Won‘t you stayulita with me? 🙃

“Ahhhhhhhhh, Paziiiifiiiiiiik!!!” 😀

So oder so ähnlich sah es in mir aus, als ich finally die 80 Treppen meines 20 Dollar Hostels in Sayulita erkrochen hatte – und das hier vorfand:

Wie ich von außen aussah, das wollt dagegen weder ihr noch ich wissen. Es muss ein verschwitzter El Tomato Kopp vom anderen Stern gewesen sein. Da ich aufs Verrecken kein Taxi bekam und vom 6h Busfahrer einfach an der Tankstelle am Highway rausgeschmissen wurde xDDD, habe ich nämlich meinen 25 Kilo Koffer plus zwei Taschen 30 min einmal quer durch den Ort gehievt. Rauf auf den steilsten Hügel der westlichen Hemisphäre, über Kopfsteinpflaster und 30cm Bordsteine. Bei dezenten 31 Grad im Schatten um 1 Uhr mittags 😂😂

Etwas verunsichert, wie mit mir umzugehen sei – nach dem Motto: Ist dieses rote Knäul schon ein medizinischer Notfall?! XD – bringt mir das mexikanische Mädel an der Rezeption ganz vorsichtig bei, dass mein Zimmer leider noch nicht fertig sei.

Kein Problem. Nur nimm mein kack Luggage :DD Alles, was ich brauch, ist ne kurze Dusche, n Drink und nen Sprung in den Pool. Check, check, check. Nach den letzten 4 Stockwerken zum Pool, diesmal ohne Koffer, stehe ich also da. Reanimation erfolgreich.

Und die Strapazen haben sich gelohnt, wie immer im Leben. Der Wind weht, ich schau aufs Meer, 360 Grad Dschungel-View um mich, über mir die Geier und vor mir mein Daiquiri. ❤️

Hachja. Seinen ersten Blick auf den mexikanischen Pazifik vergisst man nie. Ich jedenfalls nicht. Und auch das zweite erste Mal traf es mich wie einen Hammer, dass ich hätte losheulen können.

Noch am selben Abend schauen wir mit ein paar Hostel-Leuten den Sonnenuntergang am Strand – mit Baby-Schildkröten-Release. Im orangenen Meer alles voller Surfer. Das nennt man dann wohl einen Vibe.

Ich weiß nicht, was es ist. Aber der Pazifik hier ist magisch. So wild und misty iwie. Einfach anders. Also bevor ich lang schwafel, ab dafür. Ein paar Lieblingsbilder von der Pazifik-Coast. Die können das besser erklären 😍

Und auch Sayulita an sich kann was. Von unfassbar guten, süß aufgemachten Restaurants & Shops über Fähnchen und Girlanden bis Streetart ist alles geboten. Nachts steppt der Bär aber sowas von im Don Pato 😄 Am ersten Abend direkt bis 4 gemacht und drei Freundschaften geschlossen.

Spitzname Stayulita kommt nicht von irgendwoher. Genau wie 90% der Leute aus meinem Hostel, werde auch ich meinen Aufenthalt noch um mehrere Nächte verlängern 🙂

Ein Gedanke zu „Won‘t you stayulita with me? 🙃

  1. Zu den tollen Bildern bekomme ich auch noch einen weisen Spruch: „Und die Strapazen haben sich gelohnt, wie immer im Leben.“ Dat is ja diesmal dat komplette Paket. Perfekt!! 😉

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