Ouh Mann©, sagt der Abenteurer xD

Menschen, die uns zuletzt häufiger über den Weg gelaufen sind, werden es kennen. Maddin G.s Ausruf der missglückten Aktionen: „Ouh Mann!“ Nur so zum Spaß und zur Anpassung an den asiatischen Singsang haben wir es, seitdem wir hier sind, in diverse Tonlagen und Variationen überführt. Bitter nötig: Denn zum Start unserer Tam Coc Tour widerfuhr uns erstmal ein klassischer Fail. 😀 

Eine gefühlte Ewigkeit haben wir die Tour-Frau belabert, uns nur einen reinen Bustransfer zu buchen, ohne Tour mit Stops in einer alten Kaiserstadt, Lunch und sonstigen Klamauk. Schließlich wollten wir in recht kurzer Zeit per Bike alles auf eigene Faust erkunden. Was passiert am nächsten Morgen? Wir stehen knapp 1:20h an unserem Hotel und warten auf den Bus, der uns abholen soll. xD Weils natürlich bei jedem Mal nachfragen nur noch „only 5 minutes“ dauert. Dödööö. Als wir die Ticketfrau ein letztes Mal aufspüren, wuchtelt sie wild mit dem Handy rum, rennt los und sagt, wir sollen ihr folgen. Wir wie zwei Packesel mit unseren 4 Taschen samt Reishut aufem Kopf hinterher, mitten durch den Morgenverkehr. Der Grund: Der Bus ist so groß, dass er erstmal stecken geblieben ist. 😂 Kaum wird unser Gepäck im schon anrollenden Bus verstaut ist unsere Ticketfrau weg. Ab jetzt ist Guide Mike unser Mann. Der is so 18-20 und kann leider kein Wort englisch, gibt seine Tour aber selbstverständlich offiziell auf englisch. 😂😂😂 Die Ironie: Sein Kauderwelsch reicht dazu aus, um eines sofort klarzustellen. Wir fahren nich direkt nach Tam Coc, sondern machen alle Stops dieser Welt, angefangen mit einer 20 Min Pause nach 15 Minuten Fährt nach 1,5 h Verspätung. Machte Sinn. Aber! Wir haben das beste draus gemacht, alles mitgenommen, was ging, uns dann abgeseilt und uns wo ganz anders Fahrräder geliehen als geplant. Gepäck erstmal in nem Backpackerhostel gelassen. Erster eigener Stopp der Sleeping Dragon Mountain mit 450 fiesen Stufen. Beste Entscheidung! 


Danach ging’s auf Bootstour mit einer Mega verrückten Vietnamesin, die uns 6km mit ihren Beinen übers Wasser gerudert hat. Respekto Patronum! 

Hammer Tour, va. traumhaft mit Sonnenuntergang.. aber Moment. Sonnenuntergang? Wir müssen doch noch 4 km mit unserer Eselsladung zu unserem Ultra abgelegenen Resort in den Rice Fields radeln. Hupala xD Omi, hier hast du deinen ersten Eklat. Wir, nur mit deiner mal eben zur Fahrradlampe umfunktionierten Taschenlampe und meiner knallorange Farbenen Jacke (kaum naiv 😃) bewaffnet, gegen die komplette Dunkelheit. Und es lief soo sooo gut. Bis zu den letzten 300 m. Wir haben uns totgesucht xD Schilder zu nix zu gebrauchen. Und dann siehst du ständig mitten in den Reisfeldern was leuchten, aber keinen blassenSchimmer, wie du hinkommst zu der verkackten Insel. Iwann haben wir die Faxen dicke, wir halten am Kabuff eines Einheimischen und fragen mit Händen und Füßen, nach bis Hotel, sleep. XD Und der Opi versteht uns auch noch und weiß wo es is, danke Gott. Hmmmm… schade nur, dass wir kein  Wort seiner Wegbeschreibung verstehen 😂. Thomas hat die rettende Idee, er zeigt aufs Moped des Opis und Haut rein: „Show please!“ xD Der Opi sagt ja, holt sich zwar noch von seiner Frau einen Stoß in die Rippen ab, als er fragt, ob uns das auch n Dollar wert sei. Gekauft, komm Schwing die Hufe lieber Opi. Zack, Omi auch aufgesattelt. Wir machen einen Ausflug 😄 Und keine 5 min später sind wir tatsächlich in unserem traumhaft schönen Hotel. Da sind wir dann auch nach nem leckeren Essen und ner erlösenden Dusche ins Bett gefallen und haben uns abgefeiert, wie wir diesen ganzen Wust heute gemeistert haben. 


Tag zwei aus Tam Coc muss ich euch bis morgen vorenthalten. Nur so viel sei gesagt, es war wunderschön und zur Beruhigung der Nerven deutlich ruhiger… 😀

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