Walk it like I talk it

Sooooo, Endspurt in Mexico City. So schnell geht’s… 🤷🏼‍♀️ Am letzten Tag wollt ich unbedingt nochmal ein paar Kilometer reißen und die etwas moderneren Viertel der reichen und coolen Kids sehen. Also Free Walking Tour durch die Stadtteile Roma und Condesa gebucht.

Wie es der Teufel will, hab ich mit Guide Eduardo schon wieder direkt mega Schwein gehabt. Rennt der als gebürtiger Mexikaner mit nem Russland-Sticker auf seinem pinken Führer-Regenschirm rum, weil er es grad als neue Sprache lernt. Ich hau ihn drauf an, kram mein 15 Jahre altes Restwissen aus der letzten Ecke des Gehirns und drück meine paar Stammelsätze raus – zack, BFs und Sonderstatus eingefahren. 😂 Immer, wenn die vier Amis, die noch mit dabei waren, pausierten und am Handy hingen, hatter den Verkäufern in Geschäften und Markthallen die wildesten Gratisproben aus den Rippen geleiert. Mais-Eis (voll geil!), mini Heuschrecken mit Chipotle zum Snacken bei nem Bierchen, Kaktusmarmelade, schwarzen Sesam. Und und und.

Futter für die Spiegelreflex gab’s auch. Vor allem an den Hauswänden. Neben den hammer König der Löwen Grafitis mein absolutes Highlight natürlich der Dönerspießwurf. 😂😂😂😂

Zur Erholung wurd im Park Mexiko gechillt und anschließend 1 kilo Guacamole, Schrimps in black bean Sauce mit lokalem Bier für zusammen rund 10 Euro getilgt. So lässt es sich doch leben. Total sweet auch die Ausstellung von selbst gebauten Spirit-Animals auf offener Straße. In Vorbereitung auf die volle Coco-Dröhnung am Dia de los Muertos. 😍

Jetzt hock ich nach einer morgendlichen Shoppingtour mit Arantzas Mama schon im Bus nach Puebla und glotze 3 Stunden fleißig aus dem Fenster. Von Slums über Mezcal-Felder ist alles dabei. Später kommen wir sogar noch an Vulkanen vorbei. 🤗

A–D–R–E–N–A–L–I–N.

Woah, sorry für das späte Kommuniqué. Aber immerhin: Ich denke, ich könnte langsam wieder halbwegs C9H13NO3–frei sein. 😂 Junge Junge, war die Formel 1 behind the scenes fein. Also Vorhang auf für das erste Mega-Highlight des Trips – den Großen Preis von Mexiko! 😄🥳🙌🏼

Mit Walky Talky und Medienausweis bewaffnet (hahaha, sah ich vll. wichtig aus xD), ging’s vier Stunden vor dem Rennen auf ins Getümmel. Erster Stop: Fahrerlager. Neben Schalten und Interviews stand eine Voraufzeichnung für die Live–Sendung auf dem Programm. Oah, dafür durften wir echt in die heilige Mercedes Box. Nur in diesen Gang zu schreiten und auf das Mercedes–Logo zuzutapseln, hat mir schon das erste Mal die (Kompliment–)Schuhe ausgezogen. Maximal Hormonisiert war ich spätestens, als Danny – die coolste Sau von Mexiko – Ricciardo, Hamilton, Vettel, Verstappen, Le Clerc und Co. einfach so an einem vorbeispazierten.

Gab eine goldene Regel: Immer hinter Kameramann Toni bleiben und nich ins Bild rennen. Und wenn’s passiert, einfach cool bleiben als wär nix. Ich total stolz, dass ich nix hab anbrennen lassen. Kommt Whatsapp von Vadder rein… 😂

Schön das eingespeiste UK-Bild gecrasht xDD Immerhin hab ich totaaaal lässig durch die Gegend geguckt. Nach dem Motto: Interessiert mich doch nich, was der Vettel da labert, mit dem hab ich vorhin schon Selfie gemacht. 😂😂😂😂

Richtig cool war auch der Ausflug in die Pit Lane. Und das Erlernen der Kunst, seinen ganzen Elektrokram nicht ins Klo fallen zu lassen. 😄👌🏼

Für den Start und die ersten Runden hab ich mich mit großen Augen mitten auf die Tribüne ins legendäre Stadion gezirzt – und es nicht bereut. Die mexikanischen Fans waren echt geisteskrank gut drauf. Was da jedes Mal los war, wenn die ersten Drei, oder noch besser Lokalmatador Sergio Perez, vorbei heizten. #Sarahverliertdierestlichen20prozenthörvermögen xD

Den Rest hab ich mit den Skylern und der RTL-Crew in der Red Bull Hospitaly geguckt. Bis Imke mir den Tipp des Jahrtausends gab, vier Runden vor Schluss zum Medien-Einlass fürs Podium zu gehen, damit ichs evtl. mit ganz viel Glück bei der Siegerehrung vors Podium schaff.

Und was war? Ich dämliche Nuss hab’s 3/4 geschafft und verlauf mich auf den letzten paar Metern. Kommt einfach ein Ordner, sagt: „alla alla!“ und blinzelt mir zu, nach dem Motto – aber hurtig und unauffällig. Ich denk mir, ah ja ok cool, mega nett. Bis ich checke, dass er mich als einzige Person vor Rennschluss schon direkt unters Podium an die Strecke gelotst hat. Ich guck nach rechts, stehen da einfach alle Medienleute 200 m weg an soner Barriere 😂😂😂😂 Heißt: Ich stand die letzten drei Runden einfach bei den Streckenposten 5 Meter weg von den Curbs – mit Blick ins Stadion – genau unter dem Podium. Und dann war da auch noch son Guckloch im Zaun, dass man freie Sicht auf die Autos hatte. Das entsprechende Video und Lewis‘ Donuts stell ich mit Rücksicht auf meine finanzielle Sicherheit mal lieber nicht rein. 😅 Aber das hat mir einfach komplett komplett das Hirn rausgepustet.

Als das Rennen dann aus war, half mir ein Security noch dabei, durch dieses Gucklock auf die Strecke zu klettern. Da stand ich dann, bereit für die Siegerehrung. Neben mir einfach die Mercedes-Crew. Völlig crazy.

Mit der gratis Tiësto-Eskalation im Anschluss wäre es der perfekte Abschluss gewesen. Doch eine letzte Mini-Schalte, auf die wir wegen der 100h PK über eine Stunde warten mussten, brachte uns noch einen üblen Monsun ein. Wie begossene Pudel saßen wir danach im Sky Italia Container und warteten auf unser Shuttle 🤣

Weil bei Arantza noch keiner Zuhause war, wurde es noch geiler. Ich war mit meinen komplett nassen löchrigen Schuhen und 5 Grad warmen Füßen nach 1,5 Fahrt zum Sky Hotel so am Ende, dass ich letztlich bei Kameramann Toni unter der Dusche eine Fuß-Reanimation einleitete und dann in seinen eingelaufenen 47-50er Socken und halb vom Fön getrockneten Schuhen wie der erste Mensch im feinen Hotelrestaurant aufschlug und mir vornehm n Medium Rare Steak bestellte. 😅 Mal ganz zu schweigen von meiner Frise…

Nach zwei Bierchen ging’s dann aber wirklich in den verdienten Feierabend. Entgegen der ersten Tage mit jeweils 3-4 Stunden Schlaf hab ich mir schön 11,5 Stunden rausgelassen. 😴👍🏼

I say it to you. Diesen Tag werd ich so schnell nicht vergessen. Da hat Sky und die Crew echt sowas von einen gut bei mir. 🙃

Release the Beast

Jesus, Maria und Josef 😂😂 Darf ich vorstellen? Mexico City. 20 Millionen Einwohner, 4 Milliarden Eindrücke, 0,0 Prozent Langeweile. Die Geschichte in der Nussschale: Es ist un poco Loco. Aber überzeugt euch selbst…😅

Der Vibe

Die Grundstimmung müsst ihr euch schon mal wie folgt vorstellen. Überall Menschen, permanentes Dröhnen von Trommeln und Weihrauch in der Nase. An jeder Ecke gibt es irgendeine Art von Prozedur und Kostüme ohne Ende. Die eine Frau befreit mam beispielsweise gerade von ihrer negativen Energie. 🤷🏼‍♀️ Bester Mann bleibt aber Atzteken-Darth-Maul.

El traffico

Was hier vor sich geht, ist nicht normal. xDD Für ne Strecke von 14 km braucht man gut und gerne Mal 1,5 Stunden. Kein Wunder, bei der Masse an Menschen und der 0-Toleranz-Politik gegenüber roten Fußgänger-Ampeln. Da hast du als Auto halt einfach verloren. Zum Glück bezahl man für seine 90 Min Uber trotzdem nur 9 Euro – und bekommt eine Spanisch-Stunde con Carlos gratuido. 😄👌🏼 Wenn der nicht gerade voll auf meine Playlist abfährt und die Musik bis zum Auseinanderfallen des Autos aufdreht xDD

La Lucha Libre – oder auch: Ich schmeiss Pesos in den Ring und schrei Bo Bo! 😂

Ich habe mich so ultra aufs mexikanische Wrestling gefreut – alle Erwartungen schlichtweg pulverisiert. 😆 Es ist wie erhofft total aus dem Ruder gelaufen. So asozial xDD 2,5 Stunden gab’s nur ins Gesicht und Trash Talk vom Feinsten. Wir waren zu sechs und haben gegröhlt und gelacht ohne Ende.

Ich find, sie hätten mich aber auch schon mal ranlassen können im Vorprogramm. Zwischen dem Midget- und dem Ginger-Tamagochi-Fight wär halt schon was zusammen gegangen. 😂 Diese Ranzhalle war auch das allerletzte. Hahaha.

La Gente

Aber die wichtigste Erkenntnis von Tag 1 ist: Die Menschen sind hier der absolute Wahnsinn. Das Herz am rechten Fleck, immer hilfsbereit und total offen.

Ich war mit einheimischen Families basteln, hab mich nem knallharten Kinder-Gringo-Quiz gestellt und total süß einen bemalten Tag der Toten Schädel geschenkt bekommen, der mich den ganzen Tag koordinationstechnisch blockiert hat. 😄 Ich red echt nur spanisch und das zahlt sich so aus. Bin zwar echt das einzig blonde Teil hier weit und breit. Aber die Leute gucken nur und sind total neugierig. Da braucht sich Fraktion Lohackerstraße echt keine Sorgen zu machen 😛

Und mit der Wrestling-Crew, die ich kennen gelernt hab. Hallelujah – da wurden wieder Freundschaften fürs Leben geschlossen xD Sitz ich da einfach am Ende des Tages um Mitternacht mit fünf Mexiko-City Boys and Girls Händchen haltend in einer Bar im Kreis – und lass mich einfach für ein paar Pesos mit denen geschlossen Elektroschocken. 😂😂😂 Direkt für Montag wieder verabredet.

Arantza, bei der ich wohn, ist genau wie ihre Familie auch hyper lieb und korrekt. Ich mein, schaut euch allein mal die Pantoffeln an, die ich bekommen hab 😂😂😂 Das muss das Paradies sein.

This is CDMX

Am Rande erwähnt sei noch, dass Mexiko City eine hammer schöne Stadt ist. Und vom Essen fang ich erst besser gar nicht an zu reden. Es folgen Beweise!☝🏼 Hier schon mal als Rausschmeißer ein paar Bildchen aus der Altstadt ❤ Heute geht’s ab auf die Rennstrecke zur Formel 1. ich bin unfassbar uffjeregt. 🙌🏼

¿Como te llamas, baby? 😄

Es geht los, Muchachos! Feuer frei für 4 Wochen Mexiko 🔥🔥🔥

Fängt gut an: Lisbeth hat mich gefühlvoll (mit 7000 Umdrehungen und Zwischengas im 3. Gang xD) zur Bahn gebracht, wo ich dann das Vergnügen mit Sitznachbar Manuel Louis-Vuitton-Täschchen Baum hatte. 😄 Wurde nur noch getoppt von der Situation am Check in. Während mir das Azubi-Mädel mir immer noch verkaufen will, dass ich meinen Koffer in Dallas nicht abholen und neu abgeben müsse, pöbelt es von hinten: „Säääääraaaaaaah!“ 😂😂 Kennen wir uns?

Ist Kollegin Simone einfach nach ihrem Florida-Trip genau bei mir in 1 B gelandet. Urlaubsstaffelstab wurde erfolgreich übergeben – selbstredend stilecht um 9 mit nem Bierchen am Flughafen. XD Schließlich erwarten mich ja ab sofort nur noch Tequila, Despe und Mezcal…

Zur allgemeinen Wahrung des Überblicks schieb ich auch gleich mal die geplante Route durch. Hoffentlich beschert uns der Trip mal wieder ein paar haarsträubende Stories und Bildmaterial für die Ewigkeit. Ich bin sau aufgregt. Dann mal Hals und Beinbruch. Oder wie der gemeine Mexikaner zu sagen pflegt: Buena Serte! :))

MEXIKO, TEIL I

MEXIKO, TEIL II

Shockfrosted

I hab’s getan. 😅 Die P-o-w zum e zum r hat tatsächlich noch für einen Vancouver-Quickie gereicht. Gut vier Stunden bin ich durch die Straßen, den Hafen und den Stanley Park gegurkt. Mein Hintern ist zwar trotz wärmster Kleiderauswahl halb abgefallen, aber nice war’s. Trotz Grau in Grau sehr, sehr charmantes Fleckchen Erde.

Dank heißer Nudelsuppe bin ich sogar physisch bereit für den Endspurt. Mit KLM geht’s von hier aus über Amsterdam zurück nach München. Das war’s jetzt also wirklich mit dem Abenteuer. Die Wiederankunft in der realen Welt lass ich dann via Football-Couchen über mich ergehen… Erstmal ist Relaxen und Resozialisierung angesagt – und Schwelgen in schönen, sonnigen Erinnerungen.

A Hui Hou Kākou, Hawaii!

Until we meet again! 👋🏻👋🏻👋🏻

48 Hours

Final-Tag-Zeilen. Ich weiß nicht, wie oft ich sie schon getipselt habe. Leicht fallen sie mir selten. Das bringt meine predepressive Ader am Ende von Reisen so mit sich. 😆 Aber dieses Mal, Halleluja.

Ich würde am liebsten gar nicht über Zuhause nachdenken und aus Protest dem Flieger blöd winken und hier bleiben. Das Finale hat meinen Feelings den Rest gegeben.

Wir kredenzten uns zum Abschluss eine Schnorchel-Tour zum Molokini-Vulkankrater. Wegen der super Sicht und der Aussicht auf exotische Fischis. Und was zur fucking Hölle bekamen wir? Whale Watching! Außerhalb der Whale Season! Außerhalb einer Whale Tour! Niemand auf diesem Dampfer hat damit ansatzweise gerechnet. Es stand nicht ein Satz im Prospekt (und da wurd sogar mit pupsigen Cookies geworben!!!😂). Eine Gruppe Buckelwale hat auf der 5-Stündigen-Tour immer wieder unseren Weg gekreuzt. Begleitet von Spinner Dolphins versteht sich. Und der Ober-Babo unter der Herde packt einfach mal diesen Move hier aus. #onceinalifetime

Captain Jason wurd schon ganz nervös, weil sein kompletter Zeitplan und Tourablauf für die Katz war. Da wäre ja schließlich noch diese jene Vulkanhalbinsel. Er immer nur „we will never make it there, this is epic“…. xDD

Aber irgendwann haben wir uns von unseren Buddies getrennt – und es nicht bereut. Erst ist glasklarem Wasser wie im feinsten Zoo-Aquarium vor dieser scenic Sichel mit bunten Fischen geschnorchelt, dann sind Thomy und ich am zweiten Stopp mit einer Baby-Schildkröte auf Tuchfühlung gegangen. Aaaaaaaaawwwww 😍 Wie zur Hölle soll ich ohne die weiter existieren? 😂

Und dann war da ja auch noch der Tag davor. Schon da haben wir an einem sau coolen Strand im Norden drei, vier Turtles im Wasser getroffen. Ein anderes Pärchen hat uns sogar auf der Unterwasser-GoPro, wie wir grade vor einem auf uns zurauschenden Riesenexemplar flüchten. Mails sind ausgetauscht, mal gucken, ob wir das Material echt noch bekommen.

On top war als krönender Abschluss Date Night angesagt – mit Kino an Thanksgiving. Und zwar nicht mit irgendeinem doofen Streifen, sondern dem super fresh angelaufenen Creed II. Ami like mit zapfbarer heissen Butter fürs Popcorn und elektrisch verstellbaren XXL-Leder-Liegen. 😂 Die sind so bekloppt. Aber die wissen, was comfy bedeutet, sag ich euch. Und wir schön prollig mit unserem Mustang vorgefahren und zum ersten Mal unsere asi Bodenbeleuchtung erblickt. Haben wir kaum gefeiert.

Jetzt heißt es aber ade, das Boarding für Flug Nummer eins startet. Mal schauen, ob ich’s tatsächlich gebacken bekomm, Vancouver noch unsicher zu machen, oder ob ich einfach wie ein Häufchen erschöpft in der Airport-Ecke liegen werd. 😅 Lässt euch überraschen! 👋🏻☺️

Live fast, drive a Mustang 🏎💨

Yeeeha, was für eine Rückkehr nach Maui! Von vorne bis hinten ein einziger Triumphmarsch.

Kapitel 1. Thomas und ich stehen am Vormittag zum dritten Mal in diesem Urlaub am Alamo-Schalter. Schalter-Guy Dan fragt wie jedes Mal brav: „You booked economy – you guys fine with that or shall we look for something more comfy?“ Und zack, wir beide gucken uns an und haben eine Gedankenübetragung. More comfy am Arsch! 😂 „How about…. a Mustang Convertible?“ Fragen kostet ja nix. 😆 Danny-Boys Augen beginnen zu strahlen. Da hat er doch glatt ein dickes Black Friday Week Angebot am Start und wirft uns die Traumkarre für nen Schnapper hinterher. Jackpot! Nach dem fetten SUV jetzt auch noch dieses scharfe Teil. Ich fühl mich einfach wie bei MTV my super sweet 16! 😂😂😂 Man gönnt sich ja sonst nix im Endspurt.

Kapitel 2. Wir wollen ein bissl Strand mitnehmen und entscheiden uns für den Wailea Beach, weil wir den in Maui Teil 1 nicht geschafft haben und der super schnieke sein soll. Womit wir nicht gerechnet haben: Im perfekten Wellen-Fun schauen unangekündigt zwei Sea Turtles vorbei. Das Wasser ist so klar, dass man theoretisch kaum ne Schorchelmaske braucht. Hinderte Thomas nicht dran, den Sprint seiner Late-Zwanziger zu unserer Strandtasche hinzulegen und die Verfolgung der Turtle mit Equipment aufzunehmen. 😂😂😂😂 Aber hat sich gelohnt. Er hat sie erfolgreich wieder eingeholt und kann die wieder zu cuten 🐢 von seiner Bucketlist streichen. 👌🏼

Kapitel 3. Unsere letzte Unterkunft. Auch die ist wieder ein Mega-Glücksgriff. 🙌🏼✨ Fazit: Von der Straße total unscheinbar, im Innenhof ein Träumchen. Hängematte, tropischer Garten, fetter Gasgrill, alles im Veranda-Style mit privater Chillout-Area (a la Azul in Key West, Mudder <3). Hier lässt’s sich aushalten. So krass gemütlich. Da haben wir unsere Essens-Geh-Pläne für morgen erstmal gecanceled.

Dark Light Sessions

Guckguck, da bin ich wieder. 🙂 War die letzten Tage etwas still, weil eendlich pures Beachen auf dem Programm stand. Daher gibts jetzt auch trotz 3 Tagen nicht soo viel zu berichten.

Nur zu einem kleinen Abenteuer haben wir uns von unserem Piloten Bruno verleiten lassen. Sein Geheimtipp: den kurzen Sleeping Giant Trail ganz früh Morgens im Dunkeln mit Taschenlampe hiken und sich dann oben aufem Berg den besten Sonnenaufgang der Insel gönnen. Klang verlockend, also ab dafür.

Die Legende besagt, dass ein Riese auf der Insel so hart Party gemacht und sich vollgefressen hat, dass er sich hingelegt hat und nie mehr aufgestanden ist. 😂 (Da war ich ja direkt am Haken xDd) Und tatsächlich sieht der Berg aus wie eine liegende riesige Gestalt mit Stirn, Nase, Brust und Bauch.

Im Dunkeln sind wir morgens um 5h mit Taschenlampen bis zur Nase rauf gestapfelt. Auf dem Weg haben wir unübertrieben bestimmt 300 XXL-Kröten vom Weg verjagt. xD Und ein mutierter 20cm Riesen-Schmetterling mich, weil ich dachte, ne fette Fledermaus setzt gerade zur Landung in meiner Visage an. 😆

War auf jeden Fall n sehr cooles Erlebnis, die Wolken haben uns leider nur um die verdiente Belohnung gebracht. Die Sonne, die direkt überm Meer vor uns aufgehen sollte, konnte man nur erahnen. Egaaaal.

Was die Strände angeht. Da hat es mir va. die Hanalei Bay angetan. Der Sand war zwar überhaupt nicht der Brüller, aber der Strand hatte so krassen Charakter. N bissl diesig, Surfer ohne Ende im seichten Gegenlicht, im Hintergrund die krassen Napali Coast Berge mit zwei Wassefällen. Und dann dieser epische Pier, an dem man einfach nur da sitzen, zugucken und genießen konnte. Das haben wir dann auch zwei Tage gemacht 👌🏼

Morgen geht’s leider schon zurück nach Maui. Dann kommen die letzten 3 Tage (auuuuaaaaaa)…

Let‘s edge, Part II

Ich liebe diese verdammten Ridges!!! Der Ausblick auf die Bergkämme vor dem Meer macht süchtig – und genau deshalb ging’s nochmal in die Wilderness. Genauer gesagt auf den Honopu Trail. Und der Wettergott meinte es guuut mit uns. Es ist nahezu unmöglich, im November einen klaren Blick auf diesen Abgrund zu bekommen. Und tadaaaa. Wird Zeit für Lottojackpot, würd ich sagen! xD

Der Weg zum Viewpoint war wieder mal abenteuerlich. Diesmal keine Schlammmassen, sondern nen herbe zugewachsenen Dschungelweg am Start. Heißt: ohne lange Sachen und Arme heben kein Durchkommen. Aber ich war vorbildlich drauf vorbereitet und legte nen richtig deutschen Auftritt hin. Mit Zip-Away, Tennissocken und Wanderschuhen…

Wer jetzt denkt, ich sei damit der King of the Jungle auf Hawaii – weit gefehlt. 15 Min vor Wiederankunft am Auto sind wir den ersten und einzigen Menschen auf dem 4h Trail begegnet. Lässig ausgestattet mit Machete und Rosenschere, ganz nach dem Motto: „Wir machen den Weg frei!“ Netter weise haben Sie beim ersten Rascheln von uns wild Hello Hello gerufen, bevor sie alles weggesäbelt haben. Das wär’s gewesen, überlebst hier die wildesten Wanderungen und wirst dann 500m vorm Ziel umgesenst. 😂😂😂

So haben wir’s aber unbeschadet zurück zu unserem süßen Örtchen Kapaa geschafft und uns darauf erstmal einen vor Fett triefenden Double Bubba’s Bürger gegönnt. Check! 😅💪🏼 Morgen legen wir n Chill-Tag mit Football gucken, Strand und Pool ein. Hoffe, ich komm dann auch mal zum Skypen, wir sehen uns! 🙂

Wild Wild East

Heute hieß es bye bye Süden, auf gen Osten. Auch wenn ich mich zunächst kaum von unserem royalen Sofa trennen konnte, das Leben ging weiter, irgendwie… 😅

Und es hat sich gelohnt. Schon der erste Tag an der Eastcoast war ein Knüller. In unserem super Hotel haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und die Bike Promenade unsicher gemacht. Wir wären aber natürlich nicht wir, wenn wir nicht am Ende in der Wilderness inklusive Hawaiian Monk Seal, Autofriedhof und rotem Sumpfgebiet gelandet wären. Ich vor allem mit meinem geilen Ein-Gangfahrrad 😂 – und meinen guten Komplimentschuhen. Nooooooooo! Die waren teilweise so voller Schlamm und dadurch kiloschwer, dass meine Füße bei jedem einzelnen Schritt aus dem Schuh katapultiert wurden 😅

Richtig die Bikes über kleine Bachläufe, Sand und sonstwas gehievt. Größere Herausforderung wars aber den XXL-BVB-Spidern auszuweichen xD Danke nochmal an Google Maps, dass dieser zugewachsene Dschungelpfad als dicke offizielle Straße gelabelt ist.

Am Ende hat sich das Durchkämpfen gelohnt. Wir sind in einer so coolen local Wohngegend und Strand gelandet. Völlig untouched, null Zeichen mehr von Tourismus. Alles eher Redneck mäßig 😅 Komplett anderes Gesicht der Insel gesehen.

Wieder an unserer Unterkunft angekommen, hat unser Hotel-Dude die katastrophal zugelehmten Fahrräder zum Glück mit Humor genommen. Wie unangenehm, wieder n richtig peinlichen deutschen Auftritt hingelegt 😆

Heut abend haben wir noch schön Ribeye, Gambas und Zucchini gegrillt😍 Jetzt gibts zum Runterkommen noch adult swim im tv mit american dad, bobs burgers und co. 🤣🙌🏼 ! Dann wars das für heut 🙂