Sari und die 5 Sterne Kötzing Class

Awww, wo sind unsere Lichter hin – und wo kommen diese ganzen Bruchbuden her? xD Auf den ersten Blick schien uns Hoi An bei Tageslicht ein wenig abzustinken. Hinter den Gammelfassaden und Touristenjägern versteckten sich aber, wie von allen Seiten versprochen, richtige Schätze. Nachdem Thomas ganz lässig und beiläufig, aber völlig unwissend, mal wieder die Ticket-Check-Lady in die Schranken wies, weil er dachte, sie wolle ihm was verkaufen, 😂 ging’s von Haus und Haus quer durch die Altstadt. Neben süßen Lädchen und Galerien haben wir nach einigen Widrigkeiten sogar mein Adventskalender-Motiv, den „pink Temple“, gefunden, der sich als Versammlungshalle entpuppte. Kein Wunder, dass uns niemand verstanden hat beim Nachfragen… 😀


Weil das Wetter zur Abwechslung mal richtig gut war, dachten wir uns mittags, ach was soll der Geiz – leihen wir uns doch für 90 Cent ein Fahrrad und radeln zum Strand. Von dem ist allerdings echt so gut wie nix mehr viel übrig. Von dicker Baustelle, bis halb abgesoffenem Resort und Sandsäcken alles dabei. Aber zumindest war der Weg durch die local Ministraßen richtig nett. Und natürlich zog es sich eh nach ner halben Stunde wieder zu – also halb so wild. 🙂

  

Beim Abendessen liefen wir nach Tonnen Streetfood zur Abwechslung dann auch mal zur Hochform auf: mit Octopus, slow cooked Pork und Rinderfiletspitzen. 😍 Um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen, oder um es in Thomas Worten zu sagen: „Cocktail für 40.000 Dong, ist das nich was für dich?“ XDD, landeten wir natürlich wenige Stunden später in einer vollkommen unterdurchschnittlichen Suff-UV-Licht-Cocktailbar. Aber lief. 😀


Nach dem dollen Tagesabschluss brachte wohl ein Fried Egg zum Frühstück die Wende für mein Wohlbefinden. Auuusgerechnet am Tag unserer heiß erwarteten Full Day Deluxe Cooking Class meldet sich mein Magen. Weißte Hund und Co. ist okay und dann erwischt es dich beim ersten Western Frühstück seit anno knack. 😅 Naja, auf der Organic Kräuter Farm, unserem ersten Stop, war noch alles in Ordnung. Wir durften einer 94-jährigen Omi beim Arbeiten zugucken, haben gelernt, wie man Ricepaper macht und und und. Auf dem Markt wurde es zwischen welcher-Fisch-ist-fürn-Müll-und-welchen-kauft-ihr-Kunde und rohen Fleischbergen schon schwieriger. 




Und dann kommen wir an unserer Kochschule an: Hammer Loaction, traumhaftes Menü und süße, lustige Chefin. Und ich verabschiede mich direkt nach der Vorspeise praktisch für immer aufs Klo zum Reiern. 😂 Zum Glück hab ich noch mitbekommen, wie man die Pho Suppe in Gang bringt, sonst hätte ich mir das nie verziehen. Aber ja, für die schönen Toiletten geb ich auf jeden Fall n 5 Sterne Review ab. 😀 Salzwasser, Tigerblut und sonstige Ideen der Vietnamesen haben mich zwar nich weitergebracht. Aber immerhin: Der gute alte Reise-Apoteko-Cocktail klärte zumindest über Nacht, sodass wir am nächsten Tag unfallfrei nach Saigon bzw. noch weiter nach Can Tho ins Mekong Delta weiterconduiren konnten. Dazu gibt’s dann morgen oder spätestens übermorgen mehr Infos 😉 


 

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