Sari und die 5 Sterne Kötzing Class

Awww, wo sind unsere Lichter hin – und wo kommen diese ganzen Bruchbuden her? xD Auf den ersten Blick schien uns Hoi An bei Tageslicht ein wenig abzustinken. Hinter den Gammelfassaden und Touristenjägern versteckten sich aber, wie von allen Seiten versprochen, richtige Schätze. Nachdem Thomas ganz lässig und beiläufig, aber völlig unwissend, mal wieder die Ticket-Check-Lady in die Schranken wies, weil er dachte, sie wolle ihm was verkaufen, 😂 ging’s von Haus und Haus quer durch die Altstadt. Neben süßen Lädchen und Galerien haben wir nach einigen Widrigkeiten sogar mein Adventskalender-Motiv, den „pink Temple“, gefunden, der sich als Versammlungshalle entpuppte. Kein Wunder, dass uns niemand verstanden hat beim Nachfragen… 😀


Weil das Wetter zur Abwechslung mal richtig gut war, dachten wir uns mittags, ach was soll der Geiz – leihen wir uns doch für 90 Cent ein Fahrrad und radeln zum Strand. Von dem ist allerdings echt so gut wie nix mehr viel übrig. Von dicker Baustelle, bis halb abgesoffenem Resort und Sandsäcken alles dabei. Aber zumindest war der Weg durch die local Ministraßen richtig nett. Und natürlich zog es sich eh nach ner halben Stunde wieder zu – also halb so wild. 🙂

  

Beim Abendessen liefen wir nach Tonnen Streetfood zur Abwechslung dann auch mal zur Hochform auf: mit Octopus, slow cooked Pork und Rinderfiletspitzen. 😍 Um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen, oder um es in Thomas Worten zu sagen: „Cocktail für 40.000 Dong, ist das nich was für dich?“ XDD, landeten wir natürlich wenige Stunden später in einer vollkommen unterdurchschnittlichen Suff-UV-Licht-Cocktailbar. Aber lief. 😀


Nach dem dollen Tagesabschluss brachte wohl ein Fried Egg zum Frühstück die Wende für mein Wohlbefinden. Auuusgerechnet am Tag unserer heiß erwarteten Full Day Deluxe Cooking Class meldet sich mein Magen. Weißte Hund und Co. ist okay und dann erwischt es dich beim ersten Western Frühstück seit anno knack. 😅 Naja, auf der Organic Kräuter Farm, unserem ersten Stop, war noch alles in Ordnung. Wir durften einer 94-jährigen Omi beim Arbeiten zugucken, haben gelernt, wie man Ricepaper macht und und und. Auf dem Markt wurde es zwischen welcher-Fisch-ist-fürn-Müll-und-welchen-kauft-ihr-Kunde und rohen Fleischbergen schon schwieriger. 




Und dann kommen wir an unserer Kochschule an: Hammer Loaction, traumhaftes Menü und süße, lustige Chefin. Und ich verabschiede mich direkt nach der Vorspeise praktisch für immer aufs Klo zum Reiern. 😂 Zum Glück hab ich noch mitbekommen, wie man die Pho Suppe in Gang bringt, sonst hätte ich mir das nie verziehen. Aber ja, für die schönen Toiletten geb ich auf jeden Fall n 5 Sterne Review ab. 😀 Salzwasser, Tigerblut und sonstige Ideen der Vietnamesen haben mich zwar nich weitergebracht. Aber immerhin: Der gute alte Reise-Apoteko-Cocktail klärte zumindest über Nacht, sodass wir am nächsten Tag unfallfrei nach Saigon bzw. noch weiter nach Can Tho ins Mekong Delta weiterconduiren konnten. Dazu gibt’s dann morgen oder spätestens übermorgen mehr Infos 😉 


 

Kaisertime

Rollermassen, Morgen-Aerobic-Sekten und Pommes statt Hund: holaa la Zivilisation, dachten wir uns, als wir nach unserem phänomenalen Ha Giang Trip zurück in die Großstadt einfielen. 😅 Unser Gepäck war freundlicher Weise tatsächlich noch in der Hotellobby, wo wir es 3 Tage zuvor zurückgelassen hatten. Dazu gab’s Fußballer-Ratespaß mit dem gesprächigsten Taxifahrer aller Zeiten, der uns nach dem Germany-Dropping erstmal mit Oliver Bierhoff und Lodder um die Ecke kam. Ganz klare A-Promis in Vietnam! 😂 Gepaart mit einem Hawai-Toast aus dem Sandwichmaker plus Pommes zum Frühstück kann man durchaus von einer erfolgreichen Durchreise sprechen. Schließlich ging’s für uns nach ein bisschen Morgengedaddel direkt weiter nach Hue. 


Unser Flug – überraschender Weise überpünktlich und mehr als komfortabel. Gepriesen seien der Online Check in mit Sitzplatzwahl und die Exit Rows. Die Idee mit der Beinfreiheit hatten lustiger Weise nicht nur wir. Richtig peinlich: Schaute man sich um, konzentrierte sich die komplette Touri-Schaft auf diese 4 Exit-Reihen. 😂 Im Fall der Fälle wären wir sicherlich ne super Hilfe für alle Passagiere gewesen. 

In Hue angekommen, feierten wir mal wieder den mega Hotel Service. Keine 20 Euro fürs Doppelzimmer in top Lage gezahlt, aber schön Portier, jedes Mal Erfrischungstücher, Säfte und Obst, wenn man die Lobby betritt, abgreifen. Von der 90 Minuten Ganzkörper-Massage für 12 Dollar mal ganz zu schweigen. 😍 Essens- und styletechnisch haben wir versucht, uns im Einheimischenpulk zu tarnen. Mit Burberry-Mundschutz aus den Tiefen des größten Market in Market Labyrinths xD und Hue-Spezialitäten auf dem Teller. Für die frittierten Pfannekuchen mit Erdnussdip gibt’s klar nen Daumen. Die Alien-embryonalen Knubbel in Bananenblättern waren dagegen eher nich so unser Fall…


An Tag zwei  grasten wir dann sämtliche kaiserliche Gräber und den riesigen Hue Palace Bezirk samt verbotener Stadt auf eigene Faust ab. Nach dem Motto: 60 Dollar? Das kriegen wir auch billiger hin! XD Das ein oder andere Mal haben wir uns zwar auf den 4 Dollar Scootern verfahren, aber am Ende haben wir’s doch geschafft und einen Batzen schöne Fotos ohne Touri-Bus-Wellen geschossen. 



Als Highlight gönnten wir uns am Abend ein fettes Mahl beim angeblich besten Inder der Stadt. Kaum n Risiko, einen Tag vor unserer Motorradtour von Hue nach Hoi An. 😆 Aber hey, wie immer alles bestens und weiter nada Magenprobleme. 

Und so konnten wir den Tag heute richtig genießen. Die Tour war nämlich trotz leichter Anlaufschwierigkeiten der Hammer. Beste Szenen gleich am Anfang. Beim Aufhieven unserer Rucksäcke donnert Thomas‘ Driver das Mopped voll in eine zement-Säule. xD Egal! Der Tollpatschfahrer braust mit Thomas davon, erstmal fast in ein parkendes Auto rein 😂😂😂 und ich? Joa, mein zugeteilter Roller springt erst gar nich an. 😆 Meine Fahrerin und ich stehen da, ööööööööh. Und nu? 😀 Motorleuchte, also nix mit hinterher. 5 Minuten später ruft sie an und bestellt einen anderen Onkel mit Ersatzbike her. Bei 25 Fahrern in der Famile kein Problem, sagt sie. XD Dann war aber auch wirklich alles top und ich bekam sogar ein Upgrade auf eine Honda mit Mini-Rückenlehne. 

Auf dem Programm: 150 km Strecke, Fishing-Village, Elephant Spring, XXL-Seafood-Lunch, praktisch direkt aus dem Wasser gefischt, Wolkenpass und Marble Mountains. Heißt so viel wie 9h Highlight-Programm.😊👍🏼


Angekommen in Hoi An wurden wir mit unserem dritten Bier in der Schneiderei einer weiteren Cousine verabschiedet und zu unserem Hotel gebracht. Auch wieder ein Volltreffer mit mega coolem Bad und Regendusche, keine 5 Gehminuten von der schönen Old Town entfernt. Vor dem Einsetzen des Komas haben wir die eben noch schnell erkundet. Sieht richtig süß aus mit all dem Lampions und Lichtern am Fluss. Bei den coolen Bars und Restaurants weiß man gar nicht wohin, zuerst. Aber wir haben ja noch zwei volle Tage, um der Sache auf den Grund zu gehen. :)) Wir melden uns dann hoffentlich mit kulinarischen Erfolgserlebnissen in den nächsten Tagen.

Ich und mein Scooterella 🛵💨

Ha Giang. Roller. Regen. Autsch! Dieser Vierklang hätte euch heute beinahe als puristischer Eintrag erwartet, wäre da nicht soeben eine heiße 30 minütige Dusche und ein Unterwäschenwechsel gewesen. 😂 Aber keine Bange, jetzt bin ich wieder gesprächsreif. 

Betrachtet man die letzten 48 Stunden rückblickend, kann eigentlich nur von schierem Wahnsinn gesprochen werden. 😄 Der Trip fing schon so geil an. Wir am Bahnhof in Hanoi noch ohne Fahrkarten für den Nachtbus in die Bergprovinz. Vorbildlich vorbereitet. Am Schalter leg ich, nachdem ich mit meinem Englisch und stammelvietnamesich nicht weiterkomme, siegessicher mein iPad auf den Tresen samt Screenshot der Verbindung, die brauchen. Uhrzeit, Personenanzahl, Busunternehmen – alles am Start. Die Frau am Schalter guckt mich an. Hm. Keine Reaktion. Sie greift zum Telefon und ruft irgendwen an.  Nach einem aufbrausenden Gespräch legt sie auf. Und wieder: Keine Reaktion in unsere Richtung. 😄 Viermal geht das Spiel so weiter. 10 Minuten sind um und der Azubi neben der Busschalterfrau fängt an, sich eigenständig durch meine Screenshots zu scrollen und ist augenscheinlich hin und weg, dass sein Gurken-Bus über ein so professionell designtes Portal aufzurufen ist. Und wir haben keine Ahnung was abgeht. Plötzlich eine Rückmeldung der Frau. 

Bus-Frau: „Full Ticket?“

Wir: „Öh.“ xD  

Bus-Frau: „Full Ticket?“

Wir: „Full Ticket?! Äh, yes, but what is a half Ticket then?“ 

Bus-Frau: „Full Ticket!“

Wir: „Jaja okay, Full Ticket!“

Bus-Frau: „No.“ 😂😂😂😂😂

Ich hab keine Ahnung wie, aber irgendwie haben wir dann unsere zwei richtigen Full-Tickets noch bekommen. Zwar mit Liegeplätzen überm Motor, dicht geschmiegt an ein italienisches Ehepaar in Leo-Decke, aber wir wollen uns ja nicht beschweren. Hauptsache Full Ticket xD


Angekommen in Ha Giang gehts direkt um 4:30 zum Motorbike Rental. Kay, der sich so für Touristen nennt, weil er meint Tay ist zu schwierig (??? XD) fängt uns direkt am Bus ab und bietet Full Service. Dusche (okay, der Wassertank war nach einer Klospülung leer, aber er hat’s versucht), Tee und Kaffee, Power für meinen Kameraakku und ach ja… Für Thomas gab’s mal eben um 5 Uhr morgens einen Crashkurs fürs Rollerfahren. Im Dunkeln vor Sonnenaufgang, aber dafür im Regen. 😄 Aber läuft. Gibt n Daumen und grünes Licht für die Straßen. Also reiten wir bei Sonnenaufgang los gen Dong Van. Schließlich liegen 150km Bergetappe mit Serpentinen vor uns. Selbstredend fahren wir erstmal 20 Minuten in die falsche Richtung, aber gut, dass war Tays/Kays Schuld. Wir nehmen’s ihm nicht übel. 

Viel aggroer macht uns der Wettergott. 70% Dauerregen, Nebel und nix mit mega Aussicht. Trotzdem können wir Heavens Gate und Co. im mysteriösen Dunst was abgewinnen. Viele Fotos gibt’s nicht, da es einfach nass und zu kompliziert war, jedes Mal aus meinem Müllsack rauszukommen xD, aber ein paar Eindrücke haben wir natürlich für euch. Mindestens genau so spektakulär wir die Landschaft – die „Hmong People“. Kleine Bergvölker, also Hill tribes, die ihrem Namen alle Ehre machen. Die leben in den Bergen wie in einer anderen Zeit. Kinder lernen am Straßenrand, wie man Feuer macht und Tiere schlachtet. Frauen rennen von morgens bis abends mit Sichel rum und hiefen Ernten ohne Ende zu ihrem Heim. Einfach nur krass anzuschauen. Viele Touristen kommen wohl noch nicht vorbei. Jedes Mal, wenn Kinder uns sehen, winken sie uns wild zu oder rennen uns noch ein ganzes Stück hinterher. So knuffig. 





Klingt bei 9h für 150 km zwar komisch, trotzdem war ich überrascht, in welch gutem Zustand die Straßen waren. Das meiste asphaltiert, nur hier und da erschwerten 2 m hohe Steinhaufen oder ein halber Meter Matsch von der aktiven Baggerbaustelle mitten im heftigen Bergpass den Weg. XDD Jaja, einfach drüber fahren, sagt das winken der vietnamesischen Bausarbeiter. Vielen Dank, sagen unsere Schuhe und vollgesauten Hosen, als wir versuchen, unsere Bikes mit den Füßen bei 10% Gefälle im Schlamm abzubremsen. 😂 Mit Ach und Krach haben wir uns dann dank rettender Pho Bo Suppen Stopps abends in unsere Absteige gerobbt. Schön mit Loch in der Wand, was man in dem Bergloch eben so findet, aber Hauptsache n Tütüvorhang am Bett. Aber ein Ort der großen Erfindungen. Hier entwickelte Thomas in seiner 2h-Fön-Orgie ein Tunnelsystem, um unsere Sachen alle auf einmal zu trocknen. Dass der Fön zwischendurch mit zu uns unter die Decke kam, um klarzukommen, versteht sich von selbst. :DDD


Unsere Highlight des Tages:

1) Ein halbes Schwein überholt uns! 😂

2) Eine Frau winkt uns 15 Minuten lang euphorisch aus dem vor uns fahrenden LKW. 

3) Thomy wollte „nur noch ins Ziel“ und nahm’s wörtlich. Erstmal schön dem Suppenkoch in den XXL-Blumentopf  am Eingang gefahren. Aber nix passiert 😀

4) Das Kind des Suppenkochs kotzt uns neben den Tisch. Als Entschädigung lädt der uns zum Fernsehengucken und Tee trinken ein. 

5) Und Last gut Not least: Der Moment, in dem ich checke, dass ich wohl gerade Hundespieße für uns zum Abendbrot gekauft habe. Oder wieso seh ich auf dem Rückweg ein paar Meter neben dem Grill einen halb ausgenommener Köter auf dem Tresen? Hups, zu spät gesehen. Machste nix 😂


Am zweiten Tag ging es etwas unspektakulärer zu. Hier hieß die Fragestellung eigentlich nur: „Werden wir den Weg zurück schaffen, solange es hell ist?“ und „Ist das dem Wetter sein Ernst?“ xD Mit voller Konzentration ging’s dieses Mal mit 100%iger Dauerregenquote ab zurück ins Tal. Und hier sitzen wir nun und warten auf den Nachtbus zurück. Mal gucken, mit wem wir heute kuscheln dürfen..

100% „Smuti“ ins neue Jahr

Hallo Festland, hallo Internet, da sind wir wieder. :)) Die Crew musste uns zwar nach drei Tagen Wohlfühlfaktor 6000 auf dem Pazifik regelrecht von Bord zerren, aber wir hocken wie geplant im Auto zurück nach Hanoi. Und das gibt uns die Chance, brav Bericht zu erstatten. Und um’s gleich mal platt vornewegzunehmen: von Anfang bis Ende kann man unseren eigentlich Trip nur hart feiern. Besser geht’s nich! 😊🙌🏼 

Völligst überraschend kam unser angekündigter „Luxus Van“ auf die Sekunde pünktlich, um uns abzuholen. Zweiter positiver Schock – das mit dem Luxus haben die tatsächlich ernst gemeint. XD Fette verstellbare Sitze, USB-Port und Dosenhalter. Alles vom Feinsten, auch was die anderen vier Fahrgäste angeht. Vor allem dank Megan und Nate aus Californien ging die Zeit so dermaßen schnell um, dass sich herzzerreißende Szenen am Hafen nicht verhindern ließen. Die beiden wurden nämlich auf ein anderes Schiff gekarrt. Aua! 😿 

Unsere Kabine und der kleine Willkommens-Lunch halfen uns allerdings schnell über unsere Trauer hinweg. Ich sag nur so viel: Thomas‘ Freudentanz-Video über unseren Whirlpool im Zimmer enthalte ich euch aus ethischen Gründen mal vor. 😄 Und ja zum Essen… das war der Knaller. Ich schon ganz hibbelig, weil der Kellner kommt und ich noch nicht weiß, ob ich Prawns oder das Hünchen als Hauptgang möööchte. Aber puh, er bringt erstmal nur Vorspeise und will nix weiter. Während ich mir weiter das Hirn zermahle, bringt der Kellner einen Teller nach dem nächsten, ohne auch nur eine Frage zu stellen. So langsam checken wir – er bringt uns einfach ALLES auf der Karte nacheinander weg. Und das ganze während wir gemütlich an diesen hyper geilen Felsinseln vorbei cruisen. 😂 Check! 


Und es wurd noch besser. Weil’s super windstill war, durften wir im Kayak durch die Gegend fahren und Parts erkunden, die fü unseren großen Dampfer tabu waren. Yeeha! Da wir weder kenterten noch (ebenfalls völlig widererwartend) am nächsten Tag Muskelkater verspürten, ganz klar als Highlight zu verbuchen. Können dazu leider nur ein Foto präsentieren. Der Rest hängt noch auf Ricis *fast-GoPro, von der wir irgendwie grad keine Bilder runterbekommen. Wird dann später nachgereicht 🙂



Auch zu New Year haben die Leuts vom Schiff sich richtig was einfallen lassen. Nach XXL-Dinner und einer kleinen Einführung in die vietnamesische Musikdarbietung ging’s Überraschungsmäßig, richtig süß, nach draußen aufs Deck. Captain’s Party! Hieß: Auf den Kapitän gab’s diverse Pullen Sekt für lau. Weil die Crew auch wie besessen einem sofort nachgeschüttet hat, sobald man mal genippt hatte, kamen wir schnell auf vier Gläser pro Kopf und waren entsprechend in Lichtgeschwindigkeit haubitzen voll. xD Dann drehte auch noch DJ Jelly Fish (kein Scherz 😂) unter seiner Discokugel richtig auf. Und Zack, aus dem Nix hatten wir mit unserem Lieblings-Cruise-Paar aus Zürich und Tour-Guide Kenny eine irre Silvestersause. Und auch nach drei Long Island Ice Teas on top, konnte ich nicht fassen, dass dieser Drachen aus Obst geschnitzt wurde. 


Der Nacht entsprechend fiel am Neujahrsmorgen erstmal der Thai Chi Kurs um 7:30 flach. Ich mein, man kann schließlich nicht alles haben. 😄 Zudem hatten wir am Tag noch glorreiches Programm vor uns. Als erstes gings zu einem Floating Village, praktisch einem kleinen Fischerdorf auf Wasser, in dem die Leute 365 Tage im Jahr leben (, wenn nicht auf einem ihrer Boote selbst, wie ein kleiner einheimischer Junge mir noch anmutig mit Toast in der Hand beim Vorbeifahren demonstrierte xD). Sogar ne verlassene Schule gab’s, nicht weit weg, dürften wir Arbeitern in einer Austernfarm über die Schulter gucken.




Auch richtig, richtig gut. Ein fettes Barbecue am Strand plus Höhlenbeschtigung auf einer der Limestone Inseln. Neben Müllsammeln für den guten Zweck haben wir dann am Abend in einer mini Cooking Class noch gelernt, wie wir demnächst eigene Original vietnamesische Frühlingsrollen hinkriegen. Nom, Nom, Nom. 




Und auch wenn alles bis dahin schon so mega war. Wir wären keine Glückspilze, wenn sich die Halong Bay nicht am letzten Tag noch mit blauem Himmel von ihrer schönsten Seite zeigen würd. Also schließen wir den heutigen Eintrag mit ein paar schönen Postkarten-Bildchen und bereiten uns mental auf unseren weniger komfortablen ca. 10-15 Grad kälteren Ausflug in die Berge vor. 😊

Work, work, work, work, work… 💪🏼

Soo, Tag zwei in Tam Coc. 🙂 Am Morgen nach unserem nächtlichen Chaos-Trip öffneten wir unsere Bungalow-Tür und machten erstmal große Augen. Ah, so sieht das hier mit Tageslicht aus. Gut, dass unser Resort direkt an einen Berg angebaut ist und wir den gestern gar nicht erspäht haben. 😀 Perfektes Surrounding, um erstmal eine Rumde auf der Veranda zu chillen und Kraft für unsere Fahrradtour zu sammeln. Die war tagfüllend und hat sich aber mal wieder mega gelohnt. Wenn schon der Weg zum Ziel vor der Haustür in einer Foto-Session nach der nächsten endet. Schön, schön, schön.



Über die Reisfelder ging’s zum Bird Valley, das wir zufällig auf irgendeiner local Karte gefunden haben. Und das hat sich als absoluter Volltreffer erwiesen. Richtig leer, nur Vietnamesen am Start und mega viel zu entdecken. Von Vogelbeobachtung bis Höhlenexpedition – alles dabei. 


Da nirgendwo Guides oder Aufpasser existierten, schalteten wir sofort wieder in den Explorer-Modus. Als Beweis hier eine kleine Auswahl von Thomys in Aktion. Besonders gut: die wilden Pferde mit blauen creepy Augen und der Höhlenpass über Bambussprossen im Wasser.



Unsere nächste wirsche Interaktion mit Einheimischen ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein Mann winkt uns am offiziellen Ende eines Wegs ran. „more, more, come.“ Auf nem Schild steht fett: Prohibited, private Area. Hm, na gut nur mal n Blick riskieren. xD Und anstatt, dass da im Vogelreservat jetzt das heftigste Quietgebiet ist, grillen Jugendliche zu Gabba-Mucke einen Hahn. Herrlich. Ka, ob der Typ uns das zeigen wollte. Mehr gab’s jedenfalls nicht zu sehen.


Umso mehr dann auf dem Rückweg zu Tam Coc. Schnell noch alle Emergiereserven aktiviert und an eine weitere Höhle angesteuert. Um die Ecke gebogen. Oh no, 440 Stufen rauf zum Eingang aber nun gut. Wenn schon Beine-Po-Programm, dann richtig. Auch hier wieder kein Guide, aber Hauptsache asiatische Klim-BIM-Mucke am Nazi-Buddha-Altar. ich hoffe, man erkennt’s auf dem Foto. 😂😂😂 



Zum Abschied aus der Gegend wartete on top noch eine mega coole Pagode, bevor wir uns zurück in den Bus nach Hanoi frachteten. Tür geht auf, wer kommt raus. Unser ungewollter, verpeilter Guide Mike vom Vortrag. Wurd natürlich erstmal hart abgefeiert mit ner Highfive. 😄 Und er ließ uns nicht los. Selbst nachdem wir ausgestiegen waren und Richtung Hotel und Nightmarket wanderten, lief er uns wieder übern Weg. Wuuuaaaay! xD In der Stadt war noch mal richtig was los. Jeden Fr, Sa und So ist die Stadt abends im Aus ahmezustand. Straßensperren, Nachtmarkt, unprofessionelle Auftritte, tanzende Menschen und verrückter Kinderstuff überall rund um den Hoan Kiem See. Einfach so, weil Wochenende ist. Finalement haben wir dann auch endlich ein Bun cha Restaurant gefunden. Angeblich mega die Spezialität in Hanoi. Was war’s letztendlich. FRIKADELLEN MIT BRENNESSELN. Ouh Mann, da isses wieder. 😄


Unser Luxury Van zur Halong Bucht Cruise, in dem ich hier fleißig tippe, is gleich schon am Ziel. Auf dem Wasser haben wir dann wohl, wie schon bei Facebook angedroht, kein Internet. Daher wünschen wir euch allen einen meeega guten Rutsch ins neue Jahr! Wir melden uns dann wieder, wenn wir am 2. wieder Stränden. 😊👋🏻

 

Ouh Mann©, sagt der Abenteurer xD

Menschen, die uns zuletzt häufiger über den Weg gelaufen sind, werden es kennen. Maddin G.s Ausruf der missglückten Aktionen: „Ouh Mann!“ Nur so zum Spaß und zur Anpassung an den asiatischen Singsang haben wir es, seitdem wir hier sind, in diverse Tonlagen und Variationen überführt. Bitter nötig: Denn zum Start unserer Tam Coc Tour widerfuhr uns erstmal ein klassischer Fail. 😀 

Eine gefühlte Ewigkeit haben wir die Tour-Frau belabert, uns nur einen reinen Bustransfer zu buchen, ohne Tour mit Stops in einer alten Kaiserstadt, Lunch und sonstigen Klamauk. Schließlich wollten wir in recht kurzer Zeit per Bike alles auf eigene Faust erkunden. Was passiert am nächsten Morgen? Wir stehen knapp 1:20h an unserem Hotel und warten auf den Bus, der uns abholen soll. xD Weils natürlich bei jedem Mal nachfragen nur noch „only 5 minutes“ dauert. Dödööö. Als wir die Ticketfrau ein letztes Mal aufspüren, wuchtelt sie wild mit dem Handy rum, rennt los und sagt, wir sollen ihr folgen. Wir wie zwei Packesel mit unseren 4 Taschen samt Reishut aufem Kopf hinterher, mitten durch den Morgenverkehr. Der Grund: Der Bus ist so groß, dass er erstmal stecken geblieben ist. 😂 Kaum wird unser Gepäck im schon anrollenden Bus verstaut ist unsere Ticketfrau weg. Ab jetzt ist Guide Mike unser Mann. Der is so 18-20 und kann leider kein Wort englisch, gibt seine Tour aber selbstverständlich offiziell auf englisch. 😂😂😂 Die Ironie: Sein Kauderwelsch reicht dazu aus, um eines sofort klarzustellen. Wir fahren nich direkt nach Tam Coc, sondern machen alle Stops dieser Welt, angefangen mit einer 20 Min Pause nach 15 Minuten Fährt nach 1,5 h Verspätung. Machte Sinn. Aber! Wir haben das beste draus gemacht, alles mitgenommen, was ging, uns dann abgeseilt und uns wo ganz anders Fahrräder geliehen als geplant. Gepäck erstmal in nem Backpackerhostel gelassen. Erster eigener Stopp der Sleeping Dragon Mountain mit 450 fiesen Stufen. Beste Entscheidung! 


Danach ging’s auf Bootstour mit einer Mega verrückten Vietnamesin, die uns 6km mit ihren Beinen übers Wasser gerudert hat. Respekto Patronum! 

Hammer Tour, va. traumhaft mit Sonnenuntergang.. aber Moment. Sonnenuntergang? Wir müssen doch noch 4 km mit unserer Eselsladung zu unserem Ultra abgelegenen Resort in den Rice Fields radeln. Hupala xD Omi, hier hast du deinen ersten Eklat. Wir, nur mit deiner mal eben zur Fahrradlampe umfunktionierten Taschenlampe und meiner knallorange Farbenen Jacke (kaum naiv 😃) bewaffnet, gegen die komplette Dunkelheit. Und es lief soo sooo gut. Bis zu den letzten 300 m. Wir haben uns totgesucht xD Schilder zu nix zu gebrauchen. Und dann siehst du ständig mitten in den Reisfeldern was leuchten, aber keinen blassenSchimmer, wie du hinkommst zu der verkackten Insel. Iwann haben wir die Faxen dicke, wir halten am Kabuff eines Einheimischen und fragen mit Händen und Füßen, nach bis Hotel, sleep. XD Und der Opi versteht uns auch noch und weiß wo es is, danke Gott. Hmmmm… schade nur, dass wir kein  Wort seiner Wegbeschreibung verstehen 😂. Thomas hat die rettende Idee, er zeigt aufs Moped des Opis und Haut rein: „Show please!“ xD Der Opi sagt ja, holt sich zwar noch von seiner Frau einen Stoß in die Rippen ab, als er fragt, ob uns das auch n Dollar wert sei. Gekauft, komm Schwing die Hufe lieber Opi. Zack, Omi auch aufgesattelt. Wir machen einen Ausflug 😄 Und keine 5 min später sind wir tatsächlich in unserem traumhaft schönen Hotel. Da sind wir dann auch nach nem leckeren Essen und ner erlösenden Dusche ins Bett gefallen und haben uns abgefeiert, wie wir diesen ganzen Wust heute gemeistert haben. 


Tag zwei aus Tam Coc muss ich euch bis morgen vorenthalten. Nur so viel sei gesagt, es war wunderschön und zur Beruhigung der Nerven deutlich ruhiger… 😀

Na, mein Täubchen?!

Huuuuui, was ein zweiter Tag in Hanoi. Gestern haben wir ordentlich Kilometer gemacht und uns kulinarisch richtig was getraut. Schön blamiert hab ich mich gleich mal beim Frühstück, als ich locker aus der Hüfte erstmal drei Hauptgänge geordert habe. Ich mein, Tao meinte ja, wir können aus der Karte bestellen, was wir wollen. Seinem Gesicht nach zu urteilen, hatte er allerdings mit etwas mehr Zurückhaltung gerechnet. Whoops! xD Thomas‘ dezente traditionelle Pho Bo Suppe war natürlich deutlich besser, als all der Kram, den ich Fresskuh so vernichtet habe, aber hey, machst nix… 😅

In unserem aprés-12-Stunden-Schlaf-Kopp haben wir uns einiges auf die To Do Liste geschrieben, also ging’s nach der Fressorgie direkt raus in die Sonne zum Hoan Kiem See und anschließend zum Literaturtempel in Konfuzius-Style. Ach, wat war das scheee da. Mehr als gut fanden wir die Gaben- bzw. Geschenke-Auswahl für die Personas in den Tempeln. Von Obst über Chips bis Wodka haben wir alles gesehen. 😀 Für coole Motive sorgten auch ein paar Mädels, die ihren Abschluss iwie gerade damit abfeierten, einen Typen mit Schuhen zu bedrohen. Warum auch nicht?! xD Die Party haben wir mal schön gecrasht.




Unseren kleinen Ausflug ins französische Viertel Skippen wir mal. Da gab’s nur Prada und ne verrückte Rentner-Gang in Ritschkas zu sehen. Richtig spannend wurd’s erst bei unserer Walking Tour durchs Old Quarter, in dem jede Straße ein Thema oder sagen wir altes Handwerk zelebriert. Von der Schmied- bis zur Strohmattenstraße war alles mit dabei. Für mein Ich-guck-gern-in-Gassen-und-offene-Türen-rein-Syndrom gab’s folglich eine Meeenge Stoff. Für die Einheimischen aber anscheinend auch. Eine vietnamesische Omi fand Thomas‘ hellen Dreitagebart so ulkig, dass sie mir mit fettem Grinsen im Gesicht (natürlich 99% zahnfrei 😂) erstmal per Geh-Stock einen mitgab und sich gekugelt hat. Nach dem Motto: Wie lässt du den denn rumlaufen?! xD Als Gegenleistung für den Dizz hat sie reizend für uns posiert. Und was macht man als 90-jährige Omi anschließend als erstes? Ja sichi, schön die Fotos auf dem Display auschecken, ob man auch beauty getroffen wurde und den hier machen 👌🏼. Zu geil 😄 Ach ja, und! Wir haben eine Neuerscheinung in meiner Lieblingsrubrik „Was kann ich alles auf einem Roller tragen?“ Dieses Mal mit dabei: die XXL-Dunstabzugshaube. xD




Alles schön und gut. Das Highlight des Tages haben wir uns aber natürlich, vorbildlich dramaturgisch aufbereitet, für den Schluss aufgehoben. Unsere Fest-Mahlzeit! Denn: Für unsere Streetfood-Tour am Abend gab es nur drei Vorgaben: offene Garküche auf dem Boden, rappelvolle Kinderplastikstühle und dicke Einheimischenquote. Erster Treffer, och joa, die braten da irgend ein geiles Fleisch, sieht aus wie Geflügel, auf dem Grill. Das nehmen wir. Bestellung hat zwar ca. 30 Anläufe gebraucht, weil der Typ einfach nicht wusste, was wir von uns wollten und wir irgendwann nur noch mit unseren imaginären Flügeln wedelten und auf einen Teller am Nachbartisch zeigten xDDD Aber immerhin mit Erfolg. 


Tjaaa… Nachher fanden wir dann per Translator auch endlich raus, was wir da eigentlich geknabbert haben: Tauben. 😃 Sätze wie „Hmm, die Wirbelsäule schmeckt am Besten“ und „Hast du das Viech grad mit Kopf, also Gehirn und Schnabel gegessen?????“ Bekamen da irgendwie noch mal eine ganz andere Präsenz 😂 Aber wie bleiben dabei: Es war sau lecker und wir haben die Ratten der Lüfte 1a verdaut, ohne einen Muchs. xD

Als Thomas anschließend noch in Form von einem Berg gefüllter Teig-Bällchen seinen ersten glorreichen Verhandlungserfolg gegen eine Vietnamesin hart feierte, wir den  lächerlichen“Kebab King“ entdeckten, uns für 6 dollar in einem fetten Spa 40 Minuten die Füße massieren ließen und dann noch mit voll netten ethnischen Minderheits Virtnamesen aus dem Norden versackten, kam nur noch ein dicker Haken an den Tag. :)) 


Anton, Anton, Anton, Anton! 😆🙌🏼

Ihr Lieben, es geht wieder los. xD Unsere Vietnam-Reise ist kaum gestartet, schon drängen sich Vorkomnisse feinster Unterhaltung auf. Akt 1: Der Flug mit Aeroflot über Moskau. Als wir unsere russischen Tavarischs an einem einzigen lausigen kleinen Schalter in der wirklich aller hintersten Ecke am Düsseldorfer Flughafen aufspürten, war das Vertrauen zugegebener Weise noch nicht allzu ausgeprägt. Daran konnte auch der ausgeschilderte Slogan „Die hohe Kunst des Fliegens“ nichts ändern. Komisch! 😀 Onkel Igors Auftritt auf dem Sitzplatz neben mir tat sein übriges: Schöne Plauze aus der RUSSIA-Jogginghose, ne Parfüm-Wolke, die mir die Nasenschleimheit wegbrennt. Herrlich asozial. Aber es stellt sich schnell heraus: Igor ist eigentlich ganz lieb, die Beinfreiheit für Thomas‘ Go-Go-Gadgetto-Beine paradiesisch und die Besatzung voll engagiert. Allen voran der Hangover-Anton, der anscheinend völlig fertig mit der Welt war. Sein freundlicher Robo-Überlebens-Mode hat vor allem Thomas den ganzen Flug so erfreut, dass er sich zu unserem Liebling gemausert hat. Das Ergebnis: Anton aus Tirol Anfeuerungs-Chöre. Besser hätte es stimmungsmäßig echt nicht laufen können. 

In Moskau ging’s nach stilechter Stärkung bei Burger King und irrer Euro zu Dollar Tauschaktion mit einem deutschen Backpacker, der zufällig noch Geld übrig hatte und uns fluchen hörte, weil die Schalterfrau natürlich nur Rubel von uns wollte, weiter nach Hanoi. Gut, es wurd noch kurz die Startbahn 2 Stunden enteist, aber kein Problem dank fetter Mediathek und unserer neuen Lieblingsserie Stranger Things.

Angekommen in Hanoi denken wir uns: Minibus oder Taxi in die Stadt nehmen kann doch jeder, ab in den Local Bus für 9000 Dong xDD. Und auch wenn’s uns gut ne Stunde gekostet hat, diese vertanzte Nr 17 zu finden, es lohnte. Als einzige Touristen saßen wir zwischen Omis mit Löffeln (?? :D), Schulkindern und der paffenden Busfahrer-Gang und gondelten von einem kleinen Kaff ins andere. Mehr Vietnam geht nicht. 


Richtig cool auch der Empfang in unserem Hotel. Wir kommen rein – „Hello, your must be Sarah. Welcome, welcome!“Zack, Rucksäcke für einen abgenommen. „Heavy, Heavy!“ 😀 Obst, irgendeinen nicht näher zu definierenden Snack und Fruchtsäfte, Tee, Limo und Wasser gibt’s rund um die Uhr umsonst. Lässt sich aushalten!

Nach nem kleinen Erholungssnooze ging’s dann auch direkt ins Getümmel durch die Alststadt und zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum. Und das ist der richtige Wahnsinn, an den man sich aber super schnell gewöhnt. Es gibt praktisch keine Bürgersteige. Das Stück, das es gibt, ist mit Scootern, Verkaufsgütern auf Decken und Kinder-Plastikstühen zum gemütlichen Zusammensitzen der Einheimischen zugestellt. Also läuft man praktisch die ganze Zeit auf der Straße und weicht Rollern aus 😂😂😂 Und die transportieren echt die verrücktesten Sachen damit xD Hier ein paar Impressionis.  

Mein Favorite sind ganz klar die zwei menschengroße Super-Vasen. XD Das Verrückte ist auch: Ich hab noch nie so eine wilde, kleinteilige Stadt gesehen. Jedes Haus ist mega schmal und dafür praktisch nach hintem gebaut. Jeder scheint iwie selbstständig mit seinem 4 qm Laden. Und neben dem übelsten Upfuck-Schuppen oder einer verfaulten Gasse blitzen super schöne Lädchen, mit Bäumen durchwachsene Straßen oder sonstige Schmuckstücke auf. Daher nehmen wir uns morgen noch mal Zeit, das Old Quarter samt Streetfood durchzuwälzen. Es riecht hier an jeder Ecke soo gut. Jetzt schick ich euch aber erst mal mit ein paar gesammelten Werken in dieNacht und sag bis Morgen 🙂


Die Ziellinie ist abgesoffen

Freunde der heiteren Blogobservation, es ist soweit. Unsere Mission ist completed. Einen hab ich noch für euch, denn Miami hat uns zum Abschied noch mal richtig hart genatzt und den Tsunami ausgepackt. Meine Top 5 des Schreckens: Metroausfall in der Sintflut, 50 Dollar Taxifahrt, el Aids-Spielplatz des Jahres neben der Müllverbrennungsanlage, eine Unterstellaktion neben Pennern und last but not least… das 8 Liter Eismonster aus dem Metromover. XDDD

   

 
Doch es gab auch Lichtblicke… zB. Thomas Präsentation zeitgenössischer Regenmode. 😀 Machste nix, wenn deine Herren-Regenjacke im Koffer bei der Hotelrezeptionistin chillt. Zudem haben wir’s dann irgendwie noch ins Hippsterviertel Wynwood geschafft. Die Streetart ließ sich sehen, wenn auch im super Regen weniger gut fotografieren.  

 

Tja, jetzt sitzen wir in der Lobby und warten auf unser Airport-Shuttle. Also halten wir inne und resümieren ein wenig. Wäre ja langweilig, so ein Abschlussbericht ohne Statistik. 😉

 

Vertilgte Burger: 13

Verbrauste Auto-Meilen: 1.700

Gesichtete B’s auf Scootern: 10

Gelaufene Schritte: 999.999.999.999

Resultierende Blasen: 3

Aufgebrauchte* Sonnencremes: 3

Gesprächspartner, die behaupten, sie hätten deutsche oder polnische Verwandtschaft: 8

Unauffällig abgewendete Gespräche mit durchgeknallten Psychos:  11

What-The-Fuck-Augenkontakt-Momente bei TV-Werbungen: mind. 30

Strategische Kofferumpackungen von Sari: 4

Geschossene Fotos: 1.500 – 2.000

*wahlweise auch verschwundene/verlorene

 

 

 

 

Läuft bei uns <:o)

Hui, so schnell verfliegt also eine Woche auf dem Meer. Wahnsinn, dass es jetzt Richtung Heimat geht. Wahnsinn aber auch, was wir in den paar Tagen alles gesehen haben: Höhlen, Regenwald, Traumstrände… Bei der Siegerehrung besteht dennoch knallharter Konsenz. Die Thomy-Sari-Trophy geht an St. John, ein kleines Inselchen der Virgin Islands. Angelegt hatten wir beim großen Nachbarn, St. Thomas – auf eigene Faust (und eigene Verantwortung in Sachen Ship Time / Local Time 😀 ) ging’s per Speedboat-Ferry und Safari-Taxi zur Trunk Bay. Schon auf dem Weg dahin, sprangen uns bald die Augen raus. Wen wundert’s, dass 3/4 der Insel aus geschütztem National Park bestehen? Schnell noch für ganze 3 Dollar ne Schorchel-Ausrüstung gegrabbelt, ab rein ins Vergnügen – zu Kugelfischen, Riesenrochen und Zebrafischen, wie sich herausstellte. 

   

    
 
  

 In San Juan (Puerto Rico) bekamen unsere Bikinis und Badehosen dann mal eine Auszeit. Stattdessen waren lächerlicher Adventure-Look und gaaaaanz viel Mückenspray gefragt. Stopp 1 hieß nämlich Cueva Ventana, die ihrem Namen alle Ehre machte. Hat man sich einmal an den Fledermausknubbeln (oben links) vorbeigeschlichen, ohne angekackt zu werden, sowie die mutierten Spinnen und Tausendfüßler hinter sich gelassen, gibt’s zur Belohnung ein bombastisches Panorama mit Woohoo-Feeling. Anschließend brausten wir mit Mietwagen souverän durch den tropischen Regenwald. Beste 2h-Restverwertung aller Zeiten, sag ich mal.

  

    
Ausnahmsweise klatsch ich entgegen meiner Natur noch ein großes Einzelfoto hintendran. Das hat sich Old San Juans Schokoseite bei der Ausfahrt wirklich verdient.  

  
  
Grand Turk – unsere letzte Station – war dagegen echt n Slum. Nur Bruchbuden und eine Hauptstadt, die aussah wie der Flohmarkt vor der eigenen Haustür. 😀 Aber völlig Wumpe. Den Strandspaziergang mit galaktischer Muscheausbeute und das Hängenbleiben in einer local Rum-Bruchbude werden wir wohl nie vergessen. Für nen Zehner pro Person hat uns die Insel-Mama wie Könige mit Kokos Rum abgefüllt. Wir kamen munter aufs Schiff zurück, das kann ich euch sagen xD Huuuuuiiiii. Herrlich war auch ein Typ an der Bar, der sich ständig für 10.000 Dollar im Monat verkaufen wollte. Das war vll. ein verrückter Haufen Einheimischer – und wir mittendrin. Einziger Riss in meinem Herzen: Ich musste mein Baby zurücklassen, weil es unter Artenschutz steht und ich es nich durch den Zoll gekriegt hätte. Das Souvenir hätt sich echt sehen lassen. Thomas beschwichtigte mich nachher damit, dass das ja eh nur ne Klomuschel geworden wär 😀 :D. Nailed it. 

  
Abseits der Trips haben wir auch von Deck nur Erfolge zu vermelden. Thomas hat am Pokertisch praktisch unsere Getränke-Rechnung wieder eingefahren. Der arme Atritis Johnny (oder wie man das auch immer schreibt) musste dran glauben. Er wollte aber auch einfach nich aufgeben, der arme. Jeden Abend als wir vorbeigingen hing er am Tisch und starrte in sein Glas. Auuua. Fresstechnisch haben wir uns auf das Level Burrito zum Frühstück, Burger zum Mittag und Schnecken plus Hummer zum Abend hochgearbeitet. XD Aber das Fitnessstudio mit TV-Integration im Stepper hat geklärt. Wie wir von dem Fressniveau jetzt wieder runter kommen wollen… Ich weiß es nich 😀 Heute tingeln wir jedenfalls noch mal durch Miami und versuchen einen Chipotle abzugreifen – morgen geht’s dann tatsächlich nach Hause. Trotz Abschiedsschmerz freuen wir uns mega auf euch. :-*