Wollen. Keinen. Krieg! Sondern nur ein bisschen Unfug machen und süß durch die Gegend tollen. xD Das ist zumindest unser Resumé nach dem Besuch der Wild Life Station „Monkeyland“, wo ausgesetzte und verletzte Affen aufgenommen und in nem riesigen Regenwald aufgepeppelt werden.
Betreten wir das Ding, kommt aus dem Busch erstmal instant son weißer Affe angebounct – und setzt sich einfach direkt vor unsere Füße. Wollt ihr Lesly mal in Schockstarre sehen? 🤣 Ich sag nur: „Can I move?!?!?!“ Es hieß halt grad noch, unbedingt 2m Abstand halten.



Insgesamt 8 Arten haben wir gesehen, eine cooler als die andere. Und alle komplett unterschiedlich – auch vom Verhalten her. Mit dabei:
- Die Elvis-Tolle: immer am rumwurschteln und was aushecken.


2. El Chefo: Lautester Primat der Welt, mehr db aufem Kasten als n Löwe. King der Hängebrücke.


3. I like to move it move it!

4. Glubschi: immer bereit für einen psycho staredown…


Richtig hin und weg waren wir von den Affenbabys, die mal unterm Bauch und mal aufem Rücken von Mama rumkutschiert wurden. Je nachdem ob‘s n new world oder old world Affe war (evolutionstechnisch angepasst daran, wo der größte Gefahrenherd wartet… ☝🏼 wieder was gelernt 💡).





Auch gut die blau Ei Affen, bei denen der Babo mit den blausten Eiern die Weiber abkriegt. Hahahaha.

Die geführte Tour hat sich mal richtig gelohnt, nettes Addon waren die Birds of Eden. Für mich mit Papageien und Kakadus natürlich ein Pflichtstopp ❤ Für Lesly eher eine permanente Bedrohung, angeflogen zu werden. 😄




Highlight unseres Stopps in Plett(enberg Bay) war jedoch eine wieder mal glorreiche Performance unsererseits. 11km Wanderung über Stock und über Stein im Robberg Nature Reserve in 3,5 statt 4,5 Stunden weggehiked – natürlich standardgemäß in Birkenstock und meinen upfuck Sandalen, die fast schon keine Sohlen mehr haben. 🤣🤣
Dabei dachten wir erst nur oh oh, das ist einer dieser Tage. Ich bin auf den ersten 500m über ungefähr jeden kleinen Stein gestolpert, der existierte. Das ging immer nur: woopsie, taps taps. Hupala, taps taps. Ups, oh… 😀

Iwann setzten dann doch die Konzentration und eine solide Auge-Fuß-Koordination ein und wir konnten den Ausblick genießen. Heftige Felsformationen an der Steilküste, Robben, die einfach beim Pause machen vor dir rumschwimmen, ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Der Trail konnte schon richtig was.



Getrübt wurde die Experience nur kurz, als wir uns auf einmal in einem absoluten Ameisen-Armageddon wiederfanden und alle paar Meter von den scheiss Dingern angepieselt wurden. XD Wir sind dann einfach wie blöd losgerannt und bei der Flucht von Stein zu Stein gehüpft – wie bei Takeshis Castle früher auf Dsf 😂😂😂
Ob die Ameisen ein kollektives Gedächtnis haben und von Leslys Massenmord im Wilderness-Spülbecken nach unserem Bacon-Fett-im-Lappen-Gate wussten? Man weiß es nicht. 😄😄
Eine Fußwäsche und fettige Pommes später waren wir jedenfalls wieder im Leben angekommen und ließen den Tag entspannt mit ner Netflix-Session bei Regen ausklingen. In unserer Airbnb Mansion ließ es sich nämlich auch mal wieder dezent aushalten. Das Bett war so fein, dass wir uns 12h Schönheits-Schlaf nach ner Badewanne gegönnt haben. Check.

