Don’t you know that you’re toxic?

Ja geil, die REWE-Salat-Bar hat mir gestern schön den Abend versaut, oder sagen wir es anders: meine Magenschleimhäute und mein Wärmeregulationszentrum völligst geraped. Da stellt man sich schon unüberlegterweise für nen Salat (! 😀 ) am Abend vor Feiertag 15 min an der Kasse an, fangen ne halbe Stunde später die Champignons in meinem Bauch an zu laufen. Sorry für das verstörende Bild, aber sie wollten natürlich auch nicht einfach den Hinterausgang nehmen, nein, Bernds Klo sollte richtig leiden *peinliches Schweigen* – und ich erst. Habt ihr schon mal von nem bisschen Grünzeug Fieber gekriegt und plötzlich alles doppelt gesehen? Richtig Körperapokalypse. Tja, ich hab’s überstanden und verweise auf die alte Binsenweisheit: „Wer Salat isst, den bestraft das Leben.“ xD Schwamm drüber…

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Der Ort des Grauens

Aber dann gab’s ein erquickendes nächtliches Telefonat um vier, der Himmel wurde blau – die Wende. Das Gesicht entknautschte sich schnell und selbst der Mortadella-Toastie blieb trotz kleinerer interner Aufstände im Körper. Succes! 😀 Einziger Wermutstropfen: Jegliche Körperstellung, Hebelvariation, T-Shirt-Behelfsmaßnahme und selbst der hinten-drauf-klopp-Move half nicht – mein neues Glas Heidefrühstück blieb zu. Keine Chance, ging einfach nicht auf! 😀 Ein Jammer, wo doch Thomy morgen kommt, der selbst Hundefutter ansprechender findet. Ich hätt’s ja gern vorab vernichtet, aber jetzt musst du’s wohl leider morgen aufmachen und eine fette Brise davon nehmen, hihi xDD

Bis zum Mittag Pflichtprogramm: Gutachten korrigiert, Unikram gemacht, gefacetimed, gespült. (Krass, schleicht sich doch glatt noch ne Alliteration in mein Werk hier =D ) Mitten im Trott erreicht mich eine herrliche Botschaft: Bernds Ex-Freundin schreibt, ihr sei „fad“ und sie wolle daher gern bei mir waschen, wenn das möglich sei. 😀 😀 😀 😀 Ja klaro, wenn man sonst nix zu tun hat..

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Vielleicht will sie ja auch ein Buch lesen, wo sie schon mal da ist. Ich hätte da eine Empfehlung. Das Fundstück des Tages – ein Epos, der so nur in Deutschland erscheinen kann.

Der Klappentext verspricht so einiges, da fall ich glatt vom Hocker xD : „Her mit der Mehrwalksteuer! (…) Achim Achilles hat den Wahnsinn von Anfang an durchschaut und sich den Kampf gegen das Walken auf die Fahnen geschrieben. In diesem aufrüttelnden Buch enthüllt er endlich die ganze Wahrheit über unfassbare Freizeitvergeudung, systematische Volksverdummung und ihre schrecklichen Folgen.“

Und bäm, zu guter Letzt blieb sogar noch ne Stunde Zeit bis Dienstbeginn. Wo verbringt man die am besten? Beim Arbeitgeber. Armer, schwarzer Kater… 😛

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Beep, Beep!

Sari working like a machine. 11 Stunden Akkord-Arbeit sind um. Mein Kopf raucht, gegen Ende der Schicht hab ich mit meinem Arbeitskollegen um die Wette wie ein Wolf geheult 😀 Es war echt Zeit zu gehen, der Zenit klar überschritten. 28 Videos während der Livestrecke: neuer Spitzenwert! Jetzt fall ich tot ins Bett, Zähneputzen ist grad echt das Höchste der Gefühle xD Aber Bock hat’s wieder mal gemacht. Bis morgen, dem Tag nach der Tiefenerholung über Nacht!

Ich und meine Küken :D

Yay, gestern ging’s auf die Piste – und das bescherte mir eine unfassbar gute Story 😀

Eigentlich war ich mit zwei Kollegen verabredet, die haben jedoch, wie es sich schon angedeutet hatte, einen Rückzieher gemacht. Was tun? Gehste einfach trotzdem mal ins „schon schön“ – da wird ja mit Sicherheit im Nebenraum auch das letzte WM-Spiel übertragen, gibt n Cocktail, passt. So die Theorie. Komm ich da an, keine Fußballübertragung. Nur Dancefloor – allerdings mit super Musik. Na gut, geben wir der Sache eine Chance. Langsam pirsch ich mich auf die Tanzfläche, guck mich um, kommt ein volltrunkener Trottel quer durch die Halle mit Gürteltasche und Deutschlandtrikot auf mich zugetorkel. Deeeh, Jackpot. Es folgt der beste Anmachspruch aller Zeiten: „Eeeej, sag mal… arbeitest du nicht bei REWE?“ 😀 😀 😀 Nee, eher nich so. Geh bitte weg, du bist gruselig. Und zack packt mich auf einmal eine Hand am Arm und zieht mich zur Seite. Wer zum Teufel? Entwarnung: Ein Mädel grinst mich an und bölkt: „Komm einfach zu uns, der ist ja echt ekelhaft! xD“

Drei Sätze später: „Du bist aber nett. Ich hab in 3 Minuten Geburtstag. Belib ma hier, du trinkst jetzt erstmal einen mit mir.“ Und zack, ich hatte ne neue Freundin xDDD Irgendwann frag ich sie, wie alt sie denn jetzt wäre – 18 … whaaat?! Ne stunde später fragt sie mich – 24 … whaaaat?! 😀 Wir tanzen und tanzen, sie hatte noch eine Freundin dabei, alles richtig lustig. Und dann seh ich mich plötzlich mit den Problemen einer 18-Jährigen konfrontiert. Sie müsse gleich gehen, weil sie nicht so lange ausbleiben dürfe. Papa sei da ein „ganz strenger“. Och nööööööö, jetzt ernsthaft? Der Twist in der Kurzfassung: Erst überred ich sie, dann ihren Papa bei Whatsapp – sie darf noch ne Stunde dranhängen 😀 Einzige Auflage: Mutti Sari bringt die Küken gut nach Hause, bis zum erfolgreichen Betreten Tür. Haha, man wird alt…

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Ich hab’s nich bereut, die Party war noch ein voller Erfolg. Ihr könnt euch ja sicher vorstellen, wie amüsant es werden kann, wenn nicht nur die Musik stimmt, sondern sich auch alle paar Minuten ein anderer bekloppter Deutschlandfan einen dämlichen Tanz-/Hüpf-oder Scheißmach-Move ausdenkt und den Rest des Clubs damit unterhält xD Zu gut.

Meine Top 3:

  • Der verrückte Chinese
    Ein etwa 30-jähriger Asiate mit Potthut, Rucksack und bizarr gebastelter Deutschlandfahne springt wie ein wild gewordener Floh zu „#thatPOWER“ von Will.I.Am und Justin Bieber umher. Alle 30 Sekunden brüllt er dabei, egal an welcher Stelle des Liedes wir uns gerade befinden, mit einer theatralischen Handbewegung „UUUUOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOH“, um noch mal zu verdeutlichen, dass er diesen Part von Justin Bieber in dem Lied ganz toll findet. Herrlich 😀

    Der 90er-Fraggle auf Red Bull
    Axelshirt, Schweißbänder und die berühmte von Gel ertränkte Igelfrisur. Ganze drei Stunden eine Bewegung: Man mache dieses Rock/Teufelszeichen mit den Händen, gehe immer wieder unrhythmisch und im übertriebenen Tempo in die Knie und wieder hoch, die Arme pumpen permanent nach vorne. Alternativ können die Arme auch mal nach oben zur Decke geführt werden.

    Die verrückte Russin
    Ein junges Mädel, vermutlich aus dem Osten, dosiert ihre Vorstellungen wohl bedacht. Jedes dritte Lied dreht sie sich über die gesamte Spieldauer nur im Kreis, guckt in die Luft und grinst dabei wie ein Honigkuchenpferd. Jeeeeedes Maaal! Ich mein – Respekt für die Schwindelfreiheit, aber was ist bitte los mit ihr?! 😀

Ja, Fazit des Abends: Viel Spaß, verrückte Leute, zwei coole Mädels kennen gelernt, ne Einladung für ihre nachträgliche Geburtstagsparty abgestaubt und das vollgemüllteste Waschbecken der Welt gesehen 🙂

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Hach. Ein Tag, so seicht…

Zwei Stunden gepennt, topfit aufgewacht. Überall Licht, es riecht nach Toast vom Nachbarn. Was kann an so einem Tag noch schiefgehen? Nicht viel, wie sich herausstellte. 😉 Schließlich stolperte ich sofort über diesen tollen Hut, mit dem man so richtig beknackt aussieht. Bernd, Bernd, Bernd, du alter Camper…. Das Fundstück Nr. 4! 😀

hut_neu

Beim Verlassen der Haustür direkt Ereignisalarm 😀 Ich geh zu meinem Vehikel, parkt ein Auto mit offenem Kofferraum vor mir. Drin steht ein kleines Kind mit Windel, Mutter sitzt auf der Kante. Und aus diesem besagten Kofferraum schnappe ich dann folgenden Gesprächsfetzen auf: „Mamaaaaaaa guck maaaal, ich mach Pipi im Auto! Hihihihihihi.“ Und die Mutter prustet einfach nur mega los, guckt mich an und sagt: „Was mach ich nur mit diesem Kind?!“ Made my day xDDD

Nahtlos grandios ging’s im Auto weiter. Bei Sonne und möchte-gern-Cabrio-mode wird mit einem fetten Restgrinsen im Gesicht ausgerastet: „I GET NO DOUBT! (Wua-wua wua wua-wua-wua…) YOU’RE NEVER GONNA KEEP ME DOWN! I GET NO DOUBT!“ Plötzlich der Schock! Ähhh, hat der da nicht gerade eher „I GET KNOCKED OUT“ gesungen? Wie jetzt? Ein kurzer google-Ausflug gibt Aufschluss darüber, dass ich Trottel knapp 15 Jahre aus voller Kehle falsch mitgebölkt hab. Zu meiner Verteidigung: Das Phänomen scheint verbreitet zu sein – und zwar in so epidemischen Ausmaß, dass Songtext-Seiten in Klammern „I get no doubt“ hinter den richtigen Songnamen schreiben, damit die Leute den Song, den sie suchen, auch finden 😀

Wie dem auch sei. Kurze Zeit später war der Schock verarbeitet, es folgte der routinierte Freibadgang. Die Dame an der Kasse brüllt auch einfach inzwischen nur noch „GUDDE!!!“ und winkt freundlich, während ich im Vorbeigehen meine wohl vorbereiteten 1,50 (passend, ha!) auf die Theke werfe. Nice 😎 Beim Rausgehen sind wir schon beim „Bis morgen, oder?“ angekommen. Ja, warum denn eigentlich nicht – ich nehm sie beim Wort.

Auf dem Rückweg hatte ich dann meinen geistigen Tiefpunkt. Ich wunderte mich über ein bizarres Werbeschild vor einem Parkplatz. „BAR-ANKAUF“ stand drauf. Gehirn sagt: „Hmmm, das ist aber ganz schön speziell, gebrauchte Bars anzukaufen. Sowas haben die meisten doch gar nicht…“ 😀 Dann sieht das Gehirn ein Auto über dem Schriftzug und fragt: „Hääääh, was hat denn bitte ein Auto mit Bars zu tun?!“ Uhhh, ich sag euch: der Groschen viel lange… 😀  Vielleicht waren die zwei Stunden Schlaf doch nicht so gesund. 😉

Was macht man, wenn man im Tief steckt? Richtig, Energie tanken – also zum Beispiel was essen. Halb 1 verspätetes Frühstück bei Kebab Royal, läuft. 😀 Mal davon abgesehen, dass das Dönerfleisch extrem göttlich war, ein wirklich lohnenswerter Ausflug dank einem nonstop mich zutextenden Dönermann, der mich rundum über das Restaurant- und Clubprofil der Stadt Mainz informierte. Die ein oder andere Sache guck ich mir die Woche vielleicht mal an.

Während ich dann da saß und meinen Döner 20 Minuten lang versuchte, in meinen geschrumpften Magen zu pressen, verfolgte mich die nächste Werbung. Neue Capri-Sonnen-Kampagne. „Da geht die Sonne auf. Und zu.“ Ihr wisst schon, wiederverschließbar und so. Der Spruch ist ja ganz cool, aber dann richtig geile interne Reaktion: Welcher Wurm muss denn ne Capri Sonne zumachen? Die ist doch in drei Zügen weg! xD Ich sollte den Kontakt mit Werbung in jeglicher Form eventuell vorübergehend vermeiden. 😀 😀

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Eine Pokémon-Folge später kam ich total entspannt auf der Arbeit an, total entspannt ging ich 8,5 Stunden wieder raus. Keine Toten, kein Programmwust, kein Telefonterror. Haaaaah 🙂 Bei Argentinien – Bosnien Herzigowina müssen jetzt nur noch 4 Tore in der zweiten Halbzeit fallen, damit mein Tipp stimmt; dann geh ich ins Bett, ein bisschen Schlaf nachholen, damit euch  substanzlose Gedankenabschweifungen wie heute demnächst erspart bleiben.

Völlig Gaga alles

Wäashfasfjaslöjfalskfhasiufhafsh!!! 😀 Was ein komischer, ulkiger Tag! Dabei begann er so unauffällig. Aufgestanden, fleißig gewesen, geduscht, aufgeräumt, Essen für die Arbeit vorgekocht. Aber dann der Bruch: ein Dialog in der Apotheke von nebenan…

Seriöse Aporthekerin: „Guten Morgen! Wie kann ich helfen?“
Sari: „Hallo! Ich hätte gern Hametum-Salbe.“
Nicht mehr so seriöse Apothekerin: „Ach herrje, wo zwickt’s denn?! Wunde oder nervt ein Hämorrhoidchen…? *strahlendes Lächeln*
Sari: -.-

Auf der Arbeit sollte es ähnlich brenzlig zugehen, jedoch wesentlich humorloser. Da geht der Überlappungs-Schicht-Kollege ausnahmsweise ein einziges Mal zwei Stunden früher – natürlich genau 10 Minuten bevor hier die Kacke am Dampfen ist.  PISSSSSSS! XD Bildermenschen sind auch nicht da.

Die Chronologie:

  • 15:36 Uhr
    Mein Teletext-Programm spinnt völligst. Telefonat mit den Technikern zwecklos.
  • 15:38 Uhr
    Kohlschreiber verkackt den Einzug ins von uns übertragene Gerry Weber Open Finale, Nachricht muss her.
  • 15:40 Uhr
    Eilmeldung ++ Deutscher Vielseitigkeitsreiter tödlich verunglückt ++ Natürlich auch noch bei uns in der Sendung… :-/
  • 15:40 Uhr
    Anruf von 10 Leuten, die etwas wollen – u.a. der Chef – während man gerade improvisiert, um das Chaos zu beseitigen.
  • 16:00 Uhr
    DFB-PK fängt an.
  • 16:50 Uhr
    Die deutschen Handballer verpassen das WM-Ticket. Muss ich erwähnen, dass wir das übertragen haben?
  • 16:55 Uhr
    Buffon fällt aus, OMG!
  • 17:15 Uhr
    ++ DFB-PRÄSIDIUM FORDERT ZWANZIGER ZUM RÜCKTRITT AUF ++ Wieeeesoooooooooooooo?
  • 17:22 Uhr
    Der Kaiser darf weiter als WM-Experte im TV tätig sein. Huu, DA bin ich aber erleichtert, endlich mal ne gute Nachricht xD
  • 17:45 Uhr
    DFB-PK ist zu Ende. Was wurde da jetzt genau gesagt? Zwei Nachrichten müssen her.
  • 18.00 Uhr
    WM-Anpfiff: Spiel 1 von 4 am heutigen Tag…

Na wenigstens sitzt ich jetzt hier und kann sagen: „Ker, wat war dat aufregend!“ Macht ja auch schon n bisschen Bock, son vierstündiger Adrenalin-Kick, nich wahr.

Jetzt bin ich aber völlig platt und präsentiere euch lediglich noch das nächste Fundstück, welches abstruserweise irgendwie  auch meine heutige Gefühlswelt ein kleines bisschen widerspiegelt 😀 😀

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Kreativität ist gefragt

Nach der 1:5-Klatsche kommen mir jegliche Weltgeschehnisse relativ irrelevant vor, trotzdem kann man es ja mal versuchen.

Wie creme ich mir selbst den Rücken ein? Diese Frage wollte mir heute nicht mehr aus dem Kopf gehen, seit ich bemerkt hatte, dass ich genau ab der Höhe, wo meine Ärmchen nicht mehr wollen, aussehe wie Mr. Crabs xDD Abhilfe leistet das Internet, dachte ich. Also zack, „Recherche“ gestartet. Was für eine herrliche Entscheidung!

Erster Treffer (originaler Auszug): „Nehmen einen alten Gürtel, nicht zu breit, meiner ist etwa 4 cm breit, leg ihn vor dir auf den Waschtisch oder Badewannenrand, schmiere in der Mitte des Gürtels über eine Breite von ca. 30 cm ganz dick Bodylotion (musst es ausprobieren, es darf einfach nicht tropfen!). Aha.

Zweiter Treffer: Der befüllbare Sundo Homecare GmbH Lotion-Creamer. Sehr verlockend: „cremt und massiert zugleich“, heißt es.  Aber was, wenn dabei die Bräune abscharpt? Dieses Risiko kann ich einfach nicht eingehen! 😀
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Eher unspektakulär, für mich aber am vielversprechendsten – Treffer Nr.3: Sonnencreme auf einen langen Streifen Alufolie klatschen und dann wie mit einem Handtuch hin und her schubbeln. Ich werde dann morgen berichten, wie fett und unregelmäßig die Schicht ausfällt – und wie viel davon auf dem Boden landet. Ich bin gespannt.

 

Mal davon abgesehen, dass ich, wie bereits angedeutet, weiter fleißig an meiner Bräune und meinen Brustschwimmskills arbeitete, habe ich einen unschlagbaren Tzarziki und meine Liebe für einen DIN A2 Kritzelblock als Schreibtischunterlage entdeckt. Apropros entdecken: Das nächste Fundstück soll euch natürlich nicht vorenthalten werden: Also Vorhang auf für… tadaa!! Ein glitzerndes Pick Up im Brotkasten, das mal so richtig zum Knabbern einlädt 😀

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Auf der Arbeit war soweit alles wie gestern, nur werde ich jetzt nicht mehr Sarge, Sotschi oder Zoche-Woarst, sondern Sasa genannt. Das rührt daher, dass Hoffis kleine, blonde Tochter Sarah momentan nie schlafen gehen will, nachts Radau macht und immer laut „heeee, Sasa!!!“ ruft. Damit kann ich leben xD

Essenstechnisch ist auch alles im Lot, für die, die es interessiert 😀 Zum Frühstück gab’s heut – voll gut – Erdbeeren mit Milch. Mittags dann Pilzpfanne mit kleinen angebratenen Pellkartöffelchen, die so lecker waren, dass ich ausversehen meine Ration für abends gleich mitvernichtet habe. Hupala. Naja, dafür hat dann ein Salami-Brötchen, gespendet vom ZDF, hergehalten. War genug Butter drauf, um vorzüglich zu schmecken :)) Für Morgenfrüh ist schon fest die Schinkenwurst eingeplant, an der ich heute einfach nicht vorbei gehen konnte. Darauf freu ich mich schon jetzt…

Hello again!

Was soll ich sagen: Der Fall von Neuseeland zu Mainz-Neustadt ist tief… 😀 Trotzdem hoffe ich, den ein oder anderen mit meinen täglichen Happenings zuhaus erquicken zu können :)) Ich hab im Gefühl, dass auch im 4-Wochen-Dauer-Spätschichten-Schieben das ein oder andere bei rumkommt, es muss ja schließlich im Vorfeld noch nen ganzer Tag gefüllt werden. Schauen wir mal.

Der erste Zyklus war in jedem Fall schon mal ein voller Erfolg. Meine Wohnung ist super und nur halb so am Stinken, wie Bernd, mein lieber Arbeitskollege und Wohnungssteller, es mir angedroht hat. Dazu gibt’s feinen Dielenboden, nen Mini-Balkon und ganz viel Licht. Sari mögen. Hier mal ein paar Eindrücke 🙂

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image-2Als neugieriger Mensch hab ich mir gedacht, führe ich eine Art Fundstück des Tages ein. Hier kommt mit Sicherheit Stück für Stück lustiger Kram in dieser Bude zum Vorschein. Beweis- stück Nr.1 dieser Disney-Teller, der gleich mal ganz oben auf dem Geschirrstapel platziert war. Wenn ihr Bernd den alten Miesepeter kennen würdet, wär das noch lustiger xD

image-5Richtig gut ist auch der Gasherd – der geht nämlich mal richtig ab. Gemüse gemütlich während des Garvorgangs nacheinander reinschnipseln is‘ hier nicht. Einmal alles rein, rums, läuft. Heut gab’s zur Einweihung erstmal Gemüsepfanne (mjam, mjam!). Man will das Ganze hier ja auch nutzen von wegen gesund, fit und schlank und so 😀

Bis ich die Pfanne gefunden hatte, hat es zwar ein wenig gedauert (Bernd scheint wohl eher nicht so oft zu kochen, das einzig auffindbare einigermaßen unstumpfe Messer ist wohl die kleinste Pita-Messer-Ausführung, die ich je in meinem Leben gesehen habe xDD), aber die wird jetzt konsequent gefordert.

Zu meinem Glück ist es hier noch ein bisschen wärmer und sonniger als Zuhause. Trotz Wolken hab‘ ich mir deswegen heute erstmal Freibad für schlappe 1,50 gegönnt. Auch gut: 16(!) Mülltonnen auf 1(!) Liegewiese – nur für mich (und eine benachbarte alte Russin) 😀  Jaja… Mainz… wo die Welt noch in Ordnung ist.

Zu guter Letzt konnte ich mich auch auf der Arbeit alles andere als beschweren. Super lieber Empfang von Peter, Hoffi und Co und dann ein Upgrade in der Schicht. Vom kleinen Hühner-Eck  ging’s rauf ins private Büro 😎 mit allen Möglichkeiten zum chaotischen Ausbreiten. Statt selbst inhaltlich am Laufband zu schufften, hab ich dann schön Aufgaben verteilt, unsere Inhalte für die Mediathek festgelegt, delegiert und alles am Ende abgenommen. Fazit: nochmal, nochmal! Krieg ich auch morgen, danach winkt wohl erstmal der Teletext. Aber auch das wird schon werden 🙂

büro

Tja, beim Tippen hab ich das erste Spiel verkackt, das muss noch besser werden. Ansonsten kann’s so weitergehen, die allgemeine Torquote stimmte ja schonmal 🙂

Macht’s guhut!

 

Le Statistik

Schwupp, ich bin wieder da – das war’s. Für alle Zahlenfreunde abschließend ein paar Fakten zum Trip 🙂

Stunden im Flieger: 47,5
Mit dem Mietwagen zurückgelegte km in Neuseeland: 6.500
Scheibenwischerbetätigung statt Blinker: 50?
Rückwärtsgang-rausspring-Vorgänge: 10
Fotos: 3.218
Waschmaschinengänge vor Ort: 2
Grundreinigungen im Auto: 2
Essenstechnische Mc-Donald’s-Besuche: 5
Verlorene Kilos: 2
Geköpftes Geld: 3695,54
Schockmomente á la Ich-hab-was-verloren/vergessen: 8
Geschriebene Postkarten: 18
Davon bislang angekommen: 0
Herzinfakte bei Omi: 3
Stinkende Zimmernachbarn: 7
Sympathien für Asiaten: -100 (Hahaha: Asians… *Kopfschüttel* :D)
Mückenstiche: 18
Sonnenbrände: 2
Schöne Erinnerungen: 100.000 🙂

Kakaduuuuuuuus!!!!

Jeder, der meine Schwäche für diese Viecher einmal erlebt hat, weiß, wie ich gerade ausflippe bei dem Anblick 🙂 Und das verrückteste ist, wir liegen einfach auf einer pups normalen öffentlichen Wiese. Sydney, ich hab dich wirklich lieb.
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