I’m back! In meiner ganzen Pracht und Blüte. Kaum einen Tag Buffet geplündert, bei 26 Grad faul in der Sonne gelegen und das erste Mal abends fresh gebräunt aufgebrezelt, bin ich wieder in meinem Element. „The German Stallion“, wie Petros zu sagen pflegt (weil man im Griechischen Frauen mit Wumms als (Renn-)Pferd bezeichnet bzw. komplimentiert). Haha, versucht das mal beim nächsten Mal im Club: „Ej, richtiges nices Pferdegesicht!“

Nichtmal die grippale Seuche, die ich mir anscheinend im Flieger eingeschleppt hab, interessiert. Bis auf ein paar ekelhafte Geräusche und einen kleinen vierstündigen Unfall-Snooze am Silvesterabend, der tragischer Weise das Verpassen des New-Years-Dinners zur Konsequenz hatte, bin ich voll auf der Höhe.
Kein Wunder, die Euphorie über POCO LOCO!!!!! (eig. Coco Cay genannt, Royal’s private Insel auf den Bahamas) war einfach zu groß. Weiße Strände, der größte Pool in der Karibik inklusive schwimmender Bar und eine Schorchel-Zone mit Flugzeugwrack ließen das Herz höher schlagen. Auch mal ne Art, ins neue Jahr zu sliden.



Ich altes Foodie-Trüffelschwein, selbstredend nicht unvorbereitet, aber erstmal in der Vorabrecherche über einen legendären geheimen Chicken-Parmiaggiano-Burger gestolpert, der nirgendwo auf dem Menü stehen, aber per Geheimcode zu bekommen sein soll. Natürlich DIREKT eiskalt um 11 Uhr – ganze 1,5h nach dem Frühstück – am ersten Snack-Counter bestellt xDDDD Zur ziemlichen Unbegeisterung der Bedienung, die erstmal irgendein Protokoll aktivierte und 10 Minuten den ganzen Hühnerstall in Chaos versenkte, um mir die zwei Prachtexemplare schließlich frisch fabriziert vor die Nase zu setzen. War uns kaum unangenehm… 😀 Aber gelohnt hat es sich. Schaut euch dieses Prachtstück an! 🙂

Und joa, gleiches kann man auch übers Schiff – unser Heim für die nächsten drei Monate – behaupten. Richtig kranke Promenade mit XXL-Chrom-Cowboy-Hut, einem echten alten Mustang ❤ und einen beleuchteten Central Park gibt’s hier. Komplettiert von unserem Lieblingsort, dem „SolAARRium BiSTRRRROO“! Hier lässt es sich auch bei schlechtem Wetter unter einer kuppelartigen Glasfassade perfekt aushalten. Auf cozy Bettinseln neben Monkeys und perfekt gemixten Bahama Mamas versteht sich. Nom nom nom.


Zum Jahreswechsel durfte ich zwar nicht bei Petros in der Schooner Bar beim Spielen zugucken, weil da nur Schicki-Micki-Champagner-Leute zugelassen waren, die für ihre Tische richtig Asche hingeblättert haben. Aber das machte nix. Bei gefühlt 100 anderen Venues hab ich mal die Music Hall mit der „normalen“ Haus-Band ausprobiert. Die lieferten einfach 2h am Stück gute Laune Party Black Music Mucke in richtig nicem Funk/Soul-Stil und bunten Anzügen mit Dreadlocks ab. Beendet wurde die Performance auch einfach absolut random und völlig aus dem Nichts mit einem 2 minütigen E-Gitarren-Solo der USA-Nationalhymne. Die sind auch einfach nicht zu retten, die crazy Amis xDDD Perfekt!
Zum Countdown ging’s schließlich zusammen auf die Promenade mit Big Band Orchestra und Countdown-Party mit Balloon-Release, wo wir einfach tausende Ballons zertreten und ne Tonne Konfetti verarbeitet haben. Richtig schee war’s gewesen, auch ohne Feuerwerk. Hätt ich nicht gedacht. Wie aber auch wieder alle Big Mamas geglitzert und Beyonce mäßig abgeliefert haben. Love it. Da war das Leute beobachten schon wieder ein Highlight für sich.
Eine Runde Club für mich & Schicki-Micki-Performance 2.0 für Petros später trudelten wir so um 2 zur Afterparty auf der Kabine ein. Mit der glorreichen Idee, noch beim Zimmer-Service zu bestellen. Ähnlich naiv wie zu versuchen, in der Silvesternacht ein Taxi zu rufen xDDD
Aber what to do, wir Scheunendrescher hatten ja jetzt aufgrund des Snooze-Gates tatsächlich mal 15 Stunden nix gegessen. Also haben wir’s durchgezogen nach 30 Minuten in der Hotline und 1,5h Wartezeit on top erstmal schön noch n Lachsfilet und Blauschimmelkäse-Bacon-Salat um 3:55 Uhr reingefahren. Kann man mal machen 😀
Was ein Tag. Und was ein Auftakt. Besser hätt es nicht laufen können. In diesem Sinne: Happy New Year euch allen 🙂