Finally: Mi México!

Dios mio. Mit einem Monat Verzögerung schiebe ich finally meinen zweiten Mexiko-Eintrag nach. Paradies ist halt nicht immer Paradies. Aber immerhin kommt jetzt solides Fotowerk.

Auf der Zielgeraden meines exoschiffischen Landgangs habe ich nämlich in Valladolid, einem kleinen bodenständigen Dörfchen, tatsächlich doch noch mein good old Mexiko vorgefunden. Farbenfrohe, authentische Straßen voller Einheimischer, Street Food und Krimskrams. Pure Gastfreundschaft, Lara Croft Cenoten zum Erkunden und 1 Dollar Bier in feinsten Bruchbuden. So lob ich mir das. Now we’re talking!

Einquartiert in ein schnuckeliges Airbnb am Rande des Dörfchens ging’s dank Voltaren 100mg (einfach fünffache Dosis wie in Deutschland übrigens in den Tabletten xDDD) trotz Matschknie auf Erkundungstour.

Programm an Tag Nr. 1: Straßen flanieren und einfach aufsaugen. Alle Gerüche (nicht auf ne weirde Art, sondern aufs leckere Essen bezogen), alle Farben, alle Sounds, alle Snacks.

Ich fühl mich wie auf nem anderen Planeten. Die Wolken hängen super tief, gefühlt direkt über den pastellfarbenen Häusern. Die sind wiederum teils aus alten originalen Maya-Steinen gebaut. Erkennt man immer an den unbearbeiteten Häuserecken, die dir ins Gesicht schreien: „Holaaaaaaa, ich bin zwar schön restauriert und angestrichen, aber ich war mal ein echtes, uraltes Maya-Casa!“ Daran vorbei fährt gern mal ein alter VW Käfer, oder aber ein mexikanischer Opi auf nem Mofa, der dich anhupt und laut „Gueeritaaaaa!“ (Blondie) krakehlt 😀 Alte Männer mit Cowboy-Hüten lungern auf Treppen. It’s a vibe.

Als mein Handy aufleuchtet und ein Kumpel aus München mir DIEEEE BAR MEXIKOS im Dörfchen empfiehlt, wird es noch besser. Ohne zu wissen, worauf ich mich einlasse, wemmse ich eine Saloon-Tür a la Clint Eastwood auf und stolpere schon wieder in das geilste Szenario. Ich, Blondie, inmitten einer Schar mexikanischer alter Säcke. Alle stehen an der Theke und bölken rum. Vor ihnen alle leeren Bierflaschen, die sie schon getrunken haben. So wird am Ende maximal praktikabel per Flaschenmeer abgerechnet 😀 Deckel oder gar ne Kasse? Gibbet nicht!

Die Jungs hinter der Bar schwitzen, bringen allen Gästen komplett umsonst kleine Teller mit hausgemachten Spezialitäten. Meeresfrüchtesalat, Hähncheneintopf, eingelegte Mango mit Chili. Alles mit Tortillas und drei unverschämt scharfen Saucen des Todes zum Dippen. Und es wird noch besser. Gerade selbstbewusst ein Dos Equis (XX) bestellt und auf den Tisch gedonnert bekommen, entert ein dicker Mexikaner in Kostüm das Etablissement. Er fängt, ohne irgendwelche Anstalten zu machen, direkt mit 200db an zu singen. Ein Organ lauter als das meiner Omma. Und das will schon was heißen 😀 Ein zweiter Kollege kommt angehuscht und packt seine Trompete aus. Maharachi-Live-Musik inmitten dieses Pulks auf 10 qm. Herrlich.

Gar nicht wissend, was ich jetzt eigentlich näher observieren soll, schweift mein Blick über die Bar und begutachtet die witzigen Schilder am Spiegel. Mein absoluter Favorit: „Si toma para olvidar pro favor page la cuenta primero.“ – „Wenn du trinkst, um zu vergessen, sei doch so gut, und bezahl die Rechnung bitte vorher :D“ Hahahah

Zwei Bier und fünf Snack-Teller später gehe ich, wemmse stilecht und richtig gönnerhaft meine umgerechnet 2 Dollar (ahahahah) für 2h feinstes Entertainment samt Bier und Snacks auf den Tisch und streife über den schönen Dorfplatz. Da wartet gleich das nächste Highlight. Eine Projektionsshow auf der mega schönen Kirche.

Ein Koch/Ladenbesitzer/Kellner hat mir davon erzählt. Das war auch schon das Geilste. Ich sitze in nem kleinen Familienbetrieb und schwanke zwischen zwei Gerichten. Eingelegter, marinierter Schweinebauch oder eine grobe Delikatessen-Woarst aus der Provinz. What to do? Der Koch/Ladenbesitzer/Kellner, absolutes Allround-Talent, empfiehlt mir die Wurst. Denk ich: „Ok, nice, nehm ich und gut.“ Auf einmal, während ich auf das Essen warte, kommt der gute Herr nochmal um die Ecke geflitzt, mit ner Gabel und iwas Aufgespießtem bewaffnet. Hält mir die Gabel hin und sagt: „Aqui! Das ist das andere Gericht. Kannste probieren.“ Ehrlich mal, wer macht sowas?! So unfassbar nett und cool. War natürlich so gut, dass ich meine Wurst-Wahl fast bereut hab, aber gut. Man kann ja wiederkommen gell. Auch wegen diesem mega leckeren, grünen, mysteriösen Superduper-Vital-Drink „Agua de Chaya“.

So sitze ich also vor der Kirche und gebe mir die Show, die mir der Koch/Ladenbesitzer/Kellner empfohlen hat, weil sie in 8K!!!!!!! ist. Hat er viermal erwähnt. Sone Begeisterung hab ich auch selten gesehen über eine Videoauflösung. Aber ich muss auch wiederum sagen, sone coole Projektion hab ich wirklich noch nicht gesehen. Von der Maya-Geschichte, über Jaguar, den Dschungel, Traditionen wird 20 Min rausgeblasen, was der Projektor hergibt. Und ich habe mein iPhone mal wieder total überladen mit Material. Solide Ausbeute! 😀

Tag 2 in Valladolid stand dann ganz im Zeichen des Abenteuers: Cenoten Hopping incoming!

Mit meinem Tomb-Raider-Rucksack von Petros bewaffnet, habe ich gleich drei erkundet. Jeweils zur perfekten Tageszeit, mit richtigem Lichteinfall und wenig Touris versteht sich 🙂 Hier das Best-of! Damit schmeiß ich euch raus.

+++ Cenote Saamal +++

+++ Cenote Samula +++

+++ Cenote Zaci +++

Coz there was no supermarket!

México, te amo mucho. Nur um noch einmal deine Unterwasserwelt, deine Cenoten, dein spicy Comida und dein liebstes Geschöpf Dulce Vzquez zu erleben, melde ich mich mal wieder zum Dienst. Zum mittlerweile dritten Mal! 💚🤍❤️

10 Tage Mexiko hab ich jetzt hinter mir. Und sie waren grandios. Dieses Mal aber auch mit der ein oder anderen Tücke versehen. Zumindest in Cozumel. Hat wohl einer die Bedienungsanleitung für alle guten Dinge sind drei nich ordentlich gelesen xDDD

Der Auftakt: eine glatte 1 mit Sternchen. Mexiko like I like it. Bunt, voller Streetart. An jeder Ecke riecht es zum Fressattacke kriegen. Hier kann man einfach durch die Straßen laufen – oder sich in eines der kleinen schnieken Restaurants setzen – und die Seele baumeln lassen.

created by photogrid
created by photogrid
created by photogrid

Was dagegen nicht geht. Und das mussten Dulce und ich leider schmerzhaft feststellen: sich selbst versorgen. 😀 Als würde es ein Anti-Supermarkt-Kartell geben, bekommst du nur Snacks in kleinen Läden. Es gibt auf Teufel kommt raus keine Supermärkte mit Fleisch und Gemüse. So endete unser törichter Versuch, unseren fetten Airbnb Garten samt Monster-BBQ mit Viktualien zu befüllen, in meiner Invalidität. 🤣

created by photogrid

Nachdem wir zu Fuß bereits einen Beachclub am Ende der Insel besucht hatten, weil wir uns nicht von den Taxifahrer scammen lassen wollten, liefen wir mit 18 km auf Flipflops in den Beinen eine weitere Stunde alles ab, was Google Maps uns an Supermercados zu bieten hatte (4 von 10 Einträgen existieren dabei nichtmal, sondern waren iwelche heruntergekommen verbarrikadierten Holzbruchbuden 😆). Mit am Ende… nada in der Hand. Als ultimative Erniedrigung haben wir uns am Ende einfach mit instant Nudeln für den Wasserkocher versorgt, als schneller Snack für Zwischendurch. Alibi mäßig waren da immerhin total gönnerhaft 2 1mm große Shrimps drin. Richtig was rausgelassen 🤣🤣

Während diese Gourmetleistung nicht das Problem war, war es die Performance meines Knies. Mit nun 34 Jahren intus hat es die Supermarktsuche nicht verkraftet und sich einfach mal entschlossen, ein Piraten-Holzbein zu werden. 😀 Vier Tage lang sollte ich nur humpeln können und mein rechtes Bein wie ein Depp steif hinter mir herziehen. Fail Nr. 1.

Der zweite ließ folgte gleich – und ließ uns auch motorisiert nur schwer vorankommen. Denn auch unser Scooter beschloss, sich uns an Tag 2 zu verweigern. Mitten auf dem Highway im Nichts plötzlich möööööop xDD Geschwindigkeitsanzeige runter, Gestank rauf. Schön, ein Motorschaden! 😀

15 mexikanische Minuten (aka 1 3/4 Stunden 😄) warten und terrorisieren wir die Hotline im Gras. Schließlich kommt tatsächlich ein Pedro und schiebt uns einen neuen Flitzer von der Rampe. Wär ja auch langweilig, wir hätten einfach so zum wunderschönen Punta Sur Eco Beach Park fahren können. Zur Belohnung (wenn man das so nennen kann!?) gab es Heuschreckenpizza. Schön kross! 😀 Hatte tatsächlich Eigengeschmack und war gar nicht mal schlecht. Bissl trockene Angelegenheit, aber sonst top.

created by photogrid

Das warten hat sich allerdings mehr als gelohnt. Nach einer Schotterpiste, die wir mit unserem Nagelneuen Gefährt riskieren, gibt es türkise Strände, null Touris – und dafür Krokodile und feinste Sumpflandschaft wie bei Resident Evil 5. Mega!

created by photogrid

Zur Vacation-Life-Balance ließen wir es den Rest ruhig angehen mit Strand in der Nähe. Mein Highlight, was ich viel zu selten auf dem Schiff mache. Sonnenuntergänge gucken. Awwww

created by photogrid
created by photogrid

Heiliger Johannes im leckeren Hafen!

Puerrrtooo Rico kann was! Zumindest mal San Juan, die Hauptstadt an der Atlantikküste. Mit Abstand unser Lieblingsstopp auf der ganzen Karibik-Tour ❤

In der Altstadt wird stundenlang zwischen bunten Häusern auf Kopfsteinpflaster geschlendert, um die durchschnittlichen Schritte mal wieder anzukurbeln. Mit einmaligem Flair, wie ich es mir in Cuba vorstelle – nur in nicht upgefuckt. Überall wurschteln Leute auf der Straße, aus jeder Bar und jedem Lädchen tönt Latino-Musik. Dazu weht in jeder Straße irgendwo die coole Nationalflagge. Stolz sind se auf ihr Fleckchen Erde – zu Recht!

Wir hatten dank Wechsel von Xmas-Beleuchtung auf Musikfestival leider etwas Pech, so dass das größte Exemplar, eine riesige Flagge über der Fortaleza-Straße, unter der man normalerweise durchläuft, gerade abgehängt war. Ist eigentlich direkt vor dem Regierungspalast, wo theoretisch auch dutzende Sonnenschirme zwischen den Häusern hängen sollten. Naja, man kann ja nicht immer Glück haben 😉

Was mir aber dafür umso mehr komplett den Atem verschlagen hat, war der Friedhof Santa Maria ganz in der Nähe. Am Ende der Altstadt läuft man auf eine riesige Wiese, dahinter direkt das Meer. Schonmal schön. Und jetzt stellt euch vor, plötzlich poppt vor einem aus dem Nichts ein unfassbar schöner, heller Friedhof mit Statuen und einer Kapelle wie aus dem Bilderbuch auf. Im Hintergrund I gen Osten: wilde Palmen und mysty Dunst. Im Hintergrund II gen Westen: La Fortaleza – eine Burg mit 360-Grad-Panoramablick über das Meer und die Promenade.

Als i-Tüpfelchen chillen Iguanas, fette Leguane, überall auf der Mauer. Und interessieren sich mal gar nicht für uns und meinen neuen Hype. Meinen Gimbal zum Shooten von flüssigen Videos und 360°-Grad-Fotos. Seelenruhig sitzen die da in der Sonne, während ich denen praktisch in die Nase zoome für Nahaufnahmen 😀

Das angrenzende La Perla District war wohl mal der heiße Scheiß, ist seit einem krassen Hurricane aber übelst runtergekommen und nur noch ein Ort für shady Geschäfte. Haben wir uns daher aus sicherer Nähe von oben angeguckt. Die coolsten Graffitis/Murals konnte ich trotzdem einfangen.

Mit der Altstadt und seinen ganzen kleinen süßen Plätzen mit Cafés und Bäumen, gibt es eh genug zu entdecken. Auch beim zweiten Besuch finden wir immer wieder kleine Perlen – und einen Touri-Magneten, den wir uns dank drölfhundert-Leute-Schlange sparen. Die angebliche Geburtsbar des Pina Coladas. Für ein obligatorisches Bescheuerten-Foto mit Durchguckloch am Eingang hat es zumindest gereicht xDD If youuu like Pina Colaaaaadaa…

Bei unserem zweiten San Juan Stopp haben wir uns on top noch den etwas östlichen Teil neben der Altstadt angeguckt. Highlight neben einem echt schönen leeren Palmenstrand und einem coolen Brasilianer-Restaurant mit Meerblick und Ventilator-Flair, mein Hidden-Gem-Tipp: der Luiz Munoz Rivera Park. Hier steht ein super alter Drachen-Lianen-Wurzel-Baum a la Tomb Raider. Am Eingang ist ein fancy Café-Shop on wheels, der sich als Mini-Stand trotzdem eine 1a 4,7 Google Bewertung eingeheimst hat. Sneaky, sneaky!

Unbedingt mal gesehen haben, sollte man auch den Regenwald von Puerto Rico. Hatte ich auf einer anderen Karibiktour vor Jahren schon mal gemacht, daher haben wir das gekippt. Ansonsten ein weiterer dicker Pluspunkt für den Johann.

Leider war’s dann auch für uns und den guten Herren. Der Rest unserer Karibik-Tour findet ohne San Juan statt. Der Stopp ist auf den anderen Loops nicht mehr dabei. Wir sind aber einfach nur happy, die Altstadt und vor allem den Friedhof gesehen zu haben. Wir würden auf jeden Fall wiederkommen (und mehr dämliche 360°-Fotos machen)! Aber.. Übung macht den Meister 😀

(#hatgutgeklappt)

„Washy, washy – yummy, yummy!“ :D

So lautet die simple Glücksformel hier an Bord bei Royal.  Ein Satz, der mich diesen Monat credo-like begleitet, wenn ich mal wieder das Buffet plündere, und der für immer in mein Hirn gebrannt sein wird. 

Seit Covid ist Händewaschen an jedem Buffet-Restaurant-Eingang Pflicht. Um die Leute dazu zu animieren, hat man sich einige grandiose Dinge einfallen lassen.

Neben dem „Washy, washy – yummy, yummy“-Slogan, den dir Asiaten oder Mexikaner euphorisch entgegenwirken, ist ein Ukulele-Spieler installiert, der jedes Dinner den Banger auflegt: „Waaaaash youuur haaaaaands!“ xDDD

Mein Highlight aber heute morgen eine (schwarze) Jesus-loves-you-Sister-Act-Frau im Krankenschwesterkostüm (??? :D), die mir entgegenbölkt: „Hell lord, I’m in the mood for a wash! Auuuuu“ Ahahahahah. Einfach nur herrlich. 

Um ins Windjammer (das Buffet-Restaurant) zu kommen, würde ich auch unüberwindbarere Hürden in Angriff nehmen. Das ist nämlich einfach der Wahnsinn.

JEDEN TAG gibt es perfekt medium rare gebratene butterzarte Steaks mit Rosmarin und Knoblauchbutter, Garnelen, Lamm und dazu täglich wechselnde landesspezifische Köstlichkeiten unter einem bestimmten Motto (Italien, Karibik, American BBQ usw.). 

Sie nennen es „Frühstücks-Schinken“ xD

Klar kann man hier jeden Tag Burger und Pommes essen und das Schiff doppelt so breit wie vorher verlassen. Wenn man sich unter Kontrolle hat, kann man hier allerdings, was man vielleicht nicht denken würde, weitaus besser und gesünder essen als an Land, muss ich sagen.

Täglich gibt es eine XXL-Premium-Salatbar, Hähnchen, Lamm, Rindfleisch, Lachs, Erbsen, Linsen, Curries, Avocados, Omelettes, Gemüse in jeder Sorte, Farbe und erdenklichen Form. Ein Paradies.

Am Nachmittag zwischen den Hauptessenszeiten gibt es außerdem noch das Park-Cafe, meinen Lieblingsort auf dem Schiff. Nicht nur, weil da täglich frisch Roastbeef vom Stück aufgeschnitten wird als Snack für Zwischendurch (PS.: genau mein Scheiss!“ =)). Man sitzt einfach in einem kleinen Outdoor-Cafe mit süß geschwungenen Stühlen zwischen 20.000 Pflanzen unter freiem Himmel. Mitten im Schiff. Es ist praktisch ab Deck 8 nach oben offen, wie ein Rieseninnenhof. Hier steigt öfters unsere Kartenspiel-Action. Oder wir chillen einfach für einen Kaffee hier und arbeiten. 

Geisteskrank ist auch die Promenade im Herz des Schiffes dadrunter. Hier sind Cafés, Shopping-Läden und Bars mit Live-Musik am Start. Und – natürlich völlig selbstverständlich – ein überdimensionaler Chrom-Cowboyhut und ein original fahrtüchtiger Mustang aus den 60er Jahren. Ich meine klar, warum auch nicht 😀

Im Boleros gibt es, wie der Name schon suggeriert, feine Latino-Musik mit Dancefloor und Liveband zum Tanzen. Hier geriet ich in einen Abend unvermittelt in eine Woooo-Girl-Tanzgruppen-Party,  wurde liebend aufgenommen und bekam aus dem Nichts von einer brasilianischen Tanzlehrererin kostenlos Samba, Merengue und Cha-Cha-Cha Unterricht. 

Im Irish Pub spielt und singt täglich ein Gitarrist. Eine Etage höher ist Petros in der Schooner Bar Zuhause. Einer coolen Seefahrer-Bar mit dicken Klavierflügel.

Karaoke-Bar, Theater, Open Air Kino, Stand-up-Comedian-Loft und ein Aqua-Theater, in der irre Action-Shows mit professionellen Tänzern und ehemaligen olympischen Turmspringern steigen, runden das Entertainment neben einer Standard-Band und einem Reggae-Karibik-Quartett fürs Sonnendeck ab. Langweilig wird einem hier wirklich nicht.

Dazu gibt es Shows wie Love and Marriage, wo Couples gegeneinander antreten und wie auf Hochzeiten übereinstimmende, teils fiese/dekadente Antworten geben müssen. Trivia-Quizzes, Tanzkurse, freie Sport- und Ernährungskurse, Single-Treffs. Und und und.

Die meiste Zeit vertreibe ich alte Eidechse aber natürlich auf dem Pooldeck, am liebsten auf einer der ergonomischen Wasserliegen für mich Rückenkrüppel direkt im Pool.  Angetan hat es mir auch das sogenannte Solarium Bistro, eine Art Wintergarten/Wellness/Schwimmbad Area, in der Kinder verboten sind. Juhuuuuu 😀

Hier gibt es den legendären Jacuzzi, über dem nonstop ESPN oder Livesport von anderen 

Channels läuft. Heißt: Football, NBA, Tennis und Fußball nonstop, dekadent auf Bubbles fläzend 🙂

Besser kann man nur noch in der Sports Bar „Playmakers“ schauen. Hier werden zum Football Onion-Ring-Towers serviert, die gefühlt höher als ich sind xDDD Haben wir einmal gemacht und war ein Fettgelage sondergleichens. Selbstredend haben wir dadrauf noch Trüffel-Parmesan-Fires und einen Triple-Patty-Burger geordert. Da kamen selbst Petros und ich an unsere Grenzen. 

Die Völlerei verarbeite ich teils im Gym, das echt nice und immer leer ist, und teils in komatösen Post-fressal-Nickerchen 😀 Da kann es gut passieren, dass ich Petros ersten Slot um 9 verschlafe und nach dem Abendessen erstmal eine Stunde Ruhe hahaha.

Später geht es dann aber aufgebrezelt ins Live-Musik-Getümmel. Programm gibt es jeden Tag bis ca. 1 Uhr nachts. Danach haben noch Clubs bis open end auf. Hab ich aber nur an Silvester einmal wahrgenommen.

Normalerweise gibt es nämlich nach Petros Performances um 1:30 Uhr noch nen Mitternachts vom Room Service oder dem 24/7 Pizza Corner. Petros hat halt Hunger, nachdem er 3,4 Stunden performt hat. Tja und ich. Mitgegangen, mitgefangen, sage ich 😀 😀 

Rausschmeißen tu ich euch mit einer Übersicht, wie ein typischer Tag bei mir aussieht. Weil mich das manche auf Instagram noch gefragt haben.

Typischer Seetag:

9h aufstehen & erstmal ein Lachsomelette abgreifen ⏰🐟

9:30h Am Pool in der Sonne oder im Cafe/Bistro arbeiten, recherchieren bzw. lernen ☀️📖 

12h Lunch mit Petros, wenn das Dornröschen aufgewacht ist 😀

13h Kartenzocken, Video Games, Café, Projekte, Lesen, Lernen, Pool-Time

17h Gym 💪🏼 

19h Dinner 🍗 

20h Schlafen 💤 

21:30 Shows, Comedians & Petros beim Spielen zugucken 🎹 

1:30 Mitternachtssnack

2-3h schlafen gehen 😌

_______________________________________________

Typischer Landtag:

9:30h aufstehen, Snack & Eiskaffee to go ⏰

10h Landstopp erkunden & Wifi abgreifen 🛜 

15-18h zurück aufs Schiff 🛳️ 

18h Gym 💪🏼 

19:30h Dinner 🍗 

20h Schlafen 💤 

21:30 Shows & Petros beim Spielen zugucken 🎹 

1:30 Mitternachtssnack

2-3h schlafen gehen 😌

Spaß mit Flaggen: Z. King und der Pommespanzer xD


Oder auch: Wie die Nummer des Customs & Border Patrol Supervisors am Orlando International Airport für den Wieder-Einreise-Notfall auf meinem Handy landete xDDD

Ich sag’s euch. Ich und mein Reiseplan. Es ist kompliziert.

Wegen 1 gesundem Abstand bei 3 Monaten Zusammenleben auf 12 qm, meiner basic Mexiko-Love, dem wohl schönsten Tauchspot der Welt auf Cozumel vor der Nase und der Existenz von Dulce gibt es eine kleinere Februar-Mission in Angriff zu nehmen. Die da heißt: In Cozumel vom Schiff hopsen, 10 Tage in Mexiko viven und dann per Flieger wieder nach Orlando immigrieren und zurück aufs Schiff. Deutscher Reisepass, kein Problem. Denkt man so.

Trotz aller Recherchen vorab – inklusive Gesprächen mit der US-Botschaft, der offiziellen ESTA-Hotline und allen Verantwortlichen auf dem Schiff – ist nicht 100% klar, ob’s bei der Wiedereinreise Probleme geben könnte. Die Kombo, per Kreuzfahrtschiff das Land bzw. den US-Schiffs-Loop zu verlassen und per Flugzeug wieder einzureisen ist nicht sonderlich gängig. Erst recht nicht, wenn man die 90-Tages-Grenze fürs visafreie Reisen mal dezent bis auf einen Tag ausreizen will – und dazwischen in drölf Ländern rumgegurkt ist… xDD Theoretisch geht es schon klar, aber jeder sagt mir: Hm, wird der Grenzbeamte ggf. nicht mögen – und der kann dir halt die Einreise verweigern, wenn er Bock dazu hat. Klingt eher semi nice. 

Ich brauch Gewissheit von der Quelle. Fest entschlossen will ich bei unserem wöchentlichen Sonntagsstopp in Port Canaveral einfach mal auf doof einen Immigration-Officer von der US-Border-Patrol direkt fragen, wie er das beurteilen würde.

Da die Schalter nach meiner wöchentlichen strengen XXL-Auscheck- und Eincheck-Prozedur inklusive Face recognition schon nicht mehr besetzt sind, gucke ich ein bisschen doof aus der Wäsche. Und laufe orientierungslos (das kann ich gut :D) durch den Terminal. 

Bis… Ha, eine Uniform! Jawoll, den laber ich an!

Ein simples „Excuse me Sir, are you an immigration officer?“ erfolgt – und der Rest ist schon wieder eine legendary Geschichte 😀

Officer Z. King (kein Scherz xDDDD) sitzt vor mir. Lässig auf einem Campingstuhl.
Lustiges Gesicht, dicker Bauch, nett.

Hat natürlich überhaupt nix mit Immigration zu tun, aber angebissen hatter trotzdem. Theee King hat eine Mission!

„I have no idea how to answer that question, but I will find you someone who can!“

Mit persönlicher Garde geht es also in 1:1-Betreuung durch den gesamten abgesperrten Terminal. Kreuz und quer über Ecken, Flure, Rolltreppen.

Der Smalltalk revealt, ich bin deutsch. Und zack, fangen Z. Kings Augen an zu glitzern. Geradezu euphorisiert zückt er sein Handy. 

„German?! No way?! You will not believe what nice German words I have learned today.“

„Oh, you had a lot of German visitors with questions here or what?“
„No, I found this awesome page. Look at this! Check this out! OMG!“

Und dann zeigt er mir einfach ne Meme-Seite mit lustigen 1:1 Übersetzungen von kreativen deutschen Beleidigungen xDDDD

„Please read it. Read it. Say it!“, haut er ich mit Ellenbogen an, als wären wir alte Saufkumpel.

Hahahahahahaha. Ernsthaft?! Ich guck diesen Police Officer in Uniform einfach nur fragend an und muss so lachen.
Aber gut. Konzentration. Ich schaue das Meme an und lese laut vor:

„Pommespanzer –  a fat person who eats a lot of fries“ xDDDD

HAHAHHAA – Ich kann nicht mehr. Der Typ hat natürlich die dreckigste Lache auf dem Planeten und kriegt sich nicht ein. 

Weiter geht’s!

„I have more, I have more…. Here!“ (SWIPE) „Aaaand go. Say it!!!!“ xDDDD

„Sackgesicht – an ugly person who’s face looks like testicles!“

„HAHAHAHHAAH“ – Wieder schnallt er ab.

Es folgen noch Kampfzwerg, Buttergnom (was ist das eigentlich bitte?!“) und sonstwas für ulkige Ausdrücke.

Als wir mit Tränen in den Augen schließlich bei der grantigen Grenz-Lady ankommen, sind wir geradezu enttäuscht. Richtig wieder im Ernst des Lebens angekommen. Continence ist angesagt!

Und wir werden direkt auf den Boden der Tatsachen katapultiert. Die Lady sagt, sie würde mich nicht einfach durchlassen und mich zum Secondary, einem Interview aka einer Mini-Vernehmung, schicken. Sie gibt mir ne 50/50 Chance. Ja super. Nicht exakt das, was ich hören wollt. Aber iwie hat die mir auch gar nicht richtig zugehört und alles durcheinandergeschmissen, hab ich das Gefühl.

Auf dem Weg zurück versucht Z. King, die Stimmung zu heben.
„Well. At least you know now and don’t get lost in Mexico when they send you back :D“

Ich press ein Lächeln raus, bin aber maximal verwirrt und frag mich, was ich nu machen soll.
Was ein Scheiß. Aber auch bei Z. King rattert’s. So ganz will er die Lage auch nicht akzeptieren. Er schaut skeptisch und runzelt die Stirn.

„I don’t want to sound mean, but I think the lady was full of shit – I’ll spill it out loud“ xDD

I think she understood you want to restart your ESTA and bypass the VISA. I have another idea. We call someone else…“

Hammer. Z. King ist wirklich auf Mission. 

Er zückt sein Handy – diesmal nicht, um weitere Deutsch-Beleidigungen zu ergründen, sondern um den CBP-Boarder-Patrol-Supervisor vom Flughafen Orlando persönlich anzurufen. Nicht. Sein. Ernst. Was ein Glück ich schon wieder habe.

Erste Reaktion: gar nicht cool die Aktion. Er rät ab.

Zweite Reaktion (10 sek später): Hm, aber wenn sie das ESTA nicht neu startet, sondern nur einen Re-Entry beantragt, müsste es eigentlich gehen, sofern sie unter 90 Tage bleibt. Ich rufe meinen Chef an.

2 Min später.
Auch der Chef confirmed. Es geht. Damit steht es 2:1 – mit Meinung von ganz oben.

Und ich komm mir vor wie bei der versteckten Kamera. Z. King entscheidet sich nämlich, Nägel mit Köpfen zu machen und fordert den Super-Guru locker aus der Hüfte auf, das nochmal laut und deutlich zu wiederholen – auf Lautsprecher – für 3 anwesende Zeugen. Hahaha. 

„Can you repeat that Sir? I have put you on speaker. She will be fine?“
Kurze Pause.
„Yep. She should be fine and good to go.“

Poach. Was eine Achterbahn der Gefühle.

„Should I risk it?“, frag ich meinen neuen besten Freund in Florida abschließend immer noch sichtlich verwirrt auf dem Weg zurück durch die Sicherheitskontrollen zum Schiff.

„There is a little risk left. But come on. Go do your thing. You’ll be fine“

Er hält mir sein Handy hin und schiebt legere nach: „Come on, take a picture and take his number. If you have problems in Orlando call the supervisor directly and say you talked to him. I don’t know if he will talk to you, but shoot your shot“

Einfach grande. 

Und so Kinder… landete die Nummer des Customs & Border Patrol Supervisors am Orlando International Airport für den Wieder-Einreise-Notfall auf meinem Handy.  😀

Was für eine Aktion schon wieder. Kannste keinem erzählen…

The least thing I need in my life – a monkey in diapers

Nee, hier hat man aber auch Probleme in der Karibik :DDD 

Neben der Qual der Wahl, in welcher Rum-Spilunke mit Wifi man sich heute niederlässt, gilt es hauptsächlich zu entscheiden, welche Gattung Tier man sich heute von einem Foto-Raggae-Mann aufschwatzen lässt xD

Gerade in St. Kitts, unserem zweiten Stopp der Heiligen-Drei-Königs-Tour (Saint Thomas, Saint Kitts & Nevis, Saint Maarten), war dieses Prozedere auf die Spitze getrieben.

So konzipiert, dass man ohne Taxi absolut nichts machen konnte auf der Insel, war man praktisch auf die Cruise-Port-Bubble angewiesen. (Randnotiz: Ich mein, wir haben es versucht und sind zu Fuß bei 35 Grad im Schatten auf der Suche nach einer „Downtown“ in den absoluten Slums fernab jeglicher Zivilisation herumgeirrt. Diese Insel hatte aber einfach nicht ansatzweise ein Zentrum oder überhaupt irgendwas :D) 

Hafen-Schlaraffenland heißt hier in der Regel: 100 Juwelier-Shops, ka warum by the way. Hawaii-Hemd-Shops. Entschleunigungs-Cocktail-Buden. Letztere lieb ich ja. Ladennamen wie „No Rush“ und das zugehörige Wifi-Passwort „whyrush?“ werden hier noch gelebt 😀 Eine Bestellung dauert gern mal 20 Minuten. In denen kann man sich mit karibischer Chill-Mucke abmelden oder eben aus sicherer Distanz beobachten, wie jedem Mann mit Glatze Tiere auf die Plete gesetzt wird, um ein paar Dollar für ein lustiges Foto abzugreifen.


Auf St. Kitts sind kleine Äffchen die Hauptattraktion. Ihr wisst schon, diese süßen von Indiana Jones und Hangover. Nur dass sie hier keine Abu-Kostümchen oder fancy Rocker-Jeansjacken tragen, sondern Mini-Windeln. Kein Scheiß – und die stinken echt bestialisch 😀

„You want the monkey?! Aww beautiful monkey! Take the monkey, hakuna matata!“, heißt es da. Kein Wunder, dass der Mann neben mir energisch abwinkt und sich nach erfolgreichem Entziehen zu mir umdreht: „Man, that’s really the least I need in my life right now“ xDDDDD Fühl ich.

Genug Internet abgegriffen und Pina Colada geschlürft, wollte ich dann doch noch ein bisschen rumkommen und was sehen. Schließlich ist das unser einziger St. Kitts Stopp in den drei Monaten. Da es Petros ein bisschen zu heiß war und er noch nicht ganz auf der Höhe ist mit seiner Mördergrippe, hab ich mich allein in einen Safaribus-Taxi verfrachtet. Trevor ist mein Fahrer. Der guckte zwar in alle Richtungen, wie Omi charmant sagen würde, war aber so nett, dass ich dachte, ach das wird schon passen mit dem Fahren xD 

Wieder mal goldrichtig entschieden, wie sich herausstellte. Weil das andere Ehepaar zum nicesten Hotel am östlichsten Punkt der Insel will und es dazu noch eilig hat, lädt Trevor die beiden zuerst ab. Heißt für mich. Anstatt meinen Timothy Hill Viewpoint auf den Inselausläufer, bekomm ich für meine 15 Dollar eine gratisPanorama-Insel-Tour on top. Und das Beste. Weil es sich für ihn nicht lohnt, nochmal hin und her zu fahren vor seiner nächsten gebuchten Fahrt in der Nähe, fragt er, ob ich wohl was dagegen hätte, eine Stunde am Strand zu warten und erst dann mit den anderen zurück zum Hafen gefahren. Oh nein, welch ein Pech. Ich würde sagen, gibt Schlimmeres als hier ne Stunde zu verweilen 😉 Also… Strand-Ausflug auch noch mit ins 15$ Komplettpaket gebucht. Check!

Ganz auf eigene Faust waren wir dagegen in St. Thomas unterwegs. Zu Fuß ging’s ca 35 Min zur Altstadt. Mit wirklich süßen Gässchen, charmanten Lädchen mit antiken XXL-Türen und kleinen Parks mit Ausblick auf die Kreuzfahrtschiffe. Hier fanden wir es so cute, dass wir bis Einbruch der Dunkelheit geblieben sind. Wie immer mit fatalen Folgen für mich. 20 Minuten Sonne weg, direkt mit 22 Mückenstichen übersäht – und zwar wieder richtigen Kuhflatschen. Petros hat natürlich nicht einen. Gruß geht an dieser Stelle raus an Fathery – danke fürs Vererben 😀

Und an meinen Bruder schick ich auch einen hinterher. Seine untappd Bier-App beschert uns mal wieder eine Highlight-Bar mit Highlight-Bier. Mein Favorite: ein coconut roasted dark beer. Nom nom nom. Hat auch auf – zur Abwechslung – leeren Magen gar nicht direkt gezündet xDD

Seltener Anblick: Wir und die Wonder im Dunkeln ^^ ☺️

Letzter Stopp vor unserem Seetag-Marathon: Lecker, St. Maarten. Jep, holländische Insel. Zu unserem Glück. Denn Petros ist wieder schlimmer krank und ich bölke auch inzwischen wie ein Elch. Wie gut, dass auf die Niederländer in Sachen Medikation Verlass ist. Oder um Mudder aus unserer SOS-Doc-Consultant-Whatsapp-Konversation zu zitieren: „Die Holländer haben immer guten Stoff!“ xDDDDD

Also ging es erstmal in der Apotheke shoppen. Ein kleiner Rum-Punch war dennoch drin. Man muss ja schließlich in Step 1 erstmal desinfizieren 😀 Vor allem, wenn der Zufall so will, dass die Apotheke genau am Strand neben der Piraten-Bar etabliert ist. Der perfekte Ort für meine Panik-Klamottenkauf-Retour-Logistik mit Mudder über Facetime und die erste Runde Korrigieren für heute. An meine neuen Office-Views kann ich mich wirklich mehr als gewöhnen :))

Auf dem Rückweg bei einem Wegbier noch einen Amerikaner kennengelernt, der Petros jetzt für seine Cruise-Hochzeit später im Jahr engagieren will (:D), schreite ich nach erfolgreichem Business zurück an Bord und hau mich noch ein bisschen in die letzten Sonnenstrahlen. Die Sonne geht hier nämlich teils schon um 16:30 Uhr Ship time unter. Da muss sich die Eidechse beeilen, bevor nach einem kleinen Nap in den Nachtmodus gewechselt wird.

Jetzt heißt es erstmal ciao Internet, ciao Landstopps. Wir machen uns auf den Rückweg zu Port Canaveral, wo wir am Sonntag ankommen und in unsere zweite gemeinsame Runde starten. In der Zeit sammel ich mal ein bisschen Material, um euch das Schiff ein bisschen mehr zu zeigen. Bis dahin, reingehauen 🙂

The German Stallion: Gut gerotzt ist halb gewonnen! :D

I’m back! In meiner ganzen Pracht und Blüte. Kaum einen Tag Buffet geplündert, bei 26 Grad faul in der Sonne gelegen und das erste Mal abends fresh gebräunt aufgebrezelt, bin ich wieder in meinem Element. „The German Stallion“, wie Petros zu sagen pflegt (weil man im Griechischen Frauen mit Wumms als (Renn-)Pferd bezeichnet bzw. komplimentiert). Haha, versucht das mal beim nächsten Mal im Club: „Ej, richtiges nices Pferdegesicht!“

Nichtmal die grippale Seuche, die ich mir anscheinend im Flieger eingeschleppt hab, interessiert. Bis auf ein paar ekelhafte Geräusche und einen kleinen vierstündigen Unfall-Snooze am Silvesterabend, der tragischer Weise das Verpassen des New-Years-Dinners zur Konsequenz hatte, bin ich voll auf der Höhe.

Kein Wunder, die Euphorie über POCO LOCO!!!!! (eig. Coco Cay genannt, Royal’s private Insel auf den Bahamas) war einfach zu groß. Weiße Strände, der größte Pool in der Karibik inklusive schwimmender Bar und eine Schorchel-Zone mit Flugzeugwrack ließen das Herz höher schlagen. Auch mal ne Art, ins neue Jahr zu sliden.

Ich altes Foodie-Trüffelschwein, selbstredend nicht unvorbereitet, aber erstmal in der Vorabrecherche über einen legendären geheimen Chicken-Parmiaggiano-Burger gestolpert, der nirgendwo auf dem Menü stehen, aber per Geheimcode zu bekommen sein soll. Natürlich DIREKT eiskalt um 11 Uhr – ganze 1,5h nach dem Frühstück – am ersten Snack-Counter bestellt xDDDD Zur ziemlichen Unbegeisterung der Bedienung, die erstmal irgendein Protokoll aktivierte und 10 Minuten den ganzen Hühnerstall in Chaos versenkte, um mir die zwei Prachtexemplare schließlich frisch fabriziert vor die Nase zu setzen. War uns kaum unangenehm… 😀 Aber gelohnt hat es sich. Schaut euch dieses Prachtstück an! 🙂  

Und joa, gleiches kann man auch übers Schiff – unser Heim für die nächsten drei Monate – behaupten. Richtig kranke Promenade mit XXL-Chrom-Cowboy-Hut, einem echten alten Mustang ❤ und einen beleuchteten Central Park gibt’s hier. Komplettiert von unserem Lieblingsort, dem „SolAARRium BiSTRRRROO“! Hier lässt es sich auch bei schlechtem Wetter unter einer kuppelartigen Glasfassade perfekt aushalten. Auf cozy Bettinseln neben Monkeys und perfekt gemixten Bahama Mamas versteht sich. Nom nom nom.

Zum Jahreswechsel durfte ich zwar nicht bei Petros in der Schooner Bar beim Spielen zugucken, weil da nur Schicki-Micki-Champagner-Leute zugelassen waren, die für ihre Tische richtig Asche hingeblättert haben. Aber das machte nix. Bei gefühlt 100 anderen Venues hab ich mal die Music Hall mit der „normalen“ Haus-Band ausprobiert. Die lieferten einfach 2h am Stück gute Laune Party Black Music Mucke in richtig nicem Funk/Soul-Stil und bunten Anzügen mit Dreadlocks ab. Beendet wurde die Performance auch einfach absolut random und völlig aus dem Nichts mit einem 2 minütigen E-Gitarren-Solo der USA-Nationalhymne. Die sind auch einfach nicht zu retten, die crazy Amis xDDD Perfekt!

Zum Countdown ging’s schließlich zusammen auf die Promenade mit Big Band Orchestra und Countdown-Party mit Balloon-Release, wo wir einfach tausende Ballons zertreten und ne Tonne Konfetti verarbeitet haben. Richtig schee war’s gewesen, auch ohne Feuerwerk. Hätt ich nicht gedacht. Wie aber auch wieder alle Big Mamas geglitzert und Beyonce mäßig abgeliefert haben. Love it. Da war das Leute beobachten schon wieder ein Highlight für sich. 

Eine Runde Club für mich & Schicki-Micki-Performance 2.0 für Petros später trudelten wir so um 2 zur Afterparty auf der Kabine ein. Mit der glorreichen Idee, noch beim Zimmer-Service zu bestellen. Ähnlich naiv wie zu versuchen, in der Silvesternacht ein Taxi zu rufen xDDD

Aber what to do, wir Scheunendrescher hatten ja jetzt aufgrund des Snooze-Gates tatsächlich mal 15 Stunden nix gegessen. Also haben wir’s durchgezogen nach 30 Minuten in der Hotline und 1,5h Wartezeit on top erstmal schön noch n Lachsfilet und Blauschimmelkäse-Bacon-Salat um 3:55 Uhr reingefahren. Kann man mal machen 😀

Was ein Tag. Und was ein Auftakt. Besser hätt es nicht laufen können. In diesem Sinne: Happy New Year euch allen 🙂

SariaufSafari – Goodbye Deutschland Edition 😄🛳️

Allooooo, da bin ich wieder! Nach einem Jahr ohne Blogeinträge (wie schandhaft und skandalös eigentlich?!) bin ich zurück im Blog-Business. Und wie. Frei nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ hau ich auf der Zielgeraden des Jahres richtig einen raus.

Job bei Sky gekündigt, Wohnung in München untervermietet, geht es nach chaotisch-bürokratischen Wochen und wundervollen Weihnachten bei der Family im Pott mit hammer Support (<3) raus in die weite Welt. Erstmal für 3 Monate zu Petros aufs Schiff. Le Abenteuer calling: Karibik & Mexiko, ajajjajaj!!!! 🇲🇽🌵💃🏼

Was im schwarzen Loch jetzt verschütt gegangen ist: Meine legendäre Karibik-Reise mit den Ellies, mit der sich – wegen einer Krimiserie – mein ganzes Leben verändern sollte, Eis- und Polarlicht-Action in Norwegen, griiiieeechischer Weeeiiin und Rakomelo in Thessaloniki, Kavala und Larissa, Costa del Sol rund um Malaga und wilde Mittelmeerbesuche zwischen La Spezia, Neapel, Rom, Marseille, Malle und Barcelona. War also ganz schön was los in Saris Travelkalender. Passiert, wenn man nicht nur reisebesessen ist, sondern jetzt auch noch jemanden an seiner Seite hat, der beruflich über die Meere der Welt schippert.

Ich hoffe, wenn ich jetzt etwas Zeit hab, schieb ich mal Zen mäßig in Ruhe alles nach. Hab auch einfach als Motivation im Handgepäck noch auf den letzten Drücker eine mechanische Tastatur mit exportiert, weil ich mir da immer bei jedem Anschlag vorkomm, als würd ich grad nen Bestseller eintipseln oder Karla Kolumna persönlich sein. Herrlich dumm xDdd Der US-Security Mann erschien insgesamt etwas irritiert von meiner Objekt-Zusammenstellung im guten BVB-Kabinenkoffer mit Hutkonstruktion, aber gut. Durfte alles behalten.

Damit kommen wir aber auch schon zum ersten Akt: der Anreise. Ein echter Klassiker und jedes Mal gut 😀

Von Frankfurt ging es nach Chicago, soweit so gut. Kein Schneechaos, keine Koffer weg, keine Blagen, die 9h am Stück rumheulen. Ich richtig omi like den Relexation Mode mit Yosemite National Park Screensaver und Nature Sounds angeworfen. Hach, was kann Reisen einfach und entspannt sein. Zwischenlanden in Chicago dagegen eher nicht so… xD

Ich komme wie Heidi im Hopsalauf um die Ecke des Terminals zur Border Patrol & Immigration gehüpft. Whaaaaat the fuuuuck!?Eine Schlange des Grauens tut sich auf. Nichtmal annähernd ein Ende in Sicht, soweit das Auge reicht. Mal ganz abgesehen von den drölftausend Schlangenlinien in der Haupthalle, die schon ne Stunde bis 1,5 dauern dürften. Wir laufen mit alle Mann die Schlange entlang, um das Ende zu finden. Und es kommt einfach nicht! 😀 Wir gehen ungelogen 7 Mal um eine Ecke, wenn wieder eine ganzer Korridor voll ist, wechseln schon das Gebäude(!) und reihen uns irgendwann ein. Ja herzlichen Glückwunsch. Gut, dass mein Connection Flight nach Orlando in 1,5 h boardet und ich nach Immigration & Zoll auch noch per Zug den Terminal wechseln und nochmal komplett durch die gar nicht übertriebene Security inklusive K9 Drogen-Doggo muss, der jeden in Dreierreihen Shoulder an Shoulder besniffelt. Kurze Kalkulation im Hirn kommt zu dem Schluss, ähm no!

Komischer Weise bin ich auch einfach die EINZIGE BEKACKTE Person hier, die einen Connection Flight hat. Nett beim Personal gefragt, blitze ich jedes Mal ab. No seperate line for connection flights, everybody has to wait. Ja, danke. Na dann warten wir mal und gucken, wie schnell es vorwärts geht…. 1 Stunde später – 10% des Weges zur Halle geschafft. Gut! 😀

Nach kurzer Besprechung mit random französischen Anstellnachbarn und einem Afrikaner lautet die Devise, einfach „sorry, sorry“ sagen und ohne Personal an allen manuell vorbeiziehen. Die werden jawohl für alle gesprochen haben :DD Ich frage an jeder Kurve nett, aber völlig rhetorisch pro forma, nach, bis ich zur Halle angekommen bin. Auch da geht nix vorwärts. T-30 min sagt die Uhr. Also 2,1 Risiko – ab in die Behindi-Line und alles skippen. Kann man bei meinen Einfällen manchmal schon vertreten, find ich xD

Es geht auf. Finally steh ich vorm Officer. T-15 min. Während die United-Frau bei den Sicherheitsfragen vorab absolut euphorisiert war bzgl. meiner Reisepläne und mir nur viel Spaß gewünscht hat, ist Hector überhaupt nicht amused. „Wait wait wait. Why do you need 88 days for vacation in the US? Why would you go so long on a cruise ship? How are you gonna pay for that? Where is the cruise going? How long is each cruise? How many days of this are you in the US? How many nights before you embark?“ Och Hector. Jetzt mach doch bitte für eine Nacht in den USA ned son Aufriss, ich bin doch morgen schon wieder weg auf hoher See 😀

Aber letztlich alles fein. Ab dafür! Ich husche zum anderen Terminal und schaffe es genau pünktlich zum Boarden in den nächsten Flieger. Dort habe ich neben einem völlig übermotivierten Steward, der jedem „OJ“ – Orange Juice aufschwatzen will und durchs ganze Flugzeug brüllt, zwar zwei elternlose kleine Kiddies neben mir, die daddeln aber 2,5h nonstop irgendwelche Spiele auf dem Handy und interessieren sich für nix. Mit perfektem Outcome für mich. Weil die nicht sprechen oder auch nur den Kopf heben und null auf die Stewardessen reagieren, bekomme ich einfach dreimal salty Snacks 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Alibi-Mama-Zoche richtig abgegriffen. Hab dann noch höflich gefragt, die wollten aber tatsächlich nix ahah. Beste Leben.

Mit 300 gramm Garlic Bread und Bagel Chips im Bauch gegen das Grummeln checke ich finally um 4:30 Uhr morgens deutscher Zeit nahe des Airports ein. Geschafft!

Wer hätte gedacht, dass mein Genieeinfall, die nette Frau am Frühstücksbuffet hinter den Waffeln am nächsten Morgen um 6 Uhr nach einem Rasierer zu fragen, um nicht wie ein Flokati anzureisen, noch das größte Sicherheitsrisiko darstellen würde. Während die mich noch feierte und abwinkte mit „classic travel problems! I got your back sister“, entfernte ich mir schon in der Dusche gleich ein paar Hautschichten mit. Autsch.

Trotz Fleischwunde bin in sowas von ready. Weil ich viel zu früh beim Busshuttle zum Hafen in Port Canaveral war, wurde ich sogar durch Zufall komplett alleine VIP mäßig in ner Bonzenkrre direkt vor dem Terminal abgeladen. Jetzt geht es auf Royal Caribbean’s „Wonder of the Seas“ – und German and the Greek sind back in action! 🤩 Also. Man hört sich, ihr Landratten.

Snap back to the favourites

Herzlich willkommen zu meinem etwas anderen Reiseblog.

Abenteuerliche Stories, authentische Eindrücke und die schönsten Fotos: Hier gibt’s die besten Fern-Trips aus 10 Jahren http://www.sariaufsafari.com im Überblick. Einfach durchscrollen und für alle Artikeleinträge auf den jeweiligen Trip klicken.

Neuseeland (2013)

Rotorura
Kaikoura
Able Tasman Park
Nelson
Milford Sounds
Queenstown
Fox Glacier
Tongariro National Park
Lake Taupo
Queenstown
Queenstown

Argentinien & Chile (2014/15)

Atacama Desert
Buenos Aires
Santiago de Chile
Buenos Aires
Buenos Aires
Humboldt Reservat
Chilenische Prärie xD
Santiago de Chile
Valparaiso
Salta
Salta
Salta
Salta
Salta
Iguazu
Vina del Mar
Vina del Mar

USA & Karibik (2015)

Miami
Miami
Miami
Key West
Washington
Philadelphia
New York
St. John
New York

Vietnam & Kambodscha (2016/17)

Mekong Delta
Angkor Wat
Angkor Wat
Hue
Hue
Hoi An
Hoi An
Hanoi
Ha Giang
Tam Coc
Halong Bay
Halong Bay
Siem Reap
Hanoi
Hanoi
Mekong Delta
Tam Coc

Kanada (2017)

Hawaii (2018)

Napali Coast, Kauai
Napali Coast, Kauai
Napali Coast, Kauai
Hanalei Bay
Hanalei Bay
Hanalei Bay
Baby Beach, Maui
Waimea, Maui
Road to Hana, Maui
Road to Hana
Napali Coast, Kauai
Nepali Coast, Kauai
Napali Coast, Kauai
Waimea Canyon, Kauai
Waimea Canyon, Kauai
Haleakala, Maui

Mexiko (2019)

Oaxaca
Mazunte
Chichen Itza
Puerto Escondido
Campeche
Bacalar
Hierve el Agua
Hierve el Agua
Big Cenote, Tulum
Puerto Escondido
Isla Holbox
Valladolid
Mexico City
Puebla
Mexico City
Puebla
Puebla

Südafrika (2020)

Capetown
Capetown
Capetown
Knysna
Knysna
Plettenberg
Plettenberg
Bloukrans Bridge
Addo Elephant National Park
Addo Elephant National Park

Mexiko (2021)

Westküste USA (2022)

L.A. Crush 💕🚙

Finale? Können wa! Hollywood here we come. Welches passendere Setting könnte es für unsere Zielgerade und Leslys 30. auch geben?

Nicht gerade bekannt für seine Schönheit, haben wir uns hier für die letzten drei Nächte mitten im Getümmel einquartiert – und mit dem „Dream Hollywood“ einen Volltreffer gelandet.

Caesar, unser Front Desk Mann, rettet meine Geburtstagsüberraschung für Lesly. Nachdem erstmal alles schief ging und nix wie bestellt vorbereitet war, stehen wir nach einem kurzen Ablenkungs-Abstecher zur hauseigenen Rooftopbar – mit dem besten Flatbread und teuerstem Lilet Wild Berry der Weltgeschichte (😵‍💫😆) – in einem neuen Hammer Luxus-Zimmer: Flasche Champagner, Bday Cookies, eine komplette verglaste Front mit Blick auf L.A. und die Hollywood Hills! Voila! ✨

Chica-Musik angeschmissen, wird sich fertig und warmgemacht. Wofür eigentlich? Die Rooftop Bar, bei der ich eine Überraschung für Mitternacht bestellt hab, schließt heute vorzeitig um 10 😄 Senks! Caesar klärt.

Auf seine Empfehlung geht’s ins Bar Lis – eine andere Rooftop Bar, nur 100m entfernt. Heut ist Jazz Electronica angesagt. Oki schaun ma mal.

Ohne Plan, was uns genau erwartet, öffnet sich die Fahrstuhl-Tür und… Kinnladen runter. Wir stehen vor einem riesigen Italienischer Brunnen, dahinter ein Raum voller extrem hübscher Menschen, rundum verglast mit unfassbarem Blick auf L.A. und 360 Grad Terrasse.

Jazz-Musiker stehen direkt in der Meute, in der Mitte schnappt sich ein schwarzer kleiner Mann das Mikro und singt seinen Ass off. So etwas haben wir noch nicht gehört. Es geht los mit einer Soulversion von Gnarls Barkleys „Crazy“. Fühlt sich an wie eine geheime Houseparty bei nem Promi 😂 Immer wieder singt wer anders – und zwar geisteskrank gut. Der Höhepunkt des Abends soll aber erreicht werden, als unser Gnarls Barkley nochmal ran darf und einfach mal Whitney Houstons „Aaaaaand Iiiiiiiiiiiiiijaiiii“ hinlegt 🤯

Gedanced wird hintenraus auch noch, aber die Amis schmeißen einen ja extrem früh raus. Egal, wir hatten den perfekten Abend und kriegen das Grinsen nicht aus dem Gesicht. So kann man doch mal in neb Bday starten.

Und wir halten das Glückshormon-Niveau bei Tageslicht. Morgens wandern wir über den Wonderview Trail mit spektakulären Ausblicken die Hollywood Hills rauf, sodass wir direkt hinter dem berühmte Hollywood Sign landen. Bäm!

Auf dem Rückweg vornerum läuft die Linse heiß. Paar Girly-Erinnerungsfotos müssen schließlich sein.

Genau wie unser anschließendes wildes Gegröhle aus unserem Cabrio 😄 Unbeschreiblich das Gefühl, da durch die Hills zu cruisen an den Villen vorbei mit dem Wind durch deine Haare. Und nach jeder Kurve siehst du wieder das Hollywood Sign auf diesen Hügeln. Sunrise Avenue direkt voll aufgedreht und den ganzen Tag Ohrwurm gehabt.

Bye bye Hollywood Hills

I’m gonna miss you where ever I go

I‘m gonna come back to walk these streets again

Bye bye Hollywood Hills forever 🙌🏼🙌🏼🙌🏼

Weitere Hoods, die wir ausgecheckt haben: Beverly Hills mit dem Rodeo Drive und dem Pretty Woman Hotel, Bel Air mit den heftigsten Häusern von allen. Die Mansion ganz oben auf dem Berg war zB. einfach so groß wie 5 Fußballfelder. Alles eine Spazierfahrt entfernt.