Gute Lüfte

 

Juhu! Nach gut überstandenem Flug mit „Komfortsitzen“, die auf 1,50 m große Italiener ausgerichtet sind – inklusive Kopfstützen, die am 3. Halswirbel abschließen :D, sind wir mit Hilfe der Unteregrund-Taxi-Szene endlich bei Rici angekommen. Bester Move vom Taxifahrer bei der Ankunft: „Nee, arg. Pesos (wie vereinbart) bringen mich nicht weiter, ich nehm nur Dollar!“ xD Welcome to Buenos Aires. Zack, rauf in Ricis altes Apartment im 22. Stock. Kaum übertrieben, der Ausblick. 

 

Unser Programm für den ersten Tag: klar kommen, Geld tauschen und das Boca-Viertel. Und statt groß zu erzählen, lass ich an dieser Stelle einfach mal die Bilder sprechen. Auch deshalb, weil wir schnell das Apartment räumen müsse. Der Landlord war von unserem Plan nämlich nicht gerade hellauf begeistert. Egal heute Nacht brauchen wir keine Unterkunft, weil es direkt weiter zum Flughafen und von da nach Iguazu geht. 🙂 

 

 

Auf ein Neues!

Leute, es geht wieder los. Mission Südamerika ist gestartet – und wie…. 😀 Ok es war generell töricht anzunehmen, die Ereignisse würden uns erst in Argentinien einholen. Aber, dass es gleich zu Beginn schon wieder so verrückt wird. Herrlich! 

Der erste Schock schon gestern, bevor es eigentlich überhaupt losging. Da steht man um halb 8 nichtsahnend vor der Fritteuse, um die Hobbit-Frikandel-Nacht einzuleiten (man muss seinen Abschied ja gebührend feiern), da passiert es. Beim obligatorischen „gucken wir noch mal nach unserer Flugnummer, das macht man halt so“ stellt sich heraus: Unser Flug existiert nicht. Puls. xD Alitalia, unsere Airline, hat schon Feierabend – meine Lieblingskollegen von fluege.de müssen helfen. Argh! Nach 20 Minuten Warteschleife hab ich jemanden am Ohr. Ähm ja… „Ich habe da ein recht dringendes Problem.“ Fazit: Flug 1/2 nach Rom wurde einfach mal 7 Stunden vorgezogen. Darüber sei ich selbstverständlich 8 Monate nach meiner Buchung bzw. 2 Monate vor Abflug in einer Spam-Mail, die 10000 sinnlosen Newslettern gleicht, vorbildlich informiert worden. Gut zu wissen. Der Herr am Telefon rät uns etwas früher als gewöhnlich am Flughafen aufzuschlagen. Schließlich hätten wir praktisch gesehen falsche e-Tickets. Wer käme schon auf die Idee aktualisierte rauszuschicken? xD Also neuer Plan: 20h Hobbit 2, 24h Hobbit 3, 3-4h nach Hause kommen, 6 Uhr spätestens Richtung Frankfurt. Läuft. 

9:30h. Wir finden Terminal 2 und durchqueren nach überstandener Schnee-Attacke und 3-4 Staus das komplette Parkhaus. Ne halbe Stunde später stehen wir 1,5 Stunden vor Abflug leicht angeschwitzt, bzw. eher well done, am Schalter. Unsere Hoffnungen liegen auf einem Freaky-blaue-Huskyaugen-Asiaten, der alles gibt. Er müsse da mal „ins System“, sagt er und läuft in einen Raum neben dem Damenklo 😀 5 min später kommt er zurück und erlöst uns, wir haben die Boardtickets. Hui, check. Noch mal gut gegangen. 

Nach leichter Aufregung am Wechseltschalter über den krüppeligen Wechselkurs und die dazugehörige quieckende Chinesin ohne Mikro sowie aufwühlenden Verabschiedungsszenen geht’s in den Security Check. Und zwar in einen mega Hardcore-Security-Check. Eine Dame bittet mich höflich hinter einen Sichtschutz, weil meine Hosenknöpfe eskalieren und geht ab. Einem beherzten Boobie-Grabscher folgt ein abgehacktes, „ich fass da mal kurz rein“ (in den Hosenbund). Aaaachhhaa 😀 macht man das heutzutage so? Abgefahren. Aber safety first.

Auf dem Weg zur Fliegertreppe geht’s ein letztes Mal durch den Regen und die Arschkälte. Bäm, jetzt geht’s vom kuscheligen Kinosaal, durch den Schneeregen in die Sonne 🙂 Vom Flug bekommen wir nur ein Getränk bei vollem Bewusstsein mit, der Rest wird vorbildlich verschlafen. Einziger Wehrmutstropfen: Wir kommen tragischer Weise im Römer-Transitbereich nicht an die Luft, irren 6 Stunden – bestimmt kilometer auf der Suche nach einigermaßen sinnvollem Zeitvertreib abseits der Toilette – umher und halten uns mit Mcces, einem Dosenbier für 4,30 von einer super mürrischen Italienerin und Handy-Lade-Stationen bei Laune. 

Highlight ist ganz klar Mathias‘ und Toms Kampf gegen das gemeine dauerabspülende Klo, das nicht zu zähmen ist, jedoch nie abspült, wenn man es braucht xDD Begeistern tun hingegen die vollautomatischen triple Wasser-, Seife- und Luftspender. haha…

In genau einer Stunde wird endlich für den großen Flug geboardet, in zwei Stunden dann hoffentlich pünktlich gestartet. 🙂

 

 


 

 

 

Auf der Suche nach dem verlorenen Wifi

Meine Zeit in Mainz ist bald rum: Knapp 24h sind’s noch. Dennoch habe ich mir hier auf den letzten Drücker noch ein neues Hobby zuelegt: WLAN-Hotspots suchen. 😀 Denn das Leben ohne ist hart. Blog schreiben ist nicht, weil die Handy-App mal gar nix kann. WDR erst recht nicht. Und für Quizduell renn ich täglich von einer in die andere Ecke und suche krampfhaft die beste Empfangsposition, natürlich ohne den Hauch eines Erfolgs. xDD Das zermürbt mich. 

Also muss ich fremdsurfen. Aber wo? Einfach rumimprovisieren macht keinen Spaß. Sari mag Listen, Sari kriegt Liste. Ein Verzeichnis für alle Gaststätten, Cafés und sonstige öffentliche Flächen mit Wifi. Ist doch ein schöner Anlass ein paar davon mal zu testen.

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Ich war noch nie (bewusst) im ALEX. Also ab. Meine Frage nach zwei halben Brötchen kann der Kellner nur belächeln, ’nen pralles Buffet kann er mir anbieten. Na gut, dann her damit. Man muss sich ja gönnen. 😀 Und ich muss sagen, alles richtig gemacht. Leckeres Frühstück, ein Platz direkt am Kellner-Kassen-Pult nalexeben der Steckdose und himmlisches Rührei wie im Cafe & Bar Celona. Das war schon mal ein voller Erfolg. Die Themen für den WDR sind zumindest recherchiert, weiter will ich’s hier aber nicht treiben. 2,5 Stunden lang ausgesaugt für eine kleine Bestellung; beim dritten Nachfragen, ob ich nicht doch ein Getränk wolle, wird’s mir zu peinlich. Ich gehe.

Das Problem: Mein WLAN-Durst ist noch nicht gestillt. Da gibt es noch fünf Folgen einer Serie, die ich zu Ende schauen muss. Damit ich mich finanziell nicht ruiniere und das nächste Buffet leer fege, geht es in einen der abturnendsten Orte, die ich auf der Liste finde. Das Rathaus xDD Und tatsächlich, nahe der Lobby gibt es eine Art Ausstellungsraum – nur ohne Leute, weil die sich für das Thema „100 Jahre Rhein-hessische Familienkultur“  null interessieren. Versteh ich gar nicht… dabei gibt’s so viel zu sehen. Kinder beim Klettern. Kinder beim Wandern. Kinder beim Lesen. xD Erst hatte ich ja ein schlechtes Gewissen, am nächsten Ort für Lau stundenlang zu surfen und Strom zu verballern, aber dann konnte ich dem Ganzen noch einen bildungstechnischen Zweck abringen. Herr Gott war das interessant, mal zu sehen, was die Beamten in nem Rathaus in drei Stunden so machen. Absolut nichts! 😀

Der Typ am Pult bewacht die „Ausstellung“, in der sich – abgesehen von einer Game of Thrones guckenden Schnorrerin – keine Leute befinden. Der Typ an der Information spielt, ich könnte meinen Popo darauf verwetten, Solitär. Denn auch er hatte kein zwischenmenschliches Gespräch während meines gesamten Aufenthaltes zu führen. Aber stimmt, ich will ja nicht unfair sein. Ein Mensch hat doch was gemacht. Was war das denn noch mal genau? Ach ja. Er hat dem Handwerker gezeigt, wo dringend die Glühbirne ausgetauscht werden muss, das sei „immens wichtig“ und könne so nicht einen Tag länger bleiben. Probleme.. Kümmer dich mal lieber drum, dass hier irgendwas passiert oder irgendwer eure Ausstellung besucht. 😀

Um mein schlechtes Gewissen zu mindern, hab ich mich an diesem Tag aufgerafft, eine außerordentlich gute Tat zu begehen. Man muss ja schließlich auch geben, wenn man nimmt, ne. xD Also habe ich, haltet euch fest… einen Parkschein erworben! 😀 😀 😀 Hier der Beweis, für alle die es nicht glauben. Ich hab ihn zwar überzogen, aber das zählt trotzdem, oder? xD

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Jetzt geht’s gleich ins Caipiranha (xD), um beim zweiten Halbfinale – naja ihr wisst schon – ein bisschen WLAN abzugreifen. Schließlich muss noch ein kleiner Batzen WDR fertiggestellt werden. Macht’s gut. Bis ganz, ganz bald. 🙂

 

 

Sonne, schlafen, Weltuntergang.

Ich weiß, ich hab’s die Tage hier etwas schleifen lassen. Trotzdem will ich euch nicht vorenthalten, was die letzten Tage so vonstattenging. 😉

Da wäre erst einmal der Sonntag mit der Übersiedlung in die „Mansion“. Heißt bei Sari: türkischer Umzug in 20 Tüten und 90 Minuten. xDD Zum Glück haben Omi und Opi mit angepackt und erfolgreich den riesigen Topper gezähmt – obwohl ich möchte da schon eher von einem Niederringen sprechen. Der hat mich in dem engen Treppenhaus echt zur Weißglut getrieben. Mal ehrlich: Drei Stöcke sind auf jeden Fall drei zu viel. Ohne Witz. 😀 Vor allem auch noch bei 30 Grad und knallender Sonne. Aber ich will nicht meckern. Schließlich gab’s dadurch n Workout inklusive. Bei dem  Treppenmarathon spar ich mir doch glatt die nächste Po-Session. 😀 image

Als Dankeschön und Winke-Winke richtete ich noch ’nen kleinen Fresskorb und vollen Kühlschrank an, dann hieß es bye-bye verrückte Bernd-Bude. Ich hab kurz überlegt, den Neutralreiniger stehen zu lassen. Hab ich mir dann aber in letzter Minute verkniffen. xD

Nach der Anstrengung dann die Unterhaltung: Fernsehgarten mit Omi und Opi. Das war vll ein Spaß! xD Schon die Sitzplatzsuche ein Highlight. „Wie hier braucht man eine extra Sitzplatzkarte?“ Zack, egal. Per Dienstausweis erstmal royal mitten in den begehrten Innenbereich gesetzt. Die Crew bringt sogar noch Stühle. Läuft… 😀 Fand wohl auch Omi, die sich spätestens beim Auftritt der Höhner als knallharter Paparazzi entpuppte. Total unauffällig mit ihrem weißen Potthut. 😀

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Zu gut. Nach 3 Stunden Sonne, 10 echt guten Musikacts und 20 Erwähnungen, dass Alexander Gerst ja schon seit dem 28. Mai im Weltall sei, 😀 ging’s – wie es sich gehört – mit ner Bratwoarst nach Hause. Ein bisschen Ruhrpott muss sein.

Eine halbe Stunde später Kopfzerbrechen. Alles war perfekt geplant: 13.45h Omi und Opi machen sich wieder auf. 14.00h Sari Formel 1 gucken. 16.30h Arbeiten gehen. Ähh, da gibtes nur ein Problem: Ich habe keinen Fernseher. Frechheit. Ich überlege mir, das abgebaute Exemplar in der Technik-Schrott-Ecke einfach wieder anzuschließen –  ein Blick auf die ramponierte Kabeldose verrät: Schlechte Idee. 😀 Hmmm, ja dann über Internet-Stream. Aach kacke, ich habe hier ja kein WLAN! Hmmmm… Reicht vielleicht der Handyempfang? Blick aufs Handy. Nö. Natürlich nur Edge. Oaaaaah, ernsthaft?! xD Ich würd ja in eine Kneipe oder Sportsbar gehen, aber ich will unbedingt ein kleines Nickerchen abhalten. Ohne Formel 1 im Background geht das allerdings auch nicht. Grübelgrübelgrübelgrübelgrübel. Und dann… ein Moment der absoluten Klarheit und Erleuchtung. Ich greife zum Handy:

„Thomy, ich hab ne voll verrückte Bitte…“

Fünf Minuten später liege ich auf meinem Bett und höre die zarte Stimme von Christian Danner im Ohr. Ihr lacht euch kaputt. Hab einfach Thomas auf Festnetz angerufen und ihn gebeten, den Fernseher daheim für mich laufen zu lassen. xDDD Bis ich genug hörte, musste er den Ton zwar so laut stellen, dass wir uns eine Minute lang zwecklos anbrüllten und er dann einfach mit einem „ach, ist mir jetzt auch egal, viel Spaß, ich bin jetzt drüben!“ den Raum verließ. Aber hey!

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Im Endeffekt wurd ich natürlich richtig genatzt, weil das Rennen erstmal für ne Stunde unterbrochen war und ich mir nur doofe Überbrückungsgespräche von Kai Ebel geben musste. 😀 Als es dann spannend wurd, bin ich eingeratzt – für klägliche 20 Minuten. Dann klingelte der Wecker und ich musste los zur Schicht. Es hätte so schön sein können… xDD

Auf der Arbeit wurde mein umso müderes Gemüt erst durch einen nervenaufreibenden Wetterumschwung geweckt. Ein Sturm zog auf. Aber sowas von. Noch  nie habe ich einen derart pechschwarzen Himmel gesehen. Mit einem Supersprint durch Regen, Äste und Wind rettete ich mein Vehikel in die Tiefgarage. Gut, dass ich dabei nicht weggeflogen bin. 😀

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Aber nix passiert, auch später nicht. Erste Nacht der letzten Woche gut überstanden.

Omi, Königin des Pfeffers – und des Eisgrubs.

Today’s the day, Omi und Opi sind in Town. Und so viel sei vorweggenommen: Der Trip-Auftakt war schon mal ein voller Erfolg. Alles begann mit einer sensationellen Whatsapp-Konversation. Sie verlief in etwa so:

„Wo seid ihr gelandet? Ich hol euch nach Dienstschluss mit dem Auto ab.“
„An der Mainzer Strandbar.“ xDDD

Unfassbar gut. Da hab ich die Omi in meinen Tagträumen schon richtig bei 32 Grad in der Hängematte liegen sehen. Blick auf den Rhein, Füße im Sand. Ganz leger. 😀 In Wirklichkeit waren sie nur auf der Promenade spazieren, aber hey. Ich war immer noch schwer beeindruckt.

Eine Stunde später. Opi klettert auf die Rückbank meines (Vadders 😛 ) vollbepackten Zweitürers. Zu eurer Info, ICH brech mir dabei voll einen ab, er nicht. Technik konnt er halt schon immer. Sein wahres Meisterwerk sollte er aber zu späterer Stunde vollbringen – und inmitten eines Autokorsos auf der Kaiserstraße aus dem Auto hechten. Aber dazu später mehr 😀 Wir sind ja erst auf dem Weg ins Eisgrub… Das Parkmanöver bereitet Kopfschmerzen. Erschüttert muss ich feststellen, wie schwer es ist, als anständiger Bürger einen legalen Stellplatz zu finden – oder sich alternativ für einen illegalen zu rechtfertigen. Mist, solo hab ich doch jetzt auch drei Wochen rigeros im Parkverbot* gestanden. 😀 Tja, ich hab mein Bestes für das Ansehen der Familie gegeben: richtig rumgekurvt, drei Wendemanöver, zwei Sackgassen. Und wofür? Am Ende wurde es doch die Sperrfläche. 😀 Mit fatalen Konsequenzen. Omi schickt mich zurück, um wenigstens noch die Parkscheibe aus Nettigkeit reinzulegen. Außerdem wird jedes suspicious Polizeiauto von ihr genaustens observiert. Es ist als warte sie nur auf ihren Einsatz, um sie lang zu machen und zu vertreiben.

*Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um ein absolutes Park-/Halteverbot, sondern um die dauerhafte Ablehnung eines Parkscheins. 😉

Aber alles gut. Keine Polizei, kein Strafzettel. (Sag ich doch! xD) Zu unserem Glück können wir das Deutschlandspiel auch noch im Keller des Eisgrubs gucken. So wohl temperiert und isoliert von 2-Sekunden-früher-sendenden-Fernsehern hab ich in diesen drei Wochen kein einziges WM-Spiel gesehen. Lediglich die Teeny-Asians, die anscheinend zum ersten Mal in ihrem Leben ein Fußballspiel, eine Haxe – geschweige denn einen Bierturm zum Selberzapfen – sehen, entpuppen sich als Belastung. Uns wird ein Tischwechsel angeboten. Wir landen zwar wieder in einem Asian-Nest – aber dieses Rudel hat sich voll im Griff.

Jetzt galt es Omi und Opi von der „haute cuisine“ zu überzeugen. Demonstrativ bestelle ich als Anschauungsmaterial einen 2 cm dicken Leberkäse mit Spiegelei und Pommes. Schneller als ich gucken kann, hat Omi Ketchup, Mayo und ne Runde Bier dazu organisiert. Ein Traum. Die zwei haben nicht so viel Hunger, deswegen bestellen sich beide einen Salat. Das könne ja nicht so viel sein. Dööödööö 😀

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Ich muss an dieser Stelle nicht sagen, dass mindestens ein Viertel des Salats noch in meinem Bauch landete – und ein weiteres im Müll. Aber gut, dass ich mir zu dem Leberkäse extra noch nen „kleinen“ Beilagensalat dazu bestellt habe. Egal, bereuen tue ich nichts. Denn hätten wir diesen Salat nicht geordert, wäre mir folgender Lachkrampf entgangen. Der Anblick von Omis lasch gewürzten Salatgurken. Ich könnt jetzt noch Tränen lachen… 😀 😀 😀

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Und auch auf dem Rückweg hatte die Wangenmuskulatur was zu tun. Omi und Opi stecken von einer auf die andere Sekunde in ihrem ersten Autokorso. Ich versuche das Verhalten im Auto mal zu protokollieren:

  • Skepsis. Vermeintlich bescheuerte Leute werden gemustert und für bescheuert erklärt.
  • Ach, einige von denen machen ja echt lustige Sachen – und diese drei Frauen, die da aus dem Cabrio hängen.
  • Anfeuerung unseres Vordermanns, der permanent im Doublebass-Rhythmus hupt.
  • „Hup doch auch mal!“
  • Macht Omi gerade das Fenster runter und jubelt feiernden Teenies wild zu – und wird dabei mega gefeiert? xDDD
  • Das Bad in der Menge. Ich soll die beiden nicht bis zum Hotel fahren, sondern mitten auf der Straße rauslassen. Der Guy neben mir kann sich, als er die beiden mit Lachflash aus dem Auto krauchen sieht, vor Begeisterung gar nicht mehr auf dem Sitz halten. Noch eine Ampel später gibt er nen Daumen.

Mal ehrlich. Sind die cool, oder sind die nicht cool 😀 ?!

When I met you in the summer… SUMMER!!!

Yay! 30 Grad geknackt, keine Wolke am Himmel. Es ist Hochsommer in Meenz. Heißt auch: neue Herausforderungen für Wohlfühl-Spezialistin Sari. Ich bin ja schon lange im Sommergeschäft, aber heute hab ich mich wirklich selbst übertroffen. Die Mission: In nur zwei Stunden bis Dienstbeginn so viel Sommer-Feeling wie möglich abgreifen. Und so gelang die perfekte Illusion eines Urlaubtages… 😀

Move 1:
Das Frühstück. Erdbeeren mit Milch auf dem Balkon ❤

Move 2:
Weil der Balkon zu klein zum Hinlegen ist und die nächste grüne Wiese unerreichbar, wird improvisiert. Oh, ein 2x 1m Lichtkegel in Küche. Damit kann ich arbeiten! 😀

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Move 3:
Wer braucht schon einen Fön? Die Haare trocknen doch auch so.

Move 4:
Straße betreten nur mit 90er Palme, Sonnebrille und dem buntesten Top aus dem Koffer. Man muss ja auch was hermachen beim Flanieren.

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Und?! Seid ihr drauf reingefallen? Ich darf euch bestimmt alle hauen, wenn ich euch wiedersehe. Tihihihihi :))

Move 5:
Vorsorgen für die ultimative Erfrischung. AAAAAAAAAH!

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Kurz vor Dienstbeginn hab ich dann tatsächlich noch etwas Sinnvolles getan :D, nämlich die An-und-Verkauf-Läden auf der Straße abgeklappert. Schließlich muss Old Mac noch liebevoll entsorgt werden. Der erste „Tamtürk“ hat sofort mal pro forma wild abgewinkt. Nein, nein, nein, ein Macbook sprenge sein Budget, egal wie viele Jahrzehnte es alt sei. Ja geil, scheint zu laufen der Laden… xD Beim zweiten Versuch hatte ich mehr Glück. Der mürrisch dreinblickende Herr im Hinterzimmer entpuppte sich als netter – aber knallharter – Geschäftsmann. Um noch in irgendeiner Form Gewinn zu machen, will mir der Gute keinen Cent mehr bezahlen als seine vorgeschlagenen 150 Euro. Und irgendwie kann ich ihm das auch gar nicht übel nehmen. Ich denk drüber nach. Gut war aber die super professionelle Recherche, auf der sein Preis fußt. Internet Explorer aufgemacht, auf irgendner kryptischen Seite „Macbook“ eingegeben und über den Preis von niedrig aufwärts sortiert. Bester Mann! 😀

Sensationell, wenn auch etwas fies, empfand ich auch den Auftritt einer unübersehbaren ZDF-Mitarbeiterin an der Eingangsschleuse. Ich denk mir schon so: „Na, wenn die da mal durch den Terminal passt.“ Und was passiert?! xD Sie zückt ihren Ausweis hält ihn an die Säule und sone mega fette Doppeltür geht auf (normalerweise reserviert für Rollstuhlfahrer und Lastentransporte.) 😀 😀 😀 Besser hätte man’s nich scripten können.

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Das Fundstück des Tages kommt heute ebenfalls vom ZDF-Gelände, genauer gesagt vom Mitarbeiterparkplatz. Schließlich kann ich euch nicht vorenthalten, dass der Mainzer Geschmack nicht ganz so gehoben ist, wie die Eingeborenen hier zu Lande behaupten. Respekt für diesen derben Fehlgriff – und das auch noch in aller Öffentlichkeit. Muss ne harte Schicht gewesen sein.

Wie schlecht alles :D

Ich will nicht lügen. Seit ich am Montagmorgen in mein Automobil gestiegen bin, geht’s irgendwie bergab. Mit allem. Dem Verkehrsdurchfluss auf deutschen Autobahnen, dem Beschäftigungsgrad auf der Arbeit, der Laune von Per Mertesacker. Mir scheint, die Welt hegt einen Groll. 😀 Ein anschauliches Beispiel: Ich stehe an der Ampel und blicke nach links. Dicker Mann im Großraumtaxi. Mh, nicht so interessant, Kopf wieder nach rechts. Und dann – eine Ampel weiter – passiert es, während ich nichtsahnend mit vollem Elan zu „Let’s get loud“ von J.Lo aus dem Nacken komme. LE SHOCK! Äh… hat der dicke Mann von eben das Fenster runtergekurbelt und zeigt mir gerade den Stinkefinger? Ja, tut er. xDD Aber nicht mal so eben, nee nee. Fünf Minuten lang hat er’s durchgezogen. Und das Witzige: Ich habe absolut keine Ahnung warum. Kein Manöver, keine Kommunikation, null Vorgeschichte. Vielleicht steht er ja einfach nicht so auf Baufinanzierungen der Allianz. Vadder, muss ich da was wissen? 😀 😀 😀

Aber… ich bin nicht das einzige Opfer psychischer Gewalt, musste ich heute feststellen. Die englischsprachigen Zeitungsleser hat es zumindest genau so schlimm erwischt. Ich präsentiere die möglicherweise schlechteste Überschrift aller Zeiten xD

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Hach, da könnt ich noch Stunden drüber lachen…  😀 Gut war aber auch eine knallharte Fach-Diskussion unter Kollegen heute.

Person 1: „Hey, dein Video ist fertig. Kannste texten nach dem Motto *vom Regen in die Traufe*“.

Person 2: „Du meinst Taufe!?“

Person 1: „Nein?! Was ist mit dir, es heißt Traufe :D“

Person 2: „Was soll das denn heißen? Ist doch völliger Schmarrn!“

Person 3 mischt sich ein: „Also, da muss wohl jemand seine Architektur-Grundkenntnisse auffrischen. Die Traufe ist am Ende des Dachs, wo das Wasser abfließt.“

Person 1: „Genau, ne Dachrinne.“

Person 3: „Nee, ne Dachrinne ist an ner Traufe festgemacht. Das ist nicht das gleiche.“

Person 2 will nicht mehr: „Was? Ihr wollt mich doch verarschen! Mein Spruch macht eh viel mehr Sinn.“

Sari: „Ahahahaahahahaahahah xDD

 

Glaubt nicht, dass Gespräch damit beendet war. Man philosophierte anschließend noch darüber, ob jetzt der Sprung in eine Dachrinne fataler sei als in ein Taufbecken, aber das will ich euch an dieser Stelle ersparen. 😀

Stattdessen gibt es noch mein heutiges Mal. Nom, nom, nom – war das vielleicht köstlich heut Mittag. Pünktlich zum Abendessen versuche ich mich aber gerade ins Dressing meines Aldi-Salates zu setzen, weil es so unfassbar gut schmeckt. Wenigstens auf der Fressebene also ein völlig erfolgreicher Tag… 😀

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Vorsprung durch Technik

Ih bah. Gestern gab’s zum zweiten Mal in meiner 14-tägigen Karriere Kantinen-Essen. Eigentlich bin ich da ja super pflegeleicht, um nicht zu sagen „Gib her, ich ess das!“-mäßig unterwegs. Aber was die da als Zucchini-Medaillon verkaufen, ich hab keinen – blassen – Schimmer… 😀 Kredenzt wurden zwei ramponierte Klumpen, Kategorie „aber Hauptsache paniert“. Das Ganze schwimmend angerichtet in einer weiß-braune Soße, gebettet auf richtig schön durchweichtem Reis. Was soll ich sagen? Nächstes Mal wieder Pommes mit Bockwurst xD Egal – ein Glück, dass ich sonst immer was Leckeres, selbst Gekochtes mit habe. Und weil es sich gerade nahezu aufdrängt, möcht ich die Gelegenheit nutzen, euch mal einen kleinen Einblick in meine Essenslogistik zu geben. Das ist nämlich gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhört. Es gibt einen festen Ablauf, die Technik muss gelernt sein.


Schritt 1:
Man nehme das vorgekochte Essen und packe es zum Transport in einen von Bernds 1.-Weltkrieg-Töpfen. Selbstredend existiert zu keinem ein Deckel, aber bäm! – es gibt ja Alufolie. Ich weiß, was ihr denkt. Aaaaber. Warum meine Tupperdosen nicht hier sind und ich Bernds nicht benutze, möchte ich an dieser Stelle nicht ausführen =D

Schritt 2:
Man dack(e)le mit seinem Topf in der einen Hand und mit seiner Tragetüte in der anderen über den kompletten ZDF-Parkplatz. Die Blicke der Menschen sind normal, die gehören dazu. Jetzt kommt aber der erste Clou! Auf der Alufolie parkt mein Ausweis, der so riesig ist, dass er entweder erst gar nicht in die Hosentasche reingeht, oder aber nicht wieder rauskommt, wenn er einmal drin ist 😀 Aber so: Alles easy, eine kleine Handbewegung, ich bin durch die Schleuse, ganz ohne Verrenkung. Jaaaahaa, da guckt ihr Mädels was. So schnell kann sich das Blatt wenden xDD

Schritt 3:
Man stelle den Topf irgendwo in die Redaktion, wo ihn hoffentlich niemand umwemmst. Am besten noch, wo man ihn nicht vergisst. Das hab ich nämlich auch schon geschafft – und dann gar nix gegessen. Eher schlecht.

Schritt 4:
Jetzt kommt’s drauf an. Der streng einstudierte Aufwärmvorgang. Hier muss alles sitzen. Man fülle den Topfinhalt in einen tiefen Teller, stelle diesen in die Mikrowelle und nehme die Mikrowelle mit Hilfe einer NASA-reifen Tastenkombination in Betrieb. Die 3 Minuten werden kongenial mit einem Pipigang überbrückt. Wieder in der Küche angekommen, schnappe man sich den Kochtopf, nehme den brüllend heißen Teller mit einem der abgefuckten Handtücher schnell aus der Mikrowelle (aus hygienischen Vorkehrungen kein Kontakt über 3 Sekunden) und stelle ihn auf den Topf. Löffel rein. Tadaaaa! Jetzt trage man den den normal temperierten Topf mit dem 100 Grad heißen Teller entspannt an den Henkeln zu seinem Arbeitsplatz.

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Schritt 5:
Wenn man es jetzt nach dem Essen noch schafft, den Topf beim Zurückbringen des Tellers schnell zu spülen, wieder mitzunehmen und ihn dann am Ende des Tages nicht liegen zu lassen, hat man es geschafft und darf sich einen Fuchs nennen 😀


Ganz so toll kann es natürlich nicht immer laufen im Leben, hin und wieder winkt auch ein Rückschlag. Siehe heute. Da strenge ich mich ganze zwei Wochen an, keine Pickel und stattdessen einen strahlenden Teint zu kriegen – schließlich will ich die Kamera ja am Freitag bei der TV-Aufzeichnung verzaubern 😀 – geschieht das Unvorstellbare. Beim Versuch, mir die im Wind eskalierenden Haare aus dem Gesicht zu streichen… Krrrrrck! -.- Fingernagel schlitzt Nase auf. Es ist so traurig unspektakulär. xD Aber es blutet wie sau und ich weiß sofort, das gibt ne schöne Kruste im Visagenzentrum. Sauber, Sari 😀 Jahrzehnte lang Fingermägel wie n Monschischi und jetzt, wo sie gerade mal in der Sonne ein paar mm gewachsen sind und was hermachen, kommt sofort die Quittung. And I was like… :))

http://www.youtube.com/watch?v=aTkmIukBZQc

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Naja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht – dann Sari halt kleiner Naseweis im Interview 😉 Aber war schon geil. Nach dem Schock redete ich mir ein: „Ach so sehr sieht man das bestimmt gar nicht. Ist jetzt nur, weil du’s weißt.“ 5 Minuten später Facetime. Erster Satz: „Was hast’n du da anner Nase???“ Schade xDDD

Menschen sind lustig.

Sooooooo, Akku wieder aufgeladen – los geht’s 🙂

Nach einem sau coolen Wochenende hieß es am Montag Weitermachen mit dem ganz normalen Wahnsinn. Außerdem: Plus 5 Grad Celsius, minus eine Schicht Wolken. Da poltert die interne Prollostimme doch mal freudig los: „Freeeeibaaaaaad!“ 😀

Und hier sollten sich gleich zwei Ereignisse herrlicher Natur zutragen. Highlight Nummer eins: Die Konversation unter der Dusche. Ihr müsst euch das so vorstellen. Eine Chicca und ihr tätowierter Macker stehen unter soner waschen-wir-vorm-Reingehen-erstmal-die-ganze-Rotze-ab-Brause, zwischen uns (das merken oder interessiert sie anscheinend nicht) nur eine kleine Hecke.

Madame prockelt an dem Drehknopf: „Häääääääääääääääääääääääää… Wie geht daaas?“

Er: „Booooaaaah, bist du Erbse oder was? Drehen!“

Zweiter Versuch: „Das weiß ich auch, ej. Aber wie?“

„Ja linksrum, wie jedes Ventil.“ Oh, das hätt ich ihm jetzt gar nicht zugetraut. xD Aber dank sei Gott dem Herrn, einen Satz später rückt der junge Mann mit den wohlgeformten Augenbrauen das Bild wieder gerade:

„Was, wieso wird das nicht wärmer?“ Schon verrückt, dass sone verkalkte 1-Euro-Dusche im Freien keinen Temperaturregler hat. 😀 😀

Bild© Virtual Nights

Und dann die Frau am Freibad-Kiosk xD , aber alles der Reihe nach… Ich gehe zur Theke und bestell bei einem alten Herrn eine Apfelschorle, was schon total der Akt ist, weil ich wie immer nur ein paar Münzen rauskramen und gucken kann, was wir denn da noch so haben. 😀 Noah, es fehlen 50 Cent. Nix da, ich hab Glück. Da ich „vertrauenswürdig aussehe“ werden mir die 50 Cent, die rein zufällig genau fürs Pfand berechnet werden, erlassen. Die Auflage: Auch wirklich vertrauenswürdig sein und die leere Flasche später zurückbringen. Aber hallo, nichts lieber als das. Der Deal steht.

Eine Stunde später heißt es für mich allerdings schon Sachen packen, die Flasche ist selbstverständlich noch halb voll. „Ach komm, war jetzt eh nicht so das Geschmackserlebnis, gibste die halt so zurück“, denk ich. Und während ich Martin Luther gleich zur Theke schreite, seh ich schon, dass mich diesmal eine verrückte Frau bedient. Die Haare stehen in alle Richtungen, nur nicht in die, wo sie hingehören. Ein türkises Schmetterlings-Achselshirt rundet den Look ab. Zack, geht die Odysee auch schon los: „Ja, hallo. Ich hab hier vorhin bei ihrem Kollegen eine Flasche Apfelschorle gekauft und versprochen, die zurückzugeben. Er hatte mir nämlich kein Pfand abgenommen. Ist zwar noch halb voll, aber passt schon.“ FotoEntsetzte Reaktion auf der Gegenseite: „Neeein, Mädsche! Da ist doch noch so viel drin. Das behältste mal schön.“ So weit kam ich mit, aber dann: „Ist doch auch alles richtig so, er hat dir doch kein Pfand berechnet. Dann kannste die Flasche später woanders abgeben und bekommst das.“ Ähm, ja eben, und ihr nicht 😀 Versteht se nicht. Auch nach zweimaligem Nachfragen erscheint ihr das Konstrukt nach wie vor logisch. Na gut, dann kann ich ihr auch nicht helfen. Vielleicht bring ich ja den Move und bring sie in zwei Tagen oder so zurück. Das fänd ich wiederum ganz gut xD

Die nächste Frau, die meinen Weg kreuzte, war nicht ganz so cool. Um nicht zu sagen, ich hätte sie erschlagen können 😀 War schon kaum grundlegend gehetzt, weil ich versucht hatte Sonne, Sport, WDR, Gutachten, Uni, Einkaufen, Kochen, Körperpflege und pünktliches beim ZDF-Ankommen in wenigen Stunden unter einen Hut zu bekommen. Da erwische ich ausgerechnet die lahmste und älteste Verkäuferin der REWE-Geschichte. So langsam verspielt der Laden echt meine Hochachtung 😀 Erstmal nimmt die jeden blöden Artikel hoch und dreht den so lange, bis sie den Strichcode mit ihrem grauen Starr ausgelotet hat. Dann jagt die den dreimal über den Scanner. Komisch, dass das nur bei ihr an der Kasse nicht klappt. Und huuuh, wenn’s ums Bezahlen geht – „daaa eeeeh wird’s GANZ kritisch….“, um es mal in alter Stromberg-Manier zu sagen. Die Frau vor mir muss ihre Karte noch mal aus ihrer 15 Liter fassenden Umhängetasche kramen, da unglücklicherweise der Unterschriftenabgleich glatt vergessen wurde. Skandal! Bei mir ging der Spaß früher los. Schon die Frage nach der Payback-Karte sollte mir zum Verhängnis werden. „Nein, hab ich nicht.“ – „Nein, keine Payback-Karte.“ – „Naaaahaaaaaaaain!!!!“ Beim dritten Mal kommt’s an. Brave Gertrud. 😀 Ich hab es fast geschafft, meine EC-Karte ist durch. Aber, aber… nicht so schnell! Auch ich habe kein Glück, statt PIN winkt die Unterschrift. Noooooo! Und als hätte ich es geahnt, reißt sie mir kurz bevor ich ansetzen kann, den Bon aus der Hand. Was ist denn jetzt schon wieder? xD

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Eine Kollegin brüllt durch den gesamten Laden, irgendwas stimme mit ihrer Kasse nicht. Die Gertrud solle ihr doch bitte mal eben ihre Personalnummer geben, damit Sie sich fremdeinloggen könne. AAAAAAAAAH! Wie können Sie denn gerade Gertrud so etwas fragen?  „123, nee 132, warte wie war das? Ich hab’s gleich Sybille.“ Ohne mich. Ich reiß ihr den Kassenbon aus der Hand, kritzel meinen Namen drauf und sag: „So! Sorry, aber ich muss los.“ Mit einem „Achja, Sie hatte ich jetzt ganz vergessen!“ trennten sich unsere Wege und mein einziger Gedanke während der gesamten Autofahrt: Bitte, so nehme doch jemand der Lady ihren Dienstausweis ab. Ernsthaft 😀 😀

Jetzt ist es auf einmal 12 Stunden später und ich hab eine krasse Schicht mit mächtig Aufruhr hinter mir. Deswegen gibt’s den zweiten Teil meines Comebacks erst morgen, schlaft gut 🙂