Tequila, Tequila 🤠🌵 (zu lesen wie: Shakira, Shakira)

Trippin‘ Time in Guadalajara. Wir ließen uns gestern den Spaß nicht nehmen, einen Abstecher nach Tequila zu machen. Der Geburtsstätte des Nationalheiligtums.

Gebucht wurd eine Tagestour mit gleich drei Destillerie-Stopps (jawolloooo), Exkursion auf ein Agave-Feld und 2 Stunden Aufenthalt im Dorf Tequila selbst.

Als uns Johhny der Tourguide im Hotel einsackt, ahnen wir nicht, was uns schon wieder bevorsteht 😂

Die ersten zwei Stops verliefen noch ganz human. Auf einer urigen Hacienda besuchen wir zunächst die „kleine“ Familien-Taquileria Don Valente. Nur rund 30 Leute arbeiten hier, darunter allein 9 Brüder. Hajajajaj, die arme Mutter…

Um ihren besten Tequila herzustellen, braucht es von vorne bis hinten rund 19!!! Jahre. 8-9 Jahre braucht die blue Agave um voll auszuwachsen, anschließend wird der Saft gewonnen und 14 Tage lang verarbeitet. Entweder per Steamofen oder aber die Agave wird traditionell in eine Feuergrube geworfen und dort ewig und drei Tage geschmorrt, bevor es weitergeht. Für den extra ultra age Tequila (es gibt 5 Stufen, je nach Reifegrad) bleibt dieser mehr als 9 Jahre in einem speziellen Fass. Von neutralen Fässer bis ehemaligen Wein-, Whiskey- oder Sherry-Fässern gibt es alles mögliche. Wichtig ist nur, dass echter Tequila 100% Agave auf der Flasche stehen hat, sonst isser gestreckt. Und er sollte aus der Region Jalisco kommen. Dazu gilt die Faustregel: Je dunkler der Tequila, desto besser und teurer.

Mit der Luxus-Variante machte der Familienbetrieb auf einer weltweiten Convention den zweiten Platz. Wir durften also vom Meister lernen und kosten. Und man kann festhalten. Mit dem roten Hut Sierra Tequila hat das hier mal so gar nichts zu tun. Völlig anderes Getränk.

Wenn ich zurück nach Deutschland komm, kann ich in der Milchbar auf jeden Fall auftrumpfen (also mehr als sonst) 😂 Wir haben nämlich gelernt, wie man professionell Tequila trinkt. Dass es nicht im Hals brennt und das Zeug sogar gut schmeckt xD

Ich bin mal so frei und reveal euch Trick 17. Das Geheimnis ist, schon erstmal nicht mit der Nase direkt dran zu riechen. Sondern das Pinnchen unter die Lippe zu halten. Sonst sniffelt man nämlich nur den Alkohol und nicht die anderen Aromen. Dann nimmt man den Tequila in den Mund, verteilt ihn gut 3 Sek, atmet durch die Nase ein, runterschlucken und zu guter Letzt feste und auf einmal ausatmen. Tadaaaa! 🥳

Um das Ganze bombenfest einzustudieren und zu verfestigen, werden uns gleich drei Tequila Sorten zum Probieren gegeben. Danach noch 4-5 Tequila Liköre. Sicher ist sicher 🤣 Erste Verluste gibt es bis dato nur im Tierreich.

Das sollte sich an Station zwei ändern. Nach dem gleichen Pensum in der Destillerie Raygoza ist unser Guide schon ordentlich angedüselt. Er erzählt uns, dass er eig immer auch Fahrer ist und heute mal nur mitfahren und erklären darf. Scheint er richtig auszukosten 🤣🤣 Viel gewohnt scheint er jedenfalls nicht zu sein.

An Stopp drei gibt es kein Halten mehr. Er fordert Dulce bei einer Liveband zum Tanz auf, nuschelt nur noch total undeutlich. Die Haare stehen richtig verrückt zu Berge und sein Blick geht sonstwo hin. Erstmal den Guide schön untern Tisch gesoffen xDDD

Weil wir uns nicht beherrschen können und den volltrunkenen Johnny nicht mehr angucken können, ohne zu lachen, entschließen wir uns, uns beim Dorf-Stopp abzuseilen.

Gute Entscheidung. So können wir Tequila ganz in Ruhe entdecken. Zuerst geht‘s in die schönsten bunten Straßen…

Dann in die weniger Instagram tauglichen Ecken und ich komm endlich dazu, ein paar coole Reportage-Fotos schießen 😍 📸

Vom Markt wird als iTüpfelchen noch eine Spezialität abgreifen. Birria – Ziegeneintopf, an den die Mexikaner, weil ihnen Ziege nicht taugte, einfach so viele Gewürze dran gemacht haben, bis es für sie ok war. 😂😂😂 Urteil: Lecker, auch hier wieder top improvisiert xD

Damit endet unser schöner Ausflug. Wieder im Bus angekommen, geht es nur noch nach Hause: Johnnys time to shine again. 😆

Er krebst (immer noch haubitzen voll 😄) im Van zu uns nach hinten und ist ganz offensichtlich Hals über Kopf in Dulce verschossen xD

Und dann kommt‘s. Weil Dulce mich die ganze Zeit große Schwester nennt (eig nur um vorzuschieben: „Sorry, ich kann nicht weiter mit dir tanzen. Wenn meine big hermana sagt, ist genug, ist das Gesetz“😄), denkt er, sie wohnt auch in Deutschland.

In einem herzzerreißenden Monolog hält er ihr einen Vortrag, dass sie ja bald wieder Welten voneinander entfernt seien. Und wann sie denn das nächste Mal nach Mexiko komme. Mein Highlight ist sein Kommentar: Aber bis dahin lernst du dann den mexikanischen Tanz und richtig spanisch sprechen ok?!! 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Wir gucken uns mit Fragezeichen über dem Kopf an und sagen uns per Gedankenübertragung. Ok, das stellen wir jetzt nicht richtig. Da spielen wir mit und lehnen uns mit Popcorn zurück xDDD

Zu gut, wie er so voll und verpeilt ist, dass er nicht merkt, dass Dulce einfach die mexikanischste Mexikanerin unter dem Mond ist 😄

Um ihre Tarnung zu wahren, quasselt sie den Rest der Fahrt die ganze Zeit wie ein Papagei ein paar Deutschbrocken. Immer nur so: „Icccch bin eine Krankenschwester!!!!!“ 😂😂😂😂

Zurück am Hotel evakuieren wir Dulce ins Hotelzimmer und sollten dort auch bleiben 😄 Den Tag mussten wir erstmal verarbeiten.

Am letzten Morgen ging es dann nochmal durchs Tlaquepaque Viertel, weil‘s so schön war. Mit ein paar bunten Bildern lass ich‘s nach meinem dritten Eintrag dann für heute gut sein 😀

Jetzt sind wir wieder auf Stand – pünktlich zum letzten Solo-Drittel der Reise. Der one and only Pazifik-Küste ❤️ Can‘t wait!!

Poolgeflüster 💦 🙆🏼‍♀️👙

Guadalajara, what can I say? Mega Stadt und vieeeel besser als ihr Ruf.

Mitten in der Altstadt einquartiert, gab‘s rund um die Uhr bildhübsche Kathedralen, Brunnen und historische Gebäude zu begutachten. Die Hauptkathedrale mit ihrer gelben Aufmachung hat es uns besonders angetan.

Als wir am ersten Morgen direkt feststellen mussten, dass die Dachterasse eines Cafes direkt daneben wegen Bauarbeiten geschlossen ist, ist der Hase für mich noch längst nicht gegessen 😄 So leicht lass ich mich nicht abspeisen!

Nach eingehender Analyse spotte ich rote Schirme. Es muss eine zweite Terasse geben 🧐😄 Dreimal um den Block geirrt, finden wir was. Natürlich, was sonst?! Double Tree Hotel by Hilton xDDD

Rauf da bekommen wir unseren Hammer Blick auf die Kathedrale – und bestellen die lokal berüchtigten Tortas Ahogadas. Baguette in scharfer Tomatensauce mit Zwiebeln und Fleisch. Wie wir später erfahren erfunden, weil Franzosen das Baguette nach Guadalajara brachten und die Mexikaner es selbst einfach nicht gebacken bekommen haben und das Brot immer so hart wurde, dass sie es letztlich einfach in Sauce ertränkt und eingeweicht haben xDD Könnte von mir kommen der Lösungsansatz 😂

Bestens gestärkt, dass Dulce und mir wieder gefühlt die Knöpfe abplatzen, entscheiden wir uns für eine Free Walking Tour. Hauptsache sich schön was vormachen, das XXL-Frühsrück wäre abtrainierbar 😄

Wir halten also Ausschau nach gelben Umbrella und juhu, auch ohne Reservierungen finden wir einen Guide. Santiago. Das beste: Wir sind die einzigen Kunden. Also einfach mal ne komplett private Tour abgegriffen.

Der gute Santiago ist super nett und witzig. Dazu gibt er sich ultra Mühe und goldene Tipps für die Freizeitgestaltung. Etwa dass am Abend Lucha Libre, also mexikanische Wrestling, steigt 😄💪🏼

Hier die schönsten Fotos von unserer Tour:

—- Deutschlands frechster Frechdachs —-

Nu aber Zeit für Well Being. Nach Nachtbus und Stadtgerenne haben wir uns etwas Entspannung verdient. Also ubern wir uns zu einem fency Hotel, das ich über einen Blog gefunden habe. Auf Instagram heisst es, es gibt auch Daypasses für den Pool. Also für externe Nicht-Gäste. Da ich bis jetzt keine Antwort zu Preisen und Konditionen bekommen habe, entschließe ich mich für die kleinkriminelle Variante. Selbstbewusst reingehen und erstmal schauen, ob einer einen überhaupt anspricht und als Fremden enttarnt 😂😂

Schon am Lago Maggiore hab ich diese Methode mit Kev sehr erfolgreich bis zur Perfektion betrieben, wie einige von wissen (hahaha, muss so lachen, wenn ich nur dran denk, wie wir da ins 6 Sterne Ding reinmarschiert sind xD)

Nach ein, zwei Fails, wo wir uns plötzlich im Spa-Bereich wiederfanden und ausversehen in eine Beauty Behandlung von einem Mann platzten 😂😂😂, fragten wir dann doch mal ganz unauffällig bei einem Kellner nach, auf welcher Etage nochmal der Pool sei. Natürlich auf der einzigen, auf der wir nicht waren xD

Angekommen feiern wir uns. Wir sind die einzigen hier und haben die Oase wieder für uns allein 😍

Kritisch wird es kurz, als ein Kellner aufschlägt und uns nach Drinks fragt. Schon richtig abgeklärte spanische Sprüche im Kopf zurecht gelegt, dass wir heute mal direkt in Effectivo zahlen, wenn er uns nach unserer Zimmernr fragt, bestellen wir zwei Cocktails. Bingo, interessiert ihn gar nicht.

Nach ein paar Stunden poppt mein Insta auf. Das Hotel, an dem wir gerade chillen, hat geantwortet. 700 Pesos Eintritt und 500 Pesos Mindestverzehr soll der Daypass pro Person kosten. Schön 50 Euro also 😅

Ähm ja ok. Wir gehen dann mal lieber, bevor uns doch noch jemand enttarnt xDDD Der Kellner ist zum Glück 20 min lang nicht auffindbar. Die perfekte Ausrede, um einfach unsere insgesamt 300 Pesos für die Drinks auf den Thresen zu hinterlassen und die Biege zu machen 😅 Ich packe noch ordentlich Trinkgeld drauf zur Sicherheit und let‘s go.

Unten am Ausgang sehen wir unseren Kellner. Noch besser! Ich sage ihm in meinem Gringa Spanisch, dass wir es ein wenig eilig hätten und ich ihm das Geld und Propinas auf den Tisch gelegt habe. Esta bien?

„Claro que si, muchas gracias!“

Ok ciao!!!! 😄

Gehyped von unserer Aktion denken wir, da geht noch mehr. Wir setzen uns ins Taxi, um dem Tag noch die Krone aufzusetzen. Im Viertel Tlaquepaque. Dort soll es unfassbar schön sein und das beste Restaurant der Stadt geben.

Und Dios Mio. Solltet ihr jemals in Guadalajara landen, geht ins Casa Luna. Übelst coole Deko, Open Air Clubfeeling, wenn es dunkel wird. Und das Essen. Ich hab mir ein Vacío Steak mit Creme-Blattspinat und Püree bestellt und bin vor Freude bei jedem Bissen fast an nem Herzinfarkt gestorben. Es könnte ggf das beste Stück Fleisch ever gewesen sein. Und das soll bei Diedas Porterhouse und co. im Portfolio schon was heißen, sag ich euch.

Kostenpunkt mit Getränken. Keine 20 Euro!

Wir schweben am Ende so euphorisiert raus, dass wir fast das Lucha Libre Wrestling vergessen hätten. Ins nächste Uber gehuscht, machen wir die Arena Coliseo unsicher. Wieder ein Spaß der ganz besonderen Sorte xDDD

Sowas von asozial und unter der Gürtellinie diese Kämpfe 🤣 Teils richtig geil schlecht und offensichtlich eistudierte Moves, Kostüme unter aller Kanone und ein pöbelndes Publikum, das selbst Simone von der Arbeit in den Schatten stellt xDDD

Die ganze Zeit. Ooaaaaaaah….. Puuutooooo!!! (Stricher) 😂😂😂😂 Auch das inkl. Tomaten-Bier mit Chili-Rand überlebt, fallen wir happy ins Bett. Guadalajara ich mag dich 😀

Mi Puebla es tu Puebla

Wenn Gastfreundlichkeit einen Namen hätte, wäre es Vazquez. Wie herzlich Dulce und ihre Familie mich wieder in Puebla aufgenommen haben, ist Wahnsinn.

Wegen einer Gasexplosion 10 Blocks weiter musste Dulce als Krankenschwester eine extra lange Schicht schieben. Kein Problem, no pasa nada. Mama Vazquez, übernehmen Sie! 😄💪🏼

Erstmal 3 Gänge zum Frühstück auf den Tisch gewemmst, geht es nach einer Dusche und einem kleinen Nickerchen… ab in die Kirche. Nicht dass der armen Hija noch langweilig wird hahaha.

Ich sitze also mit Dulces Mama, die übrigens kein Wort Englisch spricht, in einer mexikanischen Messe. Ein wildes Lied jagt das nächste. Und es ist voller Körpereinsatz gefragt. Mein persönliches Highlight ist erreicht, als wir Abba-mäßig die Arme vor dem Körper nach oben schmeißen, um dann überschwänglich von rechts nach links zu winken. Und Dulces 1,40 m große Mama mich von unten anstrahlt wie ein Honigkuchenpferd 😂😂😂😂 Herrlich…

Ähnlich amüsant startet der Trip mit Dulce. Da unser obligatorisches Synchron-Jump-Foto genau wie vor zwei Jahren natürlich NICHT funktioniert 😄

Nach dem Eye of Puebla ist volles Dia de Muertos Programm angesagt. Dulce hat für den reibungslosen Ablauf einen Freund als 3 in 1 Chauffeur, Rucksackträger und Fotograf angeheuert xD All Inklu geht es nach Atlixco, in ein kleines traditionelles Dorf, in dem der Tag der Toten besonders groß und traditionell gefeiert wird. Bedeutet: Ofrendas, Kostüme und Blumen überall.

—- Dracula ist auch am Start —-

Tags drauf wird selbst in die Hände gespuckt. In der Früh geht‘s zum Markt, um alles für den Altar zu Ehren von Dulces Omi und Opi daheim zu besorgen. Es wird gefeilscht, gegen den Lärm angeschriehen – und höflich geglotzt. Denn ich bleibe auch an Tag zwei in Puebla die einzige Blondine bzw. überhaupt Ausländerin weit und breit.

Aber macht ja nix. Dann beruht das Glotzen bei frisch gerupften Hühnern, schwarzen Kürbissen und Meter hohen Schweinekrustenbergen wenigstens auf Gegenseitigkeit 😀 Alles eingetütet, wird daheim drauf los geschmückt und der Weihrauch ausgepackt.

Ofrenda fristgerecht abgeliefert, ist es auch leider schon wieder soweit. Packen für den Übernachtbus. Next Stop: Guadalajara, Jalisco. Geburtsort der Mariachi Sänger und des Tequilas.

Aber nicht bevor ich mir noch einmal Chalupas von der Straße gönne ☝🏼 Neben Tacos das beste Streetfood der Welt!!! 4er Pack für umgerechnet 1,50 Euro sachste? 😍

Fishing for the good life 🤙🏼

Sooooo. Teil eins der Reise neigt sich leider schon dem Ende zu. Schlusssprint in Yucatan ist angesagt. Obwohl das definitiv das falsche Wort ist. Schnell machen tun wir hier nämlich gar nix. 😀 In Puerto Morelos lassen wir es richtig con calma angehen. Kommt einem eh so vor, als würde im ehemaligen Fischerdörfchen die Zeit still stehen.

Kleine Gässchen mit süßen Häuschen. Eine wunderschöne Kirche und ein Plaza mit Pavillion, auf dem mexikanische Kiddies zur blauen Stunde noch ehrlich barfuß Fußball spielen. We like!

Den Beach hat es leider ordentlich mit Sea Weed erwischt. Macht ihn allerdings nicht weniger brauchbar für einen 1a Abend in einem der vielen Fisch-Restaurants direkt am Meer. Wir wollen eigentlich der Empfehlung unserer letzten Hotel-Mama folgen, können aber an diesem Schnuckelchen hier nicht vorbei gehen.

4,6 Sterne Bewertung. Geritzt! Wir sollten es nicht bereuen. Das gute Ding entpuppt sich nämlich als super cool eingerichtetes Bootshaus, wo du dir den Fisch frisch aussuchst und er direkt neben dir am Tisch abgewogen wird.

Mental völlig unvorbereitet steht unser Kellner alle 30 Sek neben uns und preist uns einen Fang des Tages nach dem anderen an. Aber in einem Vollgas-Spanisch vom anderen Stern 😄

Beste Szene des Abends. Rici möchte sich vergewissern, ob der Fisch im Ganzen – also mit Kopf – kommt, weil sie es nicht haben kann, wenn der Fisch sie noch anguckt xD Da ihr das Wort für Kopf aber nicht einfällt, fragt sie ihn einfach, ob der Fisch ne Visage hat 🤣🤣🤣🤣🤣 Unbezahlbarer Blick des Kellners.

Wir ordern letztlich was ohne Visage. Lachsfilet in Jack Daniels Marinade und Pulpo a la Casa aus dem Feuerofen. Beeeesteees Essen auf unserer Reise so far!!! 😍

Und auch in Sachen Unterkunft hält die Glückssträhne. Per kostenlosem Upgrade bekommen wir ein Apartment mit quasi exklusivem Pool und Weber Grill vor der Tür. Morgens Sportsession mit Drillinstructor Ricarda am Pool, hängen, bissl Fahrrad fahren, einkaufen und abends ein paar Gambas, Chorizos und Zucchinis auf den Grill werfen. Was ein Leben.

Wären da nur nicht diese asozialen Mosquitos. Statusupdate von meiner Seite: Beim Grillen in 5 Minuten 12 Stiche allein am linken Fuß bekommen? Kein Problem. Mach ich mit links 😂 Meine Beine sehen mittlerweile aus wie ein Streuselkuchen, aber sei‘s drum. Zum Glück jucken die nicht so lang wie in Deutschland. Man muss eine Nacht durchhalten und dann geht‘s eig.

Neben einem halb ausgesaugten Körper sollte mir das Grillen auch Geldbeutel technisch noch zum Verhängnis werden. Weil wir unbedingt frische Gambas haben wollten, zogen wir nämlich nochmal los ins Zentrum zum Fischmarkt. Angekommen sind wir dort nie, da wir auf dem Weg über einen Künstlermarkt stolperten, der uns so in seinen Bann zog, dass wir mit drei Tüten Plörren und XXL-Wissen über mexikanische Web-, Masken- und Schmuckkunst davon schritten. Aber ganz bestimmt nicht mit einer Packung Gambas 😆 Der Fischmarkt hatte nämlich längst zu, als wir dann doch iwann den Absprung schafften.

Mi Pueblo hieß das Ding. Total cool und hochwertig aufgemacht. Man sieht live, wie die Mexikaner alles Mögliche, was verkauft wird, live herstellen. Guides erklären dir, was grad gemacht wird, wie alles Schritt für Schritt hergestellt wird, worauf zu achten ist, ob etwas echt oder unecht ist. Aus welchen Regionen man welche traditionellen Sachen kaufen soll. Und und und. Echt interessant.

Wer mich gut kennt, ahnt, was mir einmal mehr zum Verhängnis wurde. Mein Tick für Schmuck und Deko für mein Dschungel-Theme-Schlafzimmer 😄💪🏼 Dieses Mal verliebte ich mich herbe in einen Ring. Dazu schafft es ein steinernder Maya-Wandteller mit nach Hause. So wahr Gott will, der hat nämlich den Durchmesser meines Koffers 😂😂😂 Hoffentlich überlebt er den Flug.

Den ersten Belastungs-Test gibt es gerade, während ich hier tipsel. Nach einem Cancun-Quickie mit irre Azul-blauem Wasser und einer Mainz-Reunion bin ich nämlich auf dem Weg zu Dulce nach Puebla.

Damit heißt es auch erstmal adios Strand und adios liebe Rici. It was an honor! 👋🏼 Weiter geht’s mit dem Zentralmexiko/Städte-Mittelteil.

H(a)i Cozumel 🤿👌🏼☀️

Heilige Scheiße!!! Anders kann ich es nicht auf den Punkt bringen 😄 Völlig alternativlose erste Worte heute.

Ganz ehrlich. Was wir auf bzw. unter Cozumel abgezogen haben, toppt glaub ich alles, was ich in meinen 31 Jährchen fabriziert habe. Next Level Glückshormon-Ausschüttung.

Es kam so. Rici hat nen Tauchschein, ich nicht. Also dachte ich, als „unzertifiziertes Etwas“ ist die Sache damit gegessen. Schade, wenn man schon mal vorm zweitgrößten Riff der Welt (nach dem Great Barrier Reef in Australien) chillt. Aber ok.

Sarah noch nie was von Discovery Dives gehört. Einem Schnupper-Tauchkurs, wo du mit Flasche und allem drum und dran mittauchen kannst. Einzige Bedingung: 1,5 stündige Theorie mit Einweisung, 1a Gesundheit, 1:1 Begleitung von einem Tauchlehrer, max. Wassertiefe 12 Meter.

Joa lange Rede, kurzer Sinn. Wir folgen der Empfehlung eines amerikanischen Pärchens aus Tulum, kontaktieren Allen den Tauchlehrer und machen direkt einen Deal.

Tag 1: Ein Discovery Dive vom Strand aus. Damit ich mich an alles gewöhnen kann, wo ich noch stehen kann. Tag 2: Zwei Dives vom Boot aus.

Läuft. Die Premiere startet an der Tikila Beach Bar – einer übelst coolen Location mit guten Schwingungen only.

Unter Palmen wird in der Theorie schnell klar, es gibt ungefähr drölf Millionen Sachen zu beachten. Am Equipment, am eigenen Körper, dann wären da noch die Zeichen zur Verständigung und und und. Aber alles super spannend. Schon krass, wenn man eine leise Vorstellung davon bekommt, wie viel Druck da unten eig herrscht.

Iwann sind alle Fragen und Abläufe geklärt. Flasche, Maske und der 8 Pfund Beschwerungsgürtel sitzen. Perfekto. Rein und Schädel ab ins Wasser.

Übung 1: Atmen xD Klingt doof, aber beim Tauchen wird halt nur durch den Mund geatmet. Und das gleichmäßig und langsam. Klappt schon mal.

Übung 2: Was machen, wenn man seinen Sauerstoffschlauch aus dem Mund verliert und wieder einsetzen muss? Grundregel für alles beim Tauchen: Nicht panicken und niemals die Luft anhalten ☝🏼 Weitere Details auf Nachfrage 😄

Übung 3: Was machen, wenn man den Schlauch erst gar nicht mehr wiederfindet?

Übung 4: Was machen, wenn die Brille voller Wasser läuft und man nichts mehr sehen kann?

Wir bestehen mit Bravour und ab geht die Luzzi. Ich bin geflasht. Obwohl es „nur“ eine Strand-Schnupper-Session ist, sehen wir bunte Korallen, Tintenfische, Kugelfische, Muränen. Und einen Skorpion-Fisch, der einfach aussieht wie ein verkalkter Fels. Bis auf das kleine Detail, dass er leere weiß-rosa Zombie Augen hat ohne alles xDD Okeeeee…

Ich denke schon, das sei der heilige Gral. Da kommt der erste richtige Tauchgang vom Boot an den Palancar Gardens – und nach sage und schreibe 30 sek…

Tauche ich mit meiner 1:1 Lehrerin Mariana durch eine 10 m hohe Korallenriff-Formation! Hä?! Ersthaft jetzt. Es sieht aus wie bei Arielle die Meerjungfrau – und da darf ich rein? Heilige Mutter Gottes!

Weiss gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Du schwimmst durch dieses riiiiesiiige bunte Labyrinth. Das Licht strahlt von oben rein. Überall bunte exotische Fische. Du bist leicht wie eine Feder. Und du denkst dir, das ist doch nicht von dieser Welt?!

— Palancar Gardens —

Wir schwimmen komplett alleine, nur Mariana und ich durch dieses endlose Meer und sie zeigt mir die coolsten Stellen im Riff. Rici ist mit Allen in tieferen Gefilden unterwegs.

Ich weiß schon gar nicht wohin mit meiner Freude und muss mich ständig zusammenreißen, nicht zu viel zu grinsen, weil sonst Wasser in die Maske läuft, da passiert es..

Mariana zeigt das Zeichen aller Zeichen. Hai voraus!!!! 🤯🤣 Nicht. Ihr. Ernst. Auf meinem ersten Tauchgang?!?! Ich denk erst, sie macht n Scherz. Aber ähm. Nö.

Er ist so weit weg und weiter unten im tiefen blau, dass ich nur schemenhaft was seh. Sie guckt mich an, nimmt meine Hand und ich check direkt, was abgeht bzw was sie gerade anfragt. Ich nicke.

Ab geht’s auf Hai Jagd xDDD Sie zeigt mir immer nur: Druckausgleich nicht vergessen, Druckausgleich nicht vergessen!!! Und wir schießen hinterher.

Ich schau auf meine Anzeige. 50 Feet, 55 Feet, 60 Feet, 65 Feet, 70 Feet. Ich bin fucking 21 Meter unter dem Meer (erlaubt sind ohne Zertifikat offiziell 12 😅😇) und zwei Haie schwimmen vor meiner Nase.

Poach! Unbeschreiblich. Ganz friedlich strampeln die vor uns rum, interessieren sich mal gar nicht für unsere Anwesenheit. Besser isses auch xD

Wir grinsen uns 5 min nur an und kommen zurück auf unsere legale Ursprungshöhe. Was folgt: eine Sea-Turtle 😍, Baracudas, 1m große Urzeit-Krebse und riesige Rochen mit Flügeln. Wie viel Glück kann man bitte haben?

Nach 53 Minuten geht es zurück an die Oberfläche. Keine 0,01 sek dauert es, bis Mariana und ich uns anbrüllen: „Oh my Gooood! That was insaaane 😂😂 Holy Shit!“

Und ich bin wirklich stolz wie bolle. Mariana sagt, ich sei ein Naturtalent, sie könne nicht glauben, dass ich noch nie getaucht sei. Die Hai-Aktion sei der gerechte Lohn gewesen 💪🏼

Entsprechend geil gestaltete sie auch das Grand Final, den zweiten Tauchgang. In dem ging es nämlich einfach mal durch ein Tunnelsystem 🤣 Etwa so hier, unsere Fotos kommen noch:

Kurz vor Ende trafen wir dann sogar noch auf Allens Gruppe mit Rici. Selbstredend genau passend getimed, als gerade eine weitere Sea Turtle am Start war, damit ich noch ein Foto über Allens GoPro erhaschen konnte.

Joa und sonst so? 😅

Auch ganz allgemein war Cozumel ein voller Erfolg. Super Unterkunft mit Pool und riesigem Garten, in dem ich erstmal dezent meine Reizunterwäsche auf dem Weg zur Dusche verloren habe, die mir die Hotel-Mama erstmal persönlich zurückgab, nachdem Housekeeperinnen sie gefunden hatten 😂😂😂

Super schönes türkises Wasser, das uns neben dem Tauchen eine mega coole Schnorcheltour zu El Cielo bescherte. Einer Zone voll mit Seesternen!

Weil die Kapitäne allerdings erst ab 4 Personen ablegen, es sei denn du zahlst für 4 (🤡), war noch etwas Engagement gefragt.

Anstatt der grandiosen 2000er Rnb Hip Hop Playlist weiter zu lauschen, machte ich mich auf, um fremde Leute am Strand zu akquirieren.

Unsere mexikanischen Nachbarn waren zu sehr damit beschäftigt, ihre Nachos vor einem wilden Racoon am Strand zu verteidigen xDD Also fiel die Wahl letztlich auf die Ghetto Girls Chayenne & Alicia aus Toronto. Ich weiß nicht, ob die n bissl bedüselt waren, oder ob es ihnen einfach komplett wayne war. Nach dem Motto: „Och joa. Hauptsache Beschäftigung!“ Aber nach ungefähr einem Satz waren sie total into 😂😂😂 Mir soll’s recht sein. Direkt verhaftet und zu unserem Capitano geschleppt. Hauptsache der legt heut noch ab.

Das Menschen-Highlight des Tages sollte aber noch kommen. Das war nämlich jemand anderes. Please meet Manni (83), former Mister Yucatan aus den 50ern.

Keine weiteren Fragen, oder? 😆 Was ein Typ. Natürlich direkt die Lebensgeschichte abgegriffen.

Inspiriert von Amerikanern stieg Manni the Man ins Bodybuilding ein, etablierte Fitnessstudios in Yucatan, verkaufte diese und zog in die USA, um als Handwerker für Celebrities in Beverly Hills zu arbeiten.

Von Charlton Heston bis Arnold Schwarzenegger … er traf sie alle. Und hatte eine starke Anekdote nach der anderen auf Lager. Nur als wir irgendwann seinen kompletten Stammbaum vorgestellt bekamen, inkl. zugehöriger Fotos auf seinem Handy, war es uns zu viel. Da schickte Rici den Manni knallhart zu seinem Ceviche nach Hause, während wir uns in der Money Bar bei den besten Margaritas Cozumels und geisteskranke Gambas orderten 😄 War wahrscheinlich die Rache dafür, dass er sich ihren Namen aufs Verrecken nicht merken konnte und sie immer Riccardo nannte xD

Und immer noch hab ich Fetzen dieser geilen Dialoge im Ohr. „It was in the early 60s. Probably you don‘t remember…“

Random Ami, der dabei saß, während eines Bilderbuch-Sonnenuntergangs: „Of course I don‘t remeber – I wasn‘t even fucking born xDDD” Zu geil.

Crystallized 💙✨

Time flies, da sind sie schon. Unsere final hours in Tulum.

Auf der Zielgeraden haben wir uns nach unserem Taxi-Abenteuer diesmal todesmutig aufs Fahrrad geworfen. Todesmutig – nicht wegen der Kriminalität oder der Militärkonvoys mit MG hinten auf der Ladefläche. Sondern einfach nur, weil unsere „Fahrräder“ zu 99% aus Rost bestanden xDD

Anyway. Die beiden Prachtexemplare verhalfen uns zu unserem zweiten Cenoten-Experiment, das diesmal sogar erfolgreich verlief. Die Cenoten Cristal und Escondido gab es wirklich! 😄

Und das beste: Trotzdem hatten wir sie fast die ganze Zeit über für uns allein. Besonders bekannt scheinen die nicht zu sein. Zu unrecht, wie wir finden.

Madame Cristal wurde nicht nur ihrem Namen gerecht mit glasklarem Wasser, so dass man problemlos bis zum Boden schauen – und sowohl Ricis verlorene Ohrringe als auch Samirs Sonnenbrille detecten konnte. Sie hatte auch einen Sprungturm, Swingropes und massig Palmen zu bieten.

Die beiden Ersteren standen mir eher weniger zu Gesicht. Gewohnt grazil wie eine Gazelle schwang ich mich ins kühle Nass. Nicht 😂😂

Eine bessere Figur machten da schon Sammy Deluxe und seine Hostel-Kollegen, die uns mit der Frage zurückließen: Warum können wir eigentlich keine Backflips? 🤔

Während die Leuts anschließend noch weiterzogen, um weitere Cenoten auszuchecken, ließen Rici und ich den Tag gemütlich am Strand ausklingen. Dabei haben wir es tatsächlich fertig gebracht, unsere Taco Beach Bude von vor zwei Jahren wiederzufinden 😍

Nichts fenciges. Paar gestrandete Boote, weißer Sand, zwei Beachdoggos, ein Bucket voller Bier, Tacos und Pelicane am Himmel. Was braucht man mehr im Leben?!

Wie immer alles im Griff #bettercallrici 🤙🏼😁

Damit heißt es jetzt leider auch schon bye Tulum und bye Una Vida. Eines der coolsten Hotels, in denen ich jemals war. Wie gemalt – egal ob bei Tag oder Nacht. Ein einziger Traum. Und diese Arrugadas Tortas (Skirt Steak Sandwiches). OMG 🤯🤯🤯

Nexts stop: Insel Cozumel! 👩‍✈️⚓️

Pedro, du hast es oft nicht leicht xD

Keine 24h on the road und wir haben schon wieder den Vogel abgeschossen.

Nach einem geisteskranken Auftaktfrühstück mit Chilaquiles verdes (Frittierten Tortillas mit Chili Sauce, Zwiebeln, Radieschen und Spiegelei), Açai-Bowl und Bagel starteten wir mit einem Art Walk geschmeidig in den Tag. Hieß: Maya-Skulpturen, Graffiti-Kunst, abgefahrene Bäume und Alien-Landungshöhlen so weit das Auge reicht. Yucatánsches Dschungel-Feeling pur. Mit all diesen Farben 😍 Sehen wir mal von einer Pisel-Attacke von genmanipulierten Feuer-Ameisen ab, so weit so gut 😄

Als wir eine Rezeptionistin um 10:50 Uhr bitten, uns ein Taxi zu rufen, ahnen wir nicht, was wir anzetteln.

Was folgt, kommt nämlich mal wieder einer Saga gleich. Wir präsentieren: die Geschichte von Pedro und der bösen Cenote.

Geplant war eine 20 minütige Taxifahrt. Mehr nicht. Wir fragen unseren Fahrer (ihr ahnt es, Pedro), ob er eben schnell an einem Oxxo-Supermarkt halten kann, damit wir uns noch mexikanische SIM-Karten kaufen können, und uns dann zur Cenote Taak Be He fährt. Dem ultra Geheim-Tipp unseres Hotels.

Kein Problem, sacht er, der Pedro. Festpreis ist auch schon ausgemacht.

Erster Rückschlag schon am Supermarkt. Nach 15 Min warten an der Kasse (und einer lustigen Fachdiskussion über den Unterschied zwischen Venus Rasierern und Vino 😂😂😂) kommt raus: SIM Karten sind aus, nur aufladen möglich. Na super.

Pedro hoch engagiert. Dass wir nach dem zweiten geschlossenen Laden aufgeben wollen, um ihm nicht noch mehr Zeit zu stehlen für den Festpreis, sieht er gar nicht ein. „No no, ich kenne noch einen Mobilfunk-Laden, da fahren wir eben hin.“ Und Tatsache – nach einer weiteren Campingsession im Taxi sieht uns Pedro triumphierend wieder einsteigen.

Jetzt aber. Ab zur Cenote. Einer wahnsinnig schönen Höhle, gefüllt mit Wasser und einem Loch in der Decke, durch das Sonnenlicht einfällt.

Laut Google Maps easy über die Hauptstraße zu erreichen. Einmal abbiegen und das war’s. 4km.

Pedros Navi sowie ein einheimischer Tour Guide, den wir fragen, sagen was anderes. Und tatsächlich, auch laut dem Satelitenbild müssen wir stattdessen diesen kleinen asozialen Dschungel-Weg zu unserer Linken nehmen. Wenne uns fragst, sollten da nur Quads und SUVs verkehren, aber ok. Pedro scheint Bock auf ne Runde offroad zu haben mit seiner Klapperkarre.

Er wemmst durch die 1m tiefen Pfützen, als säßen wir in nem James Bond Amphibienfahrzeug xD Es scheppert bei Bodenwellen, dass sich die Balken biegen. Meine Fresse, hat der sich vll den Unterboden frisiert xDD Es tat uns SO leid. Wir die ganze Zeit nur so: „woah fuck, lo siento, lo siento. Tu coche!!“ 😅🙈

Und der Weg zieeeeht und zieht sich. Mehr als eine Stunde fahren wir jetzt schon durch den Dschungel in Nichts. Und das für diese paar Kröten. Da muss ein fetten Trinkgeld her, denken wir uns. Aber es wird noch viel geiler.

200 m vor nem Ziel ist nämlich plötzlich Ende. Alles zugewachsen xDDDd No. Fucking. Way. War dieser Dschungel-Armaggedon-Ride jetzt völlig umsonst?

Pedro will es nicht wahrhaben. Er parkt das Auto an jeder Bucht auf dem Rückweg und versucht, einen anderen Weg auf das Gelände zu finden. Stellt es euch vor. Rappelt dein Taxi-Fahrer plötzlich an Zäunen, Schlössern und rennt durch die Büsche 🤣🤣

Immer Handy wedelnd auf der Suche nach Empfang, um was rauszufinden. Der war aber genau so wenig existent wie die Cenote 🌝 Hat sich ja gelohnt mit den Prepaid-Karten… xD

Irgendwann geben wir auf. Aber Pedro fühlt sich berufen, uns nicht zurückzubringen, ohne eine coole Cenote gesehen zu haben. Also fährt er in jede weitere Abzweigung dieses verkackten Dschungelwegs, um eine aufzutreiben. Schön mit angelassenem Motor die Lage checken jedes Mal 😄

Und er wird fündig. Wir streifen also letzten Endes mit unserem Taxifahrer durch eine verlassene Cenote und machen gemeinsam Sightseeing. Herrlich, nie werd ich diesen Anblick vergessen 🤣

Über uns alles voller Affen in den Baumkronen. Nach ca 15 Minuten kommen wir zurück zum Auto, das natürlich immer noch läuft xDDDD Klassischer Pedro

Wir krönen unsere Tour, die den gleichen elendigen Weg zurückgeht, mit einer offiziellen geöffneten Cenote, die sogar ein Schild besitzt.

Mega Perle, die wir, bis auf ein paar Zipliner, die später dazu stoßen, für uns alleine haben.

Also geht‘s in Bikini ab ins glasklare, tiefblaue Wasser 🙃💙 Lianen, Fledermäuse – alles inklusive 🙌🏼 Aber schaut selbst 🙂

Zurück am Hotel angekommen, entlohnen wir Pedro stattlich und entschuldigen uns noch gefühlt 3.000 mal, dass wir sein Auto geschrottet und ihm 3,5 Stunden seiner Zeit gestohlen haben. Doch der fand‘s glaub ich einfach nur super 😂

Am Hotel-Pool lassen wir die Geschehnisse Revue passieren und kommen aus dem Smilen nicht mehr raus.

Pedro, dieser Traumpool. Was haben wir hier bitte wieder für einen Glücksgriff gemacht?!

Bienvenido al queso analógico xD

Holaaa, Freunde des Unfugs und des Reisebloggings. Es ist wieder soweit. Saridaaas macht die Estados Unidos Mexicanos unsicher. In México Part II stehen eine Woche Yucatan, eine Woche Zentralmexiko und eine Woche Pazifik auf dem Programm.

Angelaufen ist dieses Mal alles ganz human. Kein Anton aus Tirol, kein russischer Eau-de-Cologne-Bär und kein Giulio: Der Flug von MUC über Madrid nach Cancun kam weitestgehend ohne besondere Vorkommnisse aus 😀

Aber nicht ohne Volltreffer in Sachen neue Bekanntschaften versteht sich. Neben mir saß ausgerechnet Samir. Gebürtiger Cairoaner, Fleischliebhaber, Rick & Morty Fan, sesshaft in München, der auch direkt nach Tulum weitermusste und noch keinen Ride hatte. Zack, da ham wa doch unseren männlichen Begleiter zur Abschreckung und Unterbindung von bewaffneten Überfällen auf dem Hoteltransfer im Dunkeln. Mama und Omi gefällt das.

Meine Freundin Rici eingepackt und in Tulum angekommen, ließ sich die Aufregung der letzten Tage noch etwas spüren. Leergefegte Straßen und Restaurants am Samstagabend, alles voller Polizei und Militär, bewaffnet bis unter die Zähne. Direkt durchschießen ins Hotel. Das Una Vida.

Wunderschön! Im Poolbereich, auf den Zimmern – und am Checkin Schalter… ahahahah. Leo aus Buenos Aires sieht nicht nur unverschämt gut aus, sondern hat auch richtig was drauf. Instant leitet er uns seine Insidertipps für Cenoten, Restaurants und Ausflüge per WhatsApp weiter, gespickt mit einer Flut unangebrachter Herzchen- und Heartbreak-Emojis xDdDd

Das einzige Problem: Vor lauter Quatscherei werden wir wohl verhungern. Alle Restaurants in der Nähe sind wegen Covid schon zu und stellen ihren Lieferdienst um 22:30 Uhr ein. Auf Leos Wanna be Uber Eats Ersatz „Tomato MX“ 😂😂 beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Facebook Login, Adresse eingeben. Das Handy wird nur von a nach b gereicht, um die Bestellung innerhalb von 2 min bis Punkt halb rauszupressen. „Scheiß egal, pack paar Tacos rein! Go Go Go!“ 😀

Rici klickt um Punkt halb UND… dödööööm. Sorry, we are closed ahahaahah. Fuck.

Aber auch hier weiß Leo Rat und bietet uns an, nach seiner Schicht um 11 mit dem Fahrrad was in der Nähe einzusammeln und beim Hotel abzuliefern, weil er nur 30m weiter wohnt. Wild! XD Soweit kommt es zwar nicht, weil er noch einen geöffneten Lieferdienst findet, aber umso besser. Wir haben vollstes Vertrauen, gehen duschen und lassen ihn bei der Bestellung freestylen – und sollten noch was zu lachen haben.

Wir schwärmen wirklich 30 min über geile Tacos, Empanadas und Co. und meinen, egal, hauptsache iwas Geiles mit Beef. Was bestellt Leo? Zwei Pizza Margarita xDD

Da aber auch diese bis Mitternacht nicht ankommt, resignieren wir und putzen amüsiert die Zähne. Ich habe gerade die ganze Visage voller Schaum und die elektronische Bürste im Mund, klopft es an der Tür. „Holaaaaa, Pizzzaaaa aquiii!“ grinst mich ein Concierge über beide Ohren an und muss sich zusammenreißen, mich nicht komplett auszulachen.

Na dann, Kommando zurück. Ab auf die Couch, Snack Time. Rici platzt vor Freude. Nur um 1 min später das Fazit zu ziehen: „Also ich dachte ja bei dem Hunger würd jetzt alles geil schmecken, aber das ist schon hart“ xD

Ich sag’s euch. So einen fett triefenden Analog-Käse hat die Welt noch nicht gesehen ahahahah. Und die handverknotete Chili Sauce mit Ablagerungen im Gefrierbeutel haben wir mal lieber zugelassen. Aber: Wir sind satt, das Essen ist so far dringeblieben und den ersten Lachflash gab‘s gratis. We ready for day 1 ❤

Snap back to the favourites

Mit dem Foto-Archiv ist nicht nur der letzte Südafrika-Eintrag verspätet eingetrudelt, ich schiebe glatt noch meine persönlichen Alltime-Lieblingsfotos hinterher. 7 Jahre Sari auf Safari – mit der kleinen Canon 400D xD.

Wenn man derzeit schon nicht reisen kann… Die coolsten festgehaltenen Momente, Fleckchen und Personen aus Neuseeland, Argentinien & Chile, USA & Karibik, Vietnam & Kambodscha, Hawaii, Mexiko und Südafrika zum Durchscrollen. Und go!

Neuseeland (2013)

Rotorura
Kaikoura
Able Tasman Park
Nelson
Milford Sounds
Queenstown
Fox Glacier
Tongariro National Park
Lake Taupo
Queenstown
Queenstown

Argentinien & Chile (2014/15)

Atacama Desert
Buenos Aires
Santiago de Chile
Buenos Aires
Buenos Aires
Humboldt Reservat
Chilenische Prärie xD
Santiago de Chile
Valparaiso
Salta
Salta
Salta
Salta
Salta
Iguazu
Vina del Mar
Vina del Mar

USA & Karibik (2015)

Miami
Miami
Miami
Key West
Washington
Philadelphia
New York
St. John
New York

Vietnam & Kambodscha (2016/17)

Mekong Delta
Angkor Wat
Angkor Wat
Hue
Hue
Hoi An
Hoi An
Hanoi
Ha Giang
Tam Coc
Halong Bay
Halong Bay
Siem Reap
Hanoi
Hanoi
Mekong Delta
Tam Coc

Hawaii (2018)

Napali Coast, Kauai
Napali Coast, Kauai
Napali Coast, Kauai
Hanalei Bay
Hanalei Bay
Hanalei Bay
Baby Beach, Maui
Waimea, Maui
Road to Hana, Maui
Road to Hana
Napali Coast, Kauai
Nepali Coast, Kauai
Napali Coast, Kauai
Waimea Canyon, Kauai
Waimea Canyon, Kauai
Haleakala, Maui

Mexiko (2019)

Oaxaca
Mazunte
Chichen Itza
Puerto Escondido
Campeche
Bacalar
Hierve el Agua
Hierve el Agua
Big Cenote, Tulum
Puerto Escondido
Isla Holbox
Valladolid
Mexico City
Puebla
Mexico City
Puebla
Puebla

Südafrika (2020)

Capetown
Capetown
Capetown
Knysna
Knysna
Plettenberg
Plettenberg
Bloukrans Bridge
Addo Elephant National Park
Addo Elephant National Park

Finish am Limit

So, ich bin euch noch einen letzten Eintrag aus Südafrika schuldig. Jetzt wo drölf Wochen verstrichen sind und ich meine Fotos endlich mal sortiert und die letzten beide Tage übertragen habe, kann’s auch schon losgehen. 😀

Aber besser spät als nie ne, Ordnung und das Finale muss noch sein. Immerhin könnte man sich sogar aus dem Fenster lehnen und behaupten, dieses Finale habe es in sich gehabt. Damit wir in Kapstadt noch einen kompletten Tag faul am Pool mit Blick auf Camps Bay chillen können, haben wir uns nämlich spontan entschlossen, 800 km bei 10 Stunden Netto-Fahrzeit vom Addo Elephant National Park durchzuballern. xD Anders als beim Hinweg durchs Landesinnere. Guuuute Entscheidung. Die Landschaften und Straßen waren der Oberknaller – und wir waren komplett allein unterwegs. Das hatte teils fast schon Neuseeland-Feeling.

Bei meinem ausgeprägten Orientierungssinn (hust, hust) haben wir uns sogar nur einmal kurz verfahren. Im Resultat standen wir vor einem einheimischen Jugendlichen, der uns super freundlich im kleinsten Detail den Weg zurück auf den Highway erklärte. Nur halt leider auf Afrikaans. xD

Wir verstehen nur krrkrrr. Das einzige Wort, das wir zwischen 200 Palabras ansatzweise meinen vernommen zu haben, ist „Kaapstad“. Jaja genau! Dahin! Dann nur noch Hände und Füße. Ich versuche mich zu bedanken, gebäre jedoch völlig unfreiwillig einen standardgemäßen, super peinlichen Sarah-Move. Millisekunden vor meinem Vortrag fliegt mir beim Luftholen ein Insekt in den Rachen – heraus kommt jetzt auch bei mir nur noch krrrkrrrrkrrr, da ich panisch versuche, dieses Ding wieder hochzuwürgen. 😀 😀 Der Boy nimmt die Szene gelassen hin. Wir können nich mehr und hoffen nur, er hat nicht gedacht, ich verarsche ihn.

Dessen unbeirrt und zurück auf Kurs, legten wir wie geplant noch einen Stopp bei einem Wildlfe Reserve ein, wo wir Bekanntschaft mit Solo, dem Geparden, machten. So genannt, weil er als einziger aus seiner Herde ein Jagd-Massaker überlebt hat. Dazu durften wir drei süßen Welpen – mit der Stoppuhr getimte 3 Minuten – beim Spielen zugucken und sie einmal streicheln. War zwar schon iwie cool. Ultra schöne und faszinierende Tiere. Aber im Gegensatz zu unserer Elefanten-Begegnung fühlte sich das Ganze nicht so ganz richtig an. Nach dem zwischenzeitigen Konsumieren von Tiger King auf Netflix (kurzer Emoji-off-topic-Einschub xDDDDDD) noch weniger. Aber najo. Eine Erfahrung war’s – und hoffentlich wird mit unserem Geld was annähernd Sinnvolles gemacht.


Einen schönen Naturpfad, einen Partner-Schlüsselanhänger-Kauf mitten im Regenwald und einen Bergpass-Abstecher später kamen wir letztendlich glücklich aber kaputt zum Abendessen in Kapstadt an. Erstmal zum gebührenden Abschied ein 600 Gramm Dry Aged T-Bone Steak und eine Flasche Rosé um die Ecke gegönnt. Und wieder mal den coolsten Kellner erwischt, der unsere Small-Talk-Konversation noch bis nach 11 brav aushielt, ohne mal drauf hinzuweisen, dass der hintere Teil des Restaurants schon lange geschlossen hat.

Nächster Tag. Time to say bye bye. Ganze 8 Stunden haben wir uns nochmal an unseren Pool gelegt. Den Barkeeper, der aus irgendeinem fadenscheinigen Grund keine Cocktails servieren durfte, hat unsere pure Lebensfreude über seinen Luftmatratzen-Donut so angesteckt, dass er uns gleich einen zweiten aufpustete. Locker flockig aus der Lunge. Wir werden es ihm nie vergessen. So ließ es sich nochmal richtig gut aushalten. Fetter Bikini-Abdruck inklusive.

Und eine 200-Puls-Aktion zum Flieger… Wir hatten zwar schon einen ordentlichen Puffer eingerechnet, obwohl wir bei der Ankunft nur 15 Minuten in die City brauchten. Aber gut, mit 2 Stunden Stillstand auf dem Highway wegen eines Unfalls haben wir jetzt doch nicht gerechnet.

Auswirkungen: Wir sind 15 Minuten vor Boarding überhaupt mal am Flughafen, parken den Mietwagen mit einem Affenzahn, stellen ihn einfach ab und bölken den Concierge so freundlich wir können an: „We swear everything is fine. Can you sign this return paper real quick, we just leave it here and run? We have to catch a flight. We only have 15 minutes to get to the gate… xDDD“ Der Dude lacht sich kaputt und winkt ab. Jaja, macht ihr mal. Hahahaha. (Fun fact: Später sollte noch ne unbegründete Tank-Auffüll-Rechnung von 16 Euro kommen. Aber Schwamm drüber. :D)

Wir rennen mit unseren Koffern zum Terminal. Ich bin zu langsam in meinen Flip Flops und komme Lesly nicht hinterher. Also zack, ab in die Hand damit und barfuß weiter. Herrlicher Anblick muss das gewesen sein. Bei 35 Grad im Schatten renne ich über den Asphalt. xD Und es wird noch besser. Ein Südafrikaner bemerkt unseren Struggle und hat ein fancy Baggage-Gefährt dabei. Deshalb spurtet er neben uns im Gleichschritt her und bietet uns an, uns den Berg runter zu rollen und mit all unseren Plörren zu beschleunigen. Ich hechel ihn an: „Sorry, we have no money left! We have no cash. That’s kind of you, but we have nothing material to thank you for it.“ Aber er bleibt hartnäckig und sagt, es sei auch ohne Belohnung okay. Na gut. Ich weiß jetzt schon, dass ich gleich kreativ werden muss, aber irgendwas wird uns schon einfallen. xDD

Wir reiten also ein mit unserem Gepäck-Dude, unseren Koffern, Flip Flops und Sonnenhüten in der Hand. Möp, die Polizei hält unseren Komplizen noch an der ersten Schiebetür auf. Er darf nicht mit ins Gebäude, weil er ganz offenbar kein Fluggast ist. Ich versuche den Polizisten kurz zu überreden, weil wir ihm echt was schuldig sind, aber keine Chance. „I am so sorry, like I said. We try to make it back to when checkin was successful“, ruf ich ihm noch hinterher.

Auf der Rolltreppe sortiere ich barfußes Stück meine Gedanken und bereite mich auf den Showdown am Schalter vor. Wir rennen vor – und die Frau am Schalter versteht die Hektik gar nicht. Nach dem Motto. Der Flug hat doch eh am Ende wieder Verspätung, das ist alles kein Problem. Ahahahah. Derweil steht zeitgleich der Gepäck-Wagen-Dude auf einmal aus dem Nix neben uns und hat es auf seinem illegalen Besuch eilig. 5 Euro in Leslys Hosentasche retten uns. Gut, ist auch das erledigt.

Die Condor-Frau am Schalter nimmt meinen Koffer und pappt ein fettes Schild mit Frankfurt drauf. Meine dreimalige Anmerkung, dass ich noch nach München weiterfliege und das nicht mein finales Ziel ist, wird zur Kenntnis genommen, aber ignoriert. „I guarantee you, it will go through until Munich. You don’t have to pick it up in Frankfurt.“ Na, das werden wir ja noch sehen. 😀

Surprise Nummer eins: Wir kriegen tatsächlich unseren Flieger. Und müssen sogar wie angedroht noch ewig warten. Surprise Nummer zwei: Für den Flug nach München hab ich deshalb plötzlich nur noch 20 Minuten zum Umsteigen. :D:D:D Surprise Nummer drei: Mein Koffer ist natürlich nicht durchgecheckt. Ich muss also in den 20 Minuten auch noch meinen Ripcurl abholen und wieder aufgeben. Na herzlichen Glückwunsch! xDD Ich finde tatsächlich meinen Koffer, gebe ihn halb illegal mittels eines Re-Entries durch eine Einbahn-Straßen-Automatik-Schiebetür beim Sperrgepäck neu auf.

Richtig stolz auf mich, dass ich das irgendwie rechtzeitig in der Zeit geschafft habe, stehe ich am Gate und bekomme eine SMS. Flug-Annulierung 😀 😀 😀 Ernsthaft jetzt? Die ganze olympiareife Vorstellung hier umsonst? Wann komm ich nach Hause? Und wohin zur Hölle wird jetzt gerade mein Koffer last minute gebracht? xD

Nach einigen Telefonaten werde ich im anfänglichen Corona-Wust auf einen anderen Flug gebucht, der vor 3 Stunden hätte gehen sollen und jetzt inner halben Stunde fliegt. Auch gut. Aber diese Information soll jetzt auch beim Bodenperson für den Koffer ankommen sein? Ja, soll sie angeblich.

Nein, ist sie natürlich nicht. Hahahaha. Am Flughafen in München kommt kein Koffer. Bei der Verlustmeldung findet der Kollege raus, dass der Koffer angeblich in 1,5 Stunden mit einer anderen Maschine eingeflogen wird. Hab ja erst bereits 1,5 Stunden hier auf den Koffer gewartet, aber okay. 😀 Der Gute haut noch einen 10-Euro-Mcces-Gutschein raus. Also gehe ich gemütlich frühstücken und schon mal shoppen im Flughafen-Edeka. Denn erheben werde ich mich nach meiner Ankunft safe nicht mehr. Nach zähen Verhandlungen darf ich die Einkäufe sogar kurz für 20 Minuten an der Kasse stehen lassen. Denn ich muss mit meinem Freischein zurück durch die Sicherheitskontrolle, um mein Prachtstück in Empfang zu nehmen. Ich sag mal, alles rausgeholt aus der Situation.

10 Minuten später sitze ich mit meinen Einkäufen, meinem Rucksack und meinem Koffer in einem DriveNow-Benzer. Bitte bring jetzt nur noch im Autopilot nach Hause. Was eine Zieleinfahrt, ej…

Mission completed. Bis zur nächsten Fern-Reise Amigos!