Ihr Lieben, es geht wieder los. xD Unsere Vietnam-Reise ist kaum gestartet, schon drängen sich Vorkomnisse feinster Unterhaltung auf. Akt 1: Der Flug mit Aeroflot über Moskau. Als wir unsere russischen Tavarischs an einem einzigen lausigen kleinen Schalter in der wirklich aller hintersten Ecke am Düsseldorfer Flughafen aufspürten, war das Vertrauen zugegebener Weise noch nicht allzu ausgeprägt. Daran konnte auch der ausgeschilderte Slogan „Die hohe Kunst des Fliegens“ nichts ändern. Komisch! 😀 Onkel Igors Auftritt auf dem Sitzplatz neben mir tat sein übriges: Schöne Plauze aus der RUSSIA-Jogginghose, ne Parfüm-Wolke, die mir die Nasenschleimheit wegbrennt. Herrlich asozial. Aber es stellt sich schnell heraus: Igor ist eigentlich ganz lieb, die Beinfreiheit für Thomas‘ Go-Go-Gadgetto-Beine paradiesisch und die Besatzung voll engagiert. Allen voran der Hangover-Anton, der anscheinend völlig fertig mit der Welt war. Sein freundlicher Robo-Überlebens-Mode hat vor allem Thomas den ganzen Flug so erfreut, dass er sich zu unserem Liebling gemausert hat. Das Ergebnis: Anton aus Tirol Anfeuerungs-Chöre. Besser hätte es stimmungsmäßig echt nicht laufen können.

In Moskau ging’s nach stilechter Stärkung bei Burger King und irrer Euro zu Dollar Tauschaktion mit einem deutschen Backpacker, der zufällig noch Geld übrig hatte und uns fluchen hörte, weil die Schalterfrau natürlich nur Rubel von uns wollte, weiter nach Hanoi. Gut, es wurd noch kurz die Startbahn 2 Stunden enteist, aber kein Problem dank fetter Mediathek und unserer neuen Lieblingsserie Stranger Things.
Angekommen in Hanoi denken wir uns: Minibus oder Taxi in die Stadt nehmen kann doch jeder, ab in den Local Bus für 9000 Dong xDD. Und auch wenn’s uns gut ne Stunde gekostet hat, diese vertanzte Nr 17 zu finden, es lohnte. Als einzige Touristen saßen wir zwischen Omis mit Löffeln (?? :D), Schulkindern und der paffenden Busfahrer-Gang und gondelten von einem kleinen Kaff ins andere. Mehr Vietnam geht nicht.

Richtig cool auch der Empfang in unserem Hotel. Wir kommen rein – „Hello, your must be Sarah. Welcome, welcome!“Zack, Rucksäcke für einen abgenommen. „Heavy, Heavy!“ 😀 Obst, irgendeinen nicht näher zu definierenden Snack und Fruchtsäfte, Tee, Limo und Wasser gibt’s rund um die Uhr umsonst. Lässt sich aushalten!
Nach nem kleinen Erholungssnooze ging’s dann auch direkt ins Getümmel durch die Alststadt und zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum. Und das ist der richtige Wahnsinn, an den man sich aber super schnell gewöhnt. Es gibt praktisch keine Bürgersteige. Das Stück, das es gibt, ist mit Scootern, Verkaufsgütern auf Decken und Kinder-Plastikstühen zum gemütlichen Zusammensitzen der Einheimischen zugestellt. Also läuft man praktisch die ganze Zeit auf der Straße und weicht Rollern aus 😂😂😂 Und die transportieren echt die verrücktesten Sachen damit xD Hier ein paar Impressionis. 

Mein Favorite sind ganz klar die zwei menschengroße Super-Vasen. XD Das Verrückte ist auch: Ich hab noch nie so eine wilde, kleinteilige Stadt gesehen. Jedes Haus ist mega schmal und dafür praktisch nach hintem gebaut. Jeder scheint iwie selbstständig mit seinem 4 qm Laden. Und neben dem übelsten Upfuck-Schuppen oder einer verfaulten Gasse blitzen super schöne Lädchen, mit Bäumen durchwachsene Straßen oder sonstige Schmuckstücke auf. Daher nehmen wir uns morgen noch mal Zeit, das Old Quarter samt Streetfood durchzuwälzen. Es riecht hier an jeder Ecke soo gut. Jetzt schick ich euch aber erst mal mit ein paar gesammelten Werken in dieNacht und sag bis Morgen 🙂



Ich denk wir sitzen neben euch.Danke. Freuen uns auf den nächsten Bericht. Viel Spaß.
Es geht schon wieder los.Ich amüsiere mich königlich und genieße die Anekdoten und Impressionen.viel Spaß und bis zum nächsten Blog. Mothery
Ihr entführt uns in eine andere Welt! Danke für die Eindrücke. Echt toll! Euch viel Spaß und trotz allem gute Erholung
Eure Nani