You‘re gonna hear me roar. (Roar, roar, roar. 🦁)

Leute, der historische Tag ist gekommen. Ende der Lügenpresse. Sari ist wirklich auf Safaaaariiiiii. 🥳🥳🥳

Im Addo Elephant National Park ging’s zwei Tage lang auf die Pirsch. Selbstfahrer-Safari in unserem schrottigen „Popelexpress“. Anders als der Park-Name vermuten lässt, gibt es hier massig Tiere zu sehen. Um alle in unserem Bingo abzukreuzen und einen der seltenen sieben Löwen zu spotten, wurde hört, hört sogar die Brille rausgekramt. XD Hach war das schön mal wieder einzelne Blätter statt eine einzige grüne Fläche am Baum zu sehen… 😆

Das große Eingangstor geht auf und ich hab direkt meinen ersten Jurassic Park mäßigen Gänsehautmoment. Wir sind uns noch am Sortieren und gerade auf Stiftsuche, da kommt ein Riesen-Elefant aus dem Busch gestürmt. Krass.

Wir gehen auf den ersten Loop und haben direkt Zebras in unser offenes Fenster luken. Dann kommen wir auf ein Riesen-Plateau – und alles ist voller Elefanten. Wir fahren drauf zu und sehen kleine Baby-Elefanten durch die Gegend stolpern. Einer kommt direkt an unser Auto und muss niesen. Awwwww, ich bin direkt in love und vergöttere jeden einzelnen Meter an diesem Fleckchen Erde.

Und es geht weiter: Große Kacke-Roll-Käfer, Kudus, Büffel, Strauße und natürlich… PUMBAS!!! Unsere absoluten Favorites im Park. 😂 Laufen richtig witzig mit ihren hohen Hintern und abstehender Iro-Mähne im Wind durch die Gegend. Jedes Mal, wenn sie uns sehen, bleiben sie kurz stehen. Wenn wir weiter fahren passiert nix, wenn wir anhalten, rennen die los, wie von der Hummel gestochen. xDdDd Könnt ja noch jemand n anständiges Foto machen. Aber eins hab ich, haha. So leicht austricksen lassen wir uns nicht. Seitdem jedes Mal, wenn wir ein Warzenschwein sehen, bölken wir los: Pummmmmba!

Nach 5,5 h Safari sind wir kaputt, aber arsch happy. Was ein erfolgreicher erster Tag. Dass die Tiere so nah kommen, und dann auch noch mit Babies, ist selten. Lucky Strike. Und am Ende des Tages steht auch fest: Der krasseste Predator sitzt immer noch im Restaurant. xDdD Double Fist Burger mit 500 gr Fleisch, doppel Bacon und doppel Cheddar einfach in 4 min eingeatmet. 🤣

How I met your spider

Guter Dinge ging’s in Nyathi Camp, unseren Bungalow mitten in der Wildnis. Durch drei Tore geht’s, inklusive Kofferraumdurchsuchung. Streng sagt der Guard am letzten Security-Checkpoint: „Stay in your unit from 6pm, no exceptions. The gates will be closed then, too. Because of the animals.“ Kein Problem, denken wir uns. Wir wollen eh nur noch auf unserer Terrasse in der Sonne liegen und von unserem mini Pool aus Elefantis gucken. Ab da nahm eigentlich das Unheil seinen Lauf 😄. Wir Sonnenbeter haben ausgerechnet den Bungalow ganz in der Ecke am Waldesrand erwischt. Ab 16h keine Sonne mehr – alle anderem 11 Bungalows natürlich noch 3,5 h lichtgeflutet. Selbst ist die Frau. Wir lassen uns nicht die Laune verderben, schleppen unsere 20kg Stühle einmal komplett durchs Haus auf die Straße und feiern ne stilvolle Schotter-Parkplatz Siesta in der Sonne. 😂😂😂😂

Um 17:45 Uhr gehen wir brav rein, machen ein bisschen Fotos, überlegen noch Sport zu machen, was wir wie immer doch nicht machen. Da seh ich was graues am Horizont und spurte zu meinem Guckfenster. Ein Nashorn! Das war nicht mal angegeben. Und es hat wieder ein Kleines dabei. 😍 Juhu, finally zahlt sich der Bungalow aus. Vorher waren nämlich nur n paar Pumbas auf 1 km zu sehen.

Auf einmal kommt Lesly im großen Bogen ums Bett gelaufen. Seelenruhig stellt sie sich hinter mich und flüstert: „Ähm Schera, wir haben glaub ich ein Problem. Da ist ne fette Spinne.“ Ich denk mir jaja, Guinea hat ja allgemein ein bisschen Schiss vor Spinnen, regel‘ ich kurz. Dann geh ich um die scheiß Kurve, schau nebens Bett, und schrei los.

1 Meter über meinem Koffer sitzt ein 15-20 cm großes, behaartes Viech. „Alter Lesly, das ist keine fette Spinne, das ist fucking Kankra aus Herr der Ringe!“ 😂😂 Ich schwöre, das Ding hatte nicht nur acht Beine, sondern auch acht Augen. Und die waren so groß, dass das Licht vom Handy in dadrin richtig reflektiert hat. Boach, was machen wir jetzt? Wir haben keinen Handyempfang – weder für Anrufe und SMS noch Internet. Es gibt kein Telefon und keinen Guard mehr. Wir sind am Arsch. Tendenz geht zu, wir können hier nicht pennen. Aber wir kommen auch nicht mehr raus, da nach 18 Uhr. Wir könnten, selbst wenn wir wollten, nicht mehr ins Main Camp. Und im Auto pennen? Keine gute Idee mit geschlossenen Fenstern, ersticken will ich hier nicht. Mit Fenster auf am Waldesrand, wo das Ding hergekrochen ist? Nein danke. 🤣

Ich tiger rum, kurz nachdenken. Aber behalt bloß dieses Viech im Auge, dass es nicht auf einmal weg is und wir Vollpanik schieben. Ich hab Gänsehaut am ganzen Körper, auf dem Kopf. 😆 Bah, is das ekelig. Ich visier die Glasschale in der Vitrine an, aber nee. Das pack ich ned, ka ob dieses Ding auch noch giftig ist.

Ich hab’s, ich spiel die Frauenkarte und danke Gott für meine zwei Brüste. Ich lauf in meiner Schlafhotpants und Bikinioberteil auf den Balkon und bölk in Richtung der anderen Bungalows. „Helllooooo, can anybody hear me? I need help please!“ Tatsächlich, ein Nachbar kommt rausgehüpft. „I am so sorry, but there’s a monster Spider in our room. Are you brave enough to catch it? We don’t know what to do!“ 🤣🤣🤣🤣 Und Gott sei Dank, der Dude kommt rübergespurtet und verspricht, die Spinne zu fangen und rauszubringen, wenn sie nicht giftig ist. Na dann, cross fingers for orcas.

Wir stehen zu dritt vor der 20 cm Spinne, drei schräge Köpfe. Und nu? Er setzt seine Brille auf. „Naaaaah, I think it’s possibly not a poison one. Let’s give it a shot.“ Und dann nimmt er einfach diese Schale und schubst die Kankra mit einem Spüllappen in das Glas. Findet die natürlich gar nicht geil und klettert direkt raus auf seinen Arm. Aaaaaaaaaaaaah! 🤯 Er zuckt nicht mal mit der Wimper, fragt höflich, ob wir die Tür aufmachen können. Können wir leider nicht, wir sind paralysiert xD. Er erledigt das selber und setzt sie am Grill auf den Boden. Als sie mit Tempo 200 wieder auf uns in der Tür zugerannt kommt, pressen wir noch schnell ein „thank you so much, you are our hero“ raus, schlagen panisch die Tür zu und verbarrikadieren den Schlitz mit meinem Strandhandtuch. Kurzer Blickkontakt. „Hast du das gesehen? Der ganze scheiß Boden draußen hat sich bewegt.“ Wir setzen uns auf den Boden und fangen heftig an zu lachen. Krank.

Alles akribisch abgesucht, geh ich erstmal duschen, um klarzukommen. Meinen Koffer, Vorhänge und Handtücher überprüfe ich vor Benutzung wie mit sonem American-Gladiator-Stäbchen grundsätzlich erstmal mit meinem 1m langen harten Zierkissen, was Lesly zumindest wieder belustig. Wir können uns schon wieder drüber abgeiern. Die Kopfgänsehaut bleibt aber bis morgens um 5 Uhr. xD Und die Nacht lief natürlich etwas unrund, weil wir zig mal paranoid wach wurden und immer unsere Bettdecke, das Bettkopfteil und die Wände nach schwarzen Flecken abgesucht haben. Aber es gab tatsächlich keine weiteren Vorkommnisse.

Hyänen-Watching in Adiletten

Bis zum Kofferboden fassen, war mir am Morgen danach dennoch zu heikel. Also ging es stilecht in Adiletten, die noch draußen waren, auf Safari-Tag 2. Sunrise Tour auf der Jagd nach Hyänen und Löwen. Und tatsächlich… direkt auf dem ersten Abschnitt seh ich was hässliches, buckeliges am Waldrand. Ist das? Jap. Hyäne incoming. Wir nehmen die Verfolgung auf, fahren ganz langsam und berechnen per Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, wo die Hyäne wieder aus dem Busch kommen könnte. Da heult’s plötzlich richtig laut. Oida, wir sind richtige Pfadfinder. Weiter immer dem Ruf gefolgt, denken wir, hö, jetzt muss sie doch hier iwo sein. Ups, direkt 5 m vor uns steht se auf einmal und guckt uns sabbernd doof an. Hallo, whatsup dawwwg!

Den Löwen finden wir nicht auf eigene Faust, also brechen wir ab und gönnten uns nach der Spider-Experience erstmal einen Pool-Tag außerhalb des Parks. Haaach tat das gut. So kamen wir super entspannt zu unserer geführten Jeep-Sundowner-Safari. Und siehe da, wir haben kein einziges Tier von Nahem (wie die ganze Zeit auf eigene Faust) gesehen, aber den Löwen hat uns der gute CK, bester Guide überhaupt, geschenkt. Bäm. Juhuuuuu, wir haben ihn. Und es war, ob ihr das jetzt kitschig findet oder nicht, iwie magisch. 😍🦁 Mit einem breiten Grinsen und einem orangenen Sonnenuntergang machten wir uns aus dem Staub. Was ein Safari-Finali.<3

Auf Adrenalin grinst‘s sich breiter

216 meter. Nur du und der Abgrund. 3, 2, 1… welcome to Bloukrans Bridge – dem höchsten Brücken-Bungee-Sprung der Welt.

Unfassbar geisteskrankes Gefühl. Mehr muss ned gesagt werden. Auch Stunden später waren wir noch so vollgepumpt mit Adrenalin, dass wir unser Auto nach Jeffreys Bay hätten schieben können. XD Wenn unser einer zu langsam gefahren ist, immer nur so: Uuuaaaaah, aus dem Weeeeg, ihr Narren! 😂

Aufs Überleben wurde uns im „Kitchen Windows“ das beste Essen unseres ganzen Trips kredenzt. Drei Gänge für 20 Euro pro Person inklusive Springbock und Getränke. 🤗🔥 Als krönenden Abschluss wagten wir uns mit unseren schicken Beachkleidern noch auf ein südafrikanischer Bikerfestival – und auch das haben wir unbeschadet überstanden. Ich glaub, jetzt gehört uns offiziell die Welt. xdD

Affen!!!

Wollen. Keinen. Krieg! Sondern nur ein bisschen Unfug machen und süß durch die Gegend tollen. xD Das ist zumindest unser Resumé nach dem Besuch der Wild Life Station „Monkeyland“, wo ausgesetzte und verletzte Affen aufgenommen und in nem riesigen Regenwald aufgepeppelt werden.

Betreten wir das Ding, kommt aus dem Busch erstmal instant son weißer Affe angebounct – und setzt sich einfach direkt vor unsere Füße. Wollt ihr Lesly mal in Schockstarre sehen? 🤣 Ich sag nur: „Can I move?!?!?!“ Es hieß halt grad noch, unbedingt 2m Abstand halten.

Insgesamt 8 Arten haben wir gesehen, eine cooler als die andere. Und alle komplett unterschiedlich – auch vom Verhalten her. Mit dabei:

  1. Die Elvis-Tolle: immer am rumwurschteln und was aushecken.

2. El Chefo: Lautester Primat der Welt, mehr db aufem Kasten als n Löwe. King der Hängebrücke.

3. I like to move it move it!

4. Glubschi: immer bereit für einen psycho staredown…

Richtig hin und weg waren wir von den Affenbabys, die mal unterm Bauch und mal aufem Rücken von Mama rumkutschiert wurden. Je nachdem ob‘s n new world oder old world Affe war (evolutionstechnisch angepasst daran, wo der größte Gefahrenherd wartet… ☝🏼 wieder was gelernt 💡).

Auch gut die blau Ei Affen, bei denen der Babo mit den blausten Eiern die Weiber abkriegt. Hahahaha.

Die geführte Tour hat sich mal richtig gelohnt, nettes Addon waren die Birds of Eden. Für mich mit Papageien und Kakadus natürlich ein Pflichtstopp ❤ Für Lesly eher eine permanente Bedrohung, angeflogen zu werden. 😄

Highlight unseres Stopps in Plett(enberg Bay) war jedoch eine wieder mal glorreiche Performance unsererseits. 11km Wanderung über Stock und über Stein im Robberg Nature Reserve in 3,5 statt 4,5 Stunden weggehiked – natürlich standardgemäß in Birkenstock und meinen upfuck Sandalen, die fast schon keine Sohlen mehr haben. 🤣🤣

Dabei dachten wir erst nur oh oh, das ist einer dieser Tage. Ich bin auf den ersten 500m über ungefähr jeden kleinen Stein gestolpert, der existierte. Das ging immer nur: woopsie, taps taps. Hupala, taps taps. Ups, oh… 😀

Iwann setzten dann doch die Konzentration und eine solide Auge-Fuß-Koordination ein und wir konnten den Ausblick genießen. Heftige Felsformationen an der Steilküste, Robben, die einfach beim Pause machen vor dir rumschwimmen, ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Der Trail konnte schon richtig was.

Getrübt wurde die Experience nur kurz, als wir uns auf einmal in einem absoluten Ameisen-Armageddon wiederfanden und alle paar Meter von den scheiss Dingern angepieselt wurden. XD Wir sind dann einfach wie blöd losgerannt und bei der Flucht von Stein zu Stein gehüpft – wie bei Takeshis Castle früher auf Dsf 😂😂😂

Ob die Ameisen ein kollektives Gedächtnis haben und von Leslys Massenmord im Wilderness-Spülbecken nach unserem Bacon-Fett-im-Lappen-Gate wussten? Man weiß es nicht. 😄😄

Eine Fußwäsche und fettige Pommes später waren wir jedenfalls wieder im Leben angekommen und ließen den Tag entspannt mit ner Netflix-Session bei Regen ausklingen. In unserer Airbnb Mansion ließ es sich nämlich auch mal wieder dezent aushalten. Das Bett war so fein, dass wir uns 12h Schönheits-Schlaf nach ner Badewanne gegönnt haben. Check.

Gönnjamin Blümchen sagt: Things are nicer in Knysna ✨

Oh. Mein. Gott. Was für 24 Stunden. Unser „ach, die Stadt Knysna nehmen wir mal eine Nacht mit“-Move ist zur Gönnskalation des Jahres mutiert. Wir sind in jeglicher Hinsicht entgleist. 😂😂😂😂

Das Szenario: Wir fahren in unserer Suzuki Reisschüssel an der Hoteladresse vor und denken uns nur „heilige scheisse, sind wir hier richtig?“ Range Rover neben Mercedes. Allein der Anblick des Eingangs haut mir den Unterkiefer raus.

Empfangsboy Nathi grinst über beide Ohren. „Helllloooooooo! Are you Sarah?!“ 😂👋🏼 Ne?! Wir schnallen ab. Tatsächlich: Soul of the Heads steht auf seinem polierten Namensschildchen.

Und schon nehmen die Dinge ihren Lauf. Wir gehen eine Galerietreppe runter und werden vor das krasseste Lagunenpanorama gesetzt und sollen erstmal den View genießen, bevor hier iwer iwas macht. Ehrenmann! Begrüßungsdrinks und Refreshment-Handtücher stehen in 1 millisekunde auf dem Tisch. Und ehe wir uns versehen, zockt sich Nathi den Autoschlüssel, um Koffer und Taschen eigenständig aus unserem Vehikel zu holen.

Wir nennen es liebevoll nur noch Popelexpress, weil sich Nathi genau das gedacht haben muss. Was ein Popelexpress. 😂😂😂 Während wir nämlich seinen Mimosa schlürfen, darf er jede Autotür einzeln aufschließen bzw. durchs Auto klettern, um sie von innen zu entriegeln, weils ned anders geht. Leslys Koffer auf der Rückbank unter der Kofferraumklappe bergen. (Ein kläglicher Versuch unsererseits, den Koffer unsichtbar zu machen, da er nicht mehr mit in den Kofferraum passte und einfach so im Auto rumlag. XD)  Nur um dann wieder alles zu verriegeln und wahrscheinlich den Sand von seiner schicken Hose abzustreifen, der in dieser Karre allgegenwärtig ist. 😄 Richtig peinliches Kopfkino.

Egal. Einmal alles gezeigt und eine Runde wilde Wooo-Girl-Hüpfer später liegen wir um 14h im Bikini am Pool – und bewegen uns bis 19h ungefähr keinen cm. 😄

7C739CA6-B966-4226-B125-E663D98C0622

Ah doch. Einmal mussten wir in den Weinraum, um uns einen adäquaten Weißwein für unser Weinschorlen-Attentat auszusuchen. Wir waren die ganze Woche brav und fanden, dieser Hotelaufenthalt könnte mal gefeiert werden. Va wenn die gude Flasche nur läppische 9 Euro kostet. 😂 Hauptsache wir zwei Sommeliers vor dem Herrn entscheiden nach der dünnsten Farbe. xD

Und weil wir so einen abnormalen Kohldampf geschoben haben, wir aber das Hotel auf Teufel komm raus nicht verlassen wollten, hat Lesly uns ständig Muffins aus der Küche rangekarrt. 😂

Iwann reichte aber auch das nicht mehr aus. So kam es, dass wir noch Viktor, den Taxifahrer Nathis Vertrauen kennen lernten, der uns einmal angedüselt zum Tapas-Restaurant auf ner nahgelegenen Insel und zurück fuhr. Halt nur einen Green Chili Tequila, einen Berg Rippchen und 200 Onion Rings später. 😄

A7B72612-25B8-42DE-8713-968A9FDB1B7C

Nach dem Fress- und Wein-Rausch haben wir uns mitten in der Nacht auch nur noch gegenseitig ausgelacht, weil wir mit unserem Pappmaul jede antialkoholische Flüssigkeit im Raum bereits vernichtet hatten und dann die Minibar plündern mussten, da wir son heftigen Brand hatten. Aber was soll‘s. 😂🤷🏼‍♀️

Zum Frühstück haben wir noch ganz souverän Eggs Benedikt mit Sauce Hollondaise hinterhergeschoben und uns bis 13:30 nochmal der göttlichen Pool-Terasse hingegeben. Das nennt man wohl einen perfekten Cheatday.

Tja. Und was macht man nach sonem erfolgreichen Tag? Richtig. Noch einen draufsetzen natürlich. XD Also sind wir ab in die Knysna Forests, um dort mit einer gesafedten Herde Elefanten ne Runde spazieren zu gehen. 

Und da lassen wir jetzt einfach die Bilder sprechen. 😍❤️ Mehr Fotos haben wir auf nem USB-Stick; den wir leider grad nich auslesen können. Das muss für heute erstmal reichen :))

Elephant Afternoon Walk

AAE422F2-0975-4330-BFEF-713547FD9B8E68C03FBA-876C-4C6A-8F01-6B9E495857EC

Die letzten Flussmenschen

Pocahontas wäre stolz auf uns Uptown Girls. Am Kaaimans River in Wilderness haben wir uns die letzten Tage sowas von erfolgreich von der Zivilsation abgemeldet, völlig geräuschlos in den Urwald eingefügt und schon so etwas wie unseren Seelenfrieden gefunden. Es fehlte zur Symbiose totalo eigentlich nur noch der avatarsche Flugsaurier zum Andocken. Herbe coole Erfahrung von vorne bis hinten.

Mit unserem Kayak von Simbabwe (xD) bewaffnet, sind wir erst zu einem Wasserfall und dann weiter flussaufwärts zur Map of Africa gepaddelt. Vorbei an surrealen Urwaldbäumen, immer begleitet von Schmetterlingen und sweetem Vogelgezwitscher.

Kaaimans River

Auf unseren zwei Wanderungen ging’s nicht weniger abenteuerlich zu. Flussüberquerung via Floß und Seilzug auf dem Kingfisher Trail? Easy. Ebbe und Flut Kalkulationen, damit wir nicht am Gericke’s Point auf einem riesigen Vogelnestfelsen inmitten des Meeres festsitzen? Kleines Einmaleins.

Great Kingfisher Trail

Gericke’s Point

(^^Was hier nach einem harmlosen Shooting aussieht, war reinste Horror. Schlimmes kommt dabei raus, wenn man einem völlig verrückten Opi seine Kamera in die Hand drückt, der plötzlich auf Gaga-Paparazzi macht und mit dem Weitwinkel 600 Fotos aus 5 cm Entfernung von deinem Gesicht macht, so dass die arme Enkelin beinah schon aus Scham von der Klippe hüpft, um dem Spuk ein Ende zu machen. 😂😂😂😂 Wir ersparen euch den Anblick unserer Nasenlöcher und konzentrieren uns mal auf die eine charmante Aufnahme, wo er noch nicht ganz in Fahrt war xD.)

Aber wir wollen auch nicht die schwierigen Momente verschweigen. Etwa, wenn du nach 10h Natur-Action dein Kayak ins Wasser wurmst, um dich mit letzter Kraft gegen die Strömung bei Windstärke 6 zu deinem Haus zu schleppen, und dann feststellst, dass nur noch ein von zwei Paddeln da ist. Oder du DANN geschafft und durchnässt, gierig nach ner Grundreinigung bei 50 Grad Wassertemperatur plus x, zu zweit unter der Gustav-Dusche stehst und nach 45 sek das Warmwasser ausgeht. 🤣 Oder Simbabwe einfach nicht auftaucht, um dir dein Kayak zu bringen, sich erdreistet, nur einen Haken bei Whatsapp zu haben, und du dein Haus bei Flut nicht verlassen kannst. Legendär… 😂

Aber Aperie! Nur die Harten kommen innen Garten… und zu einem so schönen Ausblick, als würde ihnen der ganze Fluss alleine gehören. 😻

26841BC4-ED03-44BC-BBA7-5D60AB33DCEB

Aggressive Tierwesen und wo sie zu finden sind xD

Weiße Haie, hungrige Löwen, übergriffige Baboons: Südafrika hat so einige Skandaltierchen im Programm. Wir dachten uns gestern, fangen wir doch mal bescheiden an und statten am letzten Kapstadt-Tag auf einer Kapinselrundfahrt…  PINGUINEN!!! SÜSSEN, KLEINEN PINGUINEN!!! einen Besuch ab. Also ab zum berühmten Boulders Beach.

Einmal an der Tourimasse vorbei, bei der drölfhundert Mann von einer umzäunten Plattform aus 50 liegende Pinguine an Land anstarrten, wartete nach einer kleinen Kletterpartie über die Bilderbuch-Felsenlandschaft ein richtiges Paradies. Kleine verwinkelte Strandabschnitte. Türkises, komplett durchsichtiges Wasser. Pinguine beim Schmusen, Pinguine beim Watscheln, Pinguine beim Schwimmen, Pinguine beim Zanken. Und du läufst oder schwimmst mitten durch. Oder hockst dich einfach auf einen Stein oder in den Sand und glotzt zufrieden durch die Gegend.

Boulders Beach

Richtig süß die Dinger in ihrem Minime-Frack. Aber auch ganz schön frech und neugierig. 😄 Meine These nach eingiebigem Feldversuch: Pinguine stehen auf Farbe, Spitze und Hintern. Ihr wisst also, was zu tun ist, wenn ihr demnächst mal einen Pinguin auf euch aufmerksam machen wollt. 🤣 Ob bunt bestickte Schuhe oder lackierte Fußnägel – nichts war vor den Knabberhänsen sicher. Auch nicht meine Shorts oder Leslys Oberschenkel. Hauptsache danach schnell ganz unschuldig durch die Gegend geguckt oder scheingeschlafen, hahahaha die Gauner.

Fiel uns richtig schwer, weiterzuziehen, weil es so schön da war. (Mir besonders, da meine Schuhe von einer Welle erwischt wurden, und ich erst versucht habe, barfuß über den afrikanischen Asphalt zum Auto zurück zu kommen, um mich dann nach durchgebrannter Hornhaut halb in die nass eingelaufenen und versandeten Dinger zu zwängen und und graziös wie ein Paarhufer den Berg raufzustolpern. Ne Blase hab ich mir natürlich trotzdem noch gelaufen 😂.)

Aber ich bin fein mit meinem Schicksal. Mit Muizenberg, Kap der guten Hoffnung, Chapmans Peak Drive und Hout Bay gab es definitiv genug gute Gründe, sich zu quälen. Hier die Beweisstücke A-D.

Muizenberg

Kap der guten Hoffnung

(Hilft das eig auch hoffnungslosen Fällen? 😅🤷🏼‍♀️ Just asking for a friend…)

Auch gut. Ausgerechnet an diesem bedeutungsschwangerem Ort durften wir endlich mal Verantwortung übernehmen – und in der gefühlt 10 km langen Baustelle den Boten für die ansässige Baustellen-Chefin spielen. 😄 Drückt uns sone Big Mama einfach ihre riesige Verkehrsregelfahne in die Hand und sagt, wir sollen sie ihrer Kollegin unten bringen, damit die weiß, dass hinter uns nur noch zwei Autos kommen und dann schluss ist. Ha! Da hamse doch mit der Trafficmanagerin glatt das Fachpersonal angequatscht. Funkgerät wär halt auch einfach langweilig gewesen. 😂😂 Gut, dass wir auch erst dachten, wir müssten für Speeding in der Baustelle ne Strafe bezahlen oder so. xDD

Chapman’s Peak Drive

Hout Bay

Hier gab’s hinten raus noch einen mega coolen Markt mit Essensständen, Livemusik, lokalen Künstlern, Schmuck etc. Direkt in jeder Hinsicht zugeschlagen. 😍

Tja und damit war’s das auch schon mit Kapstadt für uns. Trotz aufwendigem Versuch von Strand-Fußkettchen-Verhökerer „Champ“, uns die Long Street schmackhaft zu machen, sind wir nicht mehr feiern gegangen. 😂 Ich hab mir den Arsch abgelacht, als er auf unser entschiedenes nein total abgeklärt und förmlich reinhaute: „hakunamatata. We will confirm later.“ 😆😆😆😆 Jaja, setz mal Schreiben auf, um zu confirmen. 🤣👌🏼

Hermanus – Mossel Bay – Wilderness

Stattdessen ging’s ausgeschlafen los Richtung Garden Route. Bei Kackwetter, dafür mit unserer neu ergatterter lightning-aux-konstruktion, starring unserem klinkenstecker, der einfach schon beim Kauf im „Fachgeschäft“ Cell & Sound schief war und deshalb beim Pur-Song für so schlechten Wackelkontakt-Sound gesorgt hat, dass das Ganze einer Guantanamo-Bay-Folter gleich kam. 😅🙈 Good Quality, good quality… Absolute Frechheit eh. 😀

Highlights dieses verrückten Fahrtags im Schnellrückblick: Ein Staredown mit dem feindseeligsten Tier, das ich jemals gesehen hab xDdDD (ich muss jetzt noch fast weinen vor lachen, wenn ich am Handy beim Bild vorbeiscroll 😂), mein Strauß-Carpaccio und die Ankunft an unserer neuen Unterkunft in Wilderness.

Unser Airbnb von Gustav ist im absoluten Nichts. Im Wald. Auf der anderen Seite des Flusses. Was nicht weiter erwähnenswert wäre, würde es eine Brücke geben. 😂😂 Gibt es natürlich NICHT. Aber Nachbar „Simbabwe“ klärt.

Ohne Zähne, dafür mit seinem Ruderboot steht er um 19 Uhr vor uns, um uns samt Koffer und Einkäufe im strömenden Regen rüberzuwuchten. xD „Simbabwe, das ist ja super lieb von dir. Aber wie kommen wir denn morgen von unserem Grundstück?“ 🤷🏼‍♀️😄 Antwort liegt auf der Hand: „Also bei Ebbe geht ihr halt einfach übern Fluss, und bei Flut… ja da besorg ich euch mal morgenfrüh noch n Kayak.“ 😂

Richtig geil. Hausen hier wie King Louie überm Fluss. Kein TV, kein Wlan. Just we and the nature. Morgen siehts mit Sonnenschein und blauem Himmel bestimmt richtig fett aus! In diesem Sinne: Stay tuned… :))

Life in technicolor

Da sind wir schon wieder. Sonnengeküsst, mit verknoteten Haaren von Windstufe 6 und um einige Lachfältchen reicher. ☺️

Statusbericht: Nach drei Tagen, einem Autowechsel und einem Phantom-Radio-Ausfall im neuen Kfz, wegen dem wir beinahe wieder die Autovermietung angerufen hätten, können wir tatsächlich Musik im Auto hören. Wird auch Zeit, nachdem uns der letzte Uber-Fahrer mit „Sweet like chocolate boy“ (hahahaha wie unpassend das hier einfach ist) einen Ohrwurm gemacht hat. Dafür klemmt jetzt im neuen Gefährt der Schlüssel beim Abziehen und jede Tür inklusive Kofferraum muss wie im 19. Jhrd. separat auf- und abgeschlossen werden. 😂 Wir nehmen’s mit Humor.

Gleiches gilt für Leslys Blase. Die meldet sich nämlich immer komplett aus dem Nichts und kann plötzlich nichts mehr halten. Es ist alles gesagt, wenn ihr wisst, dass sich Guinea um 22 Uhr ein Tankstellen-Klo 3 min von Zuhause gegönnt UND DEN JOB TROTZ KARKALAKE DURCHGEZOGEN HAT. xDd Der einzige Grund, warum sie nicht geschrien hat, war der, dass vor der Tür ein einarmiger gruseliger Bettler stand, vor dem sie noch mehr Angst hatte. 🤣🙈

Mit genau so viel Risiko stürzten wir uns in den nächsten Lunch. Richtig scharf und super geil afrikanisch Essen warda. Traditionell mit Händen. Meat Plate. Man nehme eine Art dünnes Brot, packe damit in einen saftigen Haufen Fleisch und lange zu. Genau mein Scheiß! An meiner Technik muss allerdings glaub ich noch gepfeilt werden. Noch erinnert das Ganze laut Kronzeuge ein bisschen an Hundehaufen einsammeln auf der Wiese… 😂

Egal, kommen wir zu schöneren Dingen – den Bildern des Tages zB. Diesmal besonders bunt, unserer süßen Mini-Hood „Bo Kaap“ sei dank. Da glühte aber mal so richtig der Finger an den elektronischen Endgeräten. #poserhans 📸 

Bo Kaap

Weitere Highlights der letzten 24h, die bei keinem Kapstadt-Besuch fehlen dürfen: Cable-Fahrt rauf auf den Tafelberg und die V & A  Waterfront mit einem pornösen Foodmarket, blauem Kokoseis und Livemusik, bei dem Vadder almanmäßig safe das Fünfer-CD-Bundle geschossen hätte. 😆

Tafelberg

V & A Waterfront

Da wir uns bei dem Wind, der heute am Strand herrschte, auch gleich in Schmirgelpapier hätten suhlen können, ließen wir das nach gut gemeinten 120 sek bleiben. Rooftop und komplette Staffel Dead to me auf Netflix am Stück haben geklärt. 👌🏼 Gut, dass wir jetzt auch schon im Urlaub die Kontrolle darüber verlieren. Jetzt aber schnell Kopfsprung ins Betti. xDDD

Take me to the Capy Town

Juhuuu, wir sind in Kapstadt – und es ist mega! Unwirkliche Ausblicke wie aus dem Bilderbuch, super nette Leute überall, 30 Grad Sonne. So kann der Trip mal starten.

Sogar den Linksverkehr hab ich im Griff: Einen halben Tag lang hab ich immer wieder wild gewischt, anstatt zu blinken und rechts in die Tür gefasst, um zu schalten, und dann doof aus der Wäsche geguckt, aber jetzt sitzt’s. 😂 Dafür ist unser Auto leicht wirsch, um nicht zu sagen voll der Patient xD. Kaputtes Mediasystem, Handbremse löst willkürlich aus, dass wir manchmal mit quietschenden Reifen Tokyo Drift mäßig durch die Kurve sliden. 😆🔥 Berge sind grundsätzlich ein natürlicher Feind, da ist es jedes Mal spannend, ob wir’s raufschaffen, wenn jemand bei 10% Steigung vor uns anhält. Und dann wären da noch die Vorkomnisse vom ersten Tag…

Aus unerklärlichen Gründen (aka Sarah Zoche hat evtl. vergessen, das Licht auszumachen 😅) ist es plötzlich nicht mehr angesprungen. Ergebnis: Eine Douglas-mäßige Frau in Blazer und Stilettos kam extra aus dem Flughafen-Office, um es mit einem 30kg schweren Ersten-Weltkrieg-Generator wiederzubeleben. Als dieser perfekt geformte Fuß im Stöckelschuh den Boden berührte und über den Schotter vor unserer Großbaustelle wankte, hab ich mir nur gedacht, oh nee die arme ej. 🙈 Unser Lieblingsrezeptionist dachte wohl das gleiche, kam direkt angesprintet und half uns mit Motorhaube aufmachen etc. Hahahaha. Najo, im Endeffekt ging alles dann doch ganz zügig und unserem Strandbesuch stand nix mehr im Wege. Erste Station, Camps Bay, ein mega geiler Strand mit Blick auf die Twelve Apostels. 😍

Camps Bay & Maiden’s Cove

Sunrise-Hike Lion’s Head

Tiefentspannt und ausgeruht dachten wir uns, stellen wir uns den ersten Wecker doch gleich mal um 3:40 Uhr, um den perfekten Sonnenaufgang vom Lion’s Head mitzunehmen. 😄 Wir wollen ja schließlich was sehen. Und Oida… Jeder Schritt, jede Stufe und jedes Steigeisen im Dunkeln hat sich gelohnt. Schon der Weg zur Spitze war der Wahnsinn. Beim Klettern immer die Sterne, den König der Löwen Felsen und Rafiki Baum im Blick. Leslys improvisierter Handy-Brust-Halterung, mit der sie übrigens reich werden will 😂, sei dank, sind wir auch ohne größeren Verwirrungen 669 m weiter oben gut angekommen und konnten sogar noch ein paar mega coole Erinnerungsfotos auf dem Weg schießen.

Am Gipfel dann erst ein fettes Lichtermeer und um halb 7 Sonnenaufgang hinterm Tafelberg ❤ Hintenraus wurd es dann immer voller. Gut, dasss wir so früh losgezogen sind. So hat es nämlich für einen Podestplatz und ein kurzes Doppel-Pärchen-Shooting mit zwei witzigen Frankfurtern gereicht. 😄👌🏼

Wir tauschen jetzt eben unsere Schrottkarre um. 😂 Später mehr zu unserem Trip auf den Tafelberg, unserem ersten afrikanischen Essen, Leslys Tankstellen-Klo-Erfahrung, Bo-Kaap und der Waterfront. 🙃 See ya 🤙🏽

Gustavs Reisen

Huhu, es geht schon wieder los. 😅 Ganze 2,5 Monate hab ich’s daheim ausgehalten.   Höchste Zeit, die Flucht zu ergreifen. Also nicht lang schnacken, Südafrika auf Nacken. 😄 15 Tage Kapstadt und Garden Route warten. Dieses Mal mit an Bord: Lesly aka Guinea. Mein Partner in Crime aus Sandkastenzeiten. 😍

Schon vor Abflug amüsieren wir uns köstlich. Zwei Schicksen beim Packen. Ständig am Panicken, ob unser Koffer zu schwer ist, aber gleichzeitig im Gefühl haben, dass man die wichtigsten Sachen vergisst. Klassiker. Dann Cyber-Besprechung bei Whatsapp. „Was mit Fön? Also in Gustavs Airbnb ist schonmal keiner“ xDDD Gustav der Gauner. Nix kanner.

Ist da etwa ein Running Gag im Busch…? 😂 Ja sichi. Paar Stunden vor Abflug. Lesly schon im ICE, ich in der Sbahn. „Kacke, ich hab n Strandhandtuch vergessen“, sacht se: „Hab grad nochmal Gustavs Nachricht gelesen. Da sind keine!“ 🤣🤣🤣

Also: Gustav als Schimpfwort steht schonmal. xDD Und genau über so einen bin ich direkt in der Flughafen-Sportsbar gestolpert. Erst wirbelt Gustav, der I., am Tresen mein stilles Wasser durch die Gegend, als würd er grad den krassesten Cocktail seines Lebens mixen. Als mich das nur perifär tangiert, wird er kreativ und beschließt einfach mal, den Kassenbon nicht loszulassen. Richtiger Staredown und nichts passiert. Sarah maximal verwirrt und überfordert, lässt iwann los und sagt: „Ok, dann behalten Sie ihn halt. Brauch ich eh nicht“ 😂😂😂😂  #flirtexperte

Jetzt warte ich auf den ersten Flug zu Guinea, wonach wir dann hoffentlich so solide „anstoßen“, dass auf dem Nachtflug nach Cape Town erstmal richtig schön durchgepennt wird. 😅  Kann ich gut gebrauchen, denn mein linkes Ohr zickt wirklich ordentlich. 🙈 Was soll man sagen? Das Leben und Reisen ist mit Ü30 nicht einfach. Mit meinen Flugzeugstöpseln (wegen Druck) und meiner wasserfesten Schafswolle (wegen Schwimmen und Wind) komm ich mir allerdings eher vor wie 80. 😂 🤷🏼‍♀️

514BD62F-48E5-4308-811C-3B604A935251

Aber wird schon. Wir hören uns bestimmt noch mit Trommelfell und gut gelaunt aus der Sonne! ☀️🌊💪🏼 Bis dahin, haut rein!

Fun Facts 🇲🇽🦅

And so it ends. Mexiko und ich müssen Lebewohl sagen. Auf meinem Flugmarathon lass ich nochmal alles Revue passieren und krieg das Grinsen wie die kompletten letzten vier Wochen nicht aus meiner Visage. Kp was jetzt eigentlich das Geilste an dem ganzen Trip war. Ich weiß nur eins, ich komme sowas von 100%ig wieder. Dazwischen schiebt sich aber bestimmt noch das ein oder andere Abenteuer.

Euch lass ich dafür als Rausschmeißer mit ein paar mexikanischen Weisheiten und Fun Facts zurück. 😄 Aus der Kategorie #sarisunnützeswissen

  • Ob du nen Freund hast, interessiert in Mexiko niemanden. Hier wird direkt gefragt, ob du verheiratet bist. Also bei Bedarf einfach auf den Tschibo Eternity-Ring am richtigen Finger verweisen und das Thema ist sofort erledigt. 😂
  • In Mexiko gibt es keine Radarkontrollen, sondern alle paar km sogenannte Topes (so nervige Buckel wie bei Fegro in Wattenscheid xD). Kommt total geil, gerade auf nem Highway, wenn du 110 kmh fahren darfst und dann einfach aus dem Nichts son Ding auftaucht, das dir den Unterboden wegrasiert. Völlig ohne ersichtlichen Grund oder Geschwindigkeitsbegrenzung. Verstehen Rici und ich bis heute nicht die Logik… 😂
  • Wenn du Vogelspinnen und Affen auf der Straße siehst, beeindruckt das niemanden. Nur mit dem Jaguar kann man punkten.
  • Smalltalk mit Mexikanern: Thema Nummer eins, die sensible Haut der Deutschen. „Hast du auch so schlimme Probleme in der Sonne? Kannst du ohne 50er Sonnencreme überhaupt das Casa verlassen?“ Nein, das sind die Engländer, die immer so rot sind! Wir sind die mit den Trekkingsandalen, Tennissocken und Deuther-Rucksäcken. 😀
  • Meine absolute Lieblingsangewohntheit von mexikanischen Frauen: Aha sagen. Va wenn man selbst diejenige ist, die erklärt. Love it, direkt übernommen.
  • Zwei Zutaten gehören zu JEDEM mexikanischen Gericht dazu. Limette und Mais-Tortillas (letztere in je-der er-denk-lichen Form: frittiert, weich, Nacho mäßig, gerollt). Konsequenz: Du kannst die Hälfte essen und wirst trotzdem dicker. 😂
  • Regel Nr. 1 beim Essen. Niemals die Soßen aufs Essen tröpfeln, sondern auf den Teller und dann vorsichtig ne Ecke reintunken. Denn…
  • Un pocito pico (ein kleines bisschen scharf) ist per See Höllenscharf. xD
  • Generell immer feilschen und handeln. Die Mexikaner sind herzensgute Menschen, aber beim Geld kennense Nix. Erste Preis für Gringo ist meistens das doppelte bis dreifache von letzte Preis. 😂