Gönnjamin Blümchen sagt: Things are nicer in Knysna ✨

Oh. Mein. Gott. Was für 24 Stunden. Unser „ach, die Stadt Knysna nehmen wir mal eine Nacht mit“-Move ist zur Gönnskalation des Jahres mutiert. Wir sind in jeglicher Hinsicht entgleist. 😂😂😂😂

Das Szenario: Wir fahren in unserer Suzuki Reisschüssel an der Hoteladresse vor und denken uns nur „heilige scheisse, sind wir hier richtig?“ Range Rover neben Mercedes. Allein der Anblick des Eingangs haut mir den Unterkiefer raus.

Empfangsboy Nathi grinst über beide Ohren. „Helllloooooooo! Are you Sarah?!“ 😂👋🏼 Ne?! Wir schnallen ab. Tatsächlich: Soul of the Heads steht auf seinem polierten Namensschildchen.

Und schon nehmen die Dinge ihren Lauf. Wir gehen eine Galerietreppe runter und werden vor das krasseste Lagunenpanorama gesetzt und sollen erstmal den View genießen, bevor hier iwer iwas macht. Ehrenmann! Begrüßungsdrinks und Refreshment-Handtücher stehen in 1 millisekunde auf dem Tisch. Und ehe wir uns versehen, zockt sich Nathi den Autoschlüssel, um Koffer und Taschen eigenständig aus unserem Vehikel zu holen.

Wir nennen es liebevoll nur noch Popelexpress, weil sich Nathi genau das gedacht haben muss. Was ein Popelexpress. 😂😂😂 Während wir nämlich seinen Mimosa schlürfen, darf er jede Autotür einzeln aufschließen bzw. durchs Auto klettern, um sie von innen zu entriegeln, weils ned anders geht. Leslys Koffer auf der Rückbank unter der Kofferraumklappe bergen. (Ein kläglicher Versuch unsererseits, den Koffer unsichtbar zu machen, da er nicht mehr mit in den Kofferraum passte und einfach so im Auto rumlag. XD)  Nur um dann wieder alles zu verriegeln und wahrscheinlich den Sand von seiner schicken Hose abzustreifen, der in dieser Karre allgegenwärtig ist. 😄 Richtig peinliches Kopfkino.

Egal. Einmal alles gezeigt und eine Runde wilde Wooo-Girl-Hüpfer später liegen wir um 14h im Bikini am Pool – und bewegen uns bis 19h ungefähr keinen cm. 😄

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Ah doch. Einmal mussten wir in den Weinraum, um uns einen adäquaten Weißwein für unser Weinschorlen-Attentat auszusuchen. Wir waren die ganze Woche brav und fanden, dieser Hotelaufenthalt könnte mal gefeiert werden. Va wenn die gude Flasche nur läppische 9 Euro kostet. 😂 Hauptsache wir zwei Sommeliers vor dem Herrn entscheiden nach der dünnsten Farbe. xD

Und weil wir so einen abnormalen Kohldampf geschoben haben, wir aber das Hotel auf Teufel komm raus nicht verlassen wollten, hat Lesly uns ständig Muffins aus der Küche rangekarrt. 😂

Iwann reichte aber auch das nicht mehr aus. So kam es, dass wir noch Viktor, den Taxifahrer Nathis Vertrauen kennen lernten, der uns einmal angedüselt zum Tapas-Restaurant auf ner nahgelegenen Insel und zurück fuhr. Halt nur einen Green Chili Tequila, einen Berg Rippchen und 200 Onion Rings später. 😄

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Nach dem Fress- und Wein-Rausch haben wir uns mitten in der Nacht auch nur noch gegenseitig ausgelacht, weil wir mit unserem Pappmaul jede antialkoholische Flüssigkeit im Raum bereits vernichtet hatten und dann die Minibar plündern mussten, da wir son heftigen Brand hatten. Aber was soll‘s. 😂🤷🏼‍♀️

Zum Frühstück haben wir noch ganz souverän Eggs Benedikt mit Sauce Hollondaise hinterhergeschoben und uns bis 13:30 nochmal der göttlichen Pool-Terasse hingegeben. Das nennt man wohl einen perfekten Cheatday.

Tja. Und was macht man nach sonem erfolgreichen Tag? Richtig. Noch einen draufsetzen natürlich. XD Also sind wir ab in die Knysna Forests, um dort mit einer gesafedten Herde Elefanten ne Runde spazieren zu gehen. 

Und da lassen wir jetzt einfach die Bilder sprechen. 😍❤️ Mehr Fotos haben wir auf nem USB-Stick; den wir leider grad nich auslesen können. Das muss für heute erstmal reichen :))

Elephant Afternoon Walk

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Die letzten Flussmenschen

Pocahontas wäre stolz auf uns Uptown Girls. Am Kaaimans River in Wilderness haben wir uns die letzten Tage sowas von erfolgreich von der Zivilsation abgemeldet, völlig geräuschlos in den Urwald eingefügt und schon so etwas wie unseren Seelenfrieden gefunden. Es fehlte zur Symbiose totalo eigentlich nur noch der avatarsche Flugsaurier zum Andocken. Herbe coole Erfahrung von vorne bis hinten.

Mit unserem Kayak von Simbabwe (xD) bewaffnet, sind wir erst zu einem Wasserfall und dann weiter flussaufwärts zur Map of Africa gepaddelt. Vorbei an surrealen Urwaldbäumen, immer begleitet von Schmetterlingen und sweetem Vogelgezwitscher.

Kaaimans River

Auf unseren zwei Wanderungen ging’s nicht weniger abenteuerlich zu. Flussüberquerung via Floß und Seilzug auf dem Kingfisher Trail? Easy. Ebbe und Flut Kalkulationen, damit wir nicht am Gericke’s Point auf einem riesigen Vogelnestfelsen inmitten des Meeres festsitzen? Kleines Einmaleins.

Great Kingfisher Trail

Gericke’s Point

(^^Was hier nach einem harmlosen Shooting aussieht, war reinste Horror. Schlimmes kommt dabei raus, wenn man einem völlig verrückten Opi seine Kamera in die Hand drückt, der plötzlich auf Gaga-Paparazzi macht und mit dem Weitwinkel 600 Fotos aus 5 cm Entfernung von deinem Gesicht macht, so dass die arme Enkelin beinah schon aus Scham von der Klippe hüpft, um dem Spuk ein Ende zu machen. 😂😂😂😂 Wir ersparen euch den Anblick unserer Nasenlöcher und konzentrieren uns mal auf die eine charmante Aufnahme, wo er noch nicht ganz in Fahrt war xD.)

Aber wir wollen auch nicht die schwierigen Momente verschweigen. Etwa, wenn du nach 10h Natur-Action dein Kayak ins Wasser wurmst, um dich mit letzter Kraft gegen die Strömung bei Windstärke 6 zu deinem Haus zu schleppen, und dann feststellst, dass nur noch ein von zwei Paddeln da ist. Oder du DANN geschafft und durchnässt, gierig nach ner Grundreinigung bei 50 Grad Wassertemperatur plus x, zu zweit unter der Gustav-Dusche stehst und nach 45 sek das Warmwasser ausgeht. 🤣 Oder Simbabwe einfach nicht auftaucht, um dir dein Kayak zu bringen, sich erdreistet, nur einen Haken bei Whatsapp zu haben, und du dein Haus bei Flut nicht verlassen kannst. Legendär… 😂

Aber Aperie! Nur die Harten kommen innen Garten… und zu einem so schönen Ausblick, als würde ihnen der ganze Fluss alleine gehören. 😻

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Aggressive Tierwesen und wo sie zu finden sind xD

Weiße Haie, hungrige Löwen, übergriffige Baboons: Südafrika hat so einige Skandaltierchen im Programm. Wir dachten uns gestern, fangen wir doch mal bescheiden an und statten am letzten Kapstadt-Tag auf einer Kapinselrundfahrt…  PINGUINEN!!! SÜSSEN, KLEINEN PINGUINEN!!! einen Besuch ab. Also ab zum berühmten Boulders Beach.

Einmal an der Tourimasse vorbei, bei der drölfhundert Mann von einer umzäunten Plattform aus 50 liegende Pinguine an Land anstarrten, wartete nach einer kleinen Kletterpartie über die Bilderbuch-Felsenlandschaft ein richtiges Paradies. Kleine verwinkelte Strandabschnitte. Türkises, komplett durchsichtiges Wasser. Pinguine beim Schmusen, Pinguine beim Watscheln, Pinguine beim Schwimmen, Pinguine beim Zanken. Und du läufst oder schwimmst mitten durch. Oder hockst dich einfach auf einen Stein oder in den Sand und glotzt zufrieden durch die Gegend.

Boulders Beach

Richtig süß die Dinger in ihrem Minime-Frack. Aber auch ganz schön frech und neugierig. 😄 Meine These nach eingiebigem Feldversuch: Pinguine stehen auf Farbe, Spitze und Hintern. Ihr wisst also, was zu tun ist, wenn ihr demnächst mal einen Pinguin auf euch aufmerksam machen wollt. 🤣 Ob bunt bestickte Schuhe oder lackierte Fußnägel – nichts war vor den Knabberhänsen sicher. Auch nicht meine Shorts oder Leslys Oberschenkel. Hauptsache danach schnell ganz unschuldig durch die Gegend geguckt oder scheingeschlafen, hahahaha die Gauner.

Fiel uns richtig schwer, weiterzuziehen, weil es so schön da war. (Mir besonders, da meine Schuhe von einer Welle erwischt wurden, und ich erst versucht habe, barfuß über den afrikanischen Asphalt zum Auto zurück zu kommen, um mich dann nach durchgebrannter Hornhaut halb in die nass eingelaufenen und versandeten Dinger zu zwängen und und graziös wie ein Paarhufer den Berg raufzustolpern. Ne Blase hab ich mir natürlich trotzdem noch gelaufen 😂.)

Aber ich bin fein mit meinem Schicksal. Mit Muizenberg, Kap der guten Hoffnung, Chapmans Peak Drive und Hout Bay gab es definitiv genug gute Gründe, sich zu quälen. Hier die Beweisstücke A-D.

Muizenberg

Kap der guten Hoffnung

(Hilft das eig auch hoffnungslosen Fällen? 😅🤷🏼‍♀️ Just asking for a friend…)

Auch gut. Ausgerechnet an diesem bedeutungsschwangerem Ort durften wir endlich mal Verantwortung übernehmen – und in der gefühlt 10 km langen Baustelle den Boten für die ansässige Baustellen-Chefin spielen. 😄 Drückt uns sone Big Mama einfach ihre riesige Verkehrsregelfahne in die Hand und sagt, wir sollen sie ihrer Kollegin unten bringen, damit die weiß, dass hinter uns nur noch zwei Autos kommen und dann schluss ist. Ha! Da hamse doch mit der Trafficmanagerin glatt das Fachpersonal angequatscht. Funkgerät wär halt auch einfach langweilig gewesen. 😂😂 Gut, dass wir auch erst dachten, wir müssten für Speeding in der Baustelle ne Strafe bezahlen oder so. xDD

Chapman’s Peak Drive

Hout Bay

Hier gab’s hinten raus noch einen mega coolen Markt mit Essensständen, Livemusik, lokalen Künstlern, Schmuck etc. Direkt in jeder Hinsicht zugeschlagen. 😍

Tja und damit war’s das auch schon mit Kapstadt für uns. Trotz aufwendigem Versuch von Strand-Fußkettchen-Verhökerer „Champ“, uns die Long Street schmackhaft zu machen, sind wir nicht mehr feiern gegangen. 😂 Ich hab mir den Arsch abgelacht, als er auf unser entschiedenes nein total abgeklärt und förmlich reinhaute: „hakunamatata. We will confirm later.“ 😆😆😆😆 Jaja, setz mal Schreiben auf, um zu confirmen. 🤣👌🏼

Hermanus – Mossel Bay – Wilderness

Stattdessen ging’s ausgeschlafen los Richtung Garden Route. Bei Kackwetter, dafür mit unserer neu ergatterter lightning-aux-konstruktion, starring unserem klinkenstecker, der einfach schon beim Kauf im „Fachgeschäft“ Cell & Sound schief war und deshalb beim Pur-Song für so schlechten Wackelkontakt-Sound gesorgt hat, dass das Ganze einer Guantanamo-Bay-Folter gleich kam. 😅🙈 Good Quality, good quality… Absolute Frechheit eh. 😀

Highlights dieses verrückten Fahrtags im Schnellrückblick: Ein Staredown mit dem feindseeligsten Tier, das ich jemals gesehen hab xDdDD (ich muss jetzt noch fast weinen vor lachen, wenn ich am Handy beim Bild vorbeiscroll 😂), mein Strauß-Carpaccio und die Ankunft an unserer neuen Unterkunft in Wilderness.

Unser Airbnb von Gustav ist im absoluten Nichts. Im Wald. Auf der anderen Seite des Flusses. Was nicht weiter erwähnenswert wäre, würde es eine Brücke geben. 😂😂 Gibt es natürlich NICHT. Aber Nachbar „Simbabwe“ klärt.

Ohne Zähne, dafür mit seinem Ruderboot steht er um 19 Uhr vor uns, um uns samt Koffer und Einkäufe im strömenden Regen rüberzuwuchten. xD „Simbabwe, das ist ja super lieb von dir. Aber wie kommen wir denn morgen von unserem Grundstück?“ 🤷🏼‍♀️😄 Antwort liegt auf der Hand: „Also bei Ebbe geht ihr halt einfach übern Fluss, und bei Flut… ja da besorg ich euch mal morgenfrüh noch n Kayak.“ 😂

Richtig geil. Hausen hier wie King Louie überm Fluss. Kein TV, kein Wlan. Just we and the nature. Morgen siehts mit Sonnenschein und blauem Himmel bestimmt richtig fett aus! In diesem Sinne: Stay tuned… :))

Life in technicolor

Da sind wir schon wieder. Sonnengeküsst, mit verknoteten Haaren von Windstufe 6 und um einige Lachfältchen reicher. ☺️

Statusbericht: Nach drei Tagen, einem Autowechsel und einem Phantom-Radio-Ausfall im neuen Kfz, wegen dem wir beinahe wieder die Autovermietung angerufen hätten, können wir tatsächlich Musik im Auto hören. Wird auch Zeit, nachdem uns der letzte Uber-Fahrer mit „Sweet like chocolate boy“ (hahahaha wie unpassend das hier einfach ist) einen Ohrwurm gemacht hat. Dafür klemmt jetzt im neuen Gefährt der Schlüssel beim Abziehen und jede Tür inklusive Kofferraum muss wie im 19. Jhrd. separat auf- und abgeschlossen werden. 😂 Wir nehmen’s mit Humor.

Gleiches gilt für Leslys Blase. Die meldet sich nämlich immer komplett aus dem Nichts und kann plötzlich nichts mehr halten. Es ist alles gesagt, wenn ihr wisst, dass sich Guinea um 22 Uhr ein Tankstellen-Klo 3 min von Zuhause gegönnt UND DEN JOB TROTZ KARKALAKE DURCHGEZOGEN HAT. xDd Der einzige Grund, warum sie nicht geschrien hat, war der, dass vor der Tür ein einarmiger gruseliger Bettler stand, vor dem sie noch mehr Angst hatte. 🤣🙈

Mit genau so viel Risiko stürzten wir uns in den nächsten Lunch. Richtig scharf und super geil afrikanisch Essen warda. Traditionell mit Händen. Meat Plate. Man nehme eine Art dünnes Brot, packe damit in einen saftigen Haufen Fleisch und lange zu. Genau mein Scheiß! An meiner Technik muss allerdings glaub ich noch gepfeilt werden. Noch erinnert das Ganze laut Kronzeuge ein bisschen an Hundehaufen einsammeln auf der Wiese… 😂

Egal, kommen wir zu schöneren Dingen – den Bildern des Tages zB. Diesmal besonders bunt, unserer süßen Mini-Hood „Bo Kaap“ sei dank. Da glühte aber mal so richtig der Finger an den elektronischen Endgeräten. #poserhans 📸 

Bo Kaap

Weitere Highlights der letzten 24h, die bei keinem Kapstadt-Besuch fehlen dürfen: Cable-Fahrt rauf auf den Tafelberg und die V & A  Waterfront mit einem pornösen Foodmarket, blauem Kokoseis und Livemusik, bei dem Vadder almanmäßig safe das Fünfer-CD-Bundle geschossen hätte. 😆

Tafelberg

V & A Waterfront

Da wir uns bei dem Wind, der heute am Strand herrschte, auch gleich in Schmirgelpapier hätten suhlen können, ließen wir das nach gut gemeinten 120 sek bleiben. Rooftop und komplette Staffel Dead to me auf Netflix am Stück haben geklärt. 👌🏼 Gut, dass wir jetzt auch schon im Urlaub die Kontrolle darüber verlieren. Jetzt aber schnell Kopfsprung ins Betti. xDDD

Take me to the Capy Town

Juhuuu, wir sind in Kapstadt – und es ist mega! Unwirkliche Ausblicke wie aus dem Bilderbuch, super nette Leute überall, 30 Grad Sonne. So kann der Trip mal starten.

Sogar den Linksverkehr hab ich im Griff: Einen halben Tag lang hab ich immer wieder wild gewischt, anstatt zu blinken und rechts in die Tür gefasst, um zu schalten, und dann doof aus der Wäsche geguckt, aber jetzt sitzt’s. 😂 Dafür ist unser Auto leicht wirsch, um nicht zu sagen voll der Patient xD. Kaputtes Mediasystem, Handbremse löst willkürlich aus, dass wir manchmal mit quietschenden Reifen Tokyo Drift mäßig durch die Kurve sliden. 😆🔥 Berge sind grundsätzlich ein natürlicher Feind, da ist es jedes Mal spannend, ob wir’s raufschaffen, wenn jemand bei 10% Steigung vor uns anhält. Und dann wären da noch die Vorkomnisse vom ersten Tag…

Aus unerklärlichen Gründen (aka Sarah Zoche hat evtl. vergessen, das Licht auszumachen 😅) ist es plötzlich nicht mehr angesprungen. Ergebnis: Eine Douglas-mäßige Frau in Blazer und Stilettos kam extra aus dem Flughafen-Office, um es mit einem 30kg schweren Ersten-Weltkrieg-Generator wiederzubeleben. Als dieser perfekt geformte Fuß im Stöckelschuh den Boden berührte und über den Schotter vor unserer Großbaustelle wankte, hab ich mir nur gedacht, oh nee die arme ej. 🙈 Unser Lieblingsrezeptionist dachte wohl das gleiche, kam direkt angesprintet und half uns mit Motorhaube aufmachen etc. Hahahaha. Najo, im Endeffekt ging alles dann doch ganz zügig und unserem Strandbesuch stand nix mehr im Wege. Erste Station, Camps Bay, ein mega geiler Strand mit Blick auf die Twelve Apostels. 😍

Camps Bay & Maiden’s Cove

Sunrise-Hike Lion’s Head

Tiefentspannt und ausgeruht dachten wir uns, stellen wir uns den ersten Wecker doch gleich mal um 3:40 Uhr, um den perfekten Sonnenaufgang vom Lion’s Head mitzunehmen. 😄 Wir wollen ja schließlich was sehen. Und Oida… Jeder Schritt, jede Stufe und jedes Steigeisen im Dunkeln hat sich gelohnt. Schon der Weg zur Spitze war der Wahnsinn. Beim Klettern immer die Sterne, den König der Löwen Felsen und Rafiki Baum im Blick. Leslys improvisierter Handy-Brust-Halterung, mit der sie übrigens reich werden will 😂, sei dank, sind wir auch ohne größeren Verwirrungen 669 m weiter oben gut angekommen und konnten sogar noch ein paar mega coole Erinnerungsfotos auf dem Weg schießen.

Am Gipfel dann erst ein fettes Lichtermeer und um halb 7 Sonnenaufgang hinterm Tafelberg ❤ Hintenraus wurd es dann immer voller. Gut, dasss wir so früh losgezogen sind. So hat es nämlich für einen Podestplatz und ein kurzes Doppel-Pärchen-Shooting mit zwei witzigen Frankfurtern gereicht. 😄👌🏼

Wir tauschen jetzt eben unsere Schrottkarre um. 😂 Später mehr zu unserem Trip auf den Tafelberg, unserem ersten afrikanischen Essen, Leslys Tankstellen-Klo-Erfahrung, Bo-Kaap und der Waterfront. 🙃 See ya 🤙🏽

Gustavs Reisen

Huhu, es geht schon wieder los. 😅 Ganze 2,5 Monate hab ich’s daheim ausgehalten.   Höchste Zeit, die Flucht zu ergreifen. Also nicht lang schnacken, Südafrika auf Nacken. 😄 15 Tage Kapstadt und Garden Route warten. Dieses Mal mit an Bord: Lesly aka Guinea. Mein Partner in Crime aus Sandkastenzeiten. 😍

Schon vor Abflug amüsieren wir uns köstlich. Zwei Schicksen beim Packen. Ständig am Panicken, ob unser Koffer zu schwer ist, aber gleichzeitig im Gefühl haben, dass man die wichtigsten Sachen vergisst. Klassiker. Dann Cyber-Besprechung bei Whatsapp. „Was mit Fön? Also in Gustavs Airbnb ist schonmal keiner“ xDDD Gustav der Gauner. Nix kanner.

Ist da etwa ein Running Gag im Busch…? 😂 Ja sichi. Paar Stunden vor Abflug. Lesly schon im ICE, ich in der Sbahn. „Kacke, ich hab n Strandhandtuch vergessen“, sacht se: „Hab grad nochmal Gustavs Nachricht gelesen. Da sind keine!“ 🤣🤣🤣

Also: Gustav als Schimpfwort steht schonmal. xDD Und genau über so einen bin ich direkt in der Flughafen-Sportsbar gestolpert. Erst wirbelt Gustav, der I., am Tresen mein stilles Wasser durch die Gegend, als würd er grad den krassesten Cocktail seines Lebens mixen. Als mich das nur perifär tangiert, wird er kreativ und beschließt einfach mal, den Kassenbon nicht loszulassen. Richtiger Staredown und nichts passiert. Sarah maximal verwirrt und überfordert, lässt iwann los und sagt: „Ok, dann behalten Sie ihn halt. Brauch ich eh nicht“ 😂😂😂😂  #flirtexperte

Jetzt warte ich auf den ersten Flug zu Guinea, wonach wir dann hoffentlich so solide „anstoßen“, dass auf dem Nachtflug nach Cape Town erstmal richtig schön durchgepennt wird. 😅  Kann ich gut gebrauchen, denn mein linkes Ohr zickt wirklich ordentlich. 🙈 Was soll man sagen? Das Leben und Reisen ist mit Ü30 nicht einfach. Mit meinen Flugzeugstöpseln (wegen Druck) und meiner wasserfesten Schafswolle (wegen Schwimmen und Wind) komm ich mir allerdings eher vor wie 80. 😂 🤷🏼‍♀️

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Aber wird schon. Wir hören uns bestimmt noch mit Trommelfell und gut gelaunt aus der Sonne! ☀️🌊💪🏼 Bis dahin, haut rein!