California Dreaming! Da sind sie endlich: die hohen dünnen Pälmchen aus dem Bilderbuch.
Auf unserem Weg über den Pacific Coast Highway von San Francisco nach L.A. hat uns gleich der erste Stopp eine kleine Kostprobe vom Paradies beschert – und einen kleinen Herzinfarkt.
Eigentlich nur in Santa Cruz gehalten, um zu pinkeln, hüpfen wir aus dem Auto und sind höchst erquickt. Vor uns erstreckt sich eine Art XXL-Jahrmarkt der kitschigsten Sorte. Im perfekten Meer-Setting. Lesly und ich gucken uns an: die Wilde Maus, die Wilde Maus!!! 😂😂


Eine Fahrt muss drin sein! Wir also mit unserem Hab und Gut, das wir nicht im Auto lassen wollten, über den Jahrmarkt. People watching. Essens Rieching. Fahrkarten Kaufing. Was ein Vibe. Es ist richtig was los in der Früh.
Zu unserer Erleichterung gibt es große Schließfächer vor der Wilden Maus. Ersten 35 Min sogar gratis. Was will man mehr 😄
Wir schaffen es locker in der Zeit zu fahren und kommen mit Riesen-Grinsen zurück zum Schließfach. Ich geb den Pin ein, check. Alles abgenickt und freigegeben. Nur öffnet sich die Drecks Tür nicht.
Hm, nochmal von vorne. Ich geb wieder den Pin ein. Jetzt huscht nur noch die Fehlermeldung „falscher Pin“ über den Bildschirm 😆 Öhm.
Es nützt nix. Das Ding geht nicht mehr auf – drin sind unsere Autoschlüssel, Ausweise, Portmonnaies, Macbooks, ipads, meine Kamera. Alles was halt nicht lose von der Achterbahn fliegen soll, man aber schon ganz gern wieder hätte auf der Durchreise… xD
Wir teilen uns auf. Ich zum Guest Service, Lesly bleibt dort. Nicht dass jemand Neues jetzt unseren überschriebenen Locker anmieten kann und sich über ein dickes Willkommensgeschenk freut.
Und alles geht gut aus. Sie schicken einen Dude und er direkt voll der Held a la: „Say no more, ich kenn das Problem. I‘ll fix it for you.“
Gut, dass der nichtmal fragt, was im Locker drin ist und wir jede beliebige Zahl noch hätten nennen und plündern können, aber hey. Wir sind nur froh, dass wir unser Zeug haben und jetzt bloß weg 😆
Der Rest der Fahrt verläuft ganz gemach ohne Zwischenfälle. Wir haben etwas Pech mit dem Wetter, was uns grad beim 17 Mile Drive um Pebbel Beach die Aussichten verhagelt, aber ganz coole Fotos beschert. Hat auch was mit dem Nebel.






Hauptsache bei unserem nächsten Pflichtstopp, in Malibu, ist es schön genug für eine Runde Strand und Reichen-Häuser gucken.
Charlie Sheen finden wir hier nicht – aber dafür Mike Shinoda von Linkin Park! Mir als alter Hardcore Fan fällt die Kinnlade runter. Chillt der einfach vor uns auf seiner Terasse mit seinen Kindern, die im Sand spielen. Alles richtig gemacht würd ich sagen.
Ich kann‘s mir nicht verkneifen, ein schnelles, peinliches Beweisfoto zu machen. Schließlich muss das sofort meinem Bruder reported werden.
Whatsapp ist gerade raus mit „Ej, ich schwör Thadhäus. Ich steh grad vor Mike Shinoda und seinem Haus am Malibu Beach.“ Kommt einfach ohne den Hauch einer Verzögerung nur zurück:
„Forfeit the game before somebody else takes you out of the frame and puts your name to shame. Cover up your face, you can’t run the race the pace is too fast, you just won’t last!“
😂😂😂😂😂 Lyrics von Mike‘s part in Points of Authority aahahah. Made my day!
Aber auch die anderen Häuschen lassen sich sehen. Erst dachten wir, hm. Also ganz so geil ist der Strand ja eig gar nicht. Mit dem richtigen Licht, dem Dunst, den Palmen und den ganzen schönen Häusern vom Ende der Reihe aber schon ein Knaller letztens Endes.












Pünktlich zum Sonnenuntergang trudeln wir wie bestellt in Santa Monica ein. Wäre doch gelacht, wenn wir hier nicht noch ein übertriebenes Postkartenmotiv vom Pier abgreifen würden.
Die Sonne knallt noch auf hunderte Autodächer am Strand. Am Muscle Beach wird trainiert. Auf dem berühmten Bike-Weg entlang der Promenade weißt du gar nicht, ob du jetzt Fahrradfahrern, Skateboardern und Rollschuhfahrern hinterhergucken sollst. W











Wir sind direkt geflasht vom Getummel hier und greifen zur Feier des Tages noch einen Drink im Bungalow ab. Einer super angesagten outdoor Location / Bar, die es in sich hat. What. A. Day.