrequenz jenseits von Gut und Böse. XDd Ob das jetzt sicherer war als selbst zu fahren sei dahingestellt. Ich hab mich jedenfalls köstlich amüsiert, auch über unsere Beifahrer. Wir haben nämlich so ungefähr alles eingesammelt und abgeliefert, was man sich vorstellen kann. Pablo transportierte alles. Guck ich in ne Kiste mit sonem kleinen Spalt, glotzt mich dadurch einfach ein Huhn an und macht googooooork. 😂😂

Als wir endlich um 12 Uhr mittags in Puerto Escondido waren, war ich echt fertig. Aber ab dem Moment, wo ich das erste Mal am Meer stand, war ich in Love und eh alles egal. Gelber Sand, sattes Grün, Fischerboote, null große Hotels. Und permanent fliegen Adler, Geier und Schmetterlinge durch die Luft. So wild und umberührt iwie.

Touristischer gings am berühmten Surferstrand mit Megawellen zu – aber auch hier voll der coole Vibe umd nicht so standard Restaurants, sondern ausgefallene Pavillions mit hellem Holz umd heftig gemütlichen Lounge Bereichen. Da musste natürlich erstmals Ceviche probiert werden. Son Meeresfrüchte Mix, der nicht gebraten wird, sondern nur mit Limettensaft etwas zieht. Mega nice. Und selbsteredend Fishtacos und Oktopus ❤

Für Turtleline Sarah ging dann auch noch der Traum von den Baby-Schildkröten in Erfüllung. An einem Strand in der Nähe war eine Hilfsorganisation stationiert, wo man die kleinen bei Sonnenuntergang ins Wasser freilassen konnte. Wichtig war nur: nicht anfassen und alle Möwen, die man spotten wild anschreien und mit Sand bewerfen, damit sie dein Adoptivkind nicht fressen. Zwei hats erwischt 🙈 Charly hats aber gepackt! 🔥💪🏽 Aaaaaw, die waren so klein und süß. Und wie die getapselt sind.

Nach den paar Tagen fiel der Abschied echt schwer. Mein Hostel-Barkeeper, ich nannte ihn nur Ilkay, weil er 1:1 aussah wie ein mexikanischer Gündogan, hat ihn mir mit einer richtig geilen Konversation galant aufgelockert. Spricht die ganzen Tage nur spanisch mit mir und haut dann als letzten Satz raus: „It was so nice to meet you, I really like your red face!“ 😂😂😂😂😂😂😂😂 Und ich nur, danke, was ein Kompliment. Das will natürlich jedes Mädel gerne hören. 🤣 Ilkay wollte davon nichts wissen: „No, really. Not everybody can wear it. But you can, it looks great.“ Ich hab so gelegen. Va hatte ich mich gar nicht mal so richtig verbannt. 😄

Was sich an meiner nächsten Station schnell änderte. Wollte eigentlich nur einen Tagesauflug nach Mazunte machen und dann weiterfahren bis Huatulco, wo 2 Tage später mein Flug nach startete. Dann hats mich da auch so umgehauen, dass ich mich beide Nächte da in ein übelst geiles rustikales Bungalow-Hotel mit Traumausblick eingemietet habe. Glotzen, sonnen, das wars. Wiebei Jurassic Park flogen da riesen Vögel über die grüne Dschungel-Küste. Was braucht man eigentlich mehr im Leben, hab ich mich mal wieder gefragt.

Dem Altamira hab ich dazu jetzt die beiden besten Sonnenaufgänge meiner Vita zu verdanken. Wahlweise aus dem Zimmer oder vom Pool aus. Ich hab nämlich bei dem Hammerausblick aufs Meer für 35 Euro die Nacht mit offenen Fenstern gepennt und wurde daher an Tag 1 von den ersten Sonnenstrahlen pünktlich um 6 geweckt. Dacht die Sonne will mich verarschen. Wie die angeliefert hat.

Einen Tag hab ich das Nest verlassen und auc das nicht bereut. Richtig cooler Hippie Ort mit dem geilsten Fortbewegungsmittel ever. Den Collectivos. Sind Autos mit nem kleinen Aufbau, wie bei nem Planwagen. Den winkst du ohne Bushaltestelle am Straßenrand dran, dann kletterst du hinten mehr oder weniger grazil auf die Fläche. Wenn du Glück hast ist irgendwo auf der Bank was frei, oder dich glotzen 20 Mexikaner blöd an und du wirfst deine zwei Strandrucksäcke vorne auf den Käfigaufbau, stehst die Fahrt und guckst vorne raus. Überraschender Weise präferierte ich stets Letzteres 😂

Einmal in Zipolite noch einen Ort weiter angekommen, warteten der einzige FKK Strand Mexikos, Bananen Daiquiris für 1,90 und die beste Meeresfrüchte Spaghettis der Welt. Man könnte sagen, ich hab’s nicht bereut, mein eigentliches Ziel ausgelassen zu haben. Die Bays of Huatulco müssen auf den nächsten Besuch warten. 🙂

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