SariaufSafari – Goodbye Deutschland Edition 😄🛳️

Allooooo, da bin ich wieder! Nach einem Jahr ohne Blogeinträge (wie schandhaft und skandalös eigentlich?!) bin ich zurück im Blog-Business. Und wie. Frei nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ hau ich auf der Zielgeraden des Jahres richtig einen raus.

Job bei Sky gekündigt, Wohnung in München untervermietet, geht es nach chaotisch-bürokratischen Wochen und wundervollen Weihnachten bei der Family im Pott mit hammer Support (<3) raus in die weite Welt. Erstmal für 3 Monate zu Petros aufs Schiff. Le Abenteuer calling: Karibik & Mexiko, ajajjajaj!!!! 🇲🇽🌵💃🏼

Was im schwarzen Loch jetzt verschütt gegangen ist: Meine legendäre Karibik-Reise mit den Ellies, mit der sich – wegen einer Krimiserie – mein ganzes Leben verändern sollte, Eis- und Polarlicht-Action in Norwegen, griiiieeechischer Weeeiiin und Rakomelo in Thessaloniki, Kavala und Larissa, Costa del Sol rund um Malaga und wilde Mittelmeerbesuche zwischen La Spezia, Neapel, Rom, Marseille, Malle und Barcelona. War also ganz schön was los in Saris Travelkalender. Passiert, wenn man nicht nur reisebesessen ist, sondern jetzt auch noch jemanden an seiner Seite hat, der beruflich über die Meere der Welt schippert.

Ich hoffe, wenn ich jetzt etwas Zeit hab, schieb ich mal Zen mäßig in Ruhe alles nach. Hab auch einfach als Motivation im Handgepäck noch auf den letzten Drücker eine mechanische Tastatur mit exportiert, weil ich mir da immer bei jedem Anschlag vorkomm, als würd ich grad nen Bestseller eintipseln oder Karla Kolumna persönlich sein. Herrlich dumm xDdd Der US-Security Mann erschien insgesamt etwas irritiert von meiner Objekt-Zusammenstellung im guten BVB-Kabinenkoffer mit Hutkonstruktion, aber gut. Durfte alles behalten.

Damit kommen wir aber auch schon zum ersten Akt: der Anreise. Ein echter Klassiker und jedes Mal gut 😀

Von Frankfurt ging es nach Chicago, soweit so gut. Kein Schneechaos, keine Koffer weg, keine Blagen, die 9h am Stück rumheulen. Ich richtig omi like den Relexation Mode mit Yosemite National Park Screensaver und Nature Sounds angeworfen. Hach, was kann Reisen einfach und entspannt sein. Zwischenlanden in Chicago dagegen eher nicht so… xD

Ich komme wie Heidi im Hopsalauf um die Ecke des Terminals zur Border Patrol & Immigration gehüpft. Whaaaaat the fuuuuck!?Eine Schlange des Grauens tut sich auf. Nichtmal annähernd ein Ende in Sicht, soweit das Auge reicht. Mal ganz abgesehen von den drölftausend Schlangenlinien in der Haupthalle, die schon ne Stunde bis 1,5 dauern dürften. Wir laufen mit alle Mann die Schlange entlang, um das Ende zu finden. Und es kommt einfach nicht! 😀 Wir gehen ungelogen 7 Mal um eine Ecke, wenn wieder eine ganzer Korridor voll ist, wechseln schon das Gebäude(!) und reihen uns irgendwann ein. Ja herzlichen Glückwunsch. Gut, dass mein Connection Flight nach Orlando in 1,5 h boardet und ich nach Immigration & Zoll auch noch per Zug den Terminal wechseln und nochmal komplett durch die gar nicht übertriebene Security inklusive K9 Drogen-Doggo muss, der jeden in Dreierreihen Shoulder an Shoulder besniffelt. Kurze Kalkulation im Hirn kommt zu dem Schluss, ähm no!

Komischer Weise bin ich auch einfach die EINZIGE BEKACKTE Person hier, die einen Connection Flight hat. Nett beim Personal gefragt, blitze ich jedes Mal ab. No seperate line for connection flights, everybody has to wait. Ja, danke. Na dann warten wir mal und gucken, wie schnell es vorwärts geht…. 1 Stunde später – 10% des Weges zur Halle geschafft. Gut! 😀

Nach kurzer Besprechung mit random französischen Anstellnachbarn und einem Afrikaner lautet die Devise, einfach „sorry, sorry“ sagen und ohne Personal an allen manuell vorbeiziehen. Die werden jawohl für alle gesprochen haben :DD Ich frage an jeder Kurve nett, aber völlig rhetorisch pro forma, nach, bis ich zur Halle angekommen bin. Auch da geht nix vorwärts. T-30 min sagt die Uhr. Also 2,1 Risiko – ab in die Behindi-Line und alles skippen. Kann man bei meinen Einfällen manchmal schon vertreten, find ich xD

Es geht auf. Finally steh ich vorm Officer. T-15 min. Während die United-Frau bei den Sicherheitsfragen vorab absolut euphorisiert war bzgl. meiner Reisepläne und mir nur viel Spaß gewünscht hat, ist Hector überhaupt nicht amused. „Wait wait wait. Why do you need 88 days for vacation in the US? Why would you go so long on a cruise ship? How are you gonna pay for that? Where is the cruise going? How long is each cruise? How many days of this are you in the US? How many nights before you embark?“ Och Hector. Jetzt mach doch bitte für eine Nacht in den USA ned son Aufriss, ich bin doch morgen schon wieder weg auf hoher See 😀

Aber letztlich alles fein. Ab dafür! Ich husche zum anderen Terminal und schaffe es genau pünktlich zum Boarden in den nächsten Flieger. Dort habe ich neben einem völlig übermotivierten Steward, der jedem „OJ“ – Orange Juice aufschwatzen will und durchs ganze Flugzeug brüllt, zwar zwei elternlose kleine Kiddies neben mir, die daddeln aber 2,5h nonstop irgendwelche Spiele auf dem Handy und interessieren sich für nix. Mit perfektem Outcome für mich. Weil die nicht sprechen oder auch nur den Kopf heben und null auf die Stewardessen reagieren, bekomme ich einfach dreimal salty Snacks 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Alibi-Mama-Zoche richtig abgegriffen. Hab dann noch höflich gefragt, die wollten aber tatsächlich nix ahah. Beste Leben.

Mit 300 gramm Garlic Bread und Bagel Chips im Bauch gegen das Grummeln checke ich finally um 4:30 Uhr morgens deutscher Zeit nahe des Airports ein. Geschafft!

Wer hätte gedacht, dass mein Genieeinfall, die nette Frau am Frühstücksbuffet hinter den Waffeln am nächsten Morgen um 6 Uhr nach einem Rasierer zu fragen, um nicht wie ein Flokati anzureisen, noch das größte Sicherheitsrisiko darstellen würde. Während die mich noch feierte und abwinkte mit „classic travel problems! I got your back sister“, entfernte ich mir schon in der Dusche gleich ein paar Hautschichten mit. Autsch.

Trotz Fleischwunde bin in sowas von ready. Weil ich viel zu früh beim Busshuttle zum Hafen in Port Canaveral war, wurde ich sogar durch Zufall komplett alleine VIP mäßig in ner Bonzenkrre direkt vor dem Terminal abgeladen. Jetzt geht es auf Royal Caribbean’s „Wonder of the Seas“ – und German and the Greek sind back in action! 🤩 Also. Man hört sich, ihr Landratten.

2 Gedanken zu „SariaufSafari – Goodbye Deutschland Edition 😄🛳️

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