Heiliger Johannes im leckeren Hafen!

Puerrrtooo Rico kann was! Zumindest mal San Juan, die Hauptstadt an der Atlantikküste. Mit Abstand unser Lieblingsstopp auf der ganzen Karibik-Tour ❤

In der Altstadt wird stundenlang zwischen bunten Häusern auf Kopfsteinpflaster geschlendert, um die durchschnittlichen Schritte mal wieder anzukurbeln. Mit einmaligem Flair, wie ich es mir in Cuba vorstelle – nur in nicht upgefuckt. Überall wurschteln Leute auf der Straße, aus jeder Bar und jedem Lädchen tönt Latino-Musik. Dazu weht in jeder Straße irgendwo die coole Nationalflagge. Stolz sind se auf ihr Fleckchen Erde – zu Recht!

Wir hatten dank Wechsel von Xmas-Beleuchtung auf Musikfestival leider etwas Pech, so dass das größte Exemplar, eine riesige Flagge über der Fortaleza-Straße, unter der man normalerweise durchläuft, gerade abgehängt war. Ist eigentlich direkt vor dem Regierungspalast, wo theoretisch auch dutzende Sonnenschirme zwischen den Häusern hängen sollten. Naja, man kann ja nicht immer Glück haben 😉

Was mir aber dafür umso mehr komplett den Atem verschlagen hat, war der Friedhof Santa Maria ganz in der Nähe. Am Ende der Altstadt läuft man auf eine riesige Wiese, dahinter direkt das Meer. Schonmal schön. Und jetzt stellt euch vor, plötzlich poppt vor einem aus dem Nichts ein unfassbar schöner, heller Friedhof mit Statuen und einer Kapelle wie aus dem Bilderbuch auf. Im Hintergrund I gen Osten: wilde Palmen und mysty Dunst. Im Hintergrund II gen Westen: La Fortaleza – eine Burg mit 360-Grad-Panoramablick über das Meer und die Promenade.

Als i-Tüpfelchen chillen Iguanas, fette Leguane, überall auf der Mauer. Und interessieren sich mal gar nicht für uns und meinen neuen Hype. Meinen Gimbal zum Shooten von flüssigen Videos und 360°-Grad-Fotos. Seelenruhig sitzen die da in der Sonne, während ich denen praktisch in die Nase zoome für Nahaufnahmen 😀

Das angrenzende La Perla District war wohl mal der heiße Scheiß, ist seit einem krassen Hurricane aber übelst runtergekommen und nur noch ein Ort für shady Geschäfte. Haben wir uns daher aus sicherer Nähe von oben angeguckt. Die coolsten Graffitis/Murals konnte ich trotzdem einfangen.

Mit der Altstadt und seinen ganzen kleinen süßen Plätzen mit Cafés und Bäumen, gibt es eh genug zu entdecken. Auch beim zweiten Besuch finden wir immer wieder kleine Perlen – und einen Touri-Magneten, den wir uns dank drölfhundert-Leute-Schlange sparen. Die angebliche Geburtsbar des Pina Coladas. Für ein obligatorisches Bescheuerten-Foto mit Durchguckloch am Eingang hat es zumindest gereicht xDD If youuu like Pina Colaaaaadaa…

Bei unserem zweiten San Juan Stopp haben wir uns on top noch den etwas östlichen Teil neben der Altstadt angeguckt. Highlight neben einem echt schönen leeren Palmenstrand und einem coolen Brasilianer-Restaurant mit Meerblick und Ventilator-Flair, mein Hidden-Gem-Tipp: der Luiz Munoz Rivera Park. Hier steht ein super alter Drachen-Lianen-Wurzel-Baum a la Tomb Raider. Am Eingang ist ein fancy Café-Shop on wheels, der sich als Mini-Stand trotzdem eine 1a 4,7 Google Bewertung eingeheimst hat. Sneaky, sneaky!

Unbedingt mal gesehen haben, sollte man auch den Regenwald von Puerto Rico. Hatte ich auf einer anderen Karibiktour vor Jahren schon mal gemacht, daher haben wir das gekippt. Ansonsten ein weiterer dicker Pluspunkt für den Johann.

Leider war’s dann auch für uns und den guten Herren. Der Rest unserer Karibik-Tour findet ohne San Juan statt. Der Stopp ist auf den anderen Loops nicht mehr dabei. Wir sind aber einfach nur happy, die Altstadt und vor allem den Friedhof gesehen zu haben. Wir würden auf jeden Fall wiederkommen (und mehr dämliche 360°-Fotos machen)! Aber.. Übung macht den Meister 😀

(#hatgutgeklappt)

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